Ein Poolroboter mit eigenem Antrieb kümmert sich um den Beckenboden, ohne dass er an die Filteranlage angeschlossen werden muss. Bei Steinbach heißt diese Geräteklasse Poolrunner, und sie richtet sich vor allem an Besitzer von Aufstellpools, die einen sauberen Boden wollen, ohne sich um Pumpenleistung oder Skimmeranschluss zu kümmern.
Für diesen Vergleich haben wir die aktuell lieferbaren Steinbach-Modelle mit eigenem Antrieb gegenübergestellt, sowohl mit Akku als auch mit Netzstrom. Die Spanne reicht vom kompakten Einstiegsgerät bis zum Premium-Modell mit App-Steuerung. Wer stattdessen einen hydraulischen Sauger ohne eigenen Motor sucht, findet die passenden Geräte im Steinbach CPS 40-1 Test.
Die Top 3 auf einen Blick
Alle Modelle im Vergleich
| Modell | Antrieb | Fläche | Besonderheit | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Steinbach Poolrunner ONE RXB 150Empfehlung | Akku, ca. 110 Min | bis 15 m² | 180 μm Ultrafeinfilter | €€ |
| Steinbach Poolrunner Battery Basic 2.0Preis-Leistung | Akku, ca. 60 Min | bis 10 m² | Touch and Reverse für Folienpools | €€ |
| Steinbach Poolstar Poolrunner Battery+Größte Akku-Fläche | Akku, bis ca. 120 Min | bis 18 m² | Startet automatisch beim Eintauchen | €€ |
| Steinbach PoolrunnerGrößte Fläche mit Kabel | Netzstrom über Steuergerät | bis 32 m² | Kein Akku, daher keine Laufzeitgrenze | €€€ |
| Steinbach Poolrunner APPcontrolPremium mit App-Steuerung | Netzstrom, App-Steuerung | bis 50 m² | Reinigt auch Wände | €€€ |
Die 5 besten Steinbach Poolroboter im Einzelnen
- AntriebAkku
- Laufzeitca. 110 Min
- Flächebis 15 m²
- Filter180 μm Ultrafeinfilter
Geeignet für: mittelgroße Aufstellpools mit flachem Boden
Der RXB 150 ist Steinbachs aktuelles Einstiegsmodell in die Akku-Klasse. Er kommt ohne Kabel und ohne Anschluss an die Filteranlage aus, wird einfach ins Wasser gesetzt und fährt den Boden selbstständig ab. Für einen typischen Aufstellpool mit flachem Boden bis etwa 15 Quadratmetern ist das eine unkomplizierte Lösung.
Der Ultrafeinfilter mit 180 Mikrometern ist der eigentliche Pluspunkt gegenüber einfacheren Geräten: Er hält auch feinen Sand und Pollen zurück, die sonst als Schleier auf dem Boden liegen bleiben. Wer ein deutlich größeres Becken hat, findet weiter unten in diesem Vergleich zwei Modelle mit mehr Reichweite.
Spricht dafür
- Kompakter, leicht zu handhabender Akku-Poolroboter
- Ultrafeinfilter holt auch feinen Sand und Pollen aus dem Wasser
- Für Salzwasserbecken freigegeben
- Bedienung auf einen Knopf reduziert
Spricht dagegen
- Reinigt nur den Boden, keine Wände
- Laufzeit begrenzt die praktisch nutzbare Beckengröße
- AntriebAkku
- Laufzeitca. 60 Min
- Flächebis 10 m²
- BesonderheitTouch and Reverse
Geeignet für: kleinere Aufstellpools und Folienbecken
Die Battery Basic 2.0 ist die günstigste Variante der Steinbach-Akku-Reihe und für kleinere Aufstellpools gedacht. Die Touch-and-Reverse-Technik lässt das Gerät bei Kontakt mit Wand oder Hindernis automatisch die Richtung wechseln, was gerade bei Folienbecken schonender ist als ein starres Fahrmuster.
Mit rund 60 Minuten Laufzeit ist sie klar auf kleine Flächen zugeschnitten. Für ein größeres Becken reicht ein Durchgang nicht aus, dann lohnt der Griff zu einem der anderen Modelle mit mehr Kapazität.
