Der Steinbach Bodensauger Standard sitzt in der Mitte der Steinbach-Reihe. Er wird über einen Schlauch an den Sauganschluss der Filteranlage gehängt und von Hand über den Boden geführt. Acht Bürsten auf der Unterseite und eine bewusst erschwerte Bauweise sind die beiden Merkmale, mit denen der Hersteller arbeitet.
Es gibt keinen eigenen Antrieb, keinen Akku und nichts zu programmieren. Die Saugkraft kommt vollständig aus der Filterpumpe, der Kopf ist ein reines Formteil aus chlorbeständigem Kunststoff.
Wir haben Bauart, Anschluss und Nutzerrückmeldungen ausgewertet und eingeordnet, wo der Standard gegenüber der Basis- und der DeLuxe-Ausführung steht.
Steinbach Bodensauger Standard
Der Standard ist der Sauger für den Normalfall: Filteranlage vorhanden, Becken mit geraden Wänden, wöchentliche Routine. Die Beschwerung ist gut gelöst, Sie müssen den Kopf nicht dauernd nach unten drücken, und acht Bürsten decken eine ordentliche Bahnbreite ab. Wer viele Ecken hat, greift zur DeLuxe-Version mit Seitenbürsten, alle anderen sind hier richtig.
Spricht dafür
- Erschwerte Ausführung verhindert das Aufschwimmen zuverlässig
- Acht Bürsten auf der Unterseite, schonend zu jeder Beckenoberfläche
- Passt an jeden handelsüblichen Schlauch und jede marktgerechte Teleskopstange
- Keine Wartung, keine Betriebskosten
- Für eingelassene Becken und Aufstellbecken gleichermaßen
Spricht dagegen
- Teleskopstange und Schlauch sind nicht enthalten
- Funktioniert nur mit laufender Filteranlage
- Keine seitlichen Bürsten für Ecken und Kanten
- Ausgelegt auf den Sauganschluss, nicht auf den Skimmerbetrieb
- Reine Handarbeit, ohne jede Automatik
- Wird eine Filteranlage benötigt?
- Ja. Die Saugkraft kommt ausschließlich aus der Filterpumpe.
- Ist eine Teleskopstange dabei?
- Nein. Handelsübliche Stangen passen, müssen aber separat gekauft werden.
- Wo wird angeschlossen?
- Am Sauganschluss des Beckens, über einen Poolschlauch.
- Für welche Becken ist er gedacht?
- Für eingelassene Becken und Aufstellbecken mit geraden Wänden.
Was der Steinbach Bodensauger Standard technisch ist
Das Funktionsprinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Die Filterpumpe zieht Wasser durch den Saugerkopf, der aufgewirbelte Schmutz wandert über den Schlauch in die Filteranlage. Der Sauger selbst hat keinen Schmutzbehälter, alles landet in Kartusche oder Sandfilter, die entsprechend danach gereinigt werden sollten.
Die erschwerte Ausführung ist der Punkt, an dem Steinbach gegenüber einfachen Bürstköpfen einen echten Vorteil hat. Ohne zusätzliches Gewicht schwimmt ein Saugerkopf auf, sobald Wasser hindurchströmt, und Sie kämpfen mit der Stange dagegen an. Hier bleibt der Kopf von selbst auf dem Boden.
Acht Bürsten sitzen auf der Unterseite und lösen Ablagerungen, bevor sie eingesaugt werden. Sie sind für alle Oberflächen freigegeben, also auch für dünne Folien. Anschluss und Stangenaufnahme sind marktüblich ausgeführt, siehe Poolstangen Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Bodensaugerkopf in erschwerter Ausführung
- Acht Bürsten, montiert
- Anschluss für handelsübliche Poolschläuche
- Aufnahme für marktgerechte Teleskopstangen
Das ist nicht dabei
- Teleskopstange
- Poolschlauch
- Kescher
- Beckenbürste
- Filteranlage
Stange und Schlauch fehlen, und ohne beides funktioniert nichts. Wer schon eine Ausrüstung hat, spart hier Geld, weil alles zueinander passt. Wer bei null anfängt, sollte ein komplettes Reinigungsset gegenrechnen.
