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Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage: Was ist besser?

Die Verwendung von chemischen Mitteln schützt das Wasser des Gartenpools gegen kleinste Organismen, wie beispielsweise Bakterien und Algen. Gegen grobkörnigere durch Blätter, jede Art von Pollen oder einer Vielzahl von Insekten verursachten Verschmutzungen muss jedoch zusätzlich eine physikalische Reinigung des Pools regelmäßig erfolgen.

Zwar eignen sich Poolkescher und Poolsauger ebenfalls für diesen Prozess, allerdings gewährleistet der Einsatz einer Filteranlage in Kombination mit den oben genannten Maßnahmen auf jeden Fall einen kristallklaren, und hygienisch einwandfreien, Badespaß.

Die verschiedenen Poolfilter Arten

Beim Kauf einer Filteranlage sollte man einen auf die Lage und Größe des Pools zugeschnittenen Filter wählen. Dabei ist unter anderem wichtig zu beachten, ob sich dieser im Haus oder Garten befindet.

Außerdem ist es ratsam, das Fassungsvermögen bei der Entscheidung für oder gegen eine Poolfilterart ebenfalls einzukalkulieren. Kartuschen- und Sandfilter dienen zwar beide der Reinigung des Wassers, unterscheiden sich jedoch in den individuellen Eigenschaften teilweise erheblich.

Kartuschenfilter

Ein Kartuschenfilter bietet eine weitere Option zur Nutzung eines Sandfilters. Die Einsatzgebiete, aber auch die Funktionsweise, unterscheiden sich von denen einer Sandfilteranlage. Die Kosten sind dabei teilweise zudem abhängig von dem gewählten Modell.

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  • Einsatzzweck: Bei kleineren Pools sowohl im Innen- als auch im Außenbereich empfiehlt sich ein Kartuschenfilter. Prinzipiell eignet er sich für Schwimmbecken, die keiner allzu großen Belastung durch größere Schmutzpartikel ausgesetzt sind.
  • Funktionsweise: Wenn Sie eine Filteranlage mit Kartuschenfilter wählen, hält eine an den Filter angebrachte Papierkartusche den angesammelten Schmutz zurück. Im Allgemeinen filtert diese, insbesondere in kleineren Pools, die keiner hohen Verschmutzung ausgesetzt sind, zuverlässig und schnell.
  • Filtermedium: Der Kartuschenfilter verwendet zur Reinigung, wie der Namen bereits vermuten lässt, eine Kartusche aus Papier.
  • Montage und Anschluss: Für die Filteranlage sollte ein trockener, lichtgeschützter und belüfteter Aufstellungsort gewählt werden. Nachdem die Anlage aufgestellt und mit Zu- sowie Ablauf des Schwimmbeckens verbunden wurde, setzen Sie die Papierkartusche ein. Anschließend erfolgt mithilfe eines Fehlerstromschutzschalters der Anschluss an das Stromnetz Ihres Gebäudes.
  • Anschaffungs- und Betriebskosten: Ein Kartuschenfilter ist vergleichsweise günstig bei Amazon erhältlich. Zu den 25 Euro Anschaffungskosten sollten Sie jedoch bedenken, dass der Wechsel der Papierkartusche, abhängig vom jeweiligen Modell, mit mindestens 10 Euro zu Buche schlägt. Auch die Stromkosten für den Betrieb variieren je nach gewähltem Typ der Filteranlage.
  • Reinigungsaufwand: Sobald der Filter voll ist, müssen Sie die Kartusche mit dem Gartenschlauch reinigen. Noch empfehlenswerter ist allerdings der Austausch derselbigen um eine optimale Funktion zu gewährleisten.
  • Haltbarkeit: Das Filtermedium, in diesem Fall eine Papierkartusche, muss in regelmäßigen Abständen ersetzt werden. Daher hält diese nur so lange an, bis der Kartuschenfilter voll ist. Zwar lässt sich dieser Vorgang mit einer entsprechenden Reinigung ein wenig verzögern, die Papierkartusche zeichnet sich jedoch eher nicht durch eine signifikante Haltbarkeit aus.


