Der Dolphin E25 ist ein Poolroboter mit eigenem Antrieb und Raupenbändern. Er arbeitet mit einer Absaugrate von 15 Quadratmetern pro Stunde und ist über ein 15 Meter langes Kabel mit dem Netzteil verbunden.
Mit 6,3 Kilogramm und Abmessungen von 42,5 mal 40 mal 26 Zentimetern bleibt er handlich genug, um ihn ohne Wagen aus dem Becken zu heben. Die Schutzklasse IP68 und ein robustes Kunststoffgehäuse decken den Dauereinsatz im Wasser ab.
Wir haben geprüft, was das Scansystem im Alltag leistet und für welche Beckengrößen 15 Meter Kabel reichen.
Für kleinere und mittlere Becken ist der E25 eine der stimmigsten Lösungen. Die Kombination aus Scansystem und Wochenschaltuhr bedeutet, dass man die Reinigung einmal einstellt und danach nur noch den Filter leert.
Spricht dafür
- Scansystem fährt das Becken systematisch ab, statt zufällig zu kreuzen
- Wochenschaltuhr für den automatischen Rhythmus
- Raupenbänder kommen auch an Kanten sauber voran
- Wasserausstoß oben am Gerät wirbelt keinen Schmutz auf
- Mit 6,3 Kilogramm gut aus dem Wasser zu heben
- Schutzklasse IP68
Spricht dagegen
- 15 Meter Kabel begrenzen die Beckengröße
- Kein Transportwagen im Lieferumfang
- Kabel verdreht sich bei langen Zyklen
- Filter muss nach jedem Durchgang ausgespült werden
- Höherer Anschaffungspreis als manuelle Sauger
- Wie viel schafft er?
- 15 Quadratmeter pro Stunde.
- Wie lang ist das Kabel?
- 15 Meter.
- Was wiegt er?
- 6,3 Kilogramm.
- Gibt es eine Zeitschaltung?
- Ja, eine Wochenschaltuhr.
Was der Dolphin E25 technisch ist
Der Roboter arbeitet unabhängig von der Filteranlage. Er hat einen eigenen Motor, einen eigenen Filter und bewegt sich über zwei Raupenbänder durch das Becken. Das Netzteil steht außerhalb am Beckenrand, das 15 Meter lange Kabel führt ins Wasser.
Das Scansystem ist der Unterschied zu einfachen Zufallsläufern. Der E25 erfasst die Beckengeometrie und fährt daraufhin systematische Bahnen, statt planlos zu kreuzen. Das erklärt, warum er in der angegebenen Zeit tatsächlich die ganze Fläche schafft.
Der Wasserausstoß sitzt oben am Gerät. Dadurch strömt das gefilterte Wasser nach oben ab und wirbelt den abgesetzten Schmutz nicht wieder auf, was bei seitlichem Ausstoß häufig passiert. Der Überblick steht im Poolroboter Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Dolphin E25 Roboter
- Netzteil mit Wochenschaltuhr
- Kabel 15 Meter
- Filterkartusche
- Raupenbänder montiert
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Transportwagen oder Caddy
- Ersatzfilterkartusche
- Schutzhülle für das Netzteil
- Fernbedienung
- Ersatzraupenbänder
Ein Transportwagen gehört nicht zum Lieferumfang. Bei 6,3 Kilogramm ist das verschmerzbar, das Netzteil braucht aber einen wettergeschützten Platz, siehe Poolroboter Schutzhülle.
Der Filter sollte nach jedem Durchgang ausgespült werden. Ein zugesetzter Filter kostet Saugleistung und lässt den Roboter langsamer werden.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Scansystem statt Zufallsbahnen
- Wochenschaltuhr integriert
- 15 Quadratmeter pro Stunde
- Raupenbandantrieb
- Wasserausstoß nach oben
- IP68
- Nur 6,3 Kilogramm
- Unabhängig von der Filteranlage
Spricht dagegen
- Kabel nur 15 Meter
- Kein Caddy dabei
- Kabel verdreht sich
- Filterpflege nach jedem Zyklus
- Höherer Anschaffungspreis
- Netzteil braucht Wetterschutz
Alternativen zum Dolphin E25
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Kabellänge gegen Beckenmaß halten. 15 Meter müssen vom Netzteilstandort bis zur entferntesten Beckenecke reichen. Das ist die harte Grenze bei diesem Modell.
Beckenform prüfen. Bei Rundpools und Treppen verhalten sich Roboter unterschiedlich, mehr dazu unter Poolroboter für Treppen.
Beckenmaterial beachten. Für Folienbecken gelten eigene Anforderungen an Bürsten und Bänder, siehe Poolroboter für Folienbecken.
Reinigungsrhythmus festlegen. Die Wochenschaltuhr lohnt nur, wenn man weiß, wie oft der Roboter laufen soll, siehe Poolroboter wie lange und wie oft.
Häufige Fragen
Braucht der E25 eine Filteranlage?
Nein. Er hat einen eigenen Motor und einen eigenen Filter und arbeitet unabhängig vom Filterkreislauf des Beckens.Reinigt er auch die Wände?
Er ist auf Boden und untere Wandbereiche ausgelegt. Für die Wasserlinie ist der größere E35 die passendere Wahl.Was macht das Scansystem?
Es erfasst die Beckengeometrie, sodass der Roboter systematische Bahnen fährt statt zufällig zu kreuzen. Dadurch bleibt weniger Fläche ungereinigt.Wofür ist die Wochenschaltuhr?
Sie startet den Roboter automatisch nach einem festen Wochenplan. Man setzt ihn ins Becken und muss den Start nicht mehr selbst auslösen.Wie oft muss der Filter gereinigt werden?
Nach jedem Durchgang. Ein zugesetzter Filter senkt die Saugleistung und bremst den Roboter spürbar.Darf der Roboter dauerhaft im Wasser bleiben?
IP68 erlaubt das technisch, empfehlenswert ist es nicht. Chlor und UV setzen dem Kunststoff über die Saison zu.Was tun, wenn er nicht mehr fährt?
Meist stecken Kabel, Bänder oder ein verstopfter Filter dahinter. Die häufigsten Ursachen stehen unter Poolroboter fährt nicht.Wie lagert man ihn über den Winter?
Filter reinigen, Gerät trocknen lassen und frostfrei einlagern. Das Kabel locker aufrollen, nicht straff wickeln.Lohnt sich der Dolphin E25?
Für kleine und mittlere Becken ist der E25 ein sehr runder Einstieg in die Roboterklasse. Scansystem, Wochenschaltuhr und der obenliegende Wasserausstoß sind drei Details, die im Alltag deutlich mehr ausmachen, als die technischen Daten vermuten lassen.
Wer ein großes Becken hat oder auf die Wasserlinienreinigung Wert legt, sollte gleich eine Stufe höher greifen. Für alle anderen erspart der E25 die wöchentliche Runde mit der Stange.
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