Der Dolphin E35 reinigt Boden, Wände und Wasserlinie. Er arbeitet mit 15 Quadratmetern pro Stunde, hängt an einem 18 Meter langen Kabel und bringt 7,5 Kilogramm auf die Waage.
Zum Lieferumfang gehört ein Caddy, also ein Transportwagen für Roboter und Netzteil. Das Filtersystem besteht aus einem Filterkorb und einer zusätzlichen Filterkartusche, angetrieben wird der Roboter von zwei Raupenbändern mit aufgesetzter Reinigungseinheit und zwei PVC-Bürsten.
Wir haben geprüft, was die Wasserlinienreinigung praktisch bedeutet und ob das zweistufige Filtersystem den Aufwand wert ist.
Die Wasserlinie ist der Punkt, an dem sich der E35 vom kleineren Bruder absetzt. Genau dort setzt sich der Fettfilm ab, den man sonst von Hand schrubbt. Zusammen mit dem Caddy ergibt sich ein Gerät, mit dem man wirklich nur noch den Filter leert.
Spricht dafür
- Reinigt Boden, Wände und die Wasserlinie
- Zweistufiges Filtersystem aus Korb und Kartusche
- Caddy für Transport und Lagerung liegt bei
- 18 Meter Kabel decken auch größere Becken ab
- Zwei PVC-Bürsten lösen Belag von der Wand
- Maytronics-Verarbeitung mit langer Lebensdauer
Spricht dagegen
- 7,5 Kilogramm sind nass spürbar schwerer
- Kabel verdreht sich bei häufigen Zyklen
- Zwei Filterstufen bedeuten doppelte Reinigungsarbeit
- Netzteil braucht einen wettergeschützten Platz
- Anschaffung deutlich über dem Einstiegssegment
- Was reinigt er?
- Boden, Wände und Wasserlinie.
- Wie lang ist das Kabel?
- 18 Meter.
- Ist ein Wagen dabei?
- Ja, ein Caddy gehört dazu.
- Wie filtert er?
- Filterkorb plus Filterkartusche.
Was der Dolphin E35 technisch ist
Der Roboter arbeitet autark. Motor, Filter und Antrieb sitzen im Gerät, die Filteranlage des Beckens bleibt unbeteiligt. Zwei Raupenantriebe bewegen ihn über den Boden und an den Wänden hinauf, zwei PVC-Bürsten in der aufgesetzten Reinigungseinheit lösen dabei den Belag.
Die Wasserlinienreinigung bedeutet, dass der Roboter oben an der Wand entlangfährt, statt vorher umzukehren. Dort sammelt sich der fettige Rand aus Sonnencreme und Pollen, der bei reinen Bodenreinigern liegen bleibt und sonst von Hand weg muss.
Das Filtersystem ist zweistufig. Der Korb fängt Grobes wie Laub und Insekten ab, die Kartusche holt den Feinanteil. Das hält den Durchsatz länger hoch, weil der Feinfilter nicht sofort von groben Teilen zugesetzt wird. Der Überblick steht im Dolphin Poolroboter Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Dolphin E35 Roboter
- Netzteil
- Kabel 18 Meter
- Filterkorb
- Filterkartusche
- Zwei PVC-Bürsten montiert
- Caddy als Transportwagen
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Ersatzkartusche
- Ersatzbürsten
- Schutzhülle für das Netzteil
- Fernbedienung
- Zweiter Filterkorb
Mit Caddy und beiden Filterstufen ist der Lieferumfang vollständig. Verschleißteile wie Bürsten und Kartusche kauft man erst nach ein bis zwei Saisons nach.
Das Netzteil bleibt außerhalb des Beckens und sollte trocken stehen. Ein einfacher Wetterschutz reicht, Hinweise stehen unter Poolroboter Schutzhülle.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Wasserlinienreinigung inklusive
- Zweistufiges Filtersystem
- Caddy gehört dazu
- 18 Meter Kabel
- Zwei PVC-Bürsten
- Doppelter Raupenantrieb
- Hohe Materialqualität
- Unabhängig von der Filteranlage
Spricht dagegen
- 7,5 Kilogramm plus Restwasser
- Kabel verdreht sich
- Doppelte Filterpflege
- Netzteil braucht Wetterschutz
- Hoher Anschaffungspreis
- Keine Fernbedienung
Alternativen zum Dolphin E35
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Wasserlinie wirklich nötig? Bei Becken mit viel Sonnencreme und Pollen ist das die entscheidende Funktion. Ohne diese Belastung reicht ein Bodenreiniger.
Kabelweg messen. 18 Meter müssen vom Netzteil bis zur fernsten Ecke reichen, inklusive Umweg um den Beckenrand.
Beckenoberfläche beachten. Für Folienbecken gelten eigene Anforderungen, siehe Poolroboter für Folienbecken.
Reinigungsrhythmus planen. Wie oft ein Roboter laufen sollte, steht unter Poolroboter wie lange und wie oft.
Häufige Fragen
Reinigt der E35 wirklich die Wasserlinie?
Ja, er fährt an der Wand bis zur Wasseroberfläche hinauf. Genau dort setzt sich der Fettrand ab, den Bodenreiniger nicht erreichen.Wozu Filterkorb und Kartusche?
Der Korb hält Grobes wie Laub zurück, die Kartusche filtert das Feine. So setzt sich der Feinfilter nicht sofort zu.Wofür ist der Caddy gut?
Zum Transportieren und Abstellen von Roboter und Netzteil. Nass gewogen ist der Roboter deutlich schwerer als seine 7,5 Kilogramm Trockengewicht.Braucht er eine laufende Filteranlage?
Nein. Motor und Filter sitzen im Gerät, das Becken kann während der Reinigung im Ruhezustand sein.Was unterscheidet ihn vom E30?
Vor allem Kabellänge, Filtersystem und Ausstattung. Der direkte Vergleich steht unter Dolphin E30 oder E35.Wie oft müssen die Bürsten getauscht werden?
Die PVC-Bürsten halten in der Regel mehrere Saisons. Wer sie abgefahren laufen lässt, verliert Reinigungswirkung an der Wand.Kommt er mit Treppen zurecht?
Stufen sind für Roboter dieser Bauart eine Herausforderung, die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Geometrie, mehr dazu unter Poolroboter für Treppen.Wie überwintert man das Gerät?
Filterkorb und Kartusche reinigen, alles trocknen lassen und frostfrei einlagern. Das Kabel locker aufrollen.Lohnt sich der Dolphin E35?
Wer ein mittleres bis großes Becken hat und den Fettrand an der Wasserlinie kennt, bekommt hier das passende Gerät. Boden, Wand und Linie in einem Durchgang, zweistufige Filterung und ein Caddy, der das Handling löst.
Bei einem kleinen Becken ohne Wasserlinienproblem ist der Aufpreis gegenüber dem E25 schwer zu begründen. Wer die Funktion aber braucht, spart sich damit die wöchentliche Handarbeit an der Wand.
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