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Teichfische: 25 Fische für den Teich – von klein bis groß

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Fische sind die wichtigsten Bewohner im eigenen Gartenteich. Die Mindestgröße des Gewässers sollte dabei 6 Quadratmeter betragen. Bei der Auswahl der Fische muss man aber einiges mehr beachten. Aus der Vielzahl der Fischarten stellen wir exemplarisch 25 Teichfische vor, die bei uns ausgezeichnet und einfach gehalten werden können.

Merkmale von guten Teichfischen

Bei Teichfischen handelt es sich oft um Züchtungen in den unterschiedlichsten Größen und Farben. Gute Teichfische sollten möglichst friedlich sein, damit man verschiedene Arten in seinem Gartenteich ansiedeln kann.

Etliche Teichfische sind Allesfresser und ernähren sich neben Insekten, Larven oder Würmern auch von Algen und Pflanzen. Manche Arten fressen aber auch Fischeier und kleinere Fische oder sind sogar Kannibalen. Das kann von Vorteil sein, wenn im Teich Fischarten leben, die sehr viele Nachkommen zeugen.

Die 5 beliebtesten Teichfische

Bei Fischen im Gartenteich denkt man automatisch an Goldfisch oder Koi. Diese beiden Arten findet man tatsächlich in hoher Zahl in heimischen Teichen. Zu den beliebtesten Teichfischen gehören aber auch der Sonnenbarsch, die Goldorfe, die Elritze oder der Bitterling, die den Gartenteich optisch aufwerten.

Goldfisch: Der Klassiker

Der Goldfisch ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Er ist ein Allesfresser und ernährt sich von Wasserpflanzen und Kleinstlebewesen. Der Goldfisch ist eine anspruchslose, sehr robuste Art, die gerne in Aquarien und Teichen gehalten wird und die in unseren Gewässern problemlos überleben kann.

Merkmale

  • Name: Carassius auratus
  • Größe: 35 bis 40 Zentimeter
  • Alter: 30 Jahre
  • Aussehen: der Goldfisch besitzt viele Farbvariationen von Orange, Rot, Silber, Gold bis Weiß
  • Nahrung: Allesfresser (pflanzliche Nahrung notwendig)
  • Haltung: in Gruppen von circa 3 bis 6 Fischen. Er ist ein friedlicher und anspruchsloser Fisch, aber ein Laichräuber!
  • Hinweis: Goldfische können im winterfest gemachten Teich bei geschlossener Eisdecke überwintern.

Sonnenbarsch

Die türkisfarbenen Streifen des Sonnenbarschs machen ihn zu einem der schönsten Teichfische. Der Sonnenbarsch verträgt sich ausgezeichnet mit anderen Fischarten, man muss allerdings damit rechnen, dass er Klein- und Brutfische frisst.

Merkmale

  • Name: Lepomis gibbosus
  • Größe: bis maximal 15 Zentimeter
  • Alter: mehr als 10 Jahre
  • Aussehen: ungewöhnlich bunt gefärbt
  • Nahrung: Wassertierchen, Jungfische und Insektenlarven
  • Haltung: paarweise
  • Hinweis: Bevorzugt 17 bis 20 Grad warmes Wasser mit einem Härtegrad von sieben und höher

Goldorfe

Die Goldorfe bevorzugt als Nahrung allerlei Insekten wie Mückenlarven, Mücken und Würmer. Außerdem frisst sie auch kleine Fische und Eier. Ihr Bewegungsdrang und die Größe von bis zu 50 Zentimetern macht die Goldorfe vor allem für mittelgroße Teiche (Wassermenge um die 6.000 Liter) interessant. Sie lässt sich gut zusammen mit Goldfisch oder Moderlieschen halten.

Merkmale

  • Name: Leuciscus idus
  • Größe: 25 bis 50 Zentimeter
  • Alter: 15 bis 20 Jahre
  • Aussehen: helles bis dunkles Orange, oft mit dunkelfarbigen Flecken
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 5 Tieren
  • Hinweis: empfindlich für Sauerstoffmangel

Elritze

Elritzen sind im gesamten Teich unterwegs und ernähren sich von Wassertieren, Pflanzen und auf der Wasseroberfläche landenden Insekten. Eine Teichgröße von drei Kubikmetern sollte nicht unterschritten werden, vor allem, wenn die Tiere im Teich überwintern sollen. Da die Anforderungen an Qualität und Menge des Wassers denen des Bitterlings sehr ähnlich sind, lassen sich die Arten problemlos gemeinsam halten.

