Der Gre 40017N ist ein manueller Bodensauger mit ovalem, rotierendem Kopf und Seitenbürsten. Er wird über eine handelsübliche Teleskopstange geführt, die per Clip am Griff befestigt wird, und vom Sog der Filteranlage angetrieben.
Anders als die meisten einfachen Saugköpfe reinigt er nicht nur den Boden, sondern auch die Wand bis etwa zur halben Höhe. Die seitlichen Bürsten lösen dabei Belag, den ein glatter Kopf einfach überfahren würde.
Wir haben uns angesehen, was die ovale Form praktisch bringt und wo die Grenzen dieser Bauart liegen.
Der Unterschied zu einem einfachen Saugkopf sind die Seitenbürsten und die ovale, drehbare Form. Damit kommt man in Ecken und an gewölbte Übergänge, an denen ein starrer Kopf ansteht. Dass man dafür jede Bahn selbst fährt, bleibt der Preis der Bauart.
Spricht dafür
- Seitenbürsten lösen Belag statt ihn zu überfahren
- Ovaler Kopf kommt in Ecken und an Rundungen
- Reinigt bis etwa zur halben Wandhöhe
- Clip-Befestigung passt an handelsübliche Teleskopstangen
- Schont die Beckenauskleidung
- Kein Stromanschluss nötig
Spricht dagegen
- Rein manuell, jede Bahn wird selbst gefahren
- Bürsten rotieren nicht durchgehend
- Teleskopstange und Schlauch nicht enthalten
- Leistung hängt vollständig an der Filteranlage
- Für große Becken zeitraubend
- Was reinigt er?
- Beckenboden und Wand bis etwa zur halben Höhe.
- Braucht er Strom?
- Nein, er läuft über den Sog der Filteranlage.
- Passt jede Teleskopstange?
- Die Befestigung erfolgt über ein handelsübliches Clip-System am Griff.
- Beschädigt er die Folie?
- Nein, die Reinigung ist auf schonenden Kontakt ausgelegt.
Was der Gre 40017N technisch ist
Der 40017N ist ein manueller Saugkopf, also das Bauteil am unteren Ende der Teleskopstange. Er hat keinen eigenen Antrieb, sondern nutzt den Unterdruck, den die Filteranlage über Skimmer oder Saugdose erzeugt. Der aufgenommene Schmutz landet im Filter.
Die Besonderheit liegt in Form und Bürsten. Der Kopf ist oval und rotiert um seine Aufhängung, dadurch folgt er der Führungsrichtung, statt sich quer zu stellen. Die seitlichen Bürsten schleifen dabei über den Untergrund und lösen Belag, den ein glatter Kopf nur überfahren würde.
Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bürsten nicht durchgehend rotieren, sondern durch die Bewegung mitgeführt werden. Das ist kein Mangel, sondern die Bauart. Der Überblick steht im Test manueller Poolsauger.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Bodensauger 40017N mit Seitenbürsten
- Clip-Aufnahme für Teleskopstangen
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Teleskopstange
- Saugschlauch
- Skimmeradapter
- Poolbürste für die Wasserlinie
- Kescher
Geliefert wird nur der Saugkopf. Teleskopstange und Schlauch müssen vorhanden sein oder separat beschafft werden, komplette Zusammenstellungen im Pool Reinigungsset.
Die Clip-Aufnahme passt an handelsübliche Stangen, was die Sache einfach macht: Wer schon eine Stange hat, tauscht nur den Kopf und behält den Rest seiner Ausrüstung.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Seitenbürsten lösen festen Belag
- Ovaler rotierender Kopf
- Reinigt bis zur halben Wandhöhe
- Passt an handelsübliche Teleskopstangen
- Schont die Beckenauskleidung
- Kein Stromanschluss nötig
- Für alle Beckentypen geeignet
- Günstiger Ersatz für einen einfachen Saugkopf
Spricht dagegen
- Nur der Kopf im Lieferumfang
- Stange und Schlauch separat nötig
- Bürsten rotieren nicht angetrieben
- Jede Bahn wird von Hand gefahren
- Wasserlinie bleibt außen vor
- Sog der Filteranlage ist limitierend
Alternativen zum Gre 40017N
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Prüfen, ob Stange und Schlauch vorhanden sind. Geliefert wird nur der Kopf. Ohne den Rest der Ausrüstung ist er nicht einsatzfähig.
Anschluss der Filteranlage klären. Skimmer oder Saugdose, beides funktioniert. Die Vorgehensweise steht unter Poolsauger anschließen.
Filterleistung im Blick behalten. Ohne ausreichenden Sog lösen die Bürsten den Schmutz nur auf, statt ihn abzusaugen. Passende Anlagen im Sandfilteranlagen Test.
Wasserlinie separat behandeln. Der Kopf kommt bis zur halben Wandhöhe, den Fettrand an der Oberfläche löst nur eine Bürste, siehe Poolbürsten Test.
Häufige Fragen
Rotieren die Bürsten von allein?
Nein. Sie werden durch die Führungsbewegung mitgeführt und schleifen dabei über den Untergrund. Einen eigenen Antrieb hat der Kopf nicht.Passt er an meine Teleskopstange?
Die Aufnahme ist ein handelsübliches Clip-System. Gängige Stangen passen, bei Sonderformaten lohnt ein Blick auf den Griff.Beschädigen die Bürsten die Folie?
Nein, sie sind auf schonenden Kontakt ausgelegt. Grober Sand, der sich in den Bürsten festsetzt, ist der einzige kritische Punkt.Wie hoch reicht er an der Wand?
Bis etwa zur halben Wandhöhe. Darüber fehlt der Anpressdruck, und die Wasserlinie erreicht er nicht.Wie oft sollte man saugen?
In der Saison einmal wöchentlich, nach Sturm oder Blütenflug häufiger. Mehr dazu unter Pool reinigen.Muss der Schlauch entlüftet werden?
Ja. Luft im Schlauch bedeutet, dass die Pumpe Luft zieht statt Wasser, das kostet Sog und kann die Pumpe belasten.Ist das besser als ein einfacher Saugkopf?
Bei festsitzendem Belag deutlich, weil die Bürsten ihn lösen. Auf einem sauberen Boden mit lockerem Sediment ist der Unterschied gering.Lohnt sich stattdessen ein automatischer Sauger?
Wenn man häufig reinigt, spart das viel Zeit. Der Vergleich steht unter Automatische Poolsauger im Test.Lohnt sich der Gre 40017N?
Als Ersatz oder Aufwertung für einen einfachen Saugkopf ist das eine sinnvolle Anschaffung. Die Seitenbürsten lösen Belag, den ein glatter Kopf überfährt, und die ovale, rotierende Form macht das Führen deutlich angenehmer.
Man muss wissen, dass nur der Kopf geliefert wird und dass die Bürsten keinen eigenen Antrieb haben. Wer Stange, Schlauch und eine ausreichend starke Filteranlage hat, bekommt für wenig Aufwand ein spürbar besseres Reinigungsergebnis.
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