Der Zodiac Vortex OV 5300 ist das obere Modell seiner Baureihe. Er arbeitet mit 150 Watt an 30 Volt Betriebsspannung, hängt an einem 18 Meter langen Kabel und wiegt 9,5 Kilogramm.
Kern des Konzepts ist die Wirbelstromtechnik: Der Schmutz wird im Inneren ständig in Bewegung gehalten, statt sich am Filter abzusetzen. Vier robuste Räder mit Allradantrieb bringen ihn auch über Stufen, die Reinigungsbreite liegt bei 24 Zentimetern.
Wir haben geprüft, was der Wirbelstrom praktisch bedeutet und ob 24 Zentimeter Bahnbreite für große Becken genügen.
Das Verstopfen des Filters ist bei den meisten Robotern der Grund, warum die Leistung im Lauf des Zyklus abfällt. Genau das umgeht die Wirbelstromtechnik, indem sie den Schmutz in Schwebe hält. In der Praxis heißt das: gleichbleibende Saugkraft bis zum Ende des Durchgangs.
Spricht dafür
- Wirbelstromtechnik hält den Filter frei und die Saugleistung konstant
- Allradantrieb bringt ihn auch über Stufen
- Vier besonders robuste Räder
- Extra breite Saugöffnung nimmt alle Schmutzarten auf
- Bedieneinheit am Transportwagen gehört zum Konzept
- 18 Meter Kabel auch für große Becken
Spricht dagegen
- Mit 9,5 Kilogramm der schwerste seiner Klasse
- 150 Watt bei langen Zyklen spürbar
- 24 Zentimeter Bahnbreite trotz Baugröße eher schmal
- Kabel verdreht sich bei häufigem Einsatz
- Anschaffung im oberen Segment
- Welche Leistung?
- 150 Watt bei 30 Volt.
- Wie lang ist das Kabel?
- 18 Meter.
- Wie breit reinigt er?
- 24 Zentimeter.
- Schafft er Stufen?
- Ja, dank Allradantrieb.
Was der Zodiac Vortex OV 5300 technisch ist
Der Roboter arbeitet elektrisch und autark. Ein Netzteil am Beckenrand wandelt die 240 Volt Anschlussspannung auf 30 Volt Betriebsspannung, das 18 Meter lange Kabel führt zum Gerät. Die Filteranlage des Beckens bleibt unbeteiligt.
Die Wirbelstromtechnik ist das eigentliche Merkmal. Eine besondere Wasserführung erzeugt im Inneren einen dauerhaften Wirbel, der den aufgenommenen Schmutz in Schwebe hält, statt ihn gegen den Filter zu drücken. Der Filter bleibt dadurch durchlässig und die Saugleistung fällt über den Zyklus nicht ab.
Vier Räder mit Allradantrieb geben ihm Traktion an Wänden und an Stufen. Die Bedieneinheit sitzt in einer Halterung am Transportwagen, sodass Steuerung und Ablage an einem Platz zusammenkommen. Der Überblick steht im Zodiac Poolroboter Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Zodiac Vortex OV 5300
- Netzteil mit Bedieneinheit
- Kabel 18 Meter
- Transportwagen mit Halterung
- Filtereinheit
- Vier Räder montiert
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Ersatzfiltereinheit
- Ersatzräder
- Schutzhülle für das Netzteil
- Fernbedienung
- Zweites Kabel
Transportwagen und Bedieneinheit gehören zum Lieferumfang, das Gerät ist damit vollständig einsatzbereit. Ersatzteile wie Filtereinheit und Räder kauft man erst nach mehreren Saisons nach.
Das Netzteil bleibt außerhalb des Beckens und sollte trocken stehen. Ein Wetterschutz ist sinnvoll, Hinweise stehen unter Poolroboter Schutzhülle.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Wirbelstromtechnik gegen Filterverstopfung
- Allradantrieb für Stufen
- Vier robuste Räder
- Extra breite Saugöffnung
- Transportwagen im Lieferumfang
- Bedieneinheit fest untergebracht
- 18 Meter Kabel
- Konstante Saugleistung über den Zyklus
Spricht dagegen
- 9,5 Kilogramm Gewicht
- 150 Watt Leistungsaufnahme
- 24 Zentimeter Bahnbreite
- Kabel verdreht sich
- Hoher Anschaffungspreis
- Keine Fernbedienung
Alternativen zum Zodiac Vortex OV 5300
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beckengröße gegen Bahnbreite halten. 24 Zentimeter bedeuten bei großen Becken lange Zyklen. Das Kabel mit 18 Metern setzt zusätzlich die räumliche Grenze.
Stufen im Becken? Genau dafür ist der Allradantrieb gedacht, mehr dazu unter Poolroboter für Treppen.
Gewicht realistisch einschätzen. 9,5 Kilogramm plus Restwasser sind der Grund, warum der Transportwagen mitgeliefert wird.
Beckenoberfläche prüfen. Für Folienbecken gelten eigene Anforderungen, siehe Poolroboter für Folienbecken.
Häufige Fragen
Was macht die Wirbelstromtechnik?
Sie hält den aufgenommenen Schmutz im Inneren in Bewegung, statt ihn gegen den Filter zu drücken. Dadurch bleibt der Filter durchlässig und die Saugleistung konstant.Braucht er eine laufende Filteranlage?
Nein. Er arbeitet elektrisch und mit eigenem Filter, die Anlage kann während der Reinigung ausbleiben.Schafft er Treppenstufen?
Der Allradantrieb ist genau dafür ausgelegt. Wie gut es klappt, hängt von der Stufengeometrie ab.Warum nur 24 Zentimeter Reinigungsbreite?
Die Bauform ist auf Saugkraft und Antrieb ausgelegt, nicht auf maximale Bahnbreite. Bei großen Becken verlängert das den Zyklus.Wie viel Strom verbraucht er?
150 Watt im Betrieb. Über einen mehrstündigen Zyklus summiert sich das, bleibt aber unter dem Verbrauch einer laufenden Filterpumpe.Wofür ist der Transportwagen?
Er trägt Roboter und Bedieneinheit. Bei 9,5 Kilogramm plus Restwasser ist das kein Zubehör, sondern Teil der Bedienung.Wie oft muss der Filter gereinigt werden?
Nach jedem Zyklus. Die Wirbelstromtechnik verhindert das Zusetzen während des Laufs, ersetzt aber nicht das Ausspülen danach.Wie überwintert man den Roboter?
Filter reinigen, Gerät ablaufen und trocknen lassen, dann frostfrei einlagern. Das Kabel locker aufrollen, nicht straff wickeln.Lohnt sich der Zodiac Vortex OV 5300?
Wer ein größeres Becken mit Stufen hat und einen Roboter sucht, der am Ende des Zyklus noch genauso zieht wie am Anfang, findet hier das passende Gerät. Wirbelstromtechnik und Allradantrieb sind keine Marketingbegriffe, sondern lösen zwei konkrete Probleme.
Für ein kleines Aufstellbecken ist das Gerät überdimensioniert, und mit 9,5 Kilogramm auch unnötig schwer. Dort tut es eine Nummer kleiner oder ein hydraulischer Reiniger an der vorhandenen Anlage.
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