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Teichfische füttern im Winter, Frühling, Sommer und Herbst

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Bei der Fütterung der Fische im Teich gibt es einiges zu beachten. Es kommt zum Beispiel darauf an, die Futtermenge richtig zu dosieren und das Futter an die Jahreszeiten anzupassen.

Je nach Wassertemperatur im Teich kann man Sommer- und Winterfutter anteilig mischen. Aber es gibt auch für jede Saison ein spezielles Futter. Bei der täglichen Fütterung der Tiere muss der Teichbesitzer aber auch berücksichtigen, welche Fischarten er zu versorgen hat.

Warum die Jahreszeiten die Fisch-Fütterung beeinflussen

Jede Jahreszeit stellt den Besitzer eines Gartenteichs mit Fischbesatz vor neue Aufgaben. Entscheidend darüber, wie viel Futter die Fische im Teich bekommen oder ob sie überhaupt gefüttert werden sollen, ist die Wassertemperatur. 

So darf man zum Beispiel im Herbst ausnahmsweise etwas reichhaltiger füttern, damit sich die Fische genug Winterspeck anfressen können, um ausreichend Energiereserven für die kalte Jahreszeit zu haben. Sinkt die Wassertemperatur dann unter zehn Grad Celsius, gehen die Teichfische in ihre Winterruhe und stellen die Nahrungsaufnahme komplett ein.

Bis die Wassertemperatur im Frühjahr wieder 15 Grad und mehr beträgt, sollten die Fische kein Futter bekommen. Eine Fütterung während dieser Zeit würde nur zu überflüssigem Verbrauch an Sauerstoff führen und die Fische in ihrer Ruhe stören. Außerdem funktioniert die Verdauung der Fische in dieser Zeit nicht.

Teichfische füttern im Winter

Wenn die Wassertemperatur im Winter unter zehn Grad Celsius fällt, gehen die Fische in Winterruhe und nehmen keine Nahrung auf. Eine Fütterung im Winter könnte dazu führen, dass sie beim Fressen zu viel Energie verbrauchen und verenden können.

Koi dagegen halten auch bei Temperaturen um fünf Grad keine Winterruhe und bekommen während dieser Zeit ein spezielles Weizenkeimfutter mit leicht verdaulichen Nährstoffen und weniger Proteinen. Da die Fische im Winter weniger wachsen, ist der Eiweißbedarf geringer. Es gelangen weniger Nährstoffe ins Wasser, wodurch die Wasserbelastung so gering wie möglich gehalten und die Energieversorgung gleichzeitig gewährleistet wird. 

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Futter für den Frühling

Das Futter für den Frühling muss die Fische nach einer längeren Phase ohne Nahrung gut mit Vitaminen und hochwertigen Nährstoffen versorgen, weshalb man niemals das Winterfutter der Vorsaison verwenden, sondern eine neue Futtertüte öffnen sollte.

Im Frühling bekommen die Fische viele leicht verdauliche Kohlenhydrate und maximal ein Drittel Eiweiß. Einmal pro Woche ergänzt man das Futter mit einem Multivitaminpräparat mit den Vitaminen A, D, E und C. Steigt die Wassertemperaturen konstant über 15 Grad, kann man langsam Sommerfutter hinzumischen.

Gefüttert wird bei Wassertemperaturen zwischen zehn und 20 Grad täglich einmal, höchstens zweimal.

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Teichfische im Sommer füttern

Bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 26 Grad kann man täglich bis zu zweimal ein Prozent des Fischgewichts verfüttern. Steigen die Temperaturen an, wird die Menge auf ein halbes Prozent halbiert.

Wichtig bei der Fütterung ist, dass das Futter innerhalb weniger Minuten komplett gefressen wird und keine Reste auf den Teichboden absinken. Das Futter sollte dabei reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen sein.

Ab 30 Grad Wassertemperatur bekommen die Fische keine Nahrung, da ihnen eine Ammoniakvergiftung droht.

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Die Fütterung der Fische im Herbst

Wenn im Herbst die Temperaturen im Teich langsam sinken, wird das Futter umgestellt. Im Herbst benötigen die Teichfische reichhaltiges Futter, um Energiereserven für den Winter anzulegen.

