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Kleine Teichfische für kleine Teiche & Miniteiche (20 Stk)

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Auch in kleineren Gartenteichen kann man problemlos Fische halten. Zu beachten ist unter anderem, dass sich kleine Teiche in der Sonne rasch erwärmen können und dabei Wasser verdunstet, oder dass es Fischarten für den kleinen Teich gibt, die auf jeden Fall im Aquarium überwintern müssen. Eine Auswahl geeigneter Arten für eine Haltung im Teich wird im nachfolgenden Artikel vorgestellt.

Merkmale von kleinen Teichfischen

Wenn man Fische im heimischen Gartenteich halten möchte, so sollte dieser eine Mindestgröße von 6 Quadratmetern oder ein Wasservolumen von mindestens 1.000 Litern haben. Bei kleineren Teichen besteht die Gefahr, dass sich diese schnell erwärmen, wodurch der Sauerstoffgehalt sinkt und gleichzeitig der Nährstoffgehalt steigt. 

Ein sogenannter Miniteich hat eine Wasserfläche von maximal einem Quadratmeter, in wenigen Fällen, wie zum Beispiel bei einem Fertigteich, auch darüber. Miniteiche stellen im Gegensatz zu einem naturnahen Gartenteich kein eigenes, sich selbst reproduzierendes und selbst erhaltendes Biotop dar. 

Kleine Teichfische kommen ausgezeichnet auch in stehenden Gewässern mit weniger Wasservolumen zurecht. Sie werden zwischen 5 und 10 Zentimeter groß und sind daher ideale Bewohner für kleine Teiche oder auch Miniteiche.

Darüber hinaus sind einige davon winterhart, das heißt, sie können in kleineren Teichen überwintern, sofern die Mindesttiefe 80 Zentimeter beträgt und man darauf achtet, dass der Teich nicht komplett zufriert.

Zu den Fischen, die sich in kleineren Teichen wohlfühlen, gehören unter anderem

  • Goldfische
  • Bitterlinge
  • Blaubandbärblinge
  • Elritzen
  • Koboldkärpflinge

Die besten 20 kleinen Teichfische

Bei Teichfischen handelt es sich oft um Züchtungen in den unterschiedlichsten Größen und Farben. Gute Teichfische sollten möglichst friedlich sein, damit man verschiedene Arten zusammen in seinem Gartenteich ansiedeln kann.

Etliche Teichfische sind Allesfresser und ernähren sich neben Insekten, Larven oder Würmern auch von Algen und Pflanzen. Manche Arten fressen aber auch Fischeier und kleinere Fische oder sind sogar Kannibalen. Das kann von Vorteil sein, wenn im Teich Fischarten leben, die sehr viele Nachkommen zeugen. Schließlich sollten auch in kleineren Teichen nicht zu viele Fische leben. Als Faustformel gilt, dass auf 1.000 Liter Wasser 0,5 Kilogramm Fisch kommen.

Diese Fischarten sind für kleine Teiche und Miniteiche geeignet:

Elritze

Elritzen sind im gesamten Teich unterwegs und ernähren sich von Wassertieren, Pflanzen und auf der Wasseroberfläche landenden Insekten. Eine Teichgröße von drei Kubikmetern sollte nicht unterschritten werden, vor allem, wenn die Tiere im Teich überwintern sollen. Da die Anforderungen an Qualität und Menge des Wassers denen des Bitterlings sehr ähnlich sind, lassen sich die Arten problemlos gemeinsam halten.

Merkmale

  • Name: Phoxinus phoxinus
  • Größe: bis 8 Zentimeter
  • Alter: 4 bis 11 Jahre
  • Aussehen: gelb-bräunlich, regional variierend, braune und schwarze Tupfen an den Seiten
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht höher als 20 Grad

Bitterling

Das Becken sollte eine dichte Bepflanzung, jedoch auch viel freien Raum zum Schwimmen aufweisen, weshalb der Teich mindestens zwei Kubikmeter Wasser fassen sollte. Zur Fortpflanzung brauchen Bitterlinge eine Teichmuschel. Die Eier werden in kleinen Portionen in den Kiemenraum von Großmuscheln abgelegt.

Auch bei diesem Teichbewohner besteht die Nahrung hauptsächlich aus kleinen Wassertierchen, Pflanzen und Insekten. Wenn der Teich tief genug und der Gartenteich winterfest ist, kann der Bitterling darin überwintern.

Der Bitterling kommt in Mitteleuropa sowie im Einzugsbereich des Schwarzen und Kaspischen Meeres vor und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Merkmale

  • Name: Rhodeus amarus
  • Größe: bis 8 Zentimeter
  • Alter: 4 bis 5 Jahre
  • Aussehen: silbriges und perlmuttartig schimmerndes Schuppenkleid
  • Nahrung: Wassertierchen, Insekten und Pflanzen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 4 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht höher als 23 Grad. Ist auf Großmuscheln angewiesen

Goldfisch: Der Klassiker

Der Goldfisch ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Er ist ein Allesfresser und ernährt sich von Wasserpflanzen und Kleinstlebewesen. Der Goldfisch ist eine anspruchslose, sehr robuste Art, die gerne in Aquarien und auch kleineren Teichen gehalten wird und die in unseren Gewässern problemlos überleben kann.

