Der Zodiac MX8 ist ein hydraulischer Poolreiniger. Er hat keinen Motor und keinen Stromanschluss, sondern nutzt die Saugkraft der vorhandenen Filteranlage für Reinigung und Fortbewegung.
Mit 3,2 Kilogramm ist er ausgesprochen leicht, der Schlauch misst 12 Meter. Er fährt 8 Meter pro Minute, reinigt auf 36 Zentimetern Breite und arbeitet einen Zyklus von rund sechs Stunden ab.
Wir haben geprüft, welche Anlagenleistung er voraussetzt und was der Verzicht auf einen eigenen Motor praktisch bedeutet.
Wer eine ausreichend starke Filteranlage hat, bekommt hier den unkompliziertesten Reinigertyp überhaupt. Ohne Motor gibt es nichts, was durchbrennen kann, und das geringe Gewicht macht das Einsetzen zur Nebensache.
Spricht dafür
- Kein Stromanschluss, kein Netzteil, kein Kabel im Becken
- Nur 3,2 Kilogramm, weil kein Motor verbaut ist
- 36 Zentimeter Reinigungsbreite decken zügig Fläche ab
- Raupenbänder kommen an Ecken und schwierige Stellen
- Große Saugöffnung nimmt auch grobe Schmutzmengen auf
- Keine Elektronik, die ausfallen kann
Spricht dagegen
- Setzt eine Filteranlage mit mindestens 8 Kubikmetern pro Stunde voraus
- Sechs Stunden Zyklus binden die Pumpenlaufzeit
- Der Schmutz landet in der Filteranlage, nicht in einem eigenen Behälter
- 12 Meter Schlauch begrenzen die Beckengröße
- Keine Programmierung oder Zeitsteuerung
- Braucht er Strom?
- Nein, er arbeitet hydraulisch.
- Welche Anlage ist nötig?
- Mindestens 8 Kubikmeter pro Stunde.
- Wie breit reinigt er?
- 36 Zentimeter.
- Wie lange dauert ein Zyklus?
- Rund sechs Stunden.
Was der Zodiac MX8 technisch ist
Der Reiniger wird an den Sauganschluss oder den Skimmer gehängt. Die Filterpumpe zieht Wasser durch den Schlauch, dieser Sog treibt sowohl die Saugöffnung als auch den Antrieb an. Der aufgenommene Schmutz wandert direkt in den Filter der Anlage.
Weil kein Motor verbaut ist, wiegt der MX8 nur 3,2 Kilogramm. Das merkt man beim Einsetzen und Herausnehmen deutlich. Die Kehrseite: Die Anlage muss die Arbeit mitleisten und sollte mindestens 8 Kubikmeter pro Stunde fördern.
Die Raupenbänder sorgen für Traktion an Wänden und in Ecken, wo Räder durchdrehen. Mit 8 Metern pro Minute und 36 Zentimetern Bahnbreite deckt er in sechs Stunden eine ordentliche Fläche ab. Der Überblick steht im Zodiac Poolsauger Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Zodiac MX8 Reiniger
- Schlauchsegmente insgesamt 12 Meter
- Anschlussadapter für den Skimmer
- Raupenbänder montiert
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Filteranlage oder Poolpumpe
- Zusätzliche Schlauchsegmente
- Ersatzraupenbänder
- Transportwagen
- Eigener Schmutzbehälter
Die Filteranlage ist Voraussetzung und nicht Teil des Lieferumfangs. Wer noch aufrüsten muss, findet die Auswahl im Sandfilteranlagen Test.
Zwölf Meter Schlauch decken übliche Aufstell- und Einbaubecken ab. Bei sehr langen Wegen vom Skimmer bis zur fernsten Ecke sollte man vorher nachmessen.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Kein Stromanschluss nötig
- Nur 3,2 Kilogramm
- 36 Zentimeter Reinigungsbreite
- Raupenbandantrieb
- Große Saugöffnung
- Keine Elektronik
- Kein Kabel im Becken
- Einfache Inbetriebnahme
Spricht dagegen
- Mindestens 8 Kubikmeter pro Stunde nötig
- Sechs Stunden Pumpenlaufzeit
- Schmutz geht in die Filteranlage
- Nur 12 Meter Schlauch
- Keine Zeitsteuerung
- Kein eigener Auffangbehälter
Alternativen zum Zodiac MX8
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Pumpenleistung nachsehen. Unter 8 Kubikmetern pro Stunde arbeitet der MX8 nicht zuverlässig. Das ist die wichtigste Voraussetzung überhaupt.
Laufzeit einplanen. Sechs Stunden Zyklus bedeuten sechs Stunden Pumpenbetrieb, mehr dazu unter Poolpumpe Laufzeit.
Filterbelastung mitdenken. Der Schmutz landet in der Anlage, das Rückspülen wird dadurch häufiger nötig, siehe Sandfilteranlage rückspülen.
Schlauchweg messen. Zwölf Meter vom Skimmer bis in die fernste Ecke sind die Grenze, in der er arbeiten kann.
Häufige Fragen
Braucht der MX8 eine Steckdose?
Nein. Er arbeitet rein hydraulisch mit dem Sog der Filterpumpe und hat weder Motor noch Netzteil.Welche Filteranlage muss ich haben?
Sie sollte mindestens 8 Kubikmeter pro Stunde fördern. Darunter fährt der Reiniger nur zäh oder bleibt stehen.Wohin geht der aufgenommene Schmutz?
In die Filteranlage des Beckens. Der MX8 hat keinen eigenen Auffangbehälter, deshalb muss häufiger rückgespült werden.Wie lange läuft ein Reinigungsdurchgang?
Rund sechs Stunden. In dieser Zeit muss die Filterpumpe durchlaufen.Kommt er an Wänden hoch?
Die Raupenbänder geben ihm Traktion an Wänden und in Ecken. Wie weit er hinaufkommt, hängt von Beckenform und Saugleistung ab.Kann ich ihn programmieren?
Nein, eine Zeitsteuerung gibt es nicht. Er läuft, solange die Pumpe läuft, das lässt sich nur über die Anlagensteuerung regeln.Wirbelt er Schmutz auf?
Weniger als billige Zufallsläufer, weil die Saugöffnung großzügig ausgelegt ist. Hintergründe stehen unter Poolroboter wirbelt Schmutz auf.Wie lagert man ihn über den Winter?
Schlauch abnehmen, alles ablaufen lassen und trocken einlagern. Die Schlauchsegmente nicht geknickt aufbewahren.Lohnt sich der Zodiac MX8?
Für Poolbesitzer mit einer ausreichend starken Filteranlage ist der MX8 eine ausgesprochen unkomplizierte Lösung. Kein Kabel im Wasser, kein Netzteil am Rand, kein Akku, der altert. Man hängt ihn an und lässt ihn laufen.
Wer eine schwache Pumpe hat oder die Filteranlage nicht sechs Stunden am Stück laufen lassen will, fährt mit einem elektrischen Roboter besser. Der bringt seinen eigenen Filter mit und belastet die Anlage nicht.
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