Der Dolphin E20 ist der Einstieg in die Maytronics-Reihe mit Wandreinigung. Er fährt den Boden ab, klettert die Wände hoch und ist für eingelassene Pools bis zehn Meter Länge ausgelegt.
Gegenüber dem kleineren E10 ist die Wandkletterfunktion der entscheidende Unterschied. Gegenüber den größeren Modellen fehlt ihm die feinere Filtrierung.
Wir haben geprüft, für welche Becken der E20 die richtige Stufe ist und wann sich der Schritt nach oben lohnt.
Wer ein eingelassenes Becken bis zehn Meter hat und Wände mitgereinigt haben will, findet hier den günstigsten sinnvollen Einstieg.
Spricht dafür
- Reinigt Boden und Wände in einem Durchgang
- Aktive Bürste löst Belag statt ihn nur aufzusaugen
- Einfacher Filterkorb, von oben zu entnehmen
- Schneller Wasserablass beim Herausnehmen
- Arbeitet unabhängig von der Filteranlage
- Maytronics-Technik mit langjähriger Ersatzteilversorgung
Spricht dagegen
- Nur einschichtige Filtrierung, Feinstaub bleibt teils zurück
- Keine App-Steuerung und keine Reinigungspläne
- Für Becken über zehn Meter zu klein ausgelegt
- Kein Wagen im Lieferumfang
- Das Gerät ist beim Herausheben schwer
- Kabel muss nach jedem Lauf entdrallt werden
- Beckenlänge?
- Bis 10 m.
- Wandreinigung?
- Ja.
- Filtrierung?
- Einschichtig.
- App?
- Nein.
Was den Dolphin E20 technisch ausmacht
Ein Poolroboter arbeitet unabhängig vom Filterkreislauf. Er hat eine eigene Pumpe, einen eigenen Filter und einen eigenen Antrieb, wird nur an die Steckdose gehängt und ins Wasser gesetzt. Die Sandfilteranlage muss dabei nicht laufen, und der Sand wird nicht zusätzlich belastet.
Der E20 fährt nicht nur den Boden ab, sondern klettert auch die Wände hoch. Das ist der Unterschied zum kleineren E10, der ausschließlich den Boden reinigt. An den Wänden setzt sich der biologische Belag ab, der später zu Algen wird, deshalb ist die Wandreinigung mehr als ein Komfortmerkmal.
Die aktive Bürste dreht sich schneller als der Roboter fährt. Dadurch wird angehafteter Belag mechanisch gelöst, statt nur abgesaugt zu werden. Der Filterkorb wird von oben entnommen, und beim Herausheben läuft das Wasser schnell ab, was das Gewicht spürbar reduziert.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Dolphin E20 Poolroboter
- Netzteil
- Anschlusskabel
- Filterkorb einschichtig
- Aktive Bürste
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Transportwagen
- Ersatzfilter
- Fernbedienung
- App-Anbindung
- Aufbewahrungstasche
- Zusätzliche Bürstensätze
Der Roboter ist sofort einsatzbereit. Ein Wagen ist bei einem Gerät dieser Größe angenehm, gehört aber nicht dazu.
Der Überblick über alle Modelle steht unter Dolphin Poolroboter im Test und Poolroboter im Vergleich.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Reinigt Boden und Wände
- Aktive Bürste löst Belag
- Unabhängig vom Filterkreislauf
- Filterzugang von oben
- Schneller Wasserablass
- Einfache Bedienung ohne Menü
- Maytronics-Qualität
- Gute Ersatzteilversorgung
Spricht dagegen
- Nur einschichtige Filtrierung
- Keine App und keine Pläne
- Grenze bei zehn Metern
- Kein Wagen dabei
- Beim Herausheben schwer
- Kabel verdrallt sich
Alternativen zum Dolphin E20
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Beckenlänge zuerst prüfen. Zehn Meter sind die Grenze, nicht der Richtwert. Bei längeren Becken gehört das nächste Modell in die Auswahl.
Die Filtrierung mitdenken. Einschichtig fängt groben Schmutz zuverlässig, feiner Staub braucht die mehrschichtigen Filter der größeren Modelle.
Den Beckentyp beachten. Der E20 ist für eingelassene Pools ausgelegt, nicht für flache Aufstellbecken mit weicher Folie.
Das Herausheben einplanen. Auch mit schnellem Wasserablass ist das Gerät kein Leichtgewicht. Ein Wagen erleichtert die Sache erheblich.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße ist der E20 gedacht?
Für eingelassene Pools bis zehn Meter Länge.Reinigt er auch die Wände?
Ja, er klettert die Wände hoch. Das ist der Hauptunterschied zum E10.Muss die Filteranlage dabei laufen?
Nein. Der Roboter arbeitet mit eigener Pumpe und eigenem Filter.Wie fein filtert er?
Er hat eine einschichtige Filtrierung, die groben Schmutz zuverlässig aufnimmt.Lässt er sich per App steuern?
Nein. App-Steuerung und Reinigungspläne bieten erst die größeren Modelle.Wie wird der Filter gereinigt?
Der Filterkorb wird von oben entnommen und ausgespült.Ist ein Wagen dabei?
Nein, der Transportwagen ist separat erhältlich.Was bringt die aktive Bürste?
Sie dreht sich schneller als der Roboter fährt und löst dadurch angehafteten Belag.Lohnt sich der Dolphin E20?
Der Sprung vom E10 zum E20 ist der wichtigste in der ganzen Reihe, weil erst mit der Wandkletterfunktion der Belag dort entfernt wird, wo Algen entstehen. Alles darüber sind Verfeinerungen: feinere Filter, App-Steuerung, längere Kabel.
Für ein eingelassenes Becken bis zehn Meter ist der E20 deshalb eine solide Wahl, solange man mit einschichtiger Filtrierung leben kann. Wer sehr feinen Staub im Wasser hat oder ein längeres Becken besitzt, sollte eine Stufe höher greifen.
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