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Pool heizen mit Solarenergie (einfache Anleitung)

Plitschnass » Pool heizen mit Solarenergie (einfache Anleitung)

Owning a backyard pool is increasingly trendy despite the fact that in Germany, swim-friendly weather is not very frequent. To add to this, many individuals are reluctant to bear the recurring expenses associated with an electric pool heater.

Doch man kann auch den Pool ohne Strom heizen, mit Solarenergie. Die solarbetriebenen Poolheizungen verursachen keine Betriebskosten, sind effizient und umweltfreundlich.

In diesem Artikel verraten wir Ihnen, welche Systeme es gibt und wie Sie schon bald Ihren Pool mit Solarenergie heizen können.

Sommer und Sonne in Deutschland

Laut Pool Statistiken gibt es in Deutschland aktuell fast 1.000.000 private Aufstellpools und fast 500.000 private eingelassene Becken. Das Wetter und die Temperaturen in Deutschland machen den Sprung in den eigenen Pool allerdings nicht immer angenehm.

Die optimale Pooltemperatur liegt immerhin zwischen 26° C und 29° C, was selbst in den warmen Sommermonaten nicht immer gegeben ist. 

Bei vielen deutschen Poolbesitzern sind deshalb Poolheizungen sehr beliebt – insbesondere Poolheizungen ohne Strom, also welche, die mit Sonnenenergie betrieben werden.

3 Gründe für das Pool-Heizen mit Solarenergie

Es gibt vor allem 3 gute Gründe, den Pool mit Solarenergie zu heizen. 

  • Geringe Kosten: Nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die laufenden Kosten von Solarheizungen sind geringer, als die von elektrischen Poolheizungen.
  • Flexibilität: Die Größe, und damit die Heizleistung, lässt sich beliebig anpassen, da die meisten Solar-Systeme über Zusatzmodule einfach miteinander kombiniert werden können und somit erweiterbar sind. Sollten Sie sich also in einer Saison für einen größeren Aufstellpool entscheiden und brauchen entsprechend mehr Heizpower, oder wollen Sie ein paar Grad Celsius mehr in Ihrem eingelassenen Schwimmbecken haben, können Sie ohne Probleme ein weiteres Modul anschließen.
  • Unkompliziert: Die meisten Solarsysteme lassen sich ohne einen Fachmann montieren und anschließen. 

Die Arten der Solar-Systeme

Wenn von Solarheizungen die Rede ist, werden meistens Solarabsorber und Solarkollektoren gemeint. Beide bestehen aus UV- und hitzebeständigem Kunststoff, der gegen Salz und Chemikalien resistent ist. Im Inneren befinden sich Leitungen, durch die das Poolwasser fließt. 

Das Prinzip ist bei beiden Systemen ebenfalls gleich. Die Sonnenenergie erwärmt das Material, welches dann die Wärme an das Wasser abgibt, das aus dem Pool hindurchgeleitet wird.

Die Unterschiede von Solarabsorbern und Solarkollektoren werden im Einsatz sichtbar.

  • Solarkollektoren sind grundsätzlich kleiner und besitzen eine harte Struktur und eine Verglasung. Sie werden baubedingt überwiegend unter dem Wasserspiegel oder in der Nähe des Pools aufgestellt. Für kleine und mittlere Pools sind Solarkollektoren deshalb perfekt geeignet.
  • Bei Solarabsorbern handelt es sich oft, aber nicht immer, um weiche Gummimatten, die einen etwas größeren Platzbedarf haben. Die Solarmatten eignen sich dafür auch für die Montage auf dem Dach und sind auch für die Beheizung größerer Becken attraktiv.

Welche Solarheizung ist gut? 

Wenn bei Ihnen genug Platz ist, können wir Ihnen grundsätzlich eher Solarabsorbern empfehlen. Als sehr gut befunden haben wir die Solarabsorber von OKU

Bei der OKU-Solar Poolheizung handelt es sich um ein Baukastensystem, das beliebig erweiterbar ist. Das System gibt es sowohl als Komplettpaket oder als einzelne Bau-Module. 

Wir empfehlen
OKU Solarabsorber Pool-Solarheizung
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Die OKU-Solarabsorber sind chemikalienbeständig und schwimmbadwasserfest. Sie verfügen über eine entscheidend erhöhte Druckbeständigkeit durch optimierte Formgebung und einen hohen Wirkungsgrad. Die einzelnen Module sind zudem vollflächig begehbar und sicher gegen Tierverbiss.

Die Vorteile gegenüber anderen Systemen sind vor allem die schnellere Ansprechzeit, die einfache Montage und der Frostschutz.

Der richtige Standort

Wie bereits oben angesprochen eignet sich für Solarkollektoren eher ein Standort nahe des Pools und unterhalb des Wasserspiegels. Für Solarabsorber ist die Montage auf dem Dach oder der Garage beliebt, da dadurch kein zusätzlicher Platz im Garten verloren geht.

Je nach Modell sollten die Solarheizungen vertikal oder horizontal aufgestellt werden. Für einen maximalen Ertrag ergibt eine Südausrichtung und eine Schrägaufstellung den besten Effekt.

Die richtige Größe 

Die perfekte individuelle Größe bzw. die Anzahl der benötigten Absorber und Kollektoren ist von der Pooloberfläche abhängig. Grundsätzlich gilt, dass die Gesamtfläche der Solarheizung 60 bis 80 Prozent der Poolfläche betragen sollte. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt, sodass Sie auch gut bis zu 120 Prozent der Poolfläche für die Heizung berechnen können.

Beispielrechnung anhand der OKU-Solarabsorber

Wenn Sie sich für die von uns empfohlene OKU-Solarheizung entscheiden, reicht bei Pools mit Abdeckung bereits ca. 50 % der Beckenoberfläche als Absorber-Oberfläche. 

Nachfolgend haben wir zwei Beispielrechnungen aufgeführt, an denen Sie sich grob orientieren können. Zur genauen Berechnung der benötigten Absorber sollten Sie den Pool-Solaranlage-Rechner weiter unten nutzen.

Rechteckpool: 6,00 m Länge x 3,00 m Breite x 1,50 m Tiefe

Berechnung der Beckenoberfläche:

6,00 x 3,00 m = 18 m²

Berechnung Anzahl der Absorber:

18 x 50 % = 9 Absorber

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Bei Pools ohne Abdeckung empfehlen wir ca. 75 % der Beckenoberfläche als Absorber Oberfläche.

Rechteckpool: 6,00 m Länge x 3,00 m Breite x 1,50 m Tiefe

Berechnung der Beckenoberfläche:

6,00 x 3,00 m = 18 m²

Berechnung Anzahl der Absorber:

18 x 75 % = 14 Absorber

Solaranlage für Pool: Rechner

Um die genaue Anzahl der OKU-Solarabsorber zu berechnen, können Sie den folgenden Rechner für Solarmodule nutzen: https://www.okuonline.com/online-rechner-poolheizung-solar

In diesem Solarpoolheizungs-Rechner kann zwischen verschiedenen Beckenformen gewählt und die genauen Poolabmessungen eingetragen werden. Zudem kann der Pool-Solaranlagen-Rechner standortspezifische Werte, wie, ob eine Beckenabdeckung vorhanden ist oder nicht und die mittlere Anzahl an Sonnenstunden, verarbeiten, um eine noch genauere Berechnung durchzuführen.

Preisvergleich + Beispielrechnungen

Nehmen wir für unseren Preisvergleich die 9 Absorber von OKU. Die einzelnen Module kosten jeweils rund 130 € pro Stück. Insgesamt macht das insgesamt 9 x 130 € = 1.170 €. Die Module können auch direkt als Set gekauft werden, wodurch man einige Euro einsparen kann.

Für eine einmal Anschaffung entstehen also insgesamt Kosten von ca. 1.170 €. Da keine weitere Betriebskosten anfallen bis auf den Betrieb der Poolpumpe, wird die Heizung pro Saison immer günstiger im Vergleich zu elektrischen Heizungen.

Vergleich zur Wärmepumpe

Für den 18 Quadratmeter großen Rechteckpool benötigt man ca. eine Wärmepumpe mit einer Leistung von mindestens 5 kW. Für eine relativ kleine Wärmepumpe mit ca. 5 kW sind mit grob 500 € zu rechnen. Bei größeren Becken steigen die Anschaffungskosten schnell nach oben, wohingegen der Preisanstieg bei den Solar-Absorbern relativ linear verläuft.

Hinzu kommen die Stromkosten, die vom Wirkungsgrad der Wärmepumpe und dem Temperaturabfall über Nacht abhängig sind. Je nachdem, wie lange und unter welchen Bedingungen die Wärmepumpe betrieben wird, fallen hier Kosten von ca. 300 – 500 € pro Saison an. Spätestens nach der zweiten Saison übersteigen die Kosten in diesem Beispiel die der Absorber.

