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Miniteich anlegen: Zinkwanne & mehr (mit und ohne Pumpe)

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Von einem Miniteich spricht man, wenn die Wasseroberfläche nicht mehr als einen Quadratmeter beträgt. Aufgrund ihrer Größe können Miniteich an vielen Stellen im Garten oder sogar auf einem Balkon angelegt werden.

Für einen Miniteich eignen sich die verschiedensten Gefäße und Behältnisse wie Zinkwannen, Mörteleimer, ein altes Weinfass oder eine Teichschale aus Kunststoff.

Aufgrund ihrer Größe sind Miniteiche aber nicht gut für Fische geeignet, weshalb man auf eine Pumpe verzichten kann. Auf der anderen Seite versorgt eine Pumpe das Wasser und damit die Pflanzen mit Sauerstoff, wodurch sich das Wasser nicht so schnell erwärmen kann und das Algenwachstum verringert wird.

Auch für Ungeübte ist einfach, seinen Miniteich im passenden Behälter wenigen Schritten anzulegen.

Möglichkeiten für Miniteiche

Grundsätzlich lassen sich alle Alltagsgegenstände mit einem bauchigen Volumen als Miniteich umfunktionieren. Sind die Behälter nicht dicht, dann sollte man auf jeden Fall eine Teichfolie einlegen. Als Miniteich eignet sich auch eine alte Schubkarre oder eine Hartschale aus Kunststoff. Zudem gibt es im Fachhandel Fertigteiche aus Kunststoff in verschiedenen Größen und Ausführungen.

Das Gefäß für den Miniteich sollte mindestens 40 Zentimetern Durchmesser haben und 30 Zentimeter hoch sein. Je größer das Behältnis, desto vielfältiger kann man es gestalten und bepflanzen. Außerdem lässt sich in größeren Teichen das ökologische Gleichgewicht einfacher halten.

Miniteich in halbiertem Weinfass aus Holz anlegen

Alte Weinfässer enthalten meistens noch Rückstände von Hefe oder Weinstein, weshalb ein halbes Weinfass mehrmals mit Waschsoda und Bürste gereinigt und ausgespült werden muss. Hierzu füllt man das Fass mit Wasser auf, gibt Waschsoda hinzu und stellt das Ganze in die Sonne.

Das Wasser trübt sich ein und muss dann mehrmals ausgetauscht werden, bis es klar ist. Das kann je nach Verunreinigung des Holzes ein paar Wochen dauern. Mit der Bepflanzung sollte man so lange abwarten, bis das Wasser ganz klar bleibt.

Damit das Holzfass nicht faulen kann, muss es von unten belüftet sein. Deshalb stellt man das Fass zum Beispiel auf Stein- oder Betonplatten oder in ein Kiesbett und unterlegt es mit ein paar Holzbalken.

Man kann den Boden des Fasses auch mit etwas Kies bedecken. Holzfässer sind normalerweise wasserdicht, weshalb es ratsam ist, es nicht mit Teichfolie auszukleiden. Das Holz würde dabei nämlich austrocknen und das Fass könnte sogar auseinanderfallen.

Miniteich in Teichschale oder Pflanzschale anlegen

Viele wasserdichte Pflanzschalen eignen sich gut zur Gestaltung eines Miniteichs ebenso wie Teichschalen aus Kunststoff, die es in verschiedenen Formen und Größen gibt. Die Teichschale stellt man auf den Boden und gestaltet den Rand mit Steinen oder einer Holzverkleidung so aus, dass man den Kunststoff nicht mehr sieht. Hierfür nimmt man zum Beispiel Steine oder eine Holzverkleidung.

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Miniteich in Pflanzkübel oder Mörtelkübel anlegen

Als Hochteich kann man auch alle runden und eckigen Kübel aufstellen, die ebenfalls mit Holz oder alternativ mit einer Gabionenwand verkleidet werden. Die Modelle mit der Gabionenwand sind allerdings eher für eine Terrasse geeignet, denn die Steine sind sehr schwer. Besonders leicht sind Verkleidungen aus Strohmatten.

