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Darf man mit einer Blasenentzündung in den (Whirl-)Pool?

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Eine Blasenentzündung gehört zu den häufigsten Infektionen, die beim Schwimmen oder Baden im Pool entstehen können.

In diesem Artikel erklären wir, wie du eine Blasenentzündung erkennst und effektiv vorbeugen kannst.

Darf man mit einer Blasenentzündung in den (Whirl-)Pool?

Wer an einer Blasenentzündung leidet, sollte das Wasser bestmöglich meiden.Da die Schleimhäute unterkühlt und schlecht durchblutet werden, sind sie nicht dazu in der Lage, die Krankheitskeime effektiv abzuwehren.

Zudem besteht im Wasser ein enormes Infektionsrisiko. Eine bestehende Entzündung kann dabei leicht verschlimmert werden.

Eine Harnwegsinfektion erkennen: Die Symptome

Aufgrund der bakteriellen Infektion kann es zu einer Rötung und auch Schwellung des Gewebes kommen, sodass sich Blut im Urin befindet. Dabei ist es sehr wichtig, eine Infektion so früh, wie möglich, zu erkennen, um eine Blasenentzündung vermeiden zu können.

In der Regel erkennst du eine Infektion daran, dass es beim Wasserlassen schmerzt und auch etwas brennt. Darüber hinaus können Betroffene sehr oft an einem häufigen Harndrang und am häufigen Wasserlassen leiden. Dabei werden nur kleine Harnmengen bei dem Wasserlassen abgesetzt.

Ferner kann es auch zu einer sogenannten Harninkontinenz kommen. Dabei fehlt es dem Körper an der Fähigkeit, den Blaseninhalt zu speichern. Die Betroffene können aus diesem Grund nicht mehr kontrollieren, wann Urin abgegeben wird. Zudem befinden sich einige Spuren von Blut im Urin, welcher auch stark riecht und dabei sehr dunkel oder trüb ist.

Eine Harnwegsinfektion kannst du aber auch an einem starken Kältegefühl erkennen, welches manchmal auch mit Fieber einhergeht. Zudem leiden Betroffene an Unterleibsschmerzen.

Darf man mit einer Blasenentzündung in den (Whirl-)Pool?

Viele Patienten, die an einer Blasenentzündung leiden und trotzdem schwimmen wollen, argumentieren des Öfteren, dass diese keine andere Menschen gefährden können, da eine Blasenentzündung nicht ansteckend sei. Zudem glauben viele, dass eine weitere Gefährdung auszuschließen ist, da diese bereits über eine Infektion verfügen.

Dennoch solltest du aus medizinischer Sicht bei einer Blasenentzündung am besten nicht schwimmen gehen. Dies liegt daran, dass sich der Unterleib im Wasser durch die nassen Badesachen verkühlen kann. Dadurch können die Schleimhäute schlecht durchblutet werden, was dazu führt, dass diese äußerst schlecht Krankheitskeime abwehren können.

Somit kann sich die bestehende Infektion leicht verschlimmern.

Darüber hinaus fördert der synthetische Stoff von Badeanzügen und weiteren Badesachen das Wachstum von Bakterien, da kein Sauerstoff ausgetauscht werden kann.

Aus diesem Grund solltest du bei einer Blasenentzündung sowohl nicht in deinem Pool als auch im Whirlpool baden bzw. schwimmen.

Kann das Wasser im (Whirl-)Pool zu einer Blasenentzündung führen?

Die Qualität des Badewassers im Pool oder auch Whirlpool gehört zu den wichtigsten Eigenschaften und Faktoren für eine gesunde und angenehme Atmosphäre im Pool.

Wenn du das Badewasser in deinem Pool nicht reinigst, pflegst und regelmäßig mit neuem und frischem Wasser austauschst, kann es dazu kommen, dass dein Pool plötzlich grünes Wasser enthält und den perfekten Raum für Bakterien schafft.

Wenn du vor allem deinen Pool deutlich zu lange mit Wasser im Garten befüllt lässt, können hohe Keimdichte entstehen. Dieser Zustand kann dabei umso schlimmer werden, je weniger dein Pool mit Chlor und mit Filtern behandelt wird.

