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Schwimmpflanzen für Teich kaufen und einsetzen (Ratgeber)

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Zu den Schwimmpflanzen gehören alle Wasserpflanzen, deren Blätter teilweise auf oder direkt unter der Wasseroberfläche schwimmen. Schwimmpflanzen dürfen in keinem Gartenteich fehlen, da sie für Schatten sorgen. Sie eignen sich zudem durch einen zum Teil hohen Verbrauch von Nährstoffen hervorragend zur Bekämpfung von Algen und sorgen für klares Wasser.

Welche Schwimmpflanzen für den heimischen Teich geeignet sind, wo man sie kauft und wie man sie einsetzt, sind nur einige Fragen, die in diesem Ratgeber beantwortet werden.   

Schwimmpflanzen im Teich

Im Gegensatz zu Wasserpflanzen oder Schwimmblattpflanzen wurzeln Schwimmpflanzen nicht am Teichboden. Sie lassen ihre Wurzelstöcke ins Wasser hängen, während die Blätter durch ihre Luftkammern auf der Oberfläche des Gartenteichs schwimmen.

Schwimmpflanzen haben den Vorteil, dass sie Schatten spenden, wodurch sich das Wasser im Teich weniger aufheizen kann. Durch die gleichmäßig niedrige Wassertemperatur und der Fähigkeit, viele Nährstoffe aus dem Wasser aufzunehmen, verhindern Schwimmpflanzen auch das unerwünschte Algenwachstum. Ebenso bieten diese Pflanzen Fischen, Wasserschnecken oder Libellenlarven Schutz.

Die Mehrzahl der einheimischen Schwimmpflanzen wie zum Beispiel Froschbiss oder Schwimmfarn ist äußerst anpassungsfähig und anspruchslos in Bezug auf die Wasserqualität. Allerdings benötigen manche Arten wie die Krebsschere eine Wassertiefe zwischen 50 und 150 Zentimeter. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit können sich Schwimmpflanzen stark ausbreiten und müssen daher regelmäßig zurückgeschnitten oder entnommen werden. Mindestens die Hälfte der Wasseroberfläche sollte frei von Pflanzen sein.

Einige Arten der heimischen Schwimmpflanzen sind winterhart, andere müssen überwintert oder jedes Jahr erneuert werden. Exotische Schwimmpflanzen wie die Wasserhyazinthe oder die Muschelblume stammen meist aus den Tropen. Sie haben aufgrund ihrer außerordentlich großen und schönen Blüten zwar einen hohen Zierwert, sind aber dafür äußerst kurzlebig und etwas empfindlicher. Wasserhyazinthen dürfen zudem seit 2016 nicht mehr vermehrt oder verkauft werden, da sie auf der Liste der invasiven Arten geführt wird.

Nicht blühende Teichpflanze produzieren verstärkt Sauerstoff, da sie keine Energie in die Bildung von Blüten investieren müssen.

Schwimmpflanzen für den Teich: die verschiedenen Arten

Bei den Schwimmpflanzen unterscheidet man zwischen einheimischen Arten und exotischen Arten. Exotische Schwimmpflanzen stammen aus den Tropen oder Subtropen und sind nicht winterhart. Bei den einheimischen Schwimmpflanzen sind nur einige winterhart.

Heimische Schwimmpflanzen für den Teich

Die wichtigsten Arten der heimischen Arten sind die Wasserlinse, der Schwimmfarn oder die Krebsschere.

Wasserlinsen

Wasserlinsen (Lemna valdiviana) sind die kleinsten Schwimmpflanzen und eignen sich wegen ihrer kurzen Wurzeln auch für Miniteiche oder Bottiche. Die Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse hat linsenförmige Laubblätter, von denen jedes eine eigene Wurzel ausbildet.

Wasserlinsen sind winterhart, anspruchslos, vermehren sich schnell und erobern rasch die ganze Teichoberfläche. Bei zu starker Ausbreitung muss ein Teil des Teppichs mit dem Kescher abgefischt werden.

Die kleine Schwimmpflanze bindet Stickstoff und Mineralien und ist ein beliebtes Futter für Fische oder Schnecken.

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Schwimmfarn

Der Gemeine Schwimmfarn (Salvinia natans) nimmt sehr viele Nährstoffe auf, ist einjährig und wächst besonders gut bei sommerlichen Temperaturen. Das waagrecht auf dem Wasser liegende Farnblatt schwimmt durch Luftkammern im Innern auf der Wasseroberfläche.

Die behaarten Schwimmblätter tragen eine Wachsschicht, die das Blatt von oben her trocken hält. Die Sporen des Schwimmfarns reifen zwischen August und Oktober und überwintern am Teichgrund.

