Ein automatischer Poolsauger reinigt den Beckenboden, ohne dass jemand mit der Teleskopstange durch den Pool läuft. Er hängt einfach an der Filterpumpe und bewegt sich von selbst, ganz ohne eigenen Motor und ohne Akku. Alle Grundlagen zu Bauformen und Kaufkriterien stehen im großen Poolsauger Test.
Für diesen Vergleich haben wir lieferbare druckseitige, saugseitige und hydraulische Modelle gegenübergestellt, vom Acht-Euro-Einstieg am Gartenschlauch bis zum 440-Euro-Flaggschiff für feste Betonbecken.
Die Top 3 auf einen Blick
Alle Modelle im Vergleich
| Modell | Anschluss | Poolart | Mindestleistung Pumpe | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Intex Auto Pool Cleaner 28001Empfehlung | Druckseitig, Venturi | Intex-Aufstellpools | 6.056-13.248 l/h | €€ |
| vidaXL Poolsauger AutomatischPreis-Leistung | Saugseitig, hydraulisch | Aufstellpools, kleine Betonbecken | 0,5-1,5 PS | €€ |
| Zodiac Roboter MX6Für feste Becken | Hydraulisch | eingelassene Becken bis 10x5 m | k.A., an Skimmer | €€€ |
| Intex Deluxe Druckseitiger Poolreiniger | Druckseitig, Allradantrieb | größere Aufstellpools | 6.056-13.248 l/h | €€ |
| Intex ZX100 | Druckseitig | Aufstellpools bis Ø 7,9 m | k.A. | €€ |
| well2wellness Tracy L2 | Saugseitig, mit Stange führbar | kleine bis mittlere Becken | k.A. | € |
| Steinbach Bodensauger Duo | Venturiprinzip, Gartenschlauch | jede Beckenform | - | € |
| Zodiac MX10Spitzenmodell | Hydraulisch | eingelassene Becken | k.A., an Filtersystem | €€€€ |
Die 8 besten automatischen Poolsauger im Einzelnen
- AnschlussDruckseitig, Venturi-Prinzip
- Kompatibilitätnur Intex-Pools mit 38-mm-Anschluss
- Mindestdurchfluss6.056-13.248 l/h
- Schlauch6,5 m
Geeignet für: Besitzer eines Intex-Aufstellpools mit ausreichend starker Filterpumpe
Der Auto Pool Cleaner arbeitet nach dem Venturi-Prinzip: Der Wasserdruck der Filterpumpe schiebt den Sauger über den Beckenboden und zieht dabei Schmutz in einen Fangbeutel. Ein eigener Motor oder Akku ist dafür nicht nötig, betrieben wird ausschließlich die ohnehin laufende Pumpe.
Wichtig ist die Mindestdurchflussmenge. Laut Datenblatt braucht die Filterpumpe zwischen 6.056 und 13.248 Liter pro Stunde, damit der Sauger zuverlässig fährt. Schwache Kartuschenpumpen erreichen diesen Wert oft nur knapp, was die Reinigungsleistung spürbar drückt. Wie viel eine Pumpe wirklich fördert, steht im Poolpumpe Test.
Der 6,5 Meter lange Schlauch wird direkt an der Einlaufdüse des Pools befestigt, dazu liegen mehrere Ersatzbürsten bei. Eingeschränkt ist der Sauger auf Intex-Pools mit 38-mm-Gewindeanschluss, an fremden Marken passt er ohne Adapter nicht.
Spricht dafür
- Bewährtes Venturi-Prinzip, kein eigener Motor nötig
- 6,5 Meter Schlauch reichen für die meisten Aufstellpools
- Ersatzbürsten liegen bei
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Spricht dagegen
- Läuft nur an Intex-Pools mit passendem Gewindeanschluss
- Braucht eine Filterpumpe mit mindestens 6.056 Liter pro Stunde, viele Kartuschenpumpen schaffen das knapp nicht
- AnschlussSaugseitig, hydraulisch
- Pumpenleistung0,5 bis 1,5 PS empfohlen
- Schlauch8 m, in 10 Teile zerlegbar
- BesonderheitAdapter für gängige Filtersysteme
Geeignet für: Aufstellpools und kleinere Betonbecken mit unterschiedlichen Filtersystemen
Anders als die markengebundenen Intex-Modelle kommt der vidaXL-Sauger mit mehreren Adaptern, die an unterschiedliche Filtersysteme passen. Das macht ihn zur pragmatischen Wahl, wenn der Pool nicht von Intex stammt oder schon eine andere Pumpe verbaut ist.