Merkmale

  • Name: Phoxinus phoxinus
  • Größe: bis 8 Zentimeter
  • Alter: 4 bis 11 Jahre
  • Aussehen: gelb-bräunlich, regional variierend, braune und schwarze Tupfen an den Seiten
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht höher als 20 Grad

Bitterling

Das Becken sollte eine dichte Bepflanzung, jedoch auch viel freien Raum zum Schwimmen aufweisen, weshalb der Teich mindestens zwei Kubikmeter Wasser fassen sollte. Zur Fortpflanzung brauchen Bitterlinge eine Teichmuschel. Die Eier werden in kleinen Portionen in den Kiemenraum von Großmuscheln abgelegt.

Auch bei diesem Teichbewohner besteht die Nahrung hauptsächlich aus kleinen Wassertierchen, Pflanzen und Insekten. Wenn der Teich tief genug und der Gartenteich winterfest ist, kann der Bitterling darin überwintern.

Merkmale

  • Name: Rhodeus amarus
  • Größe: bis 8 Zentimeter
  • Alter: 4 bis 5 Jahre
  • Aussehen: silbriges und perlmuttartig schimmerndes Schuppenkleid
  • Nahrung: Wassertierchen, Insekten und Pflanzen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 4 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht höher als 23 Grad

Weitere Teichfische

Es müssen nicht immer Goldfisch & Co sein. Im Fachhandel oder auf Tauschbörsen findet sich eine Vielzahl an farbenfrohen Arten, die aufgrund ihrer Größe hervorragend auch in einem Miniteich gehalten werden können. Bei den kleineren Fischen sollte man allerdings beachten, dass diese in der Regel nicht im Freien überwintern können. Größere Fische, die in Gartenteichen mit einer Mindesttiefe von 80 bis 120 Zentimeter gehalten werden, überwintern aber ohne Probleme. Nachfolgend eine weitere Auswahl von 20 Fischen für den Naturteich.

Algenfresser oder Grundel

Die Grundel wird zwar auch Algenfresser genannt, ernährt sich aber in erster Linie von Schnecken, Insekten oder Würmern. Der Fisch lebt dicht am Boden sowie unter oder zwischen Steinen und ist dadurch gut getarnt. Die Grundel liebt sauberes Wasser mit wenig Strömung.

Merkmale

  • Name: Gobio gobio
  • Größe: 12 bis 15 Zentimeter
  • Alter: 5 Jahre
  • Aussehen: graubraun
  • Nahrung: Insekten, Würmer, Schnecken, zum Teil Algen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 6 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht höher als 23 Grad

Koikarpfen

Die japanischen Koikarpfen sind sehr gesellige Tiere, die schnell zahm werden und sogar aus der Hand fressen. Ein Teich für Kois muss jedoch mindestens 150 Zentimeter tief sein, um die Temperatur im Wasser so konstant wie möglich zu halten und damit die Fische ohne Schwierigkeiten überwintern können.

Merkmale

  • Name: Cyprinus Carpio
  • Größe: 70 bis 80 Zentimeter
  • Alter: bis zu 40 Jahre
  • Aussehen: weiß, rot, schwarz gefleckt
  • Nahrung: Pflanzen, Insekten und Würmer und zusätzlich hochwertiges Futter mit Vitaminen und Mineralien
  • Haltung: ein Fisch pro 1.000 Liter Teichwasser
  • Hinweis: Teichpflanzen in Körben halten, da Kois gerne Pflanzen fressen

Shubunkin

Der Shubunkin als Züchtung des Goldfisches wird deshalb auch gefleckter Goldfisch genannt und in der Form dem Goldfisch sehr ähnlich sieht. Er ist friedlich und gesellig, dabei sehr robust, allerdings empfindlich gegen Pilze und Karpfenläuse. Da der Fisch gerne am Boden wühlt, muss der Teichboden eine grobe Zusammensetzung haben.