Zwischen 16 und 20 Grad mischt man 70 Prozent Sommerfutter mit 30 Prozent eines Winterfutters. Das Winterfutter darf mit einem Anteil von acht bis zehn Prozent auch etwas fettreicher sein, weshalb man auch etwas Fischöl beigeben kann.

Bei einer Wassertemperatur zwischen zwölf und 16 Grad wird der Anteil an Winterfutter laufend erhöht, bis es unter zwölf Grad nur noch reines Winterfutter gibt.

Sinken die Temperaturen auf zehn Grad, erfolgt die regelmäßige Fütterung nur alle zwei bis drei Tage in geringen Mengen, da die Fische bei diesen niedrigen Temperaturen die Nahrungsaufnahme langsam einstellen.

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FAQ

Wann sollte man Fische füttern?

Fische sollte man erst füttern, wenn die Wassertemperatur konstant bei zehn Grad liegt, also ab Ende April bis Anfang Mai. Ist das Wasser kühler, befinden sich die Fische noch im Winterruhemodus und müssen ihren Stoffwechsel langsam umstellen.

Zu Beginn sollte man zunächst auf leicht verdauliches Futter zurückgreifen, das einen hohen Anteil an hochwertigen Fischölen hat, da Fische bei niedrigen Temperaturen aus Kohlehydraten keine Energie gewinnen können. 

Welche Darreichungsform ist die richtige?

Für die Fütterung von Jungfischen sowie für scheue und in Bodennähe lebende Tiere bietet sich Flockenfutter an, das schnell zu Boden sinkt und leicht zu schnappen ist.

Fische, die sich in der oberen Beckenhälfte aufhalten, mögen gerne Futtersticks. Diese schwimmen länger an der Oberfläche, bevor sie sich auflösen und zum Teichgrund sinken. Die Fütterung mit Sticks hat außerdem den Vorteil, dass man die Fische beim Fressen gut beobachten kann.

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Koi werden ausschließlich mit passendem Fertigfutter gefüttert, da sie sehr anspruchsvoll an ihre Nahrung sind. Eine Fütterung wie bei Goldfischen führt zu kleinen und kränklichen Exemplaren.

Generell sollte man nur hochwertiges Futter verabreichen, das auch weniger Farbstoffe beinhaltet, die das Teichwasser belasten können. 

Wie oft soll man füttern?

Die Fische werden einmal bis höchstens zweimal am Tag gefüttert und möglichst immer am selben Ort und zur selben Zeit. So können sich die Fische darauf einstellen und müssen das Futter nicht lange suchen.

Bei der Fütterung ist darauf zu achten, dass man nicht zu viel davon gibt. Fische fressen nur so viel, wie sie können. Überflüssiges Futter sinkt auf den Teichboden, wo es zu Schlamm umgewandelt wird und den Nährstoffeintrag im Wasser erhöht. Dies kann zu einem erhöhten Algenwachstum in Verbindung mit Sauerstoffknappheit führen, wodurch das Teichwasser kippen kann. 

Wenn die Futterration innerhalb von zwei bis fünf Minuten komplett aufgefressen wurde, ist die richtige Dosierung gefunden. 

Welche Futtergröße sollte ich für Koi unterschiedlicher Größe verwenden?

Die Größe des Futters spielt bei der Versorgung von Koi keine Rolle. Die Futtermittel sollten lediglich reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen sein.

Für Koi gibt es spezielles Pelletfutter, das über einen höheren Gehalt an Fett und Protein verfügt. Pellets liefern damit viel Energie und wichtige Nährstoffe, belasten aber auch das Wasser stärker. Daher ist eine leistungsstarke Filterung wichtig.

Flockenfutter ist vorwiegend für Jungtiere empfehlenswert.

Welche Futtermenge ist für Koi ideal?

Für alle Teichfische gilt, dass sie täglich rund ein Prozent ihres eigenen Körpergewichts an Futter benötigen.

Qualitativ hochwertige Teichsticks sind allgemein für alle Teichfischarten und besonders für Naturteiche gut geeignet. Verfüttert man diese, ist es wichtig, dass den Fischen auch andere Nahrungsquellen zur Verfügung stehen. Im Naturteich finden sie beispielsweise zusätzlich Insektenlarven und Algen.

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