Sehr natürlich wirken schwarze Mörtelkübel, zudem sind sie preiswert in der Anschaffung. Neue Kübel riechen anfangs allerdings noch nach Kunststoff. Mit der Zeit aber verflüchtigt sich der Geruch.

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Miniteich in Zinkwanne oder Schubkarre anlegen

Wasserbehälter aus Metall müssen mit einer Folie ausgekleidet werden, um sie vor dem Durchrosten zu schützen. Das sollte man auch mit Zinkwannen tun, da nicht immer gewährleistet ist, ob es Schweißnähte gibt, die nicht richtig verzinkt sind.

Mit der Folie schützt man seinen Balkon vor rostigem Wasser und natürlich auch das Wasser selbst und die Bepflanzung, die Zink nicht verträgt. 

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Was braucht man für einen Miniteich?

Ein Hochteich ist mit wenigen Hilfsmitteln sehr schnell aufgebaut. Aufgrund seiner Größe ist der Bau eines Miniteichs eine meist günstige Angelegenheit. Schließlich benötigt man nur wenig Materialien, wie in der Auflistung zu sehen ist. 

  • Passenden Behälter
  • Teppichschere
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Teichfolie
  • Klinkersteine, Beton- oder Natursteinplatten
  • Kies gewaschen
  • Ziegelsteine oder Pflastersteine
  • Pflanzkörbe und Vlies
  • Wasserpflanzen
  • Pumpe
  • Deko

Passender Behälter: Je nach Geschmack verwendet man als Hochteich ein Gefäß aus Holz, Metall oder Kunststoff. Man muss lediglich darauf achten, dass das Gefäß wasserdicht ist.

Teppichschere: Für das Zuschneiden und Abschneiden der Teichfolie und des Vlieses.

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Doppelseitiges Klebeband: Zum Ankleben der Teichfolie.

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Teichfolie: Gefäße aus Metall sollte man auf jeden Fall mit Teichfolie auskleiden, damit das Wasser nicht auslaufen kann und auf der anderen Seite Rost ins Teichwasser gelangt. Für Miniteiche ist eine PVC-Folie mit einer Stärke von 0,5 Millimeter ausreichend.

Klinkersteine, Beton- oder Natursteinplatten: Diese Materialien verwendet man als Stellfläche für den Teich. Alternativ kann man auch Kies als Untergrund verwenden. 

Kies: Für den Miniteich selbst verwendet man gewaschenen Kies wie zum Beispiel Aquarienkies. Eine dünne Schicht Kies kommt auf den Teichboden und auf die Pflanzkörbe. Die Körbe werden damit beschwert und der Kies verhindert das Ausschwemmen des Pflanzsubstrats.

Ziegelsteine oder Pflastersteine: Für das Herstellen der unterschiedlichen Wassertiefen verwendet man saubere Ziegelsteine oder Pflastersteine. Auf die Steine werden später die Pflanzkörbe gestellt.

Pflanzkörbe und Vlies: Die verschiedenen Pflanzen topft man in spezielle Pflanzkörbe um. Die Pflanzkörbe kann man vorab mit einem Vlies auskleiden. Damit verhindert man, dass Erde und somit Nährstoffe ins Wasser gelangen.

Das Vlies wird auch als Schutzschicht unter die Teichfolie gelegt.

Pumpe: Damit der Miniteich mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird, sollte man eine kleine Pumpe einbauen. Alternativ kann auch ein Wassersprudler oder kleiner Springbrunnen zum Einsatz kommen, damit man bewegtes Wasser hat. Sprudelndes Wasser hat zudem eine beruhigende Wirkung.

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Deko: Bei der Dekoration kann man alles verwenden, was einem gefällt und was zum Teich passt.