Angeschlossen wird er saugseitig, direkt am Eingang der Filterpumpe. Der Sog bewegt den Sauger über den Boden, der 8 Meter lange Schlauch lässt sich in zehn gleich lange Teile zerlegen und so an die Poolgröße anpassen. Empfohlen wird eine Pumpenleistung zwischen 0,5 und 1,5 PS.
Der Nachteil der Saugseite: Schmutz und Sand laufen direkt in die Filteranlage statt in einen eigenen Behälter. Bei einer Sandfilteranlage bedeutet das häufigeres Rückspülen, siehe Sandfilteranlage rückspülen.
Spricht dafür
- Adapter passen an gängige Filtersysteme, nicht nur an eine Marke
- Schlauch in zehn Teilen individuell auf die Poolgröße anpassbar
- Automatikregler passt die Saugleistung an
- Fairer Preis bei robuster Verarbeitung
Spricht dagegen
- Saugseitig, belastet Pumpe und Filter stärker als druckseitige Modelle
- Bewegt sich nach dem Zufallsprinzip, keine gezielte Steuerung
- AnschlussHydraulisch, Skimmer oder Anschlussdose
- Poolgrößebis 10 x 5 m
- ReinigtBoden und Wände
- Poolarteingelassene Becken mit starren Wänden
Geeignet für: Feste, eingelassene Pools, in denen auch die Wände gereinigt werden sollen
Der MX6 gehört zur hydraulischen Oberklasse: Er wird am Skimmer oder an einer eigenen Anschlussdose angeschlossen und reinigt allein durch den Sog beziehungsweise Druck der Filteranlage sowohl den Boden als auch die Beckenwände. Wer stattdessen einen markengebundenen Sauger sucht, findet im Steinbach Poolsauger Test weitere gute Modelle.
Ausgelegt ist er für rechteckige und ovale, fest eingelassene Becken mit starren Wänden bis 10 mal 5 Meter. Feine und mittelgroße Verschmutzungen landen im Skimmerkorb, im Vorfilter der Pumpe oder im Filter selbst, ein eigener Auffangbehälter entfällt.
Für Aufstellpools mit Folienwand ist der MX6 nicht gedacht, dafür bleibt er in seiner Klasse ohne Strom im Becken und ohne Akku, der geladen werden muss. Wer stattdessen einen batteriebetriebenen Poolroboter sucht, findet die Auswahl im Akku-Poolsauger Test.
Spricht dafür
- Reinigt zusätzlich zum Boden auch die Wände
- Für große Becken bis 10 x 5 Meter ausgelegt
- Etablierte Marke mit gutem Zubehör- und Ersatzteilprogramm
- Kein eigener Motor, kein Stromanschluss am Becken nötig
Spricht dagegen
- Deutlich teurer als die einfachen Venturi-Sauger
- Nur für fest eingebaute Pools mit starren Wänden, nicht für Aufstellpools mit Folie
- AnschlussDruckseitig, Allradantrieb
- Mindestdurchflussca. 6.056-13.248 l/h (1.600-3.500 gal/h)
- ReinigtBoden und Wände bis zur Wasserlinie
- Schlauch6,4 m, verhedderungsfrei
Geeignet für: Größere Aufstellpools, in denen auch die Wasserlinie gereinigt werden soll
Das Deluxe-Modell baut auf demselben Druckseiten-Prinzip auf wie der einfache Auto Pool Cleaner, geht aber weiter: Ein wasserbetriebener Allradantrieb bringt den Sauger auch an die Wasserlinie, nicht nur über den flachen Boden.
Zwei drehbare Schmutzschrubber lockern hartnäckige Verschmutzungen, ein feiner 0,15-Millimeter-Netzfilter fängt sie auf. Die 1,2 Liter fassende Filterwanne lässt sich zum Leeren komplett abnehmen. Nötig ist dieselbe Pumpenleistung wie beim einfachen Modell, umgerechnet aus der Herstellerangabe in Gallonen rund 6.056 bis 13.248 Liter pro Stunde.
Der 6,4 Meter lange, verhedderungsfreie Schlauch ist für größere Becken ausgelegt. Wie bei allen Intex-Druckseitensaugern gilt: Ohne ausreichend starke Filterpumpe bleibt die Leistung auf der Strecke.
Spricht dafür
- Reinigt bis zur Wasserlinie, nicht nur den Boden
- Dualer Schrubbkopf für hartnäckigen Schmutz
- Feiner 0,15-Millimeter-Netzfilter fängt auch feinen Schmutz
- Abnehmbare Filterwanne lässt sich leicht leeren
Spricht dagegen
- Braucht dieselbe kräftige Pumpe wie das einfache Intex-Modell
- Nur für Intex und kompatible Aufstellpools ausgelegt
Intex ZX100
- AnschlussDruckseitig
- KompatibilitätIntex und andere oberirdische Pools bis Ø 7,9 m
- Schlauch6,4 m
- Besonderheitgroße Räder für gleichmäßigen Reinigungsweg
Geeignet für: Wer ein günstigeres Einstiegsmodell in die Druckseiten-Klasse sucht
Der ZX100 ist die abgespeckte Variante des Deluxe-Modells: gleicher 6,4 Meter langer Schlauch, gleiches Druckseiten-Prinzip, aber ohne Wandreinigung und ohne Doppelschrubber. Dafür liegt der Preis spürbar niedriger.
Übergroße Räder drehen sich nur in eine Richtung, was für einen gleichmäßigeren Reinigungsweg über den Poolboden sorgen soll, statt rein zufällig zu kreuzen. Ein 3,8-Zentimeter-Konverter im Lieferumfang macht den Sauger an verschiedenen Anschlüssen nutzbar, nicht nur an einer einzigen Intex-Düse.
Ausgelegt ist er für oberirdische Pools bis 7,9 Meter Durchmesser oder vergleichbare rechteckige Becken. Wie beim größeren Modell entscheidet die Pumpenleistung darüber, ob der Sauger zügig oder eher träge unterwegs ist.
Spricht dafür
- Günstiger als das Deluxe-Modell bei gleicher Schlauchlänge
- Große Räder sorgen für einen gleichmäßigeren Reinigungsweg
- Herausnehmbare Schmutzwanne
- Konverter im Lieferumfang für verschiedene Anschlüsse
Spricht dagegen
- Reinigt nur den Boden, nicht die Wasserlinie
- Braucht ebenfalls eine kräftige Filterpumpe
well2wellness Tracy L2
- AnschlussSaugseitig, mit Teleskopstange führbar
- BauformKompakter Bodensauger mit Bürstenkopf
- Poolgrößekleine bis mittlere Becken
- BesonderheitClip-On-Verschluss für gängige Teleskopstangen
Geeignet für: Kleine Aufstellpools und Whirlpools, bei denen sich ein großer Sauger nicht lohnt
Der Tracy L2 ist die kompakte Lösung für kleine Becken. Über den Clip-On-Verschluss lässt er sich an so gut wie jede gängige Teleskopstange klicken und wird dann über den Boden geführt, während der Sog der Filteranlage die eigentliche Reinigungsarbeit übernimmt.
Seitliche Bürsten lösen Schmutz auch an der unteren Beckenwand, was reine Bodensauger ohne Bürstenkopf nicht leisten. Für Aufstellpools bis rund 4,5 Meter Durchmesser mit eher schwacher Pumpe ist das Modell die passende Größe.
Wer den Sauger komplett ohne Führung laufen lassen will, sollte die Erwartungen anpassen: Am besten funktioniert er dort, wo noch etwas Handarbeit dazukommt, wie sie auch die manuellen Poolsauger nutzen.
