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Pool abbauen, reinigen und lagern (einfache Anleitung)

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Wenn der Herbst vor der Tür steht, ist die Badesaison vorbei und der Pool kommt erst im nächsten Jahr wieder zum Einsatz.

In dieser Zeit müssen einige Vorbereitungen getroffen werden, damit der Pool richtig vor Schnee und Frost geschützt werden kann.

In diesem Artikel erklären wir dir, wann der optimale Zeitpunkt ist, deinen Pool zu überwintern und, wie du deinen Pool kinderleicht abbauen, reinigen und richtig lagern kannst, um diesen optimal vor der Winterzeit zu schützen.

Den Pool abbauen oder stehen lassen?

Ob dein Pool im Garten in der Winterzeit abgebaut werden muss, hängt im Prinzip davon ab, welche Art von Pool du besitzt.

Wenn du über einen frei stehenden Aufstellpool verfügst, wie einen Frame– oder Quick Up-Pool, solltest du das Wasser im Pool komplett ablassen und den Pool für die gesamte Winterzeit abbauen und einlagern.

Handelt es sich jedoch um ein eingebautes bzw. festes Schwimmbecken, zu denen gemauerte Pools oder Überlaufbecken zählen, ergibt es deutlich mehr Sinn, dieses nicht abzubauen, sondern lediglich das Wasser auf einen niedrigen Wasserspiegel abzusenken und nicht komplett zu entleeren. Zudem muss das Badewasser chemisch mit entsprechenden Mitteln für den Winter eingestellt werden.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt einen Pool abzubauen?

Tatsächlich gibt es keinen richtigen Zeitpunkt, um den Pool abzubauen. Dies hängt in der Regel stark von dem jeweiligen Wohnort ab.

Wenn du deinen Aufstellpool für die Winterzeit abbauen musst, solltest du bedenken, dass der Abbau und die Überwinterung einige Tage in Anspruch nehmen kann, was von der jeweiligen Art des Pools abhängig ist.

Aus diesem Grund solltest du noch rechtzeitig vor dem ersten Frost mit dem Abbau beginnen, damit der Frost und Schnee nicht deinen Pool beschädigen können. Am besten beginnst du spätestens mit dem Abbauen und der Überwinterung deines Pools, wenn sich die ersten Minusgrade ankündigen.

Den Pool abbauen, reinigen und richtig lagern: In 4 Schritten

Im Vergleich zu einem fest gebauten Schwimmbecken, sind für die Überwinterung eines frei stehenden Aufstellpools deutlich weniger Schritte erforderlich. Wir zeigen dir in wenigen Schritten, wie du deinen Aufstellpool winterfest machst:

Schritt 1: Entsorgung planen

Damit der Pool erfolgreich abgebaut werden kann, muss das Poolwasser zuerst abgelassen und richtig entsorgt werden.

Da sich in dem Badewasser aber noch zahlreiche Chemikalien befinden, darf das Wasser nicht einfach in die Kanalisation gegeben werden. Stattdessen gibt es einen Richtwert beim Ablassen des Wassers, welchen du bei deiner zuständigen Umweltbehörde erfragen kannst.

In den meisten Fällen darf der Restchlorgehalt nicht mehr als 0,1 Milligramm pro Liter betragen, damit du das Badewasser in deinen eigenen Garten entsorgen kannst. Den Gehalt kannst du dabei problemlos mit einem Schnelltest überprüfen.

Wenn der Wert sogar über 0,05 Milligramm pro Liter liegt, kannst du das Wasser auch einfach in das umgebende Erdreich einsickern lassen.

Wenn der Chlorgehalt über den angegebenen Wert von 0,1 Milligramm pro Liter liegt und dein Garten für die Verrieselung deutlich zu klein ist, kannst du das Badewasser auch bei einem Kanalbetreiber entsorgen.

Hierfür musst du den Kanalbetreiber fragen, ob eine Einleitung möglich ist. Erst, wenn die Kläranlage das chemisch behandelte Wasser sauber filtern kann, kann auch eine erfolgreiche Entsorgung des Poolwassers stattfinden.

Schritt 2: Das Wasser ablassen

Nachdem die Entsorgung des Wassers gründlich durchdacht wurde, kann der Pool entleert werden.

Bei einem aufblasbaren Pool kannst du dabei einfach versuchen, den Beckenrand einzudrücken, damit das Poolwasser von alleine den Rand abfließt. Bei dieser Methode solltest du darauf aufpassen, dass die Poolwand nicht beschädigt wird.

Oftmals bleibt auch ein kleiner Wasserrest übrig, den du einfach mit einem Eimer oder Schlauch selbst entfernen kannst.

Die schnellste und effektivste Methode, um deinen Aufstellpool zu entleeren, stellt jedoch die Verwendung eines Schlauchs dar. Diese Methode ist vor allem dann effektiv, wenn du über einen Frame- oder Stahlwand-Pool verfügst. Aufblasbare Pools können auch problemlos mit einem Schlauch entleert werden.

Diesen hängst du auf der einen Seite über den Beckenrand ins Wasser. Achte darauf, dass der Schlauch nicht den Boden erreicht. Das andere Ende soll dabei über den Untergrund geführt werden. Sauge direkt danach mit dem Mund an dem Schlauchende, das sich über dem Wasserablauf befindet, damit das Wasser durch den Schlauch fließt.

Alternativ kannst du auch eine Tauchpumpe verwenden. Diese sind in jedem Baumarkt erhältlich und können auch im Internet bestellt werden.

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Schritt 3: Reinigung

Bevor der Pool abgebaut werden kann, sollte dieser nochmals gründlich gereinigt werden.

Für die Reinigung solltest du zuerst das gesamte Zubehör entfernen, welches du für den Pool benötigt hast. Dazu zählen insbesondere die Schläuche, Filtern, Pumpen oder auch die Poolleiter. Hierbei sollten der Korb des Skimmers entfernt und die Ablassschrauben der Poolpumpe aufgedreht werden, damit das Wasser abfließen kann. Das Pool-Zubehör sollte danach mit klarem Wasser gespült und ausreichend getrocknet werden.

Anschließend lagerst du das Zubehör am besten in einem trockenen Innenraum.

Danach kannst du Insekten und kleine Schmutzpartikel, wie Blätter oder Äste, aus dem Pool herausfischen, und im Anschluss daran die seitlichen Wände deines Beckens mit einer Bürste reinigen.

Wenn du über einen Quick Up Pool verfügst, solltest du dabei achten, eine weiche Bürste oder einen Schwamm zu verwenden, da die Wände eines Quick Up Pools im Gegensatz zu Stahlwandbecken nicht ganz stabil sind.

Schritt 4: Pool abbauen und lagern

Im nächsten Schritt sollte der Aufstellpool Schritt für Schritt auseinandergebaut, getrocknet und in den ursprünglichen Karton bzw. in ein Kunststoffbehälter gelegt werden.

Bei einem aufblasbaren Pool, wie bei einem Quick Up Pool, sollte das Becken direkt nach der Reinigung und vor dem Zusammenlegen noch stehen gelassen werden, damit der Pool trocknet und so nicht stocken kann.

Dabei solltest du darauf achten, dass der Pool nicht an einem Ort gelagert wird, der deutlich zu kalt ist. Aufgrund der niedrigen Temperaturen kann das Material des Pools spröde werden und sogar brechen. Die Folgen sind dann Risse oder Löcher im Material, die vermieden werden können.

Empfehlenswert ist dabei ein Raum mit einer Temperatur über 6 Grad, der eine niedrige Luftfeuchtigkeit aufweist.

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