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Pool glitschig: 12 Tipps gegen schmierige Wände im Pool

In der heißen Jahreszeit freuen sich große und kleine Badebegeisterte nicht nur auf den ersten, sondern auch auf den täglichen Sprung in das kühle Nass. Aufgrund der Tatsache, dass ein eigenes Schwimmbecken je nach dem Standort, der Witterung oder dem Nutzungsverhalten der Badenden eine spezifisch angepasste Pflege erfordert, kann es schnell zu einem Vorkommen von unerwünschten Situationen kommen, zu denen zum Beispiel Beläge auf den Wänden und dem Boden des Pools zählen.

In den nachfolgenden Abschnitten wird nicht nur erklärt, was schmierige Ablagerungen verursacht und ob diese eine Gefahr für die Gesundheit sind, sondern auch wie man sie beseitigen beziehungsweise ihnen vorbeugen kann.

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Ursachen für glitschige und schmierige Poolwände oder Poolboden

Der Grund für eine veränderte Struktur der Schwimmbeckenwände sowie des -bodens ist mit dem Vorhandensein von Algen zu erklären. Ein Algenbefall geschieht meist dann, wenn sich die entsprechenden Zellen zum Beispiel an Badeanzüge, Badespielzeuge oder ähnliche Gegenstände heften, die in einem belasteten Gewässer benutzt wurden.

Um eine konkretere Definition der Ursache heran ziehen zu können, ist die vorhandene Farbe entscheidend, da sowohl gelbe, grüne als auch schwarzen Algen das Wasser eines Pool verfärben und damit seine Wände sowie den Boden glitschig werden lassen.

Sind glitschige bzw. schmierige Wände im Pool gesundheitsgefährdend?

Obwohl alle drei Arten von Algen, die sich in einem Schwimmbecken ansiedeln könnten, für die Gesundheit des Menschen an sich nicht riskant sind, bringen sie einige zusätzliche Organismen in das Wasser des Pools. Hierbei handelt es sich in einer Vielzahl der Fälle um Insekten oder Bakterien, die mitunter unvorhergesehene beziehungsweise unerwünschte Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben können.

Ein nicht zu unterschätzendes Risiko besteht jedoch vor allem im Hinblick auf kleinere Kinder und Haustiere darin, dass man diese ab einer gewissen Trübung nicht mehr sehen kann, was wiederum die Gefahr des leisen Ertrinkens birgt.

6 Tipps gegen schmierige Wände im Pool

Im besten Fall kann man dem Aufkommen von Algen in dem heimischen Schwimmbecken dahingehend vorbeugen, dass keine grundlegende Säuberung der Wände und des Bodens notwendig wird.

Diese präventiven Maßnahmen nehmen mit einer entsprechenden Routine häufig sehr wenig Zeit in Anspruch und tragen maßgeblich zu einem optisch ansprechenden sowie hygienisch unbedenklichen Badeerlebnis bei. In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Optionen näher beschrieben.

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Tipp 1: Poolchemie im Auge behalten

Es ist unter anderem von essenzieller Wichtigkeit die chemische Zusammensetzung des Wassers des Pools auf einem idealen Wert zu halten, vor allem im Hinblick auf den PH- sowie den Chlorwert. Hierzu zählt auch die Verwendung eines Algizids, da diese entgegen der herkömmlichen Meinung insbesondere zur Vorbeugung und nicht zur Bekämpfung von Algenbefall geeignet sind.

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Tipp 2: Den Pool regelmäßig reinigen

Nicht nur die chemische Poolpflege trägt zu glatten sowie ansehnlichen Wänden bei, denn die physische Reinigung der Schwimmbeckenwände und des -bodens verhindern ebenfalls eine zu starke Ansiedlung von Algen.

In dieser Hinsicht ist vor allem die Installation einer Filteranlage empfehlenswert, wobei man zusätzlich regelmäßig einen Kescher zur Beseitigung von größeren Schmutzpartikeln wie zum Beispiel Blättern nutzen kann. In einigen Fällen ist zudem die Verwendung eines Poolsaugers, welcher in unterschiedlichen Modellen mit verschiedenen Funktionen erhältlich ist, sinnvoll.