Merkmale

  • Name: Carassius auratus
  • Größe: 10 bis 20 Zentimeter
  • Alter: 15 bis 20 Jahre
  • Aussehen: gefleckt mit perlmuttartiger Ausstrahlung
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 5 Tieren
  • Hinweis: ausbalanciertes, leicht verdauliches Futter zufügen

Moderlieschen

Das schlanke und längliche Moderlieschen lebt in langsam fließenden oder stehenden Gewässern mit dichter Unterwasservegetation. Es bewohnt vorzugsweise die Uferzone, wo es in Schwärmen zwischen den Pflanzen lebt, benötigt aber sauberes und klares Wasser mit einem hohen Sauerstoffgehalt. Aufgrund seiner Größe ist es der ideale Fisch für kleine Teiche.

Merkmale

  • Name: Leucaspius delineatus
  • Größe: 6 bis 12 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 4 Jahre
  • Aussehen: der Rückenbereich ist bräunlich-grün, die Körperflanken silbrig und die Bauchseite silbrig-weiß gefärbt
  • Nahrung: Insekten und Kleinstlebewesen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 5 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht mehr als 20 Grad

Neunstachliger Stichling

Seine Rückenflosse verfügt über neun bis zehn Stacheln, daher der Name. Der Fisch verträgt den niedrigeren Sauerstoffgehalt nährstoffreicher Gewässer recht gut. Außerhalb der Laichzeit bewegt sich der Neunstachlige Stichling in kleinen Schwärmen in der Uferzone.

Merkmale

  • Name: Pungitius pungitius
  • Größe: 5 bis 7 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 5 Jahre
  • Aussehen: gräulich bis olivgrün
  • Nahrung: Wirbellose und Plankton
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: verträgt nährstoffreiches Wasser

Goldelritzen

Gerne hält sich die Goldelritze direkt unter der Wasseroberfläche auf, wo sie anfliegenden Insekten auflauert. Sie vergreift sich aber auch an kleinen Jungfischen und Laich. Da es sich um einen Schwarmfisch handelt, sollte die Haltung stets in einer kleinen Gruppe erfolgen.

Merkmale

  • Name: Pimephales promelas
  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 4 Jahre
  • Aussehen: intensiv gelbe bis orange Farbe
  • Nahrung: Insekten, Laich, Jungfische
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: benötigt als Höhlenbrüter Steine und sauberes Wasser

Regenbogenelritzen

Regenbogenelritzen sind ähnlich groß und eine ähnliche Lebensweise wie die Goldelritzen, dafür erstrahlen sie in ansprechenden Regenbogenfarben. Regenbogenelritzen haben verhältnismäßig große Augen. Die Weibchen haben in der Regel rote Flossen.

Der Teich sollte viel freien Schwimmraum enthalten, da der Fisch ein zügiger Schwimmer ist.

Merkmale

  • Name: Notropis chrosomus
  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter
  • Alter: bis 6 Jahre
  • Aussehen: intensive Regenbogenfarben
  • Nahrung: Insekten
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: benötigt einen kiesigen und sandigen Untergrund

Rotflossenorfe

Dieser kleine Fisch stammt ursprünglich aus Nordamerika. Er wird zwar lediglich 8 Zentimeter lang wird, benötigte aber aufgrund des Schwimmverhaltens einen Teich mit mindestens 80 Zentimeter Länge. Vor allem die Männchen sind zur Paarungszeit in einem auffälligen Rot und Purpur zu bewundern. Diese Art lebt in Schwärmen nahe der Oberfläche.

Merkmale

  • Name: Cyprinella lutrensis
  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter
  • Alter: bis 3 Jahre
  • Aussehen: silbrig
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: ist als Laichräuber bekannt

Blaubandbärbling

Der Blaubandbärbling ist einer der beliebtesten kleinen Teichfische, dessen Durchschnittsgröße im Miniteich vier bis sechs Zentimeter beträgt. Einzigartig an diesen Teichfischen im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Fischen sind ihre recht lauten Knacklaute, über die sie miteinander kommunizieren und die man gut hören kann.

Merkmale

  • Name: Pseudorasbora parva
  • Größe: 4 bis 9 Zentimeter
  • Alter: bis 3 Jahre
  • Aussehen: grünlich bis graue Farbe
  • Nahrung: Allesfresser (auch Algen)
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: laicht bis zu dreimal im Jahr

Dreistachliger Stichling

Der dreistachlige Stichling ist fast identisch mit dem Neunstacheligem. Er ist jedoch deutlich bekannter und verfügt nur über drei Stacheln. Typischerweise bewohnt er pflanzenreiche Areale mit sandigem oder schlammigem Grund. Der Fisch hat eine kurze Lebenszeit mit lediglich 2 bis 3 Jahren.

Merkmale

  • Name: Gasterosteus aculeat
  • Größe: bis 11 Zentimeter
  • Alter: 2 bis 3 Jahre
  • Aussehen: hell mit schwarzbrauner Marmorierung
  • Nahrung: Kleintiere und Insekten
  • Haltung: in kleinen Schwärmen
  • Hinweis: kommt in zahlreichen Erscheinungsformen und Varianten vor

Großohr-Sonnenbarsch

Dies ist einer der größeren Fische für den Miniteich, der aus dem Südosten Nordamerikas stammt. Die Fische werden bis zu 15 Zentimeter groß und werden gerne wegen ihrer intensiven Farbgebung gehalten. Aufgrund ihrer Größe wird ein deutlich größerer Teich mit mindestens einem Meter Wassertiefe benötigt. Optimal sind große Schwimmteiche mit sandigen Zonen.

Merkmale

  • Name: Lepomis megalotis
  • Größe: 12 bis 15 Zentimeter
  • Alter: bis 6 Jahre
  • Aussehen: rot, blauviolett bis rotbraun
  • Nahrung: Insekten, wirbellose Wassertiere und Fische
  • Haltung: Paarweise
  • Hinweis: Während der Brutpflege verhält er sich aggressiv

Amerikanischer Hundsfisch

Diese Fischart benötigt ausreichend Vegetation im Teich. Die robusten Teichbewohner vertragen einen niedrigen Sauerstoffgehalt des Wassers und hohe Wassertemperaturen.

Merkmale

  • Name: Umbra limi
  • Größe: 8 bis 14 Zentimeter
  • Alter: bis 4 Jahre
  • Aussehen: grünlich, zitronengelb bis orange
  • Nahrung: Krebstiere und Asseln
  • Haltung: in kleinen Gruppen ab 4 Tieren
  • Hinweis: sehr widerstandsfähig und deshalb ein zäher Teichfisch

Zebrakärpfling

Der Zebrakärpfling ist ein sehr pflegeleichter Winzling unter den Teichfischen und gut für Miniteich geeignet. Er gehört zu wenigen Arten der Eier legenden Zahnkarpfen, die außerhalb des tropischen Afrikas an den Küsten der Mittelmeerregionen vorkommen. Dieses kleine, genügsame Fischchen lässt sich auch in kleineren Gartenteichen während der Sommermonate pflegen und mit anderen, ebenfalls friedfertigen, kleineren Fischarten vergesellschaften.

Merkmale

  • Name: Aphanius fasciatus
  • Größe: bis 5 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 5 Jahre
  • Aussehen: grünlich bis grau-grün mit schmalen hellen Querbinden (Streifen)
  • Nahrung: Kleinkrebse, Plankton, Insekten und deren Larven, Pflanzenteile, Algen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: im Winter unbedingt ins Warme holen

Paradiesfisch

Auch der Paradiesfisch kann nicht im Gartenteich überwintern, sondern sollte dies in einem Aquarium tun. Der Macropodus opercularis gehört zu den farbenprächtigsten Fischen. Die Geschlechter lassen sich anhand von Färbung, Größe und Flossenspitzen unterscheiden. Weibchen sind eher schlicht in ihrem Aussehen.

Die Männchen bauen ein Schaumnest. Die Gelege enthalten bis zu 500 Eier und werden durch das Männchen etwa drei Wochen betreut.

Merkmale

  • Name: Macropodus opercularis
  • Größe: bis 8 Zentimeter
  • Alter: bis 10 Jahre
  • Aussehen: orange bis rötlich mit Streifen
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: Paarweise oder 2 bis 3 Weibchen pro Männchen
  • Hinweis: Überwintert im Aquarium

Zebrabärbling

Dieser Schwarmfisch ist sehr pflegeleicht und anpassungsfähig. Zebrabärblinge lassen sich deshalb perfekt mit anderen Fischen und Teichbewohnern vergesellschaften. Die Haltung ist auch in kaltem Wasser ab circa 18 bis 20 Grad möglich. Die Fische mögen eine dichte Bepflanzung, gerne auch Schwimmpflanzen, und eine leichte Wasserbewegung.

Merkmale

  • Name: Danio rerio
  • Größe: bis 5 Zentimeter
  • Alter: 2 bis 3 Jahre
  • Aussehen: Der Rücken ist olivbraun, der Bauch gelbweiß. Die Seiten sind von einem gelblichen Silber und dabei zebrafellartig von blau irisierenden, schwarzen Längsbinden durchzogen
  • Nahrung: Insektenlarven, kleine Krebstierchen und Würmer.
  • Haltung: in Gruppen ab mindestens 8 Tieren
  • Hinweis: Nur bedingt als Teichfisch geeignet. Überwintert im Aquarium

Chanchito

Der Chanchito stammt aus Südamerika, frisst fast alles, stellt kaum Ansprüche an die Wasserwerte. Auch die Zucht dieses Fisches funktioniert recht einfach. Seiner Vorliebe, das Teichbecken umzugraben, verdankt er seinen Namen Chanchito (Schweinchen). Sein Körper weist kräftige Vertikalbinden (2 Stirnstreifen, 2 Nackenbinden, 6 Vertikalbinden, ein ausgeprägter Schwanzwurzelfleck) auf.

Merkmale

  • Name: Australoheros facetus
  • Größe: bis 20 Zentimeter
  • Alter: 10 Jahre
  • Aussehen: ein helles Ockergelb oder Olivgrün
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen ab 5 Tieren
  • Hinweis: beliebter Speisefisch in Südamerika. Überwintert bei uns im Haus

Guppy

Guppys gehören zu den beliebtesten Fischarten für Süßwasser-Aquarien und sind perfekt für den Gartenteich im Sommer geeignet. Aus der Wildform sind vielfältige Zuchtformen geschaffen worden. Sowohl professionelle Züchter als auch Anfänger widmen sich seit vielen Jahrzehnten dem Guppy. Heute existiert eine unglaubliche Fülle an Farben, Mustern und Formen.

Merkmale

  • Name: Poecilia reticulata
  • Größe: 3 bis 6 Zentimeter
  • Alter: nicht bekannt
  • Aussehen: hellgrau bis grau, blau, pink
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen ab 5 Tieren
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Platy

Platys können ähnlich wie Guppys während den Sommermonaten in einem Gartenteich gehalten werden. Sie halten sich häufig in Ufernähe in dichten Pflanzenbeständen oder den umgebenden Wasserschichten auf. Der auch Spiegelkärpfling genannte Fisch ist friedlich und vermehrt sich unter günstigen Bedingungen allerdings stark.

Merkmale

  • Name: Xiphophorus maculatus
  • Größe: 2 bis 5 Zentimeter
  • Alter: bis 3 Jahre
  • Aussehen: gelbliches Grau, zum Teil auch orange oder rot
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: drei Männchen auf ein Weibchen
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Schwertträger

Da Schwertträger sehr schnelle und schwimmfreudige Fische sind, benötigen sie ein ausreichend großes Becken. Ähnlich wie Guppys und Platys sind Schwertträger nicht für die Überwinterung im Freien gedacht, begeistern dafür im Sommer als Gast im Teich. Die Fische sind sehr robust, lieben aber Gewässer mit einer leichten Strömung.

Merkmale

  • Name: Xiphophorus heller
  • Größe: 7 bis 10 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 5 Jahre
  • Aussehen: Zuchtform in sehr vielen Farben wie Rot, Gold, Neon oder Albino
  • Nahrung: Allesfresser, dabei überwiegend Algen und Pflanzen
  • Haltung: drei Männchen auf zwei Weibchen
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Koboldkärpfling

Die Anforderungen dieser invasiven Art an ihren Lebensraum sind äußerst gering: Er bewohnt hauptsächlich Gewässer in einem Temperaturbereich von 12 bis 29 Grad, kann aber auch bei Temperaturen von nur 3 bis 4 Grad und bis zu 42 Grad überleben. Koboldkärpflinge verhalten sich häufig sowohl fremden Fischen als auch den eigenen Artgenossen gegenüber sehr aggressiv. Diese Art frisst auch kleinere Fische, wobei es zu Kannibalismus kommen kann.

Merkmale

  • Name: Gambusia affinis
  • Größe: 4 bis 7 Zentimeter
  • Alter: nicht bekannt
  • Aussehen: grau bis braun
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen ab 5 Tieren
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Gartenteichfisch auswählen: wichtige Kriterien

Jede Fischart hat ihren eigenen Anforderungen an den jeweiligen Lebensraum, an das Nahrungsangebot oder an die Anzahl der Artgenossen im selben Gewässer. Ein überaus wichtiges Kriterium ist dabei die Größe und Tiefe des Teichs, die die Wahl des richtigen Gartenteichfischs maßgeblich beeinflusst.

Teichgröße

Bei Fischbesatz geht man von einer Mindestgröße der Wasseroberfläche von 6 Quadratmetern aus. Als Faustformel gilt, dass auf 1.000 Liter Wasser 0,5 Kilogramm Fisch kommen.

Teichtiefe

Um auch größeren Fischen einen optimalen Lebensraum zu bieten, sollte der heimische Gartenteich mindestens 120 Zentimeter tief sein, in Regionen mit kalten Wintern besser 150 Zentimeter.

Teichfische ziehen sich in der Regel mit dem ersten Frost auf den Teichboden zurück, damit sie nicht an der Oberfläche festfrieren können. Nun darf man sie nicht mehr füttern oder stören. Den Tieren bleibt ab einer Teichtiefe von 80 Zentimetern genügend Sauerstoff zum Überleben, auch wenn der Teich zufriert.

Für Goldfische reicht zum Beispiel die Mindesttiefe von 80 Zentimetern, damit sie bedenkenlos überwintern können. Miniteiche sollten mindestens 40 Zentimeter tief sein, sind dabei aber nicht winterfest, sodass der Teich durchfrieren kann.

Überwintern Fische in kleineren und nicht so tiefen Teichen, sollte man die Wasseroberfläche, wenn es geht, eisfrei halten, zum Beispiel mit einem sogenannten Eisfreihalter, der auf dem Teich schwimmt.

Wassertemperatur und Sauerstoffgehalt

Der Sauerstoffgehalt im Teich ist extrem wichtig für die Lebensqualität im Gartenteich. Der Sauerstoffgehalt des Teichs ist von verschiedenen Faktoren abhängig und deshalb stetigen Schwankungen unterworfen.

Bei Hitze und erhöhter Wassertemperatur sinkt der Sauerstoffgehalt ebenso, wenn zu viele Fische oder zu wenig Pflanzen im Teich leben. Durch Überfütterung der Fische oder verrottetes pflanzliches Material, das auf den Teichboden absinkt, kann sich Faulschlamm bilden.

Sauerstoffmangel erkennt man am besten in den frühen Morgenstunden, indem man das Verhalten der Fische beobachtet. Wenn die Fische an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen oder sich rund um den Auslauf des Filters tummeln, ist das ein klares Zeichen für zu wenig Sauerstoff im Teichwasser.

Unter den Teichfischen gibt es Arten, die auch mit höheren Wassertemperaturen und weniger Sauerstoff auskommen, wie zum Beispiel der amerikanische Hundsfisch

Standort des Teichs

Unterschiedliche Fischarten fühlen sich in unterschiedlichsten Wassertemperaturen am wohlsten. Goldfische zum Beispiel ertragen Temperaturen zwischen 4 und 30 Grad, wobei der dauerhafte Wert nicht mehr als 18 bis 20 Grad betragen sollte. Dieser Wert gilt für die meisten heimischen Fische.

Da Fische auch mehr oder weniger Licht und Schatten bevorzugen, ist ein halbschattiger Standort des Teichs ideal.

Teichpflanzen

Die Bepflanzung des Fischteiches hängt von den dort lebenden Fischen ab. Einige Arten benötigen Ruheplätze oder Versteckmöglichkeiten. Andere Fische brauchen viel Freiraum und werden durch zu viele Teichpflanzen in ihrer Bewegung eingeschränkt.

In Koiteichen sollte man auf Teichpflanzen verzichten, da diese gerne gefressen werden. Auch Goldfische werden viele Pflanzen anfressen oder bei der Nahrungssuche aus dem Boden zupfen. Bei Bitterlingen oder Moderlieschen ist eine Bepflanzung dagegen unproblematisch.

Technisches Zubehör

In Fischteichen sollte das auf jeden Fall mit einem Filter gereinigt werden. Mithilfe einer Pumpe, die das Wasser umwälzt und die unterschiedlichen Wasserschichten vermischt, unterstützt der Gartenteichfilter den natürlichen Stoffwechsel des Teichs und unterstützt die Sauerstoffzufuhr. Die Filtermaterialien bieten außerdem eine zusätzliche Ansiedlungsfläche für die Mikroorganismen des Ökosystems.

Die Fördermenge des Wassers und der Filtertyp richten sich hierbei nach der Teichgröße und dem Besatz des Teichs.

Welche Fische passen zusammen?

Bei der Wahl der Fische gilt der Grundsatz „Weniger ist mehr.“ Das ist sowohl bei der Wahl der Arten als auch bei der Anzahl der Fische von Bedeutung.

Aufgrund ihres ähnlichen Anspruchs an den Lebensraum kann man zum Beispiel Kois, Goldfische und andere friedliche Fische wie Goldorfen, Goldschleien, Bitterlinge und Sonnenbarsch ohne Schwierigkeiten zusammen halten.

Weil Goldfische Schwarmfische sind, sollten mindestens 10 Tiere in einem Teich leben. Kois oder Sonnenbarsche leben paarweise, weshalb man mindestens 2 Tiere einsetzt.

FAQ: Häufige Fragen zu Teichfischen beantwortet

Bei der richtigen Auswahl sind die Eigenschaften der Fische zu beachten. Es gibt Fische, die den Boden durchwühlen, Fischarten die Pflanzen wie Algen fressen, Fische, die viel Platz zum Schwimmen benötigen oder sich zügig fortpflanzen. Wichtig ist, dass man Fische auswählt, die ähnliche Ansprüche an Wasserbedingungen, Teichpflanzen und Futter stellen und sich miteinander vertragen. Zu bevorzugen sind heimische Gartenteichfische, die sich besser an die hiesigen Bedingungen anpassen können als Exoten aus Südamerika oder Asien.
Die großen Graskarpfen eignen sich ausgezeichnet zur Algenbekämpfung, denn sie ernähren sich ausschließlich von Algen und anderen Unterwasserpflanzen. Aufgrund ihrer Größe setzt man sie aber nur in große Teiche ein. Beliebte Algenfresser sind auch Silberkarpfen und Wimpelkarpfen, Gründling und Rotfeder oder das heimische Moderlieschen, das in Bezug auf Algen fast unersättlich ist.
Falls Sie nur einen kleinen Teich zur Verfügung haben, sollten Sie sich für eine oder zwei der kleinsten Arten entscheiden, um diesen nicht zu übervölkern. Sogar bei solchen, die eine Tiefe von 35 bis 70 Zentimetern haben, hat sich diese Methode als besonders effektiv herausgestellt. Dadurch erleichtert sich zudem die Bereitstellung des Futters.
Die Mindestgröße eines Teichs mit Fischbesatz sollte etwa 6 Quadratmeter betragen. Empfehlenswert ist pro 1.000 Liter Wasser ein Fischgewicht von 500 Gramm. Bei Goldfischen liegt der optimale Fischbesatz bei zwei Exemplaren pro Kubikmeter Wasser. Je mehr Wasserfläche die Tiere aber zur Verfügung haben, desto besser. Deshalb sollte man lieber weniger Fische einsetzen.
Am besten kauft man die Fische vor Ort bei einer Zoofachhandlung oder bei einer Tierhandlung. Dort gibt es die beste Beratung und man kann die Tiere, ohne Stress auszusetzen, auf kurzen Wegen nach Hause bringen. Auch im Internet werden praktisch alle Arten für den Gartenteich angeboten. Beim Online-Kauf sollte man sich aber vorab gut informieren, um zu wissen, welche Fische man möchte. Da es sich um Lebewesen handelt, sollte der Versandweg möglichst kurz und schonend sein.
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