Merkmale

  • Name: Carassius auratus
  • Größe: bis 40 Zentimeter
  • Alter: 30 Jahre
  • Aussehen: der Goldfisch besitzt viele Farbvariationen von Orange, Rot, Silber, Gold bis Weiß
  • Nahrung: Allesfresser (pflanzliche Nahrung notwendig)
  • Haltung: in Gruppen von circa 3 bis 6 Fischen. Er ist ein friedlicher und anspruchsloser Fisch, aber ein Laichräuber!
  • Hinweis: Goldfische können im winterfest gemachten Teich bei geschlossener Eisdecke überwintern

Sonnenbarsch

Die türkisfarbenen Streifen des Sonnenbarschs machen ihn zu einem der schönsten Teichfische. Der Sonnenbarsch verträgt sich ausgezeichnet mit anderen Fischarten, man muss allerdings damit rechnen, dass er Klein- und Brutfische frisst.

Merkmale

  • Name: Lepomis gibbosus
  • Größe: bis maximal 15 Zentimeter
  • Alter: mehr als 10 Jahre
  • Aussehen: ungewöhnlich bunt gefärbt
  • Nahrung: Wassertierchen, Jungfische und Insektenlarven
  • Haltung: paarweise
  • Hinweis: Bevorzugt 17 bis 20 Grad warmes Wasser mit einem Härtegrad von sieben und höher

Moderlieschen

Das schlanke und längliche Moderlieschen lebt in langsam fließenden oder stehenden Gewässern mit dichter Unterwasservegetation. Es bewohnt vorzugsweise die Uferzone, wo es in Schwärmen zwischen den Pflanzen lebt, benötigt aber sauberes und klares Wasser mit einem hohen Sauerstoffgehalt. Aufgrund seiner Größe ist es der ideale Fisch für kleine Teiche.

Merkmale

  • Name: Leucaspius delineatus
  • Größe: 6 bis 12 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 4 Jahre
  • Aussehen: der Rückenbereich ist bräunlich-grün, die Körperflanken silbrig und die Bauchseite silbrig-weiß gefärbt
  • Nahrung: Insekten und Kleinstlebewesen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 5 Tieren
  • Hinweis: Wassertemperatur nicht mehr als 20 Grad

Neunstachliger Stichling

Seine Rückenflosse verfügt über neun bis zehn Stacheln, daher der Name. Der Fisch verträgt den niedrigeren Sauerstoffgehalt nährstoffreicher Gewässer recht gut. Außerhalb der Laichzeit bewegt sich der Neunstachlige Stichling in kleinen Schwärmen in der Uferzone.

Merkmale

  • Name: Pungitius pungitius
  • Größe: 5 bis 7 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 5 Jahre
  • Aussehen: gräulich bis olivgrün
  • Nahrung: Wirbellose und Plankton
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: verträgt nährstoffreiches Wasser

Goldelritzen

Gerne hält sich die Goldelritze direkt unter der Wasseroberfläche auf, wo sie anfliegenden Insekten auflauert. Sie vergreift sich aber auch an kleinen Jungfischen und Laich. Da es sich um einen Schwarmfisch handelt, sollte die Haltung stets in einer kleinen Gruppe erfolgen.

Merkmale

  • Name: Pimephales promelas
  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 4 Jahre
  • Aussehen: intensiv gelbe bis orange Farbe
  • Nahrung: Insekten, Laich, Jungfische
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: benötigt als Höhlenbrüter Steine und sauberes Wasser

Regenbogenelritzen

Regenbogenelritzen sind ähnlich groß und eine ähnliche Lebensweise wie die Goldelritzen, dafür erstrahlen sie in ansprechenden Regenbogenfarben. Regenbogenelritzen haben verhältnismäßig große Augen. Die Weibchen haben in der Regel rote Flossen.

Der Teich sollte viel freien Schwimmraum enthalten, da der Fisch ein zügiger Schwimmer ist.

Merkmale

  • Name: Notropis chrosomus
  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter
  • Alter: bis 6 Jahre
  • Aussehen: intensive Regenbogenfarben
  • Nahrung: Insekten
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: benötigt einen kiesigen und sandigen Untergrund

Rotflossenorfe

Dieser kleine Fisch stammt ursprünglich aus Nordamerika. Er wird zwar lediglich 8 Zentimeter lang wird, benötigte aber aufgrund des Schwimmverhaltens einen Teich mit mindestens 80 Zentimeter Länge. Vor allem die Männchen sind zur Paarungszeit in einem auffälligen Rot und Purpur zu bewundern. Diese Art lebt in Schwärmen nahe der Oberfläche.

