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Wintermittel Anwendung: Lohnt sich der Einsatz von Wintermittel für den Pool?

Die warme Jahreszeit geht vorbei und der Herbst neigt sich dem Ende zu. Eine häufige Frage, mit der sich Poolbesitzer nun befassen, ist wie sie ihren Gartenpool auf die kalten Wintermonate vorbereiten sollen.

Frostschäden, deren Beseitigung hohe Kosten verursacht, und ein zeitintensiver Frühjahrsputz möchten nach Möglichkeit vermieden werden. Ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten Einwinterung ist die Gabe von Wintermitteln.

Was ist Pool Überwinterungsmittel?

Wintermittel für Ihren Pool bereiten sowohl die Wände und den Boden, als auch das Wasser optimal auf die Erfordernisse der kalten Jahreszeit vor. Sie beugen einer Ablagerung von Kalk am Poolbecken vor.

Außerdem wirken Wintermittel der Bildung von Algen entgegen und verhindern beziehungsweise verlangsamen die Ansammlung von Schmutz. Daher tragen sie maßgeblich zu einer zeitnahen Inbetriebnahme des Pools im Frühjahr bei. Weiterhin vermindert sich das Risiko potenzieller Schäden, welche durch Frost herbeigeführt werden.

Lohnt sich der Einsatz von Wintermittel für den Pool?

Es gibt eine Vielzahl an Punkten, die für die Nutzung von Wintermitteln sprechen. Zusätzliche Maßnahmen wie die Reinigung der Sandfilteranlage und eine Absenkung des Wasserspiegels, sind zwar sinnvoll, allerdings gewinnt man durch die Gabe eines Überwinterungsmittels einige positive Effekte hinzu.

Vorteile von Pool Wintermittel

  • pH-Neutral: Wintermittel beeinflusst den PH-Wert nicht, sodass durch die Verwendung von diesem keine plötzliche Senkung oder ein Anstieg zu erwarten ist.
  • Reduktion der Algenbildung: Wintermittel trägt, da es phosphatfrei ist, nicht zum vermehrten Aufkommen von Algen bei. Es wirkt ihm vielmehr entgegen.
  • Materialschonend: Aufgrund der Tatsache, dass Wintermittel die Ablagerung von Kalk und Schmutz bekämpft, werden Wände und Boden des Pools nicht signifikant abgenutzt.
  • Arbeitserleichternd: Die notwendige Säuberung des Pools im Frühjahr um ihn wieder nutzen zu können, nimmt wegen dieser Vorteile weitaus weniger Zeit in Anspruch und geht zudem einfacher von der Hand.
  • Keine Mehrkosten: Der Kauf von zusätzlichen Reinigungsmitteln für den Frühjahresputz entfällt ebenso wie kostspielige Reparaturen durch Frostschäden.
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Der Einsatz von Wintermittel für den Pool lohnt sich daher, insbesondere auf lange Sicht, für jeden Poolbesitzer. Neben einer beträchtlichen Arbeitserleichterung bei der Säuberung im nächsten Jahr, mit der eine signifikante Zeitersparnis einhergeht, lassen sich außerdem die Risiken möglicher Materialschäden wegen der kalten Temperaturen der Wintermonate minimieren. Wintermittel sollte für ein sehr gutes Resultat immer mit Frostschutzmittel kombiniert werden.

Wann wird das Pool Wintermittel in das Poolwasser gegeben?

Gewöhnlich erfolgt die Anwendung von Wintermittel für den Pool nach dem Ende der Poolsaison: Dieses liegt im September. Weiterhin zu beachten ist, dass erst unter 10 Grad Wassertemperatur eine optimale Wirkung des Mittels erlangt wird. Auf keinen Fall darf sie auf über 16 Grad steigen.

Der Pool wird vor Einsatz des Wintermittels noch einmal gechlort. Es ist wichtig, dass das Wintermittel erst in den Pool gegeben wird, wenn kein Restchlor mehr vorhanden ist. Außerdem sollte die Filteranlage bereits endgültig für den Winter ausgeschaltet sein, weil das Überwinterungsmittel ansonsten abgebaut wird.

Anleitung: Schritt für Schritt Wintermittel anwenden

Der Nutzung von Wintermittel für den Pool sollten Sie gewisse Handlungen voranstellen. Dadurch wird die positive Wirkung garantiert. Welche Reihenfolge dabei eingehalten werden muss, wird in den folgenden Abschnitten erklärt.

Schritt 1: pH-Wert optimieren

Bevor man bei dem eigenen Pool ein Wintermittel anwendet, ist es essenziell, den pH-Wert des Wassers auf ein ideales Maß zu regulieren. Er sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Dann herrscht ein ausbalanciertes Verhältnis und das Wintermittel darf in den Pool gegeben werden.