Vergleich zum Wärmetauscher

Wärmetauscher sind preiswerter in der Anschaffung als Solarheizungen und Wärmepumpen. Für den Betrieb wird jedoch die Wärme des Heizungskreislaufs genutzt, somit fallen Heizkosten an. Die laufenden Kosten sind bei einem Wärmetauscher also noch etwas höher als bei einer Wärmepumpe.

Den Pool mit Sonnenenergie heizen im Winter 

Gegen Ende September neigt sich die Poolsaison bereits langsam dem Ende zu. Nicht nur die sinkenden Temperaturen, sondern auch die abnehmende Strahlungsleistung der Sonne ist dafür verantwortlich. 

Mit einer Strahlungsleistung von ca. 500 W/m² im Oktober ist sie nur etwa halb so hoch, wie bei sonnigem Wetter im Juli. Das Heizen des Pools mit Sonnenenergie wird daher auch immer ineffektiver, wenn sich so langsam der Winter nähert.

In den kälteren Monaten ergibt es Sinn, von einer solarbetriebenen Poolbeheizung auf eine mit Stromversorgung umzusteigen, sofern Sie den Pool weiterhin in dieser Zeit nutzen möchten. Die wohl beste und beliebteste Variante stellt hier die Wärmepumpe dar. Alternativ können Wärmetauscher oder eine elektrische Poolheizung zum Einsatz kommen.

Solarthermie für die Poolbeheizung nutzen

Die Solarthermie wird vor allem zum Heizen und zur Trinkwassererwärmung verwendet. Es ist also gut möglich, dass Sie bereits die Vorteile der Sonnenenergie nutzen und sich nun fragen, ob damit auch Ihr Pool beheizt werden kann. Kurz und knapp: Ja.

Der Unterschied zu den Solarabsorbern besteht darin, dass das Poolwasser nicht direkt, sondern von der Wärmeträgerflüssigkeit der solarthermischen Anlage erwärmt wird.

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Schwimmbecken mit Solarthermie zu heizen:

Wärmetauscher und Solarenergie kombinieren

Die Solarthermie kann einfach durch den Einsatz eines Wärmetauschers genutzt werden. Der Wärmetauscher sorgt für den Energieaustausch vom warmen Heizungswasser und dem kühlen Poolwasser. Um von dieser Möglichkeit zu profitieren, muss der Pool an den Heizungskreislauf angeschlossen werden und gilt damit als zusätzlicher Verbraucher.

Ein seperater Kreislauf

Eine zweite attraktive Möglichkeit ist es, einen eigenen Kreislauf zwischen den Solarabsorbern der Anlage und dem Pool zu verlegen. Diese Möglichkeit bietet sich besonders im heißen Juni und Juli an, wenn ohnehin zu viel Wärme produziert wird. Der Kreislauf kann einfach so eingestellt werden, dass die überschüssige Wärme in den Poolkreislauf fließt. 

FAQ

Die Montage für Solar-Poolheizungen ist in der Regel unkompliziert und ohne die Hilfe eines Fachmannes möglich. Sollen Solarabsorber auf dem Dach montiert werden, ist allerdings etwas handwerkliches Geschick vonnöten.
Solarheizungen punkten besonders durch die geringen laufenden Kosten, sind dafür allerdings nur in Monaten mit viel Sonnenschein sehr effektiv. Wärmepumpen sind hingegen teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Der Betrieb ist jedoch fast ganzjährig möglich.
Die Kosten für eine Pool-Solarheizung ist von der Größe der Pooloberfläche abhängig. Je nach Art und Größe des Pools können die Kosten zwischen wenigen hundert bis zu wenigen tausend Euro schwanken.
Die Effektivität der Solarheizungen ist abhängig von der Sonnenenergie. Unter optimalen Umständen kann das Poolwasser um bis zu mehrere Grad pro Tag allein mit Solarenergie erwärmt werden.
In den heißen Sommermonaten kann das Poolwasser je nach Größe an den 30° Celsius kratzen. Realistischer sind allerdings Wassertemperaturen von bis zu 25° C. Mit einer Solarheizung können dann bequem 26° – 29° C erreicht werden, was als optimale Wohlfühltemperatur gilt.
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