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Pool mit Regenwasser füllen: Darf man das? (mit Tipps)

Es gibt eine Vielzahl von Menschen, vor allem diejenigen mit einem eigenen Garten, die sich das Auftreten von Regen zunutze machen, um ihre Pflanzen zu bewässern, wobei dies natürlich auch in einer Wohnung möglich ist.

In der Regel kann man das Regenwasser leicht auffangen und es ist zudem mit keinen zusätzlichen Kosten wie zum Beispiel Abwassergebühren oder einem hohen Lieferpreis verbunden.

Viele Poolbesitzer fragen sich, ob sie den Pool mit Brunnenwasser füllen dürfen und so ist das auch bei der Befüllung mit Regenwasser.

Unter welchen Voraussetzungen sich die Befüllung des Pools mit Regenwasser als eine gute Entscheidung herausstellen wird und wie man es sachgemäß nutzen kann ist der Gegenstand des folgenden Beitrags.

Den Pool mit Regenwasser füllen: So geht’s

Es wird immer wieder dazu kommen, dass Sie den Pool neu befüllen müssen. Sei es, weil Sie einen einfachen Aufstellpool haben, der am Ende der Poolsaison abgebaut werden muss, oder auch, falls das Wasser in Ihrem Pool nur noch als Abwasser verwendet werden sollte.

Wenn Sie in diesem Fall den Pool mit Regenwasser füllen möchten, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten!

Es gibt in der Tat einige Punkte, die gegen die Verwendung von Regenwasser im Schwimmbecken sprechen, allen voran die landwirtschaftliche Nutzung von Flächen in der Umgebung, welche in einer Vielzahl der Fälle mit einem hohen Einsatz an Dünger und Pflanzenschutzmittel einhergeht, sowie das Vorhandensein einer Chemiefabrik.

In der Regel ist dies jedoch nur bei ein paar wenigen Standorten der Fall, sodass man Regenwasser meist verwenden kann. In den folgenden Textabschnitten wird im Detail darauf eingegangen, wie man zum Beispiel Faktoren wie einer starken Verschmutzung oder einer vermehrten Belastung mit Keimen entgegenwirkt.

Das Regenwasser richtig auffangen und lagern

Ein maßgeblicher Faktor, ob man das Regenwasser für die Befüllung des Pools verwenden kann ist tatsächlich die adäquate Lagerung des selbigen. Wenn man zum Beispiel eine klassische Regentonne beziehungsweise ein Regenfass für das Auffangen des Wassers heranzieht, sollte man von einer Anwendung in einem Schwimmbecken prinzipiell absehen.

Eine andere Sache ist es, wenn mit einer Zisterne, die auf dem aktuellen Stand der Technik ist, welcher in der DIN 1989 Norm geregelt ist, das Regenwasser auffängt, da sich diese Methode generell gut für jene Zwecke eignet.

Je nachdem was für eine Größe das zu befüllende Schwimmbecken aufweist, muss auch die Zisterne über ausreichend Volumen verfügen. Es ist außerdem äußerst ratsam, darauf zu achten, dass die entsprechende Zisterne einen Regenüberlauf vorweisen kann.

Zusammengefasst liegt der Vorteil dieses Vorgehens nicht nur in dem Vorhandensein von modernsten technischen Hilfsmittel, sondern zudem darin, dass eine Zisterne in der Regel abgedeckt ist.

Obwohl man naturgemäß davon ausgeht, dass Wasser in Bewegung bleiben sollte, ist es im Hinblick auf Regenwasser sinnvoller, wenn man es eine Weile in der Zisterne belässt bevor man den Pool damit befüllt.

Diese Maßnahme dient vor allem dazu, dass sich der Schmutz, welcher der Regen von den Dächern abträgt, in der Zisterne bereits zu einem großen Teil auf dem Grund absetzen kann.

In Bezug auf die Belastung mit Keimen beziehungsweise Bakterien muss man sich jedoch keine Sorgen machen, da einer unerwünschten Entwicklung in dieser Hinsicht bei der Aufbereitung des Regenwassers entgegengewirkt wird.