Spricht dafür
- Sehr kompakt und leicht
- Seitliche Bürsten reinigen auch die untere Wand mit
- Passt an fast jede handelsübliche Teleskopstange
- Günstigster hydraulischer Sauger mit Bürstenkopf im Vergleich
Spricht dagegen
- Ohne Führung eher ein hydraulisch unterstützter Handsauger als ein vollautomatisches Gerät
- Für große Becken zu klein dimensioniert
Steinbach Bodensauger Duo
- AnschlussVenturiprinzip, Gartenschlauch
- BauformBodensauger mit Aluminiumstange
- Stangenlänge1,5 m
- PreisklasseEinstieg
Geeignet für: Wer nur gelegentlich saugen will und keinen dauerhaften Anschluss an die Filterpumpe braucht
Der Bodensauger Duo nutzt ebenfalls das Venturi-Prinzip, wird aber nicht an die Poolpumpe, sondern einfach an den Gartenschlauch angeschlossen. Das macht ihn unabhängig von der Leistung der eigenen Filteranlage und universell für jede Beckenform einsetzbar. Wer neben dem Pool auch einen Teich pflegt, sollte dort zusätzlich einen Unterwasserfilter für den Teich einsetzen.
Mit der 1,5 Meter langen Aluminiumstange wird der Kopf von Hand über den Boden geführt. Für den Preis eines Kaffees bekommt man damit eine schnelle Lösung für einzelne verschmutzte Stellen, etwa nach einem Algenbefall, bei dem sich abgestorbene Reste am Boden absetzen.
Als Ersatz für einen dauerhaft laufenden automatischen Sauger taugt das Modell nicht, dafür ist es die günstigste Ergänzung im Vergleich und passt in jede Poolzubehörkiste.
Spricht dafür
- Mit Abstand günstigstes Modell im Vergleich
- Läuft am Gartenschlauch, unabhängig von der eigenen Filterpumpe
- Für jede Beckenform einsetzbar
- Leicht zu verstauen
Spricht dagegen
- Kein eigenständiger Automatikbetrieb, braucht Führung von Hand
- Für die tägliche Poolpflege eher Ergänzung als Ersatz
Zodiac MX10
- AnschlussHydraulisch, Filtersystem
- MarkeZodiac
- PositionSpitzenmodell der hydraulischen Baureihe
- PreisklassePremium
Geeignet für: Große, anspruchsvolle Betonbecken, bei denen der Aufpreis zum MX6 keine Rolle spielt
Der MX10 steht über dem MX6 in der Zodiac-Baureihe der hydraulischen Poolroboter und richtet sich an feste, eingelassene Becken, bei denen die Anschaffungskosten eine untergeordnete Rolle spielen. Wie beim MX6 übernimmt allein der Sog der Filteranlage den Antrieb, ein eigener Motor fehlt.
Für dieses Segment ist Zodiac einer der bekanntesten Namen überhaupt, mit entsprechend breitem Zubehörprogramm. Der Aufpreis gegenüber dem MX6 lässt sich vor allem mit größerer Reichweite und robusterer Verarbeitung rechtfertigen, konkrete Zahlen dazu liefert am Ende die Produktseite des Verkäufers.
Für Aufstellpools mit Folienwand ist der MX10 überdimensioniert und deutlich zu teuer. Seine Zielgruppe sind Betonbecken, bei denen ohnehin schon in eine Sandfilteranlage investiert wurde.
Spricht dafür
- Flaggschiff der hydraulischen Zodiac-Baureihe
- Kein eigener Motor, kein Stromanschluss im Becken nötig
- Gehört zu einer der etabliertesten Marken für Poolreinigung
Spricht dagegen
- Mit 440 Euro das mit Abstand teuerste Modell im Vergleich
- Für Aufstellpools mit Folienwand nicht vorgesehen, gehört an fest eingebaute Becken
Grundlage sind die Angaben der Hersteller, die technischen Daten der Geräte und ausgewertete Kundenrezensionen aus dem Handel.
Ein eigener Dauertest im Becken hat nicht stattgefunden. Angaben zu Laufzeit und Reinigungsleistung stammen deshalb von den Herstellern und aus den Erfahrungen der Käufer, nicht aus einer eigenen Messung.