Der Schwimmfarn benötigt im Gegensatz zum Froschbiss kalkhaltiges Wasser, um gut zu gedeihen.

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Krebsschere

Die Krebsschere zählt zu den beliebtesten Schwimmpflanzen für den Gartenteich und gehört zur Familie der Froschbissgewächse. Die Krebsschere (Stratiotes aloides) blüht zwischen Mai und Juli mit etwa vier Zentimeter großen weißen Blüten.

Die Krebsschere bevorzugt einen sonnigen Standort, an dem sie gut wachsen kann und dann mit ihren Ausläufern Algen zurückdrängt. Im Herbst sinkt die Pflanze auf den Teichgrund und kommt erst im Frühjahr wieder an die Oberfläche.

Wegen ihrer trichterförmigen Anordnung der Blätter ist sie auch unter dem Namen Wasseraloe bekannt. Ihr Vorkommen erstreckt sich auf nährstoffreiche, langsam fließende oder stille Gewässer.

Die Krebsschere steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und darf nicht aus der Natur entnommen werden.

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Froschbiss

Der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) gehört derselben botanischen Familie an wie die Krebsschere. Die rund fünf Zentimeter kleinen hellgrünen Blätter ähneln denen von Seerosen, beziehungsweise einer Froschschnauze, woher der Name kommt.

Froschbiss ist kalkempfindlich und bildet bis zu 20 Zentimeter lange Ausläufer, die in kurzer Zeit einen dichten Blattteppich über den Teich weben können. Im Juli und August hat er kleine weiße Blüten.

Im Herbst bilden sich sogenannte Winterknospen, die auf den Teichgrund sinken und erst im Frühjahr wieder auftauchen. Die restliche Pflanze stirbt bei Frost ab.

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Sternlebermoos

Das Untergetauchte oder Flutende Sternlebermoos (Riccia fluitans) ist ein blassgrünes, frei an oder dicht unter der Wasseroberfläche schwimmendes Moos und ist gabelig verzweigt. Es hat keine Wurzeln. Neben der Schwimmform gibt es eine kugelige am Gewässerboden lebende und eine Landform auf trocken fallendem Uferschlamm. Trockenperioden übersteht das Moos bis zu einem halben Jahr.

Das Sternlebermoos vermehrt sich vegetativ. Es sinkt im Spätherbst auf den Gewässergrund und überwintert dort. Aus den Thallusspitzen entstehen im darauffolgenden Frühjahr neue Sternlebermoos-Pflänzchen. Sporen werden dagegen nur selten gebildet, und zwar nur von der Landform.

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Wassernuss

Die Wassernuss (Trapa natans) ist eine einjährige, krautige Schwimmpflanze, die in Deutschland vom Aussterben bedroht ist. Die letzten Bestände in der Oberrheinischen Tiefebene stehen unter Naturschutz.

Die Wassernuss bildet lange, aber sehr dünne, fadenförmige und schuppig beblätterte Stängel und auf dem Wasser schwimmende Rosetten aus streng rautenförmigen, lederartigen Blättern. Die Blattstiele sind rot-violett gefärbt, die grünen Blätter können rot überlaufen sein.

Auf der Blattunterseite sitzen kleine Drüsen, die eine Säure ausscheiden und damit Insekten fernhalten. Die Blattstiele sind leicht aufgeblasen und in den Achseln sitzen einzelne, kleine weiße Blüten, die zwischen Juli und September erscheinen.

Die Wassernuss wird vor allem durch Selbstbestäubung befruchtet. Aus der Blüte entwickelt sich eine harte dunkelbraune Steinfrucht mit vier stachligen Spitzen. Diese Wassernuss ist essbar.

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Zwergseerose

Die Seerose (Nymphaea) ist die klassische Schwimmpflanze, sie sollte in keinem Gartenteich fehlen. Dabei eignet sich kleine Zwergseerose (Nymphaea tetragona) hervorragend auch für Teiche mit niedrigem Wasserstand.

Es gibt vielfarbige Zuchtsorten, die alle winterhart sind und ganzjährig im Freiland bleiben können. Eine Ausnahme bildet die Kreuzung (Nymphaea helvola), die gelbe Blüten hat, aber nicht völlig frostresistent ist und daher drinnen überwintert werden muss.

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Exotische Schwimmpflanzen für den Teich

Die exotischen Schwimmpflanzen stammen aus den Tropen oder Subtropen und sind daher nicht für eine Überwinterung im Gartenteich geeignet. Hierbei gilt zu beachten, dass die Wasserhyazinthe seit 2016 innerhalb der Europäischen Union zu den invasiven Arten zählt und auch im privaten Bereich nicht mehr gezüchtet, vermehrt oder verkauft werden darf.