Miniteich anlegen: in 15 einfachen Schritten

Möchte man seinen Miniteich selbst anlegen, so geht das in wenigen Schritten, wie in unserem Beispiel mit einer Zinkwanne als Teichgefäß.

Schritt 1: Klebeband anbringen

Das doppelseitige Klebeband wird dicht unterhalb des Wannenrands angeklebt. Die Oberseite bleibt zunächst abgedeckt.

Schritt 2: Vlies auslegen

Auf den Boden der Wanne wird das Vlies als Schutzschicht ausgelegt. Die Nahtstellen der Wanne müssen dabei bedeckt sein.

Schritt 3: Teichfolie anbringen

Die Folie wird ausgelegt und in regelmäßigen Falten entlang der Wanne ausgerichtet.

Schritt 4: Wasser einlassen

Bevor die Folie festgeklebt wird, befüllt man die Wanne zu gut einem Drittel mit Wasser, damit sich die Folie noch setzen kann.

Schritt 5: Folie ankleben

Nun zieht man die Deckschicht des Klebebands Stück für Stück ab und klebt die Teichfolie an.

Schritt 6: Teichfolie zuschneiden

Mit einem Teppichmesser wird die überstehende Teichfolie bündig mit dem Rand der Wanne abgeschnitten.

Schritt 7: Falten glätten

Die restlichen Falten werden glatt gezogen und auf der Unterseite mit weiterem doppelseitigem Klebeband fixiert.

Schritt 8: Pumpe einsetzen (optional)

Die Pumpe stellt man auf den Wannenboden. Die Leistung der Pumpe richtet sich nach der Wassermenge. Für die Zinkwanne reichen 1000 Liter pro Stunde völlig aus.

Schritt 9: mit Kies befüllen

Eine dünne Kiesschicht von 3 Zentimetern reicht für den Teichboden völlig aus, da die meisten Wasserpflanzen sehr anspruchslos sind. Man verwendet hierzu gewaschenen Kies oder Aquarienkies, damit sich das Wasser nicht eintrübt.

Das Gehäuse der Pumpe wird komplett mit Kies bedeckt.

Schritt 10: Auswahl der richtigen Pflanzen

Für die Zinkwanne reichen vier bis fünf Pflanzen aus, selbst wenn diese in verschiedene Wassertiefen gesetzt werden. Auch muss man den passenden Standort der Pflanzen berücksichtigen.

Am besten eignen sich kleinwüchsige, Sauerstoff spendende Pflanzen. Für den Rand des Behälters ist beispielsweise ein Zwergkalmus oder eine Gauklerblume geeignet.

Für die Mitte können zum Beispiel Schwimmpflanzen wie eine Mini-Seerose oder eine Wasserhyazinthe verwendet werden. Diese können einfach auf die Wasseroberfläche gesetzt werden.

Schritt 11: Pflanzkörbe vorbereiten

Die Pflanzkörbe werden mit Vlies ausgekleidet. Damit verhindert man ein mögliches Ausschwemmen von Erde oder Pflanzsubstrat.

Schritt 12: Pflanzen umtopfen

Die gekauften Pflanzen entnimmt man aus den gekauften Töpfen und setzt sie nun in die Pflanzkörbe. Nach dem Umtopfen kommt eine dünne Kiesschicht auf den Pflanzkorb, der dadurch beschwert wird. Auch diese Kiesschicht verhindert das Ausschwemmen von Erde oder Pflanzsubstrat.

Schritt 13: Tiefenzonen herstellen

Mit sauberen Ziegelsteinen oder Pflastersteinen, die man auf den Wannenboden legt, kann man die verschiedenen Wassertiefen für die jeweiligen Pflanzen herstellen. Die Pflanztöpfe werden nur noch darauf platziert.

Schritt 14: Zinkwanne mit Wasser füllen

Die Zinkwanne wird nun vollständig mit Leitungswasser oder Regenwasser aufgefüllt. Um Aufwirbelungen zu vermeiden, ist es hilfreich, das Wasser über ein flaches Gefäß einlaufen zu lassen. Um die Herstellung des ökologischen Gleichgewichtes zu beschleunigen, kann man auch Wasser aus einem Tümpel oder Gartenteich nehmen.