- Herstellerangaben und technische Daten abgeglichen
- Lieferbarkeit zum Zeitpunkt der Recherche geprüft
- Kundenrezensionen aus dem Handel ausgewertet
- Kein eigener Aufbau am Pool, keine eigene Messung
Kaufberatung: Worauf es wirklich ankommt
Automatische Poolsauger unterscheiden sich vor allem in der Anschlussart: druckseitig, saugseitig oder als hydraulischer Poolroboter der Oberklasse. Alle drei kommen ohne eigenen Motor und ohne Akku aus, angetrieben wird ausschließlich die ohnehin laufende Filterpumpe.
Geeignet für: Aufstellpools mit ausreichend starker Filterpumpe
- entlastet die Filteranlage
- eigener Fangbeutel statt Filterbelastung
- meist günstig
- braucht eine kräftige Pumpe
- Behälter muss regelmäßig geleert werden
Geeignet für: kleine bis mittlere Becken mit schwächerer Pumpe
- funktioniert schon mit schwacher Pumpe
- meist günstiger als Druckseiten-Modelle
- einfacher Anschluss
- belastet Filter und Pumpe stärker
- Sandfilter muss häufiger rückgespült werden
Geeignet für: fest eingelassene Betonbecken, die auch an den Wänden gereinigt werden sollen
- reinigt Boden und Wände
- für große Becken ausgelegt
- kein Strom im Becken nötig
- deutlich teurer
- nur für starre Beckenwände geeignet
Saug- oder druckseitig: Die Pumpe entscheidet
Saugseitige Sauger werden an den Eingang der Filterpumpe angeschlossen und funktionieren schon mit vergleichsweise schwacher Leistung. Dafür wird die Filteranlage stärker belastet, weil Schmutz und Sand direkt hindurchlaufen. Bei einer Sandfilteranlage bedeutet das häufigeres Rückspülen, siehe Sandfilteranlage rückspülen.
Druckseitige Sauger hängen an der Druckseite der Pumpe und sammeln Schmutz in einem eigenen Behälter statt in der Filteranlage. Dafür brauchen sie eine kräftigere Pumpe, bei den Intex-Modellen im Vergleich liegt die Mindestanforderung bei rund 6.056 Litern pro Stunde. Wie stark die eigene Pumpe wirklich fördert, steht im Poolpumpe Test.
Mindestdurchfluss vor dem Kauf prüfen
Die Herstellerangaben zur nötigen Pumpenleistung sind kein unverbindlicher Richtwert, sondern eine Untergrenze. Wird sie unterschritten, bewegt sich der Sauger kaum oder bleibt stehen. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die eigene Filterpumpe, nicht nur auf den Preis des Saugers. Ähnliche Leistungsfragen stellen sich auch beim Wiltec Teichfilter im Test für den Gartenteich.
Sandfilteranlage oder Kartuschenfilter
Wer eine Sandfilteranlage besitzt, kann einen saugseitigen Sauger bedenkenlos nutzen, muss dafür aber öfter rückspülen. Kartuschenfilter setzen sich bei häufigem Sand- und Feinstaubeintrag schneller zu, hier sind druckseitige Modelle mit eigenem Fangbehälter oft die schonendere Wahl. Ein Überblick zu Sandfilteranlagen steht im Sandfilteranlage Test.
Das Zufallsprinzip als Grenze
Alle automatischen Sauger in diesem Vergleich bewegen sich zufällig über den Poolboden, eine gezielte Steuerung gibt es nicht. Über mehrere Stunden wird der Boden trotzdem gründlich abgefahren, einzelne Ecken und Winkel bleiben aber gelegentlich ausgespart und müssen von Hand nachgereinigt werden.
Schlauchlänge und Beckengröße
Die Schlauchlänge muss zur Poolgröße passen, sonst erreicht der Sauger nicht jeden Punkt am Boden. Die meisten Modelle in diesem Vergleich liefern zerlegbare Schlauchstücke mit, die sich individuell anpassen lassen, statt eine feste Länge vorzugeben.