Für Blätter auf der Wasseroberfläche brauchen Sie zusätzlich einen Kescher, der gehört vor dem Saugen zum Einsatz. Ansonsten verstopft der Sauger, und der Schmutz landet in der Filterkartusche, siehe Laub im Pool.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Erschwerte Bauart, kein Aufschwimmen
- Acht Bürsten für eine ordentliche Bahnbreite
- Für alle Beckenoberflächen freigegeben
- Passt auf handelsübliche Stangen und Schläuche
- Keine Wartung nötig
- Keine Betriebskosten
- Nichts, was elektrisch ausfallen kann
- Auch für eingelassene Becken geeignet
Spricht dagegen
- Ohne Filteranlage nicht nutzbar
- Teleskopstange und Schlauch fehlen
- Keine Seitenbürsten für Ecken
- Auf den Sauganschluss ausgelegt
- Vollständig manuelle Arbeit
- Der aufgesaugte Schmutz belastet den Filter
Alternativen zum Steinbach Bodensauger Standard
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Pumpenleistung prüfen. Die Filteranlage liefert die gesamte Saugkraft. Unterhalb von etwa 3.000 Litern pro Stunde wird das Ergebnis dünn. Der Wert steht auf dem Typenschild, die Einordnung im Poolpumpen Test.
Schlauchmaß abgleichen. Üblich sind 32 und 38 Millimeter. Prüfen Sie, welches Maß Ihre Anlage hat, bevor Sie Schlauch und Sauger zusammenstellen, siehe Poolschlauch Test.
Stangenlänge zur Beckengröße wählen. Sie müssen mit der Stange die Beckenmitte erreichen, sonst bleibt in der Mitte ein Streifen stehen. Bei größeren Pools braucht es entsprechend lange Teleskopstangen.
Nach dem Saugen den Filter reinigen. Der gesamte Schmutz landet dort. Kartusche auswaschen oder Sandfilter rückspülen, sonst leidet die Umwälzleistung, siehe Filterkartuschen.
Häufige Fragen
Was unterscheidet den Standard von der Basis-Ausführung?
Der Standard ist auf den Betrieb am Sauganschluss ausgelegt und etwas kräftiger gebaut. Die Basis-Version lässt sich zusätzlich am Skimmer betreiben und ist die schlichtere Ausführung.Funktioniert der Sauger ohne Filteranlage?
Nein. Ohne Pumpe entsteht kein Sog. Wer keine Anlage hat, braucht ein Gerät nach dem Venturi-Prinzip am Gartenschlauch oder einen Akkusauger.Warum schwimmt der Sauger auf?
Beim Standard sollte er das nicht tun, dafür ist die erschwerte Ausführung da. Wenn er dennoch aufschwimmt, steckt in der Regel Luft im Schlauch. Den Schlauch vollständig entlüften, dann liegt der Kopf wieder am Boden.Passt jeder Poolschlauch?
Handelsübliche Schläuche passen. Achten Sie auf das Anschlussmaß Ihrer Filteranlage, üblich sind 32 und 38 Millimeter.Kratzen die Bürsten die Folie?
Nein. Die Bürsten sind für alle Beckenoberflächen freigegeben, auch für die dünneren Folien von Aufstellpools.Wie oft muss man absaugen?
Einmal pro Woche ist der Normalfall. Nach Wind, Regen oder starker Nutzung häufiger. Eine Abdeckung reduziert den Aufwand deutlich, siehe Pool abdecken.Eignet sich der Sauger für runde Aufstellpools?
Ja, sofern die Wände gerade verlaufen. Bei stark gewölbten Wänden kommen Sie mit dem flachen Kopf nicht überall sauber an.Muss der Sauger gewartet werden?
Nein. Nach der Saison mit Süßwasser abspülen und trocken lagern. Ersatzteile sind im Normalfall nicht fällig.Lohnt sich der Steinbach Bodensauger Standard?
Steinbach Bodensauger Standard
Für den typischen Aufstell- oder Einbaupool mit Filteranlage ist der Standard genau das richtige Werkzeug: schwer genug, um am Boden zu bleiben, breit genug, um zügig voranzukommen, und ohne jedes Bauteil, das kaputtgehen könnte. Die wöchentliche Runde ist damit in wenigen Minuten erledigt.
Zwei Dinge müssen Sie beisteuern: Teleskopstange und Schlauch. Und wenn Ihr Becken viele Ecken hat, sind die zwei zusätzlichen Seitenbürsten der DeLuxe-Ausführung den Aufpreis wert.
Weitere Steinbach Bodensauger im Test:
- Steinbach Bodensauger Basis
- Steinbach Bodensauger DeLuxe
- Steinbach Bodensauger Duo
- Manuelle Poolsauger im Test
Passend zum Thema:
- Pool reinigen: die Reihenfolge
- Poolsauger anschließen
- Pool Bodensauger im Test
- Poolschläuche im Test






Keine Kommentare vorhanden