Die Bakterien, wie Salmonellen oder Kolibakterien, können dabei weitere Infektionen und Erkrankungen hervorrufen, welche für eine Blasenentzündung sorgen. Wer bereits an einer Blasenentzündung leidet, wird aufgrund der schlechten Qualität des Wassers nicht sofort gesund werden können. Sogar das Gegenteil: Die Entzündung kann sich dabei noch verschlimmern.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Qualität des Badewassers regelmäßig zu untersuchen. Verwende hierfür einen Pool Wassertester, welcher analysiert, ob sich Bakterien und Erreger im Pool befinden. Kontrolliere ebenso den pH-Wert sowie die Alkalität in deinem Pool.

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FAQ

Was kann man bei einer Harnwegsinfektion tun?

Wenn du sehr stark an einer Harnwegsinfektion leidest, solltest du am besten einen Arzt aufsuchen. Dieser wird dir dann in der Regel Antibiotika verschreiben.

Davor wird dieser Urin untersuchen, um herauszufinden, welche Bakterien für die Infektion gesorgt haben, sodass er das Antibiotikum haargenau auf die Erregerart abstimmen kann.

Manchmal verfügen betroffene Personen kaum bzw. wenig über Schmerzen. In diesem Fall kann es sein, dass die Infektion von alleine vergeht. Du kannst dies aber auch selbst beschleunigen, indem du viel trinkst oder ein Heizkissen auf den unteren Rücken oder auf den Bauch legst.

Wie kann man einer Blasenentzündung beim Baden im Pool vorbeugen?

In der Regel kommt es zu einer Blasenentzündung, wenn die betroffenen Personen eng anliegende Badeanzüge oder Bikinis tragen. Wenn du beim Schwimmen oder Baden einen engen und feuchten Badeanzug trägst, solltest du dich aus diesem Grund am besten direkt nach dem Schwimmen abtrocknen und trockene Kleidung anziehen.

Wenn du in deinem Pool eine Sporteinheit eingebaut hast, solltest du auch möglichst direkt nach dem Workout duschen und dich anziehen, da verschwitzte Kleidung ebenso für Keime sorgen kann. Dabei hängt der Ort, wo du schwimmen gehst, davon ab, wie hoch das Infektionsrisiko ist.

Wann sollte man mit einer Blasenentzündung zum Arzt gehen?

In sehr vielen Fällen machen betroffene Personen die Erfahrung, dass eine Blasenentzündung von alleine verschwindet.

Falls du jedoch feststellen solltest, dass die Schmerzen und das Brennen äußerst stark auftreten, solltest du am besten deinen Hausarzt aufsuchen und den Zustand kontrollieren lassen.

Dabei wird ein Arztbesuch vor allem dann dringend empfohlen, wenn du mindestens zweimal im Jahr an einer Blasenentzündung leidest.

Wer bei einer schlimmen Blasenentzündung nicht den Arzt besucht, wird oft damit rechnen müssen, dass die Infektion deutlich länger dauern wird. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Nierenbeckenentzündung mit Fieber kommen.

Ist eine Blasenentzündung ansteckend?

Der Hauptauslöser einer Blasenentzündung sind in den meisten Fällen immer Darmbakterien.

Das Risiko einer direkten Ansteckung, welche zwischenmenschlich ausgelöst wird, ist jedoch äußerst gering. Das einzige Risiko besteht beim Geschlechtsverkehr.

In den meisten Fällen werden Menschen durch Bakterien auf indirekter Art und Weise, wie zB im unsauberen Wasser, angesteckt.

Wie lange dauert es, bis eine Blasenentzündung ausgeheilt ist?

In der Regel dauert eine Blasenentzündung mit und ohne das vom Arzt verschriebene Antibiotika ungefähr eine Woche lang. Die akuten Symptome verschwinden dabei in den ersten ein bis drei Tagen, wenn Antibiotika eingenommen wurde.

Im Durchschnitt halten die über Symptome sechs Tage an. Die Betroffene fühlen sich dabei ab dem vierten Tag etwas fitter, sind aber noch nicht arbeitsfähig.

Wenn die Infektion jedoch nicht behandelt wird, kann sich die Infektion im schlimmsten Fall zu einer chronischen Zystitis entwickeln.

Sind Blasenentzündungen eine reine Frauenkrankheit?

Eine Blasenentzündung ist in der Regel keine reine Frauenkrankheit.

Sowohl Männer als auch Frauen können sich an einer Blasenentzündung anstecken und daran erkranken.

Frauen sind in der Regel stärker von einer Blasenentzündung betroffen und gefährdet, da die Bakterien und Keime aufgrund ihrer Anatomie deutlich leichter und schneller in die Harnwege gelangen als bei Männern.

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