Algen und gröberer Schmutz
Automatische Sauger sind für feinen Schmutz und Sand ausgelegt, nicht für frische Algenbeläge an der Wand. Bei starkem Algenbefall im Pool muss zunächst chemisch behandelt und die Wand mit einer Bürste vorbereitet werden, bevor der Sauger die abgestorbenen Reste vom Boden aufnimmt.
Preisspanne deutlich breiter als früher
Einfache Venturi- und saugseitige Modelle liegen heute zwischen acht und rund 90 Euro. Hydraulische Poolroboter der Oberklasse wie die Zodiac-Modelle in diesem Vergleich kosten dagegen 200 bis über 400 Euro und damit deutlich mehr, als lange als typisch für diese Geräteklasse galt. Wer noch mehr investieren will, findet motorbetriebene Geräte im Poolroboter Test, dort liegen aktuelle Modelle laut Herstellerangaben meist zwischen 350 und 1.500 Euro.
Verschleißteile einplanen
Schläuche, Bürsten und Dichtungen sind Verschleißteile. Wer die Ersatzteilversorgung des Herstellers vor dem Kauf prüft, spart sich später die Suche nach einem Nachbauteil, das nicht mehr passt.
Automatisch, akkubetrieben oder manuell
Neben den hier verglichenen automatischen Modellen gibt es akkubetriebene Handsauger ohne jeden Pumpenanschluss, siehe Akku-Poolsauger Test, sowie klassische manuelle Poolsauger an der Teleskopstange. Automatische Sauger liegen dazwischen: kein Kraftaufwand wie beim manuellen Modell, aber auch kein eigener Akku, der geladen werden muss.
Die Bewertungskriterien im Detail
Die Anschlussart bestimmt, wie stark Pumpe und Filter beansprucht werden und wie kräftig die eigene Filterpumpe sein muss. Das ist der wichtigste Punkt vor jedem Kauf.
Die Kompatibilität mit dem eigenen Pool entscheidet über die Nutzbarkeit. Manche Modelle sind an eine bestimmte Marke gebunden, andere kommen mit Adaptern für gängige Filtersysteme.
Schlauchlänge und Anpassbarkeit legen fest, ob der Sauger den gesamten Boden erreicht. Zerlegbare Schlauchstücke sind flexibler als eine feste Länge.
Zubehör wie Ersatzbürsten oder ein Konverter für andere Anschlüsse verlängert die Lebensdauer und erspart spätere Zusatzkäufe.
Gibt es einen automatische Poolsauger Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat bislang keinen eigenen Test zu automatischen beziehungsweise hydraulischen Poolsaugern veröffentlicht. Auch für die verwandte Kategorie der akkubetriebenen Poolroboter gibt es aktuell keine Prüfung der Stiftung, das bestätigen mehrere unabhängige Vergleichsportale.
Wer sich auf eine unabhängige Prüfinstanz stützen will, findet für diese Geräteklasse also keine offizielle Quelle. Verlässlicher als einzelne Kundenrezensionen sind die technischen Herstellerangaben, allen voran die Mindestdurchflussmenge, die die Pumpe leisten muss.
IntexMarktführer bei Aufstellpools und deren Zubehör
ZodiacPremium-Marke für hydraulische und elektrische Poolroboter
vidaXLNiederländischer Online-Großhändler mit breitem Sortiment
well2wellnessAmazon-fokussierte Marke für Pool- und Saunazubehör
SteinbachÖsterreichischer Anbieter mit Fachhandelsanspruch
BestwayZweitgrößter Poolanbieter, Schwerpunkt Preis
GreSpanischer Hersteller mit Fokus auf Stahlwandpools
Häufige Fragen
Wie funktioniert ein automatischer Poolsauger ohne Strom?
Er nutzt ausschließlich Druck oder Sog der ohnehin laufenden Filterpumpe. Druckseitige Modelle werden von Wasserdruck über den Boden geschoben, saugseitige vom Sog der Pumpe gezogen. Ein eigener Motor oder Akku ist in beiden Fällen nicht nötig.Saugseitig oder druckseitig, was ist besser?
