Der Jilong Poolsauger ist ein manueller Bodensauger, der seine Saugkraft aus der vorhandenen Poolpumpe zieht. Zum Set gehören ein 5 Meter langer Poolschlauch mit 32 Millimetern Durchmesser und eine vierteilige Poolstange mit 30 Millimetern.
Der aufgefangene Schmutz landet in einem wiederverwendbaren Behälter, der sich nach dem Einsatz ausspülen lässt. Zwei Reinigungsaufsätze decken Boden und Wände ab, ein Pumpset mit Adapter stellt die Verbindung zur Filteranlage her.
Wir haben geprüft, wie gut das Vakuumprinzip ohne eigenen Motor funktioniert und wo die Grenzen des Sets liegen.
Wer eine Filteranlage hat und keinen zweiten Motor im Garten braucht, bekommt hier ein durchdachtes Komplettset. Der wiederverwendbare Behälter ist der wichtigste Unterschied zu Sets mit Einwegbeuteln, weil er die laufenden Kosten auf null drückt.
Spricht dafür
- Komplettes Set, Schlauch und Stange sind dabei
- Wiederverwendbarer Schmutzfangbehälter statt Wegwerfbeutel
- Zwei Aufsätze für Boden und Wände
- 32 Millimeter Schlauch passt auf gängige Anschlüsse
- Kein Akku, keine Ladezeit, keine Elektronik
- Vierteilige Stange lässt sich kompakt verstauen
Spricht dagegen
- Braucht zwingend eine laufende Poolpumpe
- 5 Meter Schlauch begrenzen die Reichweite
- Manuelle Führung kostet Zeit
- Stangendurchmesser 30 Millimeter passt nicht zu jedem Fremdzubehör
- Kein Feinfilter für Schwebeteilchen
- Wie funktioniert er?
- Über Unterdruck aus der Poolpumpe.
- Ist ein Schlauch dabei?
- Ja, 5 Meter mit 32 Millimetern.
- Wie lang ist die Stange?
- Vierteilig, 30 Millimeter Durchmesser.
- Braucht er Strom?
- Nein, nur die laufende Filterpumpe.
Was der Jilong Poolsauger technisch ist
Das Gerät hat keinen eigenen Antrieb. Der Sauger wird über den Schlauch an den Skimmer oder den Sauganschluss gehängt, die Poolpumpe erzeugt den Unterdruck und zieht Wasser samt Schmutz durch den Saugkopf. Wie das im Detail abläuft, steht unter Wie funktioniert ein Poolsauger.
Der wiederverwendbare Auffangbehälter fängt die groben Partikel ab, bevor sie in die Filteranlage gelangen. Das entlastet den Filter spürbar, weil Blätter und Sand gar nicht erst bis zum Sandbett kommen. Nach dem Einsatz wird der Behälter geöffnet, ausgeleert und ausgespült.
Die vierteilige Stange mit 30 Millimetern Durchmesser lässt sich je nach Beckentiefe zusammenstecken. Die beiden Aufsätze unterscheiden sich in der Bürstenform, einer für glatte Böden, einer für die Wände. Der Überblick über die Bauarten steht im Poolsauger Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Bodensauger mit Vakuumkopf
- Zwei Reinigungsaufsätze
- Wiederverwendbarer Schmutzfangbehälter
- Poolschlauch 5 Meter, 32 Millimeter
- Vierteilige Poolstange, 30 Millimeter
- Pumpset mit Adapter
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Poolpumpe oder Filteranlage
- Verlängerungsschlauch
- Poolkescher
- Ersatzbürsten
- Feinfiltersack
Das Set ist bis auf die Pumpe vollständig. Wer noch keine Filteranlage hat, findet die Auswahl im Sandfilteranlagen Test und im Poolpumpen Test.
Fünf Meter Schlauch reichen für Aufstellbecken bis etwa vier Meter Durchmesser. Bei größeren Pools lohnt eine Verlängerung, passende Maße stehen im Poolschlauch Test.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Vollständiges Set
- Wiederverwendbarer Behälter
- Zwei Aufsätze für Boden und Wand
- Kein Strom nötig
- 32-Millimeter-Standardanschluss
- Vierteilige Stange
- Entlastet die Filteranlage
- Keine Folgekosten
Spricht dagegen
- Funktioniert nur mit laufender Pumpe
- Nur 5 Meter Schlauch
- Manuelle Führung nötig
- 30 Millimeter Stangenmaß
- Kein Feinfilter
- Bürsten nicht einzeln nachkaufbar
Alternativen zum Jilong Poolsauger
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Anschlussmaß prüfen. 32 Millimeter sind Standard bei Aufstellbecken, größere Anlagen arbeiten oft mit 38 Millimetern. Wie der Anschluss abläuft, steht unter Poolsauger anschließen.
Pumpenleistung einrechnen. Ein manueller Sauger ist immer nur so stark wie die Anlage dahinter. Die Grundlagen dazu stehen unter Poolpumpe Laufzeit.
Beckengröße abgleichen. Bei großen Becken wird die manuelle Führung mühsam, dann lohnt der Blick in den automatischen Poolsauger Test.
Stangenmaß beachten. 30 Millimeter sind nicht das einzige gängige Maß. Wer später nachkauft, sollte vergleichen, siehe Poolstange Test.
Häufige Fragen
Brauche ich für den Sauger eine eigene Pumpe?
Nein, aber eine laufende Filterpumpe ist Voraussetzung. Der Sauger hat keinen eigenen Motor und erzeugt seinen Unterdruck ausschließlich über die Anlage.Muss der Schmutzbehälter ersetzt werden?
Nein, er ist wiederverwendbar. Nach dem Einsatz wird er entleert, ausgespült und ist sofort wieder einsatzbereit.Reichen 5 Meter Schlauch?
Für Aufstellbecken bis etwa vier Meter Durchmesser ja. Bei größeren Pools braucht es eine Verlängerung, die separat erhältlich ist.Wofür sind die zwei Aufsätze?
Einer ist für den Beckenboden gedacht, der andere für die Wände. Sie unterscheiden sich in der Bürstenform und im Anpressverhalten.Kann ich damit auch feinen Sand aufnehmen?
Feiner Sand geht meist durch und landet in der Filteranlage. Grober Sand und Blätter bleiben im Auffangbehälter hängen.Passt die Stange auf anderes Zubehör?
Der Durchmesser liegt bei 30 Millimetern. Fremdzubehör mit abweichendem Maß passt nicht ohne Adapter.Wie oft sollte man saugen?
Einmal wöchentlich ist bei normaler Nutzung ein guter Rhythmus. Nach Sturm oder Blütezeit auch häufiger, mehr dazu unter Pool reinigen.Lässt sich der Sauger überwintern?
Ja. Alle Teile trocknen lassen, den Behälter offen lagern und die Stange zerlegt frostfrei einlagern.Lohnt sich der Jilong Poolsauger?
Für Besitzer eines Aufstellbeckens mit vorhandener Filteranlage ist das Set eine unkomplizierte Lösung. Man bekommt Schlauch, Stange und zwei Aufsätze in einem Paket und muss nichts nachkaufen, auch keine Filterbeutel.
Wer keine Filterpumpe hat oder ein großes Becken pflegt, ist mit einem Akkugerät oder einem automatischen Sauger besser bedient. Für alle anderen erledigt der Jilong seine Aufgabe zuverlässig und ohne Elektronik, die kaputtgehen kann.
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