Spricht dafür
- Günstigster Akku-Poolroboter im Vergleich
- Touch-and-Reverse-Technik reagiert auf Hindernisse und Wände
- Für Salzwasserbecken geeignet
- Einfache Bedienung ohne App
Spricht dagegen
- Kürzeste Laufzeit im Vergleich
- Nur für kleinere Bodenflächen bis rund 10 m² ausgelegt
- AntriebAkku
- Laufzeitbis ca. 120 Min
- Flächebis 18 m²
- Besonderheitautomatischer Start und Stopp
Geeignet für: größere Aufstellpools, die mit den kleineren Akku-Modellen nicht in einem Durchgang zu schaffen sind
Das Battery+ ist das größte Akku-Modell der Reihe und für Aufstellpools gedacht, bei denen die kleineren Geräte an ihre Grenzen kommen. Bis zu 18 Quadratmeter Bodenfläche und knapp zwei Stunden Laufzeit sollen dafür sorgen, dass ein Durchgang reicht, statt das Gerät zwischendurch wieder aufzuladen.
Praktisch ist die automatische Start-Stopp-Funktion: Das Gerät beginnt zu arbeiten, sobald es ins Wasser eintaucht, und schaltet sich danach von selbst ab. Wie bei den kleineren Geschwistern bleibt die Wasserlinie unberührt, dafür sollte das Gerät zwischen den Einsätzen trocken und geschützt gelagert werden.
Spricht dafür
- Größte angegebene Bodenfläche innerhalb der Akku-Modelle
- Bis zu zwei Stunden Laufzeit
- Startet selbstständig beim Eintauchen und schaltet sich danach ab
- Für Salzwasserbecken geeignet
Spricht dagegen
- Höchster Preis unter den Akku-Modellen
- Wie die anderen Akku-Geräte ausschließlich für die Bodenreinigung
- AntriebNetzstrom über Steuergerät
- Kabelca. 9 m
- Flächebis 32 m²
- Filtereigenes Filtersystem
Geeignet für: größere Aufstellpools mit Steckdose in Beckennähe
Der Poolrunner ohne Akku ist die größere, kabelgebundene Variante innerhalb der automatischen Steinbach-Geräte. Er arbeitet mit einem eigenen Elektromotor und einem eigenen Filtersystem, verbunden über ein rund 9 Meter langes Kabel mit einem externen Steuergerät. Ein Anschluss an die Poolpumpe ist dafür nicht nötig, das Gerät ist technisch unabhängig von der vorhandenen Filteranlage.
Mit bis zu 32 Quadratmetern deckt er deutlich größere Böden ab als jedes Akku-Modell in diesem Vergleich, und weil kein Akku altert oder zwischendurch geladen werden muss, eignet er sich auch für häufigeren Einsatz. Dafür braucht das Becken eine Steckdose in erreichbarer Nähe.
Spricht dafür
- Größte Bodenfläche unter den hier verglichenen Geräten mit Akku-Alternative
- Kein Akku, daher keine Laufzeitgrenze während des Reinigungsvorgangs
- Eigenes Filtersystem, kein Anschluss an die Poolpumpe nötig
- Für Salzwasserbecken geeignet
Spricht dagegen
- Braucht eine Steckdose und ein rund 9 Meter langes Kabel am Becken
- Schwerer und weniger flexibel einzusetzen als die Akku-Modelle
- AntriebNetzstrom, App-Steuerung
- Flächebis 50 m²
- ReinigtBoden, Wand und Kombi-Modus
- BürstenKunststoff
Geeignet für: große Becken und alle, die Boden und Wand gemeinsam reinigen wollen
Das APPcontrol ist das Spitzenmodell der Steinbach-Poolrunner-Reihe. Anders als die übrigen Geräte in diesem Vergleich beschränkt es sich nicht auf den Boden, sondern reinigt laut Hersteller auch Wände, gesteuert über einen eigenen Boden-, Wand- und Kombimodus, den man per App auswählt.
Mit bis zu 50 Quadratmetern ist es für deutlich größere Becken ausgelegt als jedes andere Modell hier und entsprechend auch das teuerste. Für ein durchschnittliches Aufstellbecken ist das Gerät eher überdimensioniert, für größere Becken mit Wandreinigungsbedarf aber die einzige echte Option in diesem Vergleich.
Spricht dafür
- Reinigt laut Hersteller auch Wände, nicht nur den Boden
- App-Steuerung für die Wahl des Reinigungsprogramms
- Größte angegebene Fläche in diesem Vergleich mit bis zu 50 m²
- Spezielle Kunststoffbürsten für Boden-, Wand- und Kombimodus
Spricht dagegen
- Deutlich teurer als alle anderen Modelle in diesem Vergleich
- App-Steuerung setzt Smartphone und stabile Verbindung voraus
Grundlage sind die Angaben der Hersteller, die technischen Daten der Geräte und ausgewertete Kundenrezensionen aus dem Handel.