Das hängt von der eigenen Pumpe ab. Saugseitige Sauger funktionieren schon mit schwacher Pumpenleistung, belasten dafür Filter und Pumpe stärker. Druckseitige Sauger brauchen mehr Pumpenleistung, entlasten dafür die Filteranlage durch einen eigenen Fangbehälter.Wie unterscheidet sich ein automatischer Poolsauger vom Poolroboter?
Ein Poolroboter hat einen eigenen Elektromotor und braucht Strom oder einen Akku. Ein automatischer beziehungsweise hydraulischer Sauger wird dagegen allein von der Filterpumpe angetrieben und kostet dafür deutlich weniger. Die motorisierte Alternative steht im Poolroboter Test.Reinigt ein automatischer Poolsauger auch die Beckenwände?
Die einfachen Venturi- und saugseitigen Modelle reinigen nur den Boden. Hydraulische Poolroboter der Oberklasse wie die Zodiac-Modelle in diesem Vergleich erreichen auch die Wände, sind dafür aber deutlich teurer und nur für fest eingelassene Becken geeignet.Welche Pumpenleistung braucht ein automatischer Poolsauger?
Das steht immer im Datenblatt des jeweiligen Modells. Bei den geprüften Intex-Saugern liegt die Mindestanforderung bei 6.056 bis 13.248 Litern pro Stunde, andere Modelle geben die nötige Pumpenleistung in PS an. Ohne ausreichend starke Pumpe bewegt sich der Sauger kaum.Belastet ein saugseitiger Sauger die Sandfilteranlage?
Ja, weil aufgesaugter Schmutz und Sand direkt durch die Filteranlage laufen. Das erfordert häufigeres Rückspülen, mehr dazu im Sandfilteranlage rückspülen. Bei einem druckseitigen Sauger landet der Schmutz stattdessen in einem eigenen Behälter.Kann ein automatischer Poolsauger den Pool komplett allein sauber halten?
Für Boden und regelmäßige Feinverschmutzung ja. Bei Algenbefall, gröberem Laub oder verkrusteten Ecken braucht es zusätzlich Handarbeit, siehe Pool reinigen. Automatische Sauger sind eine sehr gute Ergänzung, kein vollständiger Ersatz für die restliche Poolpflege.Lohnt sich ein teures hydraulisches Modell wie der Zodiac MX10?
Für Aufstellpools mit Folienwand nicht, dafür ist er nicht gemacht. Bei großen, fest eingelassenen Betonbecken kann sich die Investition lohnen, weil auch die Wände mitgereinigt werden und die Marke ein etabliertes Ersatzteilprogramm bietet.Passt jeder automatische Poolsauger an jede Filterpumpe?
Nein. Intex-Modelle sind meist an den markeneigenen 38-Millimeter-Anschluss gebunden, während Hersteller wie vidaXL Adapter für gängige Systeme mitliefern. Vor dem Kauf lohnt ein Abgleich mit der eigenen Pumpe und Poolmarke.- EmpfehlungIntex Auto Pool Cleaner 28001
- Preis-LeistungvidaXL Poolsauger Automatisch
- Für feste BeckenZodiac Roboter MX6
- Günstigster EinstiegSteinbach Bodensauger Duo
Fazit
Für die meisten Aufstellpools ist ein druckseitiger oder saugseitiger Venturi-Sauger die richtige Wahl: kein eigener Motor, kein Akku, dafür eine Mindestanforderung an die Pumpe, die vor dem Kauf geprüft werden muss. Der Intex Auto Pool Cleaner liefert dafür das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wer nicht an Intex gebunden sein will, greift zum vidaXL-Modell mit seinen universellen Adaptern.
Wer ein fest eingelassenes Betonbecken besitzt und auch die Wände gereinigt haben will, kommt an den hydraulischen Poolrobotern von Zodiac kaum vorbei, auch wenn der Preis deutlich über dem der einfachen Sauger liegt. Für den schnellen Griff zwischendurch bleibt der Steinbach Bodensauger Duo die günstigste Lösung, ersetzt aber keinen dauerhaft laufenden automatischen Sauger.









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