Schritt 15: Pumpe starten

Sind alle Arbeiten erledigt, wird die Pumpe in Betrieb genommen. Da an heißen Sommertagen in kleinen Becken rasch sehr viel Wasser verdunstet, muss darauf geachtet werden, dass die Pumpe immer komplett mit Wasser bedeckt ist.

Welche Pflanzen sich für den Miniteich eignen

Auch für Miniteiche gibt es eine große Auswahl an passenden Pflanzen. Hat der Miniteich verschiedene Tiefenzonen, muss man auch dies beim Pflanzen berücksichtigen. Je tiefer die Pflanzen im Wasser stehen, umso geringer wird die Auswahl.

Auch die Größe und der Standort des Teichs (halbschattiger Standort oder volle Sonne) spielen bei der Auswahl der Wasserpflanzen eine Rolle. So sollte man pro Quadratmeter Wasserfläche höchstens 5 Pflanzen einsetzen. Manche Pflanzen, wie der Froschlöffel, haben Blätter, die bis zu 40 Zentimeter großen werden und für einen kleinen Miniteich weniger geeignet sind. Zu bevorzugen sind heimische Arten.

Bis 10 cm Wassertiefe

Sumpfdotterblume (Caltha palustris) 

Die Sumpfdotterblume ist eine winterhart und robuste Wasserpflanze. Sie blüht bereits ab März und kann gelegentlich zwischen Juli und Oktober eine schwächere Zweitblüte haben.

Zwerg-Rohrkolben (Typha minima)

Der Zwerg-Rohrkolben ist eine sehr seltene zur Familie der Rohrkolbengewäche gehörende Sumpfpflanze. Er ist durch seine fast kugelrunden Fruchtstände gekennzeichnet. Der Zwerg-Rohrkolben ist bedingt winterhart und eine in der freien Natur geschützte Pflanze.

Gauklerblume (Mimulus) 

Die Gauklerblume wächst sowohl an Land als auch im Wasser mit untergetauchten Blättern oder Blättern, die oberhalb des Wassers liegen. Die im Sommer gelb blühende Teichpflanze ist nur bedingt winterhart.

Froschlöffel (Alisma)

Der Froschlöffel ist ebenso nur bedingt winterhart. Da seine Blätter bis zu 40 Zentimeter groß werden, sollte im Miniteich nur ein Exemplar vorkommen. Die seit 2013 neun beschriebenen Arten kommen in Feuchtgebieten der gemäßigten bis subtropischen Zonen vor.

Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus)

Diese von Juni bis August gelb blühende Iris ist winterhart, hat giftige Wurzeln und ist in der Natur geschützt. Sie darf auch trocken fallen, sofern Feuchtigkeit unter der Wurzel vorhanden ist. Die Sumpfschwertlilie wird bis zu einem Meter hoch.

Bis 20 cm Wassertiefe

Bachbunge (Veronica beccabunga)

Der ideale Standort für die Bachbunge ist der Teichrand und das Flachwasser. Sie ist heimisch und winterhart. Der blau blühende Bachehrenpreis sollte aufgrund seines starken Wachstums regelmäßig bei der Teichpflege im Herbst zurückgeschnitten werden.

Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis palustris)

An einem Gartenteich sorgt die schöne Wasserstaude für Abwechslung und bringt eine auffällige Farbe und reiche Blütenpracht mit. 

Wasserminze (Menta aquatica)

Die Wasserminze mag Standorte in voller Sonne und im Halbschatten und hat keine besonderen Ansprüche an den Nährstoffbedarf. Sie wächst im feuchten Uferbereich bis hin zu einer Wassertiefe von bis zu 20 Zentimetern und riecht angenehm nach Minze. Die Wasserminze vermehrt sich durch Ausläufer und kann schnell wuchern. Die violetten Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober.

Wassernabel (Hydrocotyle)

Der Wassernabel wächst im Halbschatten und bevorzugt kalkarmes Wasser. Die im Sommer weiß blühende Pflanze bildet einen lockeren Bestand am Ufer.

Fieberklee (Menyanthes trifoliata)

Der Fieberklee erreicht eine Wuchshöhe von circa 40 Zentimetern. Die Stängel der Teichpflanze wachsen waagerecht am Boden entlang. Der Fieberklee bevorzugt nährstoffreiche Standorte in der Sonne oder dem Halbschatten. Die weiße Blüte erscheint im April und Mai.

Bis 30 cm Wassertiefe

Amerikanische Schwertlilie (Iris versicolor)

Die Amerikanische Schwertlilie, die es in verschiedenen Blütenfarben gibt, bevorzugt sonnige und nährstoffreiche Standorte. Geeignet ist die Schwertlilie als Sumpfpflanze oder für die Flachwasserzone bei niedrigem Wasserstand. Bei Pflanzung in der Uferzone sollte sie an einem Standort mit ausreichend Feuchtigkeit stehen. Die Teichpflanze kann einfach durch Teilung vermehrt werden

Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)

Die winterharte echte Brunnenkresse ist ideal dazu geeignet, über den Rand des Miniteichs zu hängen und ist winterhart. Ihre Blätter und Triebspitzen werden gerne für Salate, Frühjahrskuren und Kräutersoßen verwendet. Die Brunnenkresse dient als zudem Bienenweide. 

Igelkolben (Sparganium erectum)

Igelkolben sind Wasser- und Sumpfpflanzen, die mit etwa 50 Arten in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre vorkommen. Sie sind mehrjährig, immergrün und winterhart.

Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica)

Der Gemeine Froschlöffel ist eine ausdauernde Pflanze, die 20 bis maximal 40 Zentimeter hoch wird. Er hat eine knollenartige Wurzel, die im Uferbereich in ein weiches Substrat eingesetzt werden sollte. 

Bis 40 cm Wassertiefe

Hechtkraut (Pontederia cordata)

Das Hechtkraut bevorzugt nährstoffreiche und sonnige Standorte bei einer Pflanztiefe von 10 bis 40 Zentimeter. Durch seine Blüte im August und September zählt das Hechtkraut zu den spät blühenden Teichpflanzen. Die Blüte des Hechtkrautes ist entweder weiß oder blau.

Tannenwedel (Hippuris vulgaris)

Tannenwedel vertragen Wassertiefen bis einen halben Meter, teilweise sogar über zwei Meter tiefe Gewässer. Die Pflanze ist winterhart, entzieht dem Wasser Nährstoffe und verhindert dadurch eine übermäßige Algenblüte.

Der Tannenwedel bevorzugt vorwiegend Sonne mit einem reichen Nährstoffangebot. Unterhalb der Wasseroberfläche bildet die Pflanze größere Blätter aus. Pflanzenteile, die oberhalb des Wassers wachsen, bilden kleinere Blätter, die einem Tannenbaum ähneln.

Nadelsimse  (Eleocharis acicularis)

Die Nadelsimse wächst bevorzugt unter Wasser bis zu einer Tiefe von 50 Zentimeter und bildet dabei einen dichten Teppich und ähnelt in ihrem Wuchs einem Rasen. Pflanzt man die Nadelsimse am Rand des Teichs, wächst diese auch über den Teichrand hinaus und sichert das Ufer. Bevorzugt wird ein sonniger Standort.

Wasserfeder (Hottonia palustris)

Die Wasserfeder oder Wasserprimel ist eine nützliche Pflanze. Sie bildet Sauerstoff und entnimmt dem Teich viele Nährstoffe und kann so zur Algenreduzierung beitragen. Von Mai bis Juli bildet die Wasserfeder eine Blüte oberhalb des Wasserspiegels. Die Wasserfeder wächst nur gut in nicht zu kalkhaltigen und nährstoffreichen Teichen.

Zwergseerose (Nymphaea tetragona)

Die optisch sehr ansprechende Zwergseerose eignet sich besonders für Teiche, die nicht besonders tief sind. Mit Ausnahme der gelbblütigen Kreuzung Nymphaae helvola kann sie das ganze Jahr über im Freien verbleiben. Die weißen Blüten erscheinen in der Zeit von Juni bis August.

FAQ

Seinen Miniteich kann man grundsätzlich das ganze Jahr über anlegen. Es empfiehlt sich aber mit dem Bau so lange abzuwarten, bis es keinen Frost mehr gibt. Dann kann man seinen Teich nämlich gleich bepflanzen.
Für den Bau eines Miniteichs auf seinem eigenen Grundstück benötigt man keine Genehmigung. Allerdings haftet man immer für sein Eigentum. Möchte man als Mieter auf dem Balkon einen Miniteich errichten, sollte man hierzu die Erlaubnis des Vermieters einholen. Bei einem Wasserschaden oder Kabelbrand ist man als Mieter in der Haftung.
Fische haben in einem Balkonteich im Grunde genommen nichts zu suchen. Denn für die artgerechte Haltung ist ein Miniteich einfach zu klein. Zudem können Futterreste und Exkremente das biologische Gleichgewicht des Gewässers schnell zum Kippen bringen. In etwas größeren Teichen mit einer Oberfläche ab einem Quadratmeter fühlen sich maximal 3 bis 4 Goldfische wohl. Ab einem Wasservolumen von circa 200 Liter und einer Mindesttiefe von 35 Zentimetern können unter Umständen Kaltwasserfische wie Moderlieschen, Stichlinge, Bitterlinge, Elritzen oder Gründlinge in geringer Zahl gehalten werden.
Algen benötigen zum Wachstum Licht und Wärme. Algen im Miniteich kann man deshalb relativ leicht vorbeugen, indem man den Miniteich an einen halbschattigen Platz stellt. Zudem kann man Pflanzen einsetzen, die die Wasseroberfläche beschatten. Gut geeignet sind etwa Wasserfeder, Tannenwedel Seerose, Lotos, Seekanne und Froschbiss. Ein kleiner Springbrunnen, der für ständige Wasserbewegung sorgt, stört das Algenwachstum zusätzlich.
Zum Füllen nimmt man am besten Leitungswasser. Auch Regenwasser ist gut geeignet, das man zur Sicherheit vor dem Befüllen filtert, damit keine Verunreinigungen vom Dach oder der Regenrinne ins Wasser gelangen.
Behälter, die nach oben offen sind und sich nach oben weiten wie ein Weinfass oder Mörteleimer haben normalerweise kein Problem mit gefrierendem Wasser. Möchte man den Miniteich überwintern, so lässt man ihn bis auf wenige Zentimeter ab und bringt ihn an einen kühlen, aber frostfreien Platz mit maximal 10 Grad Lufttemperatur. Damit die Pflanzen nicht vertrocknen, muss regelmäßig verdunstetes Wasser nachgefüllt werden. Die Pflanzen kann man aber auch alle aus dem Teich nehmen und in einem Wassereimer überwintern. Miniteiche aus Holz dürfen im Winter nicht austrocknen, weil sich sonst die Bretter zusammenziehen würden. Gefäße aus Metall oder Kunststoff kann man auch komplett leeren und reinigen und in einem geschlossenen Raum überwintern.
In der Regel haben Miniteiche eine Tiefe von 60 Zentimeter. Die Mindesttiefe sollte aber mindestens 30 Zentimeter betragen. Je tiefer der Teich, umso weniger schnell erwärmt sich im Sommer das Wasser. Bei Miniteichen mit geringer Wassertiefe können Wasserpflanzen unter Erwärmung und Verdunstung des Wassers leiden.
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