Das Regenwasser aufbereiten

Es gibt keine allgemeingültige Richtlinie inwiefern und wie stark man das vom Himmel aufgefangene Wasser anschließend noch behandeln muss, da dies von Region zu Region unterschiedlich ist.

Um das Regenwasser in den Pool zu leiten, bietet sich eine Wasserpumpe an, die in ihrer Leistung an die individuellen Umstände vor Ort ideal angepasst worden ist.

Weiterhin sollte man explizit darauf achten, dass es sich um eine Schmutzwasserpumpe handelt, da ein anderes Modell möglicherweise aufgrund von noch vorhandenen Schmutzpartikeln entweder nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert.

In der Regel liegt der pH-Wert von Regenwasser in einem Bereich unter 7,0, was jedoch dem idealen pH-Wert für Poolwasser entspricht.

Aufgrund dieser Tatsache ist es in den meisten Fällen unumgänglich das Regenwasser mit der Hilfe eines pH-Hebers aus dem sauren Bereich anzuheben.

Vor allem schnell lösliche Produkte in Form von Pulver sowie Granulat sind hierbei empfehlenswert, da weil sie sogenannte Bikarbonate enthalten, die dem Wasser zugutekommen:

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BAYROL pH Plus Granulat / pH Heber
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Da das Regenwasser idealerweise eine Weile in der Zisterne verweilen konnte, hat sich möglicherweise die Keimbelastung erhöht, wobei in diesem Wasser von Natur aus auch organische Fremdkörper vorgefunden werden können.

Um bereits bei dem ersten Sprung ins kühle Nass eine einwandfreie sowie hygienische Badeumgebung gewährleisten zu können, sollte man eine sogenannte Stoß- beziehungsweise Schockchlorung durchführen.

Jene erfolgt im Normalfall mit einem eigens dafür konzipierten Poolschocker:

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Genau wie bei der Nutzung von Brunnen- sowie Leitungswasser ist es sinnvoll dem Befall von Algen frühzeitig vorzubeugen, da dieser häufig eine kosten- und arbeitsintensive Entfernung nach sich zieht. Als Präventionsmaßnahme ist die Zugabe eines Algizids jedoch vollkommen ausreichend.

Fazit

Gesetzt den Fall, dass man das Regenwasser mit der Hilfe einer modernen Zisterne auffängt, sowie diesem ausreichend Zeit gibt bevor man es in den Pool füllt, ist gegen eine Verwendung in den meisten Fällen nichts einzuwenden.

Eine Ausnahme hierbei bilden lediglich Gebiete in denen eine hohe Belastung durch chemische Mittel erfolgt, wie es zum Beispiel im Einzugsgebiet einer Fabrik oder in einer Gegend, wo vermehrt Landwirtschaft betrieben wird, der Fall sein kann.

Da der pH-Wert des Regenwassers angehoben werden muss, kann man diesen Arbeitsschritt in Zusammenhang mit der Schock- beziehungsweise Stoßchlorung und der Gabe eines Algizids zeitnah vollziehen.

Weiterhin muss man bedenken, dass durch jene Maßnahmen, gesetzt den Fall, dass der Pool vorher mit Brunnen- oder Leitungswasser gefüllt war, das vorhandene chemische Gleichgewicht aus den Fugen geraten kann. Eine Überprüfung sowie gegebenenfalls eine Anpassung aller Wassereigenschaften sind daher ebenfalls unumgänglich.

Um sicherzustellen, dass die kostengünstige Wasseralternative auf lange Sicht erfolgt hat, ist eine kontinuierliche Pool- und Wasserpflege vonnöten.

Ein erster Sichttest nach zwei bis drei Tagen liefert hierbei gute Hinweise auf die vorhandene Wasserqualität. Wenn man weder Trübungen noch farbige Verfärbungen erkennen kann, stehen die Chancen auf einen zeitnahen, unbeschwerten Sprung ins kühle Nass sehr gut.

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