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Tipp 3: Die Filterpumpe für 8 bis 12 Stunden am Tag laufen lassen

Der Anschluss einer Kartuschen- oder Sandfilteranlage ist der erste Schritt, wenn man auf diese Art und Weise eine effiziente Säuberung des Wassers eines Schwimmbeckens garantieren möchte. Damit man in Bezug auf das Vorhandensein beziehungsweise die Ausbreitung von Algen auf der sicheren Seite ist, sollte die Pumpe der Filteranlage mindestens 8 bis 12 Stunden täglich in Betrieb genommen werden.

Tipp 4: Alle 2 Wochen eine Stoßchlorung durchführen

Eine sogenannte Stoß- oder Schockchlorung ist das Äquivalent einer grundlegenden Säuberung des heimischen Pools. Sobald sie durchgeführt wird, werden jegliche Formen von fremden organischen Partikeln nachhaltig aus dem Wasser des Schwimmbeckens entfernt.

Im Hinblick auf die konkrete Durchführung ist es sehr ratsam, die jeweilige Bedienungsanleitung des individuell verwendeten Produkts zu lesen, da die Hersteller dort auf die möglichen Besonderheiten des jeweiligen Stoffs eingehen.

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Tipp 5: Waschen und desinfizieren Sie regelmäßig die Poolausrüstung

Aufgrund der Tatsache, dass Algen von außerhalb in das Wasser des Schwimmbeckens gelangen, ist es sinnvoll die zum Baden genutzte Ausrüstung wie zum Beispiel den Badeanzug oder weiteres Badezubehör in fest gelegten zeitlichen Abständen nicht nur zu waschen, sondern sie auch einer grundlegenden Desinfektion zu unterziehen.

Dies sollte vor allem dann der Fall sein, wenn die Poolausrüstung vorher in Kombination mit Wasser genutzt wurde, dessen Zusammensetzung unklar war beziehungsweise welches eine Belastung mit Algen erkennen ließ.

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Tipp 6: Poolwände und den Boden nach Rissen untersuchen

Es ist durchaus lohnenswert den Schwimmbeckenboden sowie die -wände in regelmäßigen Intervallen auf Risse hin zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren. Beschädigungen dieser Art nicht nur schwer beziehungsweise gar nicht zu säubern, sondern bieten zudem das ideale Umfeld für die Vermehrung von Algen.

In 6 Schritten den schmierigen und glitschigen Pool säubern

Selbst bei korrekt durchgeführten Maßnahmen, welche vorbeugend angewandt werden, kann es vorkommen, dass sich eine zu hohe Belastung mit Algen ein stellt, die sich durch schmierige beziehungsweise glitschige Oberflächen bemerkbar macht.

Gesetzt den Fall, dass man mit Algenbefall im eigenen Pool zu kämpfen hat, sind die nachfolgend erläuterten Schritte essenziell wichtig um das Problem wieder in den Griff zu bekommen.

Schritt 1: Waschen und desinfizieren Sie alles

Aufgrund der Tatsache, dass die Algen wahrscheinlich durch einen externen Gegenstand in den Pool gelangt sind, muss man dafür Sorge tragen, einen erneuten Befall nach den folgenden Arbeitsschritten zu verhindern. Um dies zu gewährleisten, sollte die betroffene Kleidung in der Waschmaschine und das entsprechende Zubehör mit einem adäquaten Reinigungsmittel desinfiziert werden.

Im Hinblick auf besonders unhandliche Gegenstände, kann man jene während des weiteren Vorgangs in dem Wasser des Schwimmbeckens belassen, damit diese ebenfalls von den erläuterten Maßnahmen profitieren.

Schritt 2: Die Poolchemie korrigieren

Abgesehen von dem Umstand, dass Algen in dem entsprechenden Pool vorhanden sind, ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Ungleichgewicht der chemischen Zusammensetzung des Poolwassers mitunter dafür verantwortlich, dass es zu einer Verbreitung gekommen ist.