Schritt 2: Pool Wintermittel Dosierung bestimmen

Aufgrund der Tatsache, dass die Dosierung des Wintermittels, je nach Hersteller, abweichen kann, sollte immer die individuelle Empfehlung auf der Verpackung berücksichtigt werden. Die endgültige Menge, die dem Wasser zugesetzt wird, hängt zudem von der Beckengröße und dem Wasservolumen des Pools ab. Jene sollten Sie daher zwingend berechnen.

Wird nicht genügend Wintermittel verwendet, kann es seine optimale Wirkung nicht entfalten. Die Folge sind eine vermehrte Algenbildung sowie Kalk- und Schmutzablagerungen an den Wänden. Zu viel des Wintermittels kann umweltgefährdend sein, da die enthaltenen Stoff in zu hoher Dosierung ätzend wirken.

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Schritt 3: Überwinterungskonzentrat in den Pool geben

Man sollte bei der Gabe von Wintermittel auf eine gleichmäßige Verteilung im Wasser des Pools achten. Anders als Chlor, muss das Überwinterungskonzentrat direkt in das Wasser gegeben werden, um seine Wirkung optimal zu entfalten.

Schritt 4: Wasser vermischen

Schalten Sie, nachdem das Überwinterungskonzentrat in den Pool gegeben wurde, am besten die Poolpumpe an. Dies dient der ausgeglichenen Verteilung des Wintermittels im Poolwasser. Das gesamte Wasservolumen sollte für eine adäquate Anwendung einmal komplett umgewälzt werden.

Häufige Fragen zu Wintermittel für den Pool beantwortet


Darf Wintermittel in den Salzwasserpool?

Die Pflege eines Salzwasserpools kommt mit deutlich weniger chemischen Stoffen aus. Allerdings sind es zwar im Vergleich zum Einsatz von Chlor eine geringere Anzahl an Mittel, jedoch muss auch hier der pH-Wert gesenkt und einer Algenbildung entgegengewirkt werden. Die Beachtung der individuellen Gegebenheiten ist bei einem Pool mit Salzwasser daher um ein Vielfaches wichtiger.

Muss bei der Verwendung von Wintermittel das Poolwasser im Frühjahr gewechselt werden?

Es ist durchaus zu empfehlen das Wasser Ihres Pools im Frühjahr auszutauschen. Die Gründe hierfür sind allerdings grundlegender hygienischer Art. Prinzipiell sollte man das Poolwasser nach einer monatelangen Pause wechseln.

Im Laufe des Winters sammelt sich in dem Wasser des Pools Schmutz an. Wintermittel beugt zwar Ablagerungen vor, indem es die Schmutzpartikel bindet, trotzdem fühlt sich jeder wohler, wenn das Poolwasser eine hohe Sauberkeit aufweist – auch auf der mikroskopischen Ebene.

Ist Pool Wintermittel giftig?

Bei Wintermitteln für den Pooleinsatz liegen chemische Stoffe häufig in konzentrierter Form vor, daher bezeichnet man sie auch als Überwinterungskonzentrate. In einer zu hohen Dosierung haben die Inhaltsstoffe deshalb eine ätzende Wirkung und sind potenziell gefährlich für die Umwelt. Man sollte sie deswegen unbedingt verdünnen, damit positive Effekte erzielt und negativen Aspekten vorgebeugt wird.

Wo kann man Pool Überwinterungskonzentrat kaufen?

Auf Amazon finden Sie eine Vielzahl an Pool Wintermitteln von namhaften Herstellern. Die Bestellung ist unkompliziert und erreicht Sie zudem zeitnah. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Überwinterungskonzentrat im Fachhandel zu erwerben, wobei dies in den meisten Fällen mit einem teureren Preis einher geht.

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Muss man Wintermittel entfernen, bevor man im Pool badet?

Mit Überwinterungskonzentrat behandeltes Poolwasser ist weder für Pflanzen noch für Menschen gesund. Außerdem sollte Das Wasser eines Pools immer Trinkwasserqualität aufweisen, was bei abgestandenem, chemisch behandeltem Poolwasser definitiv nicht gegeben ist. Tauschen Sie es daher vor dem ersten Sprung in das kühle Nass am besten aus.

Fazit

Die Zugabe eines Überwinterungskonzentrats in das Wasser des jeweiligen Pools ist definitiv empfehlenswert. Es erleichtert dabei nicht nur die Arbeit im anschließenden Frühjahr, sondern beugt auch Schäden, die durch kalte Temperaturen begünstigt werden, vor. Trotzdem ist es kein Ersatz für ein Frostschutzmittel.

Den Umgang mit einem Wintermittel kann leicht erlernt werden, wobei man, wie bei allen chemischen Stoffen, eine gewisse Umsicht walten lassen sollte. Dies beinhaltet unter anderem die richtige Dosierung und den Wechsel des Wassers vor Antritt der Badesaison im neuen Jahr.

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