Der Oku Solarabsorber 1002 ist die eigenständige Variante des Baukastensystems. Jedes Modul hat an beiden kurzen Seiten ein Sammelrohr mit je zwei 40-Millimeter-Anschlüssen, kann also ohne weitere Bauteile mit seinesgleichen verbunden werden.
Die Abmessungen entsprechen der Reihe: 1.320 x 820 Millimeter, also 1,08 Quadratmeter je Modul, bei etwa 5,8 Kilogramm und 5,8 Litern Wasserinhalt pro Quadratmeter. Die Durchflussmenge liegt bei 150 bis 250 Litern je Quadratmeter und Stunde.
Wir haben geklärt, wann diese Bauform die richtige ist und ab welcher Größe man besser zur Kombination aus 1000er und 1001er greift.
Für einen kleineren Pool ist das die einfachste Variante des Systems: Module nebeneinanderlegen, verbinden, fertig. Man spart sich die Überlegung, welches Modul wohin gehört. Sobald die Anlage größer werden soll, ist die Kombination aus 1000er und 1001er aber die günstigere und flexiblere Lösung.
Spricht dafür
- Beidseitige Sammelrohre, dadurch ohne Zusatzmodule kombinierbar
- Rotationsguss aus einem Stück, keine Nähte
- Zwei 40-Millimeter-Anschlüsse je Seite
- Berstdruck über 18 bar, unterdruckbeständig
- Einfachste Planung innerhalb der Reihe
Spricht dagegen
- Für große Flächen weniger wirtschaftlich als 1000er und 1001er
- Alle Module liegen in einer Reihe nebeneinander
- Kein fertiges Produkt, Zubehör fehlt vollständig
- Ein einzelnes Modul heizt kaum
- Braucht eine entsprechend lange Montagefläche
- Funktioniert es allein?
- Ja, mehrere 1002er lassen sich direkt miteinander verbinden.
- Wie groß ist ein Modul?
- 1.320 x 820 Millimeter, also 1,08 Quadratmeter.
- Welche Anschlüsse hat es?
- Beidseitig je zwei mit 40 Millimetern.
- Für welche Pools?
- Eher kleinere Becken mit überschaubarer Absorberfläche.
Was der Oku Solarabsorber 1002 technisch ist
Auch dieses Modul wird im Rotationsgussverfahren aus schwarzem Kunststoff in einem Stück gegossen. Keine Klebe- oder Schweißnaht, Berstdruck über 18 bar, unterdruckbeständig. In der Fertigungsqualität unterscheidet es sich nicht vom Rest der Reihe.
Der Unterschied liegt in der Anschlussgeometrie: Jedes 1002er-Modul trägt an beiden kurzen Seiten ein eigenes Sammelrohr mit je zwei 40-Millimeter-Anschlüssen. Dadurch lassen sich beliebig viele 1002er direkt aneinanderreihen, ohne dass ein besonderes Anfangs- oder Endmodul nötig wäre.
Alle Module liegen dabei in einer Reihe nebeneinander. Für große Flächen ist das unpraktisch, weil die Reihe entsprechend lang wird. Der Überblick steht im Pool Solarheizung Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Absorbermodul 1002 mit beidseitigem Sammelrohr
- Anschlüsse beidseitig 2 x 40 mm
- Produktdatenblatt
Das ist nicht dabei
- Verbindungsteile und Schellen
- Schlauchtüllen und Reduktionsstücke
- Poolschlauch
- Drei-Wege-Kugelhahn
- Differenztemperaturregler
- Befestigungsmaterial
Wie bei allen Modulen der Reihe fehlt sämtliches Zubehör. Ohne Verbindungsteile, Schellen und Tüllen entsteht keine Anlage, passendes Material im Poolschlauch Test.
Die Regelung ist der Teil, an dem am häufigsten gespart wird und der am meisten ausmacht. Ohne Differenztemperaturregler kühlt die Anlage den Pool bei schlechtem Wetter aktiv aus.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Beidseitige Sammelrohre
- Ohne Sondermodule erweiterbar
- Aus einem Stück gegossen
- 40-Millimeter-Anschlüsse
- Berstdruck über 18 bar
- Unterdruckbeständig
- Sehr geringer Druckverlust
- Einfachste Planung der Reihe
Spricht dagegen
- Nur einreihige Anlagen möglich
- Für große Flächen unwirtschaftlich
- Braucht eine lange Montagefläche
- Kein Zubehör enthalten
- Ein einzelnes Modul reicht nie
- Planung liegt beim Käufer
Alternativen zum Oku Solarabsorber 1002
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Erst entscheiden, wie groß die Anlage werden soll. Bei einer kleinen einreihigen Fläche ist der 1002er richtig, sonst führt der Weg über 1000er und 1001er.
Länge der Montagefläche messen. Alle Module liegen nebeneinander, entsprechend lang wird die Reihe. Bei 1,32 Metern je Modul summiert sich das schnell.
Absorberfläche zum Becken rechnen. Als Anhaltspunkt gilt die halbe bis ganze Wasseroberfläche, siehe Pool Volumen berechnen.
Pumpenleistung prüfen. Die geforderten 150 bis 250 Liter je Quadratmeter und Stunde muss die Filterpumpe über die Gesamtfläche liefern, siehe Poolpumpen Test.
Häufige Fragen
Kann ich 1002er mit 1000ern kombinieren?
Vorgesehen ist das nicht. Die 1002er bilden eigenständige einreihige Anlagen, für mehrreihige Flächen sind 1000er und 1001er gedacht.Wie viele Module brauche ich?
Das hängt von Beckengröße und gewünschter Temperatur ab. Als Anhaltspunkt gilt die halbe bis ganze Wasseroberfläche als Absorberfläche.Warum 40 Millimeter statt 25?
Weil jedes 1002er-Modul ein eigenes Sammelrohr trägt und damit die volle Wassermenge führt. Die kleineren Anschlüsse der 1001er reichen dafür nicht.Ist die Heizleistung anders als bei 1000er und 1001er?
Nein, der Absorberkörper ist identisch. Der Unterschied liegt allein in Sammelrohr und Anschlussgeometrie.Kann ich die Module aufs Dach legen?
Ja, das ist eine übliche Montageart. Befestigungsmaterial für die Dachmontage gehört aber nicht zum Lieferumfang.Was passiert im Winter?
Die Anlage muss vollständig entleert werden. Die Unterdruckbeständigkeit hilft beim Leersaugen, siehe Pool überwintern.Brauche ich einen Temperaturregler?
Ja. Ohne Regelung fließt Wasser auch dann durch den Absorber, wenn dieser kälter ist als der Pool, und entzieht dem Becken Wärme.Lohnt sich das gegenüber einer Solarmatte?
In der Haltbarkeit deutlich, weil hier nichts verklebt oder verschweißt ist. Im Aufwand und in den Gesamtkosten liegt eine Matte allerdings klar darunter.Lohnt sich der Oku Solarabsorber 1002?
Für einen kleineren Pool und eine einzelne Modulreihe ist das die unkomplizierteste Art, in das Oku-System einzusteigen. Jedes Modul ist gleich, jedes passt an jedes, und die Fertigungsqualität ist dieselbe wie beim Rest der Reihe.
Sobald mehr Fläche gebraucht wird, kehrt sich der Vorteil um: Dann wird die Reihe unhandlich lang und die Kombination aus 1000er und 1001er ist sowohl günstiger als auch flexibler. Diese Entscheidung gehört an den Anfang der Planung.
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