Merkmale

  • Name: Cyprinella lutrensis
  • Größe: 5 bis 8 Zentimeter
  • Alter: bis 3 Jahre
  • Aussehen: silbrig
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: ist als Laichräuber bekannt

Blaubandbärbling

Der Blaubandbärbling ist einer der beliebtesten kleinen Teichfische, dessen Durchschnittsgröße im Miniteich vier bis sechs Zentimeter beträgt. Einzigartig an diesen Teichfischen im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Fischen sind ihre recht lauten Knacklaute, über die sie miteinander kommunizieren und die man gut hören kann.

Merkmale

  • Name: Pseudorasbora parva
  • Größe: 4 bis 9 Zentimeter
  • Alter: bis 3 Jahre
  • Aussehen: grünlich bis graue Farbe
  • Nahrung: Allesfresser (auch Algen)
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: laicht bis zu dreimal im Jahr

Dreistachliger Stichling

Der dreistachlige Stichling ist fast identisch mit dem Neunstacheligem. Er ist jedoch deutlich bekannter und verfügt nur über drei Stacheln. Typischerweise bewohnt er pflanzenreiche Areale mit sandigem oder schlammigem Grund. Der Fisch hat eine kurze Lebenszeit mit lediglich 2 bis 3 Jahren.

Merkmale

  • Name: Gasterosteus aculeat
  • Größe: bis 11 Zentimeter
  • Alter: 2 bis 3 Jahre
  • Aussehen: hell mit schwarzbrauner Marmorierung
  • Nahrung: Kleintiere und Insekten
  • Haltung: in kleinen Schwärmen
  • Hinweis: kommt in zahlreichen Erscheinungsformen und Varianten vor

Großohr-Sonnenbarsch

Dies ist einer der größeren Fische für den Kleinteich, der aus dem Südosten Nordamerikas stammt. Die Fische werden bis zu 15 Zentimeter groß und werden gerne wegen ihrer intensiven Farbgebung gehalten. Aufgrund ihrer Größe sollte er jedoch in einem etwas größeren Teich mit mindestens einem Meter Wassertiefe gehalten werden. Optimal sind große Schwimmteiche mit sandigen Zonen.

Merkmale

  • Name: Lepomis megalotis
  • Größe: 12 bis 15 Zentimeter
  • Alter: bis 6 Jahre
  • Aussehen: rot, blauviolett bis rotbraun
  • Nahrung: Insekten, wirbellose Wassertiere und Fische
  • Haltung: Paarweise
  • Hinweis: Während der Brutpflege verhält er sich aggressiv

Amerikanischer Hundsfisch

Diese Fischart benötigt ausreichend Vegetation im Teich. Die robusten Teichbewohner vertragen einen niedrigen Sauerstoffgehalt des Wassers und hohe Wassertemperaturen.

Merkmale

  • Name: Umbra limi
  • Größe: 8 bis 14 Zentimeter
  • Alter: bis 4 Jahre
  • Aussehen: grünlich, zitronengelb bis orange
  • Nahrung: Krebstiere und Asseln
  • Haltung: in kleinen Gruppen ab 4 Tieren
  • Hinweis: sehr widerstandsfähig und deshalb ein zäher Teichfisch

Zebrakärpfling

Der Zebrakärpfling ist ein sehr pflegeleichter Winzling unter den Teichfischen und gut für Miniteich geeignet. Er gehört zu wenigen Arten der Eier legenden Zahnkarpfen, die außerhalb des tropischen Afrikas an den Küsten der Mittelmeerregionen vorkommen. Dieses kleine, genügsame Fischchen lässt sich auch in kleineren Gartenteichen während der Sommermonate pflegen und mit anderen, ebenfalls friedfertigen, kleineren Fischarten vergesellschaften.

Merkmale

  • Name: Aphanius fasciatus
  • Größe: bis 5 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 5 Jahre
  • Aussehen: grünlich bis grau-grün mit schmalen hellen Querbinden (Streifen)
  • Nahrung: Kleinkrebse, Plankton, Insekten und deren Larven, Pflanzenteile, Algen
  • Haltung: in Gruppen mit mindestens 10 Tieren
  • Hinweis: im Winter unbedingt ins Warme holen

Paradiesfisch

Auch der Paradiesfisch kann nicht im Gartenteich überwintern, sondern sollte dies in einem Aquarium tun. Der Macropodus opercularis gehört zu den farbenprächtigsten Fischen. Die Geschlechter lassen sich anhand von Färbung, Größe und Flossenspitzen unterscheiden. Weibchen sind eher schlicht in ihrem Aussehen.

Die Männchen bauen ein Schaumnest. Die Gelege enthalