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Pool Untergrund vorbereiten in 4 einfachen Schritten (Anleitung)

Ein Pool wertet den eigenen Garten in vielerlei Hinsicht auf: Das Funkeln von kristallklarem Wasser schafft bereits beim Hinschauen ein Gefühl von Urlaub, welches durch einen Sprung in das kühle Nass bestärkt wird. Daher verheißt ein Schwimmbecken sowohl Bewegung als auch Entspannung.

Einerseits wirkt sich Ihr Gartenpool auf die grüne Umgebung aus, andererseits beeinflusst jene diesen aber auch zum Beispiel durch Pollenflug oder vorhandene Insekten. Um nicht nur an dem Ökosystem Ihres Gartens, sondern auch an Ihrem Pool lange Freude zu haben, sollte der Untergrund vor der Aufstellung des Schwimmbeckens entsprechend vorbereitet werden.

Warum ist die Pool Untergrund Vorbereitung so wichtig?

Es gibt einige Gründe, die eine entsprechende Präparierung des Bodens sinnvoll erscheinen lassen. Einer davon ist der Zustand der darunter liegenden Grünfläche, wenn der Pool nicht auf Fliesen oder einem ähnlich festen Untergrund aufgestellt wird. Es gilt in diesem Fall eine Schimmelbildung bei der Grasnarbe zu vermeiden, da dies zu einem unangenehmen Geruch führen kann und obendrein negativ in den Garten als Ganzes eingreift.

Abhängig von dem jeweiligen Modell, ist ein mit Wasser gefüllter Pool außerdem möglicherweise sehr schwer, wobei 30 Tonnen Gesamtgewicht keine Seltenheit sind. Ebenso wie das Gewicht des Schwimmbeckens das Material des Untergrunds beeinflussen kann, wirkt sich jenes selbstverständlich auch auf den Pool aus.

Mehr als ein einprozentiges Gefälle des Bodens, führt im besten Fall zu einer Deformation des Schwimmbeckens oder jenes kippt schlimmstenfalls bei der Befüllung mit Wasser um, wodurch Schädigungen entstehen können.

In 4 Schritten Pool Untergrund für Aufstellpool vorbereiten

Um sowohl den jeweiligen Pool als auch die bereits herrschenden Gegebenheiten in Ihrem Garten keinen unnötigen Belastungen auszusetzen, ist es empfehlenswert den Boden adäquat vorzubereiten, wobei zwischen einem herkömmlichen Aufstellpool und einem Frame Pool unterschieden werden sollte. In den folgenden Abschnitten finden Sie die entsprechenden Schritte erläutert, damit Sie bestens für die Badesaison gerüstet sind.

Schritt 1: Die nötige Ausrüstung beschaffen

In einem ersten Arbeitsschritt ist es ratsam, alle benötigten Gegenstände für die Präparierung des Untergrunds entweder zu kaufen, oder sie, falls diese bereits vorhanden sind, auf ihren Zustand zu überprüfen um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten.

Vor dem Beginn der eigentlichen Vorbereitungsmaßnahmen lohnt es sich, die jeweiligen Hilfsmittel in Reichweite zu positionieren. Damit erleichtern Sie sich die Durchführung erheblich und sparen Zeit.

  • Wasserwaage: Dieser Gegenstand dient zum Abmessen der Fläche, wo der Pool aufgestellt werden soll. Eine Wasserwaage bietet sich vor allem an, um Differenzen in der Höhe zu erkennen sowie zu beheben. Sie gewährleistet eine hundertprozentig gerade Ausrichtung.
  • Spaten: Ein Spaten ist unerlässlich, damit Sie den vorhandenen Untergrund, zum Beispiel in Form eines Rasens, abtragen beziehungsweise ausstechen können.
  • Quarzsand: Nach dem Einsatz eines Spatens ist der jeweilige Boden meist ebener, besitzt jedoch noch ein gewisses Maß an Unebenheiten. Jene werden mithilfe von Quarzsand ausgebessert.
  • Splitt (bei Frame Pools): Bei Frame Pools sollten Sie außerdem genug Splitt gekauft haben, denn dieser dient bei den entsprechenden Modellen ebenfalls, ähnlich wie Quarzsand dem Ausgleich von unebenen Stellen.
  • Schutzvlies/Unkrautvlies (bei aufblasbaren Pools): Um Schäden durch wachsendes Unkraut zu verhindern, benötigen Sie ein Schutzvlies. Häufig ist dieses auch unter dem Namen Unkrautvlies bekannt.
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  • Poolunterlage: Eine Poolunterlage schützt den Untergrund Ihres Pools unter anderem vor Beschädigungen, die durch die Reibung des Materials auf dem Boden entstehen und verspricht zusätzliche Stabilität beziehungsweise Halt. Normalerweise wird sie über dem Unkrautvlies ausgelegt.
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Schritt 2: Pool Untergrund abmessen und markieren

Je nach der Form des Schwimmbeckens gibt es unterschiedliche Methoden um den Pool Untergrund zu bestimmen, wobei in beiden Fällen die Fläche mithilfe von größeren Gegenständen wie zum Beispiel Steinen markiert werden sollte.

Ein eckiger Pool ist leicht abzumessen, allerdings sollte bei dem Umriss bezüglich der Länge sowie der Breite ein wenig Spielraum einkalkuliert und daher einige Maßeinheiten zusätzlich addiert werden.

Ein Schwimmbecken aufzustellen, dessen Form rund ist, geschieht durch die Verwendung eines Rohrs und einer Schnur, deren Länge dem Radius des Pools entspricht. Jene wird an dem mittig platzierten Rohr befestigt und dient im gespannten Zustand der Abmessung.

Weiterhin ist dringend zu empfehlen ebenfalls Unterschiede bezüglich der Höhe durch eine Messung zu erfassen. Sie benötigen hierfür eine Wasserwaage, die auf einem geraden Brett beziehungsweise einem Pfosten fixiert wird, und sollten sicher stellen, dass, wenn es sich bei dem Untergrund um Rasen handelt, jener gemäht ist.

Es ist anzuraten, das Gefälle mindestens in zwei Richtungen, die in einem rechten Winkel zueinander liegen zu messen, wobei bei einer runden Form der Mittelpunkt als Orientierung dienen kann, wenngleich hierbei einige Zwischenmessungen lohnenswert sind.

Schritt 3: Pool Untergrund begradigen

Obwohl einige Schwimmbeckenmodelle kleinere Unebenheiten für eine gewisse Zeit ausgleichen können, sollten Sie prinzipiell alle bei einem Untergrund, der mehr als drei Zentimeter Höhenunterschied aufweist, nicht eingesetzt werden. Es gibt eine Vielzahl an Optionen, wie sich der Boden begradigen lässt, bevor Sie Ihren Pool darauf stellen können.

Das Aufschütten von unebenen Stellen mithilfe von zum Beispiel Quarzsand, gesiebtem Kies oder Gartenerde ist wenig zeitintensiv, birgt allerdings das Risiko, das sich der Untergrund erneut verschiebt.

Den sichersten Stand für Ihren Pool erreichen Sie, indem die oberste Erdschicht beziehungsweise die Grasnarbe unter Einsatz einer Wasserwaage vollständig abgetragen wird. Wenn es sich ausschließlich um kleinste Unebenheiten handelt, kann das Schwimmbecken an den entsprechenden Stellen zudem eingegraben werden, sodass in Folge ein begradigter Untergrund entsteht.

Schritt 4: Pool Untergrund Styrodur (XPS) – empfohlen

Nicht zwingend, aber ökologisch sehr sinnvoll, ist einen Pool adäquat zu dämmen. Je nach Modell, wird entweder nur der Boden isoliert oder die Wände müssen ebenfalls mit einbezogen werden, was eine konstante Wassertemperatur mit einer entsprechenden Energieersparnis bewirkt. Styrodur hat als Material den Vorteil, dass es auch bei größerem Druck stabil und gegenüber Wasser unempfindlich ist.

Pool Untergrund für Frame Pool vorbereiten

Nachdem, wie in den obigen Abschnitten beschrieben, der Untergrund für herkömmliche Aufstellbecken vorbereitet wurde, gibt es in Bezug auf Frame Pools noch einige weitere Besonderheiten zu beachten. Um auch bei diesen ein ideales und sicheres Badeerlebnis zu haben, sollten Sie die folgenden drei Arbeitsschritte ebenfalls in Ihre Routine integrieren.

Schritt 5: Platten verlegen

Durch die Zuhilfenahme von Richtlatte beziehungsweise Wasserwaage, einem Maßband sowie einem Plan zur entsprechenden Verlegung, können Sie Gehwegplatten verlegen. Diese sind für die späteren Poolständer wichtig. Nach der Beendigung der Arbeit sollten Sie den Untergrund mit einem Rechen erneut begradigen.

Schritt 6: Bautenschutzmatten verlegen

In diesem anschließenden Arbeitsschritt werden zwischen die im vorherigen Schritt gesetzten Platten Bautenschutzmatten gelegt. Jene bereichern den Badespaß dahingehend, dass sie aufgrund ihrer weichen Beschaffenheit angenehmer sind. Sie sind zwar im Vergleich kostspieliger, allerdings belohnt Sie die Investition mit einem soliden Fundament für Ihren Pool.

Schritt 7: Plane verlegen

Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Bautenschutzmatten Weichmacher enthalten, ist es unerlässlich zwischen diese und der Poolfolie noch eine weitere Plane zu verlegen. Wie bei anderen Schwimmbecken, ist der Untergrund des Pools die Basis für einen entspannten Sommer, weswegen die Verwendung jener zusätzlichen Plane nicht unterschätzt werden sollte.

FAQ: Häufige Fragen zum Pool Untergrund beantwortet


Was ist der beste Standort für einen Pool?

Prinzipiell unterscheiden sich Aufstellbecken und Frame Pools von festen, eingelassenen Schwimmbecken durch mehrere Eigenschaften diesbezüglich. Neben der Größe des Pools sollte man bei der Wahl des Standorts weiterhin bedenken, ob ein sonniger Platz favorisiert wird, der jedoch das Wasser des Schwimmbeckens schneller erhitzt.

Zudem ist sicher zu stellen, dass ein Wasseranschluss für die Befüllung gegeben ist, sowie der Rest des Gartens in Form von zum Beispiel Sträuchern oder Gras keinerlei Schaden nimmt. Idealerweise sollte der Pool auf einer gefliesten oder gepflasterten Fläche aufgebaut werden, damit der Rasen geschont wird, da dieser auf jeden Fall, selbst bei der Verwendung einer belüfteten Euro-Paletten Konstruktion, auf Dauer unter der Nutzung leidet.

Muss der Pool Untergrund begradigt werden?

Als unspezifische Richtlinie lässt sich prinzipiell festhalten, dass ein Gefälle von mehr als einem Prozent unbedingt begradigt, beziehungsweise, dass jeder Pool weniger als drei Zentimetern Höhenunterschied ausgesetzt werden sollte.

Mit einem Frame Pool können Sie jedoch leichter auf potenzielle Variationen reagieren, indem Sie die Steher entsprechend anpassen. Dahingehend ist ein Schwimmbecken, das keinen stabilen Rahmen aufweist, bereits bei einer kleinen Unebenheit von Beschädigungen bedroht, weil es durch den Wasserdruck auf einer Seite umkippen könnte.

Ist für den Pool Untergrund Kies oder Sand besser geeignet?

Der Einsatz von Sand ist zwar allgemein im Bereich des Gartens weit verbreitet um Unebenheiten auszugleichen, allerdings eignet er sich für den Pool Untergrund weniger. Kies wird anders als Sand nicht so leicht von Pool- oder Regenwasser ausgewaschen und weicht nicht auf, jedoch sollte hierbei unbedingt eine schützende Bodenplane verwendet werden um das Material des Schwimmbeckens nicht unnötig zu belasten. Eine gute Alternative zu normalem Kies stellt Quarzsand dar.

Fazit

Je nachdem ob man sich für einen festen, in den Garten integrierten Pool oder ein Aufstellbecken entscheidet, kommt dem Pool Untergrund eine unterschiedliche Bedeutung zu. Sowohl bei herkömmlichen Aufstellbecken, aber auch bei Frame Pools, ist unbedingt auf einen ebenen Boden zu achten, damit der Pool weder aufgrund des Wasserdrucks umkippt, noch vermeidbare Belastungen des Materials stattfinden.

Ebenso wichtig ist es, den Untergrund entsprechend zu wählen: Selbst, wenn der Rasen mithilfe einer bestimmten Konstruktion belüftet werden kann, wird er auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen werden. Idealerweise tragen Sie den Boden beziehungsweise die Grasnarbe ab, um einen möglichst ebenen Boden zu garantieren, den Sie bei Bedarf mit Quarzsand auffüllen können. Diese Vorbereitungen sind nicht nur die Voraussetzung für ein langes Leben Ihres Pools, sondern auch das maximale Wohlbefinden Ihres Gartens als gesamtem Ökosystem.

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