  • Effizienz bei kleineren beziehungsweise nicht stark belasteten Pools, überwiegend im Innenbereich
  • Minimaler finanzieller Aufwand bei der Anschaffung


  • Anschluss eines Poolsaugers des manuellen oder automatischen Typs nicht möglich.
  • Regelmäßiger Wechsel oder Reinigung der Papierkartusche vonnöten.
  • Filtert nicht alle Fremdkörper.


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Sandfilter

Sandfilteranlagen erfreuen sich, neben dem Einsatz von Kartuschenfiltern, großer Beliebtheit. Wie bei Letzteren hängen insbesondere die Betriebskosten von dem jeweiligen Modell ab. Es gibt allerdings einige Punkte in denen sich Sandfilter von Anlagen mit Kartuschenfilter unterscheiden.

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  • Einsatzzweck: Ein Sandfilter besitzt eine vergleichsweise starke Leistung, weswegen er bei größeren Pools häufig genutzt wird. Ebenso kommt ein Sandfilter auch bei kleineren Pools zur Anwendung, wenn diese durch Verschmutzungen von Insekten, Laub und Pollen stark belastet werden. Häufig ist dabei die individuelle Lage entscheidend.
  • Funktionsweise: Mithilfe der Poolpumpe wird das Wasser des Pools in den Filter transportiert, wo es eine fundierte Reinigung erfährt. Anschließend erfolgt eine Rückleitung des gereinigten Wassers in das Schwimmbecken.
  • Filtermedium: Diese Filteranlage nutzt Sand, häufig wird dazu Quarzsand verwendet, mit einer Körnung von 0,5 bis 0,8 Millimeter als Filtermedium.
  • Montage und Anschluss: Wählen Sie für Ihre Filteranlage einen Standort, der sowohl trocken und gut belüftet als auch schattig ist. Sobald die Filteranlage aufgestellt und an den Zu- sowie Ablauf des Poolbeckens angeschlossen wurde, wird diese mit dem vom Hersteller empfohlenen Sand, befüllt. Nach dem Anschluss an das Stromnetzt Ihres Haushalts durch einen Fehlerstromschutzschalter, können Sie die Sandfilteranlage in Betrieb nehmen.
  • Anschaffungs- und Betriebskosten: Da die Sandfilteranlage Strom verbraucht, muss dieser bei den Betriebskosten einkalkuliert werden. Filteranlagen mit einem Sandfilter sind ab 100 Euro aufwärts bei Amazon erhältlich. Die Kosten für 25 Kilogramm Quarzsand liegen, ebenfalls bei Amazon, bei circa 15 Euro.
  • Reinigungsaufwand: Einmal in der Woche sollten Sie eine Rückspülung durchführen. Diese nimmt meist einige Minuten in Anspruch. Dabei werden die gesammelten Schmutzpartikel aus dem Filter entfernt und an das Abwassersystem weitergeleitet.
  • Haltbarkeit: Der Quarzsand einer Sandfilteranlage muss mindestens für ein Jahr nicht gewechselt werden. Er kann sogar bis zu zwei Jahre in der Filteranlage verblieben. Zu diesem Zeitpunkt ist allerspätestens ein Wechsel anzuraten.


  • Sehr starke Leistung, daher für größere Pools im Außenbereich geeignet
  • Filterung von Fremdkörpern jeder Art
  • Einfache Handhabung und Reinigung
  • Langlebigkeit, deshalb auf lange Sicht weniger kostenintensiv
  • Möglichkeit den Poolsauger anzuschließen


  • Vergleichsweise hohe Anschaffungskosten


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Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage: Vergleich

Ob Sie einen Kartuschen- oder einen Sandfilter bevorzugen, hängt von den individuellen Eigenschaften Ihres Pools ab. Zudem sollten Sie Ihre Präferenzen beispielsweise bezüglich der laufenden Kosten und dem Reinigungsaufwand in die Entscheidung einfließen lassen. In den folgenden Abschnitten werden die jeweiligen Eigenheiten der beiden Typen noch einmal miteinander verglichen.

Einsatzzweck: Eine Sandfilteranlage ist prinzipiell leistungsstärker und filtert nachhaltiger als eine Anlage mit Kartuschenfilter. Letztere ist daher nur für den Einsatz bei kleineren Pools im Innenbereich zu empfehlen, wohingegen ein Sandfilter auch größere Wassermengen zuverlässig sauber hält.