Nach einer Überprüfung mit der Hilfe eines Testkits, vor allem die Alkalität, der PH-Wert und der Chlorgehalt sind dabei wichtig, ist es sinnvoll abweichende Messungen dahingehend zu beeinflussen, dass sie sich an den Idealwert annähern.

Bei Chlor beläuft sich das Optimum ungefähr auf 3 ppm (parts per million oder Milligramm pro Liter), die Alkalität sollte zwischen 80 bis 150 ppm liegen und der ideale PH-Wert entspricht einer Zahl zwischen 7,2 und 7,6.

Schritt 3: Alles abbürsten und absaugen

Bei einem gründlichen Bürsten werden sowohl die Wände als auch der Boden des Schwimmbeckens von den vorhandenen Algen bereinigt, wobei man sich vor allem auf die Stellen konzentrieren sollte, die maßgeblich davon befallen sind.

Sobald die sich im Wasser befindlichen Algen die Sicht dahingehend getrübt haben, dass das Wasser nicht mehr klar ist, muss der vorhandene Schmutz manuell abgesaugt werden, was, je nach Schwere des Befalls, mehrere Male im Wechsel mit dem Abbürsten wiederholt werden sollte.

Abhängig von der Art der Bestandteile des individuellen Pools sind entweder härtere oder weichere Borsten angebracht, weshalb man im Zweifelsfall die Rücksprache mit einem versierten Fachmann suchen sollte.

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Schritt 4: Stoßchlorung durchführen

Bei einer sogenannten Schock- beziehungsweise Stoßchlorung wird die Oberfläche sowie das Innenleben des Pools von Grund auf von fremden Organismen befreit. Je nachdem um welche Algenart es sich handelt, muss die Dosis entsprechend angepasst werden.

Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass kein gewöhnliches Chlorgranulat, sondern ein Poolschocker verwendet wird und dass der Vorgang nicht vor dem Einbruch der Dunkelheit eingeleitet wird.

Schritt 5: Filtern, Bürsten und erneut Schocken

Nachdem die Filteranlage für mindestens acht Stunden in Betrieb genommen worden ist und die Oberflächen des Pools erneut gebürstet wurden, ist eine weitere Schockchlorung vonnöten, bei der die Verwendung einer einfachen Dosis ausreicht.

Vor allem bei schwarzen Algen ist eine nachhaltige sowie gründliche Reinigung sehr empfehlenswert, wobei sich auch die anderen Arten hartnäckig halten können. Gesetzt den Fall, dass nach der letzten Stoßchlorung das Wasser des Pools am Morgen noch trüb ist, bietet sich entweder die Nutzung eines Klarmachers an oder die Option einige Zeit verstreichen zu lassen bis sich der Effekt gelegt hat.

Schritt 6: Filter reinigen

Bei einer Säuberung des Filters darf dieser unter gar keinen Umständen ausgespült werden, da mit jener Maßnahme die Algen wieder zurück in das Schwimmbecken gelangen könnten. Man sollte stattdessen die Nutzung eines Filterreinigers anhand der beiliegenden Bedienungsanleitung bevorzugen.

Nach einem erneuten Test der chemischen Eigenschaften der Poolchemie, wobei man vor allem auf den Chlorwert achten muss, sowie einer möglichen Anpassung, kann das Baden im Pool wieder genossen werden.

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Fazit

Sobald die Wände beziehungsweise der Boden eines Schwimmbeckens schmierig oder glitschig ist, liegt der Befall mit einer der drei in Pools vorkommenden Arten von Algen vor. Durch die Einstellung der chemischen Eigenschaften des Poolwassers in Kombination mit einer grundlegenden Reinigung mit der Hilfe von Chemikalien und manuellen Hilfsmitteln ist es möglich dieses Problem effektiv zu beheben.

Um nicht in die Situation zu kommen die zeit- sowie arbeitsintensiveren Schritte bei der Bekämpfung von Algen vollziehen zu müssen, gibt es einige Vorbeugemaßnahmen, wie zum Beispiel eine regelmäßige Desinfektion, die das Risiko von glitschigen beziehungsweise schmierigen Oberflächen minimieren.

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