Ein eigener Dauertest im Becken hat nicht stattgefunden. Angaben zu Laufzeit und Reinigungsleistung stammen deshalb von den Herstellern und aus den Erfahrungen der Käufer, nicht aus einer eigenen Messung.
- Herstellerangaben und aktuelle Amazon-Listings abgeglichen
- Lieferbarkeit zum Zeitpunkt der Recherche geprüft
- Kundenrezensionen aus dem Handel ausgewertet
- Kein eigener Dauertest im Becken
Welche Bauarten es bei Steinbach gibt
Steinbach hat neben den Robotern in diesem Vergleich auch andere Antriebsarten im Programm, die sich in Reichweite und Installationsaufwand deutlich unterscheiden.
Geeignet für: Aufstellpools ohne Steckdose am Becken
- kein Kabel und kein Anschluss an die Filteranlage
- sofort einsatzbereit
- Laufzeit begrenzt die Beckengröße
- Akku altert über die Jahre
Geeignet für: Becken mit Stromanschluss in erreichbarer Nähe
- läuft ohne Akkugrenze
- größere Fläche, teils auch Wandreinigung
- Kabel muss verlegt und entwirrt werden
- höherer Anschaffungspreis
Geeignet für: Becken mit ausreichend starker Filterpumpe
- keine Elektronik im Wasser
- meist günstiger als ein Roboter
- braucht Leistung der Filterpumpe
- kein eigener Antrieb, daher kein echter Roboter
Häufige Fragen
Was unterscheidet einen Poolroboter von einem hydraulischen Poolsauger?
Ein Poolroboter mit eigenem Antrieb hat einen eigenen Akku oder Motor und eine eigene Pumpe, er ist deshalb unabhängig von der Filteranlage. Ein hydraulischer Sauger hat keinen eigenen Antrieb und nutzt stattdessen den Sog der vorhandenen Filterpumpe.Wie groß darf mein Pool für einen Steinbach Poolrunner sein?
Das hängt vom Modell ab. In diesem Vergleich reicht die Spanne von etwa 10 Quadratmetern bei den kleinen Akku-Geräten bis zu 50 Quadratmetern beim App-gesteuerten Premium-Modell, laut Hersteller jeweils für flache Böden.Reinigen diese Geräte auch die Wände?
Die meisten Modelle in diesem Vergleich sind reine Bodenreiniger. Eine Ausnahme ist das APPcontrol, das laut Hersteller auch Wände über einen eigenen Reinigungsmodus erfasst.Akku oder Netzstrom, was ist die bessere Wahl?
Ein Akku-Modell ist flexibler, weil keine Steckdose am Becken nötig ist, dafür begrenzt die Laufzeit die Beckengröße. Ein Gerät mit Netzstrom braucht ein Kabel, arbeitet dafür ohne Laufzeitgrenze und deckt größere Flächen ab.Was tun, wenn der Poolroboter nicht losfährt?
Meist liegt es am Akku, an einer blockierten Bürste oder daran, dass das Gerät nicht vollständig unter Wasser ist. Die häufigsten Ursachen und Lösungen stehen unter Poolroboter fährt nicht.Kommt der Poolroboter auch mit Treppen zurecht?
Die hier verglichenen Geräte sind für ebene Bodenflächen ausgelegt und fahren an einer Stufe in der Regel um, statt sie zu erfassen. Eine gezielte Übersicht dazu steht unter Poolroboter für Treppen.- EmpfehlungSteinbach Poolrunner ONE RXB 150
- Preis-LeistungSteinbach Poolrunner Battery Basic 2.0
- Größte Akku-FlächeSteinbach Poolstar Poolrunner Battery+
Fazit
Wer einen Aufstellpool mit flachem Boden hat und diesen ohne Anschluss an die Filteranlage sauber halten will, findet bei Steinbach fünf abgestufte automatische Lösungen. Für die meisten Becken ist der Poolrunner ONE RXB 150 der solide Standard, während Battery Basic 2.0 und Battery+ die Ränder der Akku-Spanne besetzen.
Wer ein größeres Becken hat oder auch die Wände automatisch reinigen lassen möchte, kommt an den kabelgebundenen Modellen kaum vorbei: Der Poolrunner ohne Akku deckt bis zu 32 Quadratmeter ab, das APPcontrol als Premium-Variante bis zu 50 Quadratmeter samt Wandreinigung. Wer stattdessen keine Elektronik im Wasser haben möchte, ist mit einem hydraulischen Sauger ohne eigenen Antrieb besser bedient.






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