Der PoolEye PE23 ist ein batteriebetriebener Poolalarm für Aufstellbecken. Er misst die Wellenbewegung unter der Wasseroberfläche und löst bei einem Objekt ab rund sieben Kilogramm einen 85 Dezibel lauten Alarm aus.
Ein Fernempfänger für das Haus gehört zum Lieferumfang, ebenso ein magnetischer Schlüssel zum Zurücksetzen. Das Gerät ist nach ASTM zertifiziert.
Wir haben geprüft, was die Erkennung unter der Oberfläche gegenüber gewöhnlichen Wellensensoren bringt.
Wer ein Aufstellbecken absichern will und weniger Fehlalarme sucht, findet hier das passende Verfahren.
Spricht dafür
- Erkennung unter der Wasseroberfläche, unempfindlich gegen Regen und Wind
- Fernempfänger für das Haus im Lieferumfang
- 85 Dezibel lauter Alarm
- Auslösung bereits ab rund sieben Kilogramm
- Magnetischer Schlüssel zum Zurücksetzen
- Nach ASTM zertifiziert
Spricht dagegen
- Muss vor Frost abgenommen werden
- Batteriebetrieb erfordert regelmäßige Kontrolle
- Feste Montage an Deck oder oberer Schiene nötig
- Für Erdbecken großer Bauart nicht vorgesehen
- Keine App-Anbindung
- Ersetzt keine Umzäunung und keine Aufsicht
- Lautstärke?
- 85 Dezibel.
- Auslösung?
- Ab rund 7 kg.
- Hausempfänger?
- Enthalten.
- Energie?
- Batterie.
Was den PoolEye PE23 technisch ausmacht
Der Unterschied zu einfachen Poolalarmen steckt in der Messebene. Ein Sensor, der die Oberfläche beobachtet, registriert jeden Windstoß und jeden Regenschauer. Genau daran scheitern diese Geräte im Alltag: Nach der fünften Fehlmeldung wird der Alarm abgeschaltet und nie wieder eingeschaltet.
Der PE23 misst stattdessen die Wellenbewegung unterhalb der Oberfläche. Wind und Regen erzeugen dort kaum Bewegung, ein Körper, der ins Wasser fällt, sehr wohl. Die Auslöseschwelle liegt bei etwa sieben Kilogramm, damit sind auch kleine Kinder und Haustiere erfasst.
Der zweite wichtige Punkt ist der Fernempfänger. Er steht im Haus und gibt dort ebenfalls Alarm, während der Sensor am Becken mit 85 Dezibel meldet. Ein Alarm, den niemand hört, weil alle drinnen sind, ist der häufigste Konstruktionsfehler dieser Gerätegattung, und hier ist er von vornherein ausgeschlossen.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- PoolEye PE23 Sensoreinheit
- Fernempfänger für das Haus
- Magnetischer Schlüssel zum Zurücksetzen
- Befestigungsmaterial für die feste Montage
- Hinweise zur Frostentnahme
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Batterien für den Dauerbetrieb
- Zweite Sensoreinheit
- App-Anbindung
- Wandhalterung für den Empfänger
- Umzäunung oder Abdeckung
- Winteraufbewahrung
Sensor und Hausempfänger sind beide dabei. Ein Satz Ersatzbatterien gehört bei einem Sicherheitsgerät immer auf die Liste.
Der Überblick über die Klasse steht unter Poolalarme im Vergleich.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Erkennung unter der Wasseroberfläche
- Kaum Fehlalarme durch Wind und Regen
- 85 Dezibel Alarmlautstärke
- Auslösung ab rund sieben Kilogramm
- Fernempfänger fürs Haus enthalten
- Magnetischer Schlüssel zum Zurücksetzen
- ASTM-zertifiziert
- Feste Montage gegen unbefugtes Abnehmen
Spricht dagegen
- Bei Frost abzunehmen
- Batteriekontrolle nötig
- Montage erforderlich
- Keine App-Anbindung
- Für große Erdbecken nicht vorgesehen
- Kein Ersatz für Zaun und Aufsicht
Alternativen zum PoolEye PE23
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Beckenart prüfen. Das Gerät ist für Aufstellbecken mit Deck oder oberer Schiene ausgelegt, nicht für jedes Erdbecken.
Fest montieren, nicht auflegen. Die mitgelieferte Befestigung sorgt dafür, dass der Alarm nicht einfach abgenommen werden kann.
Den Frosttermin notieren. Fällt die Wassertemperatur gegen den Gefrierpunkt, muss das Gerät abgenommen werden.
Die Batterien im Blick behalten. Ein Sicherheitsgerät ohne Energie meldet nichts, und zwar unbemerkt.
Häufige Fragen
Wie erkennt der PE23 einen Sturz ins Wasser?
Über die Wellenbewegung unterhalb der Wasseroberfläche.
Warum gibt es weniger Fehlalarme?
Weil Regen und Wind vor allem die Oberfläche bewegen, nicht die Ebene darunter.
Ab welchem Gewicht löst er aus?
Ab rund sieben Kilogramm.
Wie laut ist der Alarm?
85 Dezibel am Becken, dazu meldet der Fernempfänger im Haus.
Wie wird das Gerät montiert?
Fest am Deck oder an der oberen Schiene des Beckens, mit dem mitgelieferten Material.
Wie wird der Alarm zurückgesetzt?
Mit dem beiliegenden magnetischen Schlüssel.
Kann das Gerät im Winter am Becken bleiben?
Nein. Fällt die Wassertemperatur gegen den Gefrierpunkt, muss es abgenommen werden.
Ist der Alarm zertifiziert?
Ja, nach ASTM.
Lohnt sich der PoolEye PE23?
Poolalarme scheitern selten an der Technik und fast immer am Menschen. Wer dreimal wegen eines Regenschauers aus dem Haus gerannt ist, schaltet das Gerät ab und vergisst es. Die Erkennung unter der Oberfläche greift genau dieses Problem an, denn Wind und Regen bewegen vor allem das, was oben liegt.
Der Fernempfänger fürs Haus macht das Set rund. Dass er im Lieferumfang steckt, ist in dieser Klasse nicht selbstverständlich und wichtiger als ein paar Dezibel mehr am Beckenrand. Zwei Dinge bleiben Pflicht: die Batterien kontrollieren und das Gerät vor dem Frost abnehmen. Und wie jeder Alarm ist auch dieser die zweite Ebene, nicht die erste.
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