Funktionsweise: Die Poolpumpe leitet bei beiden Filteranlagen das zu reinigende Wasser an den entsprechenden Filter weiter. Anschließend wird das Poolwasser zurück in das Schwimmbecken geleitet. Sowohl die Papierkartusche als auch der eingesetzte Sand entfernen dabei Verunreinigungen des Wasser, wobei erstere nur eine begrenzte Anzahl an Schmutzpartikeln auffängt.

Filtermedium: Bei einem Kartuschenfilter erfolgt die Säuberung des Poolwassers mithilfe einer Kartusche aus Papier als Filtermedium. Sandfilteranlagen bereinigen das Wasser hingegen durch den Einsatz von Sand mit einer Körnung zwischen 0,5 und 0,8 Millimetern.

Montage und Anschluss: Die Montage der beiden Filteranlagen ist weitestgehend ähnlich: Nachdem ein sonnengeschützter, trockener und durchlüfteter Standort ausgewählt sowie die Anlage an den Zu- beziehungsweise Ablauf des Poolbeckens angeschlossen wurde, wird das jeweilige Filtermedium eingesetzt. Der Anschluss an das Stromnetz des jeweiligen Hauses erfolgt schließlich mittels eines Fehlerstromschutzschalters.

Anschaffungs- und Betriebskosten: Sowohl Kartuschen- als auch Sandfilteranlagen benötigen im täglichen Gebrauch Strom. Die Anschaffungskosten unterscheiden sich jedoch erheblich: Eine Kartuschenfilteranlage ist mit circa 25 Euro vergleichsweise günstig, wohingegen bei einer Sandfilteranlage mit ungefähr 100 Euro aufwärts gerechnet werden muss.

Bei den Filtermedien verhalten sich die Anschaffungskosten genau umgekehrt: Der Wechsel einer Papierkartusche, welcher häufig vonstatten gehen sollte, ist mit mindestens 10 Euro vergleichsweise teuer. 25 Kilogramm Quarzsand, die zudem nur alle ein bis zwei Jahre benötigt werden, kosten gerade einmal circa 15 Euro bei Amazon.

Reinigungsaufwand: Die Säuberung einer Sandfilteranlage ist sehr einfach und unkompliziert in der Handhabung: Meistens empfehlen Hersteller einmal pro Woche eine sogenannte Rückspülung um die gesammelten Schmutzpartikel in das Abwassersystem zu leiten. Dieser Vorgang dauert wenige Minuten.

Die Papierkartusche einer Kartuschenfilteranlage muss jedes Mal, wenn der Filter voll ist, gereinigt werden. Dies kann durch Abspritzen mit dem Gartenschlauch geschehen. Meist wird jedoch empfohlen das Filtermedium direkt auszutauschen um sauberes Poolwasser zu garantieren.
Haltbarkeit

Anders als die Papierkartusche einer Kartuschenfilteranlage, muss das Filtermedium der Sandfilteranlage nur alle ein bis zwei Jahre ausgewechselt werden. Die Kartusche einer Filteranlage sollte normalerweise gewechselt werden, sobald der Filter voll ist, damit eine maximale Leistung erfolgen kann.

Fazit

Zur Beantwortung der Frage: „Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage“ können wir zusammenfassend das Folgende sagen: Am beliebtesten ist nach wie vor die Sandfilteranlage. Diese verursacht in der Anschaffung zwar vergleichsweise hohe Kosten, bietet jedoch neben der Möglichkeit einen Poolsauger anzuschließen außerdem den Vorteil einer effizienten Reinigung bei jeder Art von Verschmutzung. Zudem ist der Aufwand, welcher in die Säuberung der Filteranlage investiert werden muss, eher gering.

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Obwohl eine Filteranlage, die eine Papierkartusche als Filtermedium verwendet, prinzipiell nicht so leistungsstark ist wie eine Sandfilteranlage, sollten Sie prüfen, ob Sie für Ihre individuellen Bedürfnisse ausreicht. Dies kann bei einem kleinen Pool im Innenbereich, der daher weniger Schmutzbelastung ausgesetzt ist, durchaus der Fall sein. Allerdings ist zu bedenken, dass die Anschaffungskosten zwar gering sind, die zeitliche und finanzielle Investition in die Pflege der Anlage jedoch höher als bei einer Sandfilteranlage ist.

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