Wassersalat, Muschelblume

Der aus den Tropen und Subtropen stammende Wassersalat (Pistia stratiotes) trägt seinen Namen deshalb, weil die blassgrünen, behaarten, rosettenförmig angeordneten Laubblätter der Schwimmpflanze aussehen wie ein auf dem Wasser schwimmender Salatkopf.

Die wärmeliebende Grünpflanze mag einen sonnigen Standort und Wassertemperaturen von mindestens 15 Grad Celsius. Wassersalat klärt das Teichwasser und sorgt für eine gute Wasserqualität. Die Blütenstände der Muschelblume sind so gut wie unsichtbar. Bei Frost geht die Pflanze ein.

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Moosfarn

Der Moosfarn, auch bekannt als Moskito-Farn, Feenmoos oder Algenfarn, ist ein anspruchsloser Schwimmfarn und benötigt wenig Licht. Der Schwimmfarn ist ein ausgezeichneter Nährstoffbinder, dessen Wurzeln zum Beispiel dem Fischnachwuchs gute Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Im Herbst färbt sich die Pflanze rötlich. Der nicht winterharte Moosfarn muss hell und kühl überwintert werden. Gegen übermäßiges Wuchern sollte man die Pflanze regelmäßig auslichten.

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Wasserhyazinthe

Die aus Brasilien stammende Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) ist bei Teichbesitzern sehr beliebt, gilt jedoch als hochinvasiv. Die Dickstielige Wasserhyazinthe hat sich innerhalb kürzester Zeit weltweit ausgebreitet und wuchert besonders in warmen Klimazonen große Wasserflächen vollständig zu.

Die Wasserhyazinthe steht deshalb seit 2016 auf der europäischen Liste der invasiven Arten. Diese verbietet die Einfuhr, den Transport, den Handel und die Zucht der Pflanze.

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Schwimmpflanzen in den Teich einsetzen

Schwimmpflanzen sind Jahreszeiten bedingt nicht immer im Handel erhältlich und werden erst ab April oder Mai verkauft, da man sie auch erst bei einer Lufttemperatur über 15 Grad Celsius einsetzen sollte.

Schwimmpflanzen sind dann auch hervorragend geeignet um in neue Teiche eingesetzt zu werden. Sie werden einfach ohne Pflanzkorb auf die Wasseroberfläche gesetzt.

Schwimmpflanzen überwintern

Schwimmpflanzen, die nicht winterhart sind, entnimmt man im Herbst, beziehungsweise wenn die Außentemperatur unter 15 Grad Celsius sinkt, aus dem Teich, damit sie nicht erfrieren und verfaulen.

Exotische Schwimmpflanzen überwintert man am besten in einem Aquarium mit einer Wassertemperatur zwischen 20 und 25 Grad. Auch in einem anderen Gefäß, das mit nassem Lehm gefüllt ist, können die Pflanzen in einem hellen Raum bei 15 bis 20 Grad überwintern. Da die Überwinterung aber oft nicht gelingt, ist es einfacher, im nächsten Frühjahr neue kräftige Pflanzen zu kaufen, die auch direkt gegen Algen wirksam sind.

FAQ

Welche Schwimmpflanzen für den Teich sind winterhart?

Zu den winterharten Schwimmpflanzen gehören Froschbiss, Wasserlinse, Krebsschere, Zwergseerose, Dreifurchige Wasserlinse, Azolla Schwimmfarne oder kleine Algenfarne.

Nicht winterharte Sorten sind beispielsweise Muschelblume, Wassersalat oder der Gemeine Schwimmfarn. Diese subtropischen Pflanzen kann man in einem Aquarium überwintern.

Welche Schwimmpflanzen helfen gegen Algen im Teich?

Alle Schwimmpflanzen haben die Möglichkeit, einen Großteil der Nährstoffe im Wasser aufzunehmen, sodass sich weniger Algen bilden. Einen weiteren Vorteil bietet eine geschlossene Schwimmpflanzendecke, die das Wasser unter sich beschattet und ebenfalls effektiv einem Wachstum von Algen vorbeugt.

Es sollte allerdings mindestens die Hälfte der Wasseroberfläche freigehalten werden, um einen ausreichenden Gasaustausch (Sauerstoff und Faulgase) zu gewährleisten.

Wo kann man Teich Schwimmpflanzen kaufen?

Pflanzen für den Teich kann man in fast allen Garten- und Baumärkten, regionalen Gärtnereien und in Online-Shops kaufen.

Wer sich nicht sicher ist, welche Schwimmpflanzen oder wie viele Pflanzen in den Teich kommen sollen, geht am besten in ein Teich- oder Zoofachgeschäft, wenn es eines in der Nähe gibt. Bei Auswahl und Menge der Schwimmpflanzen kann man sich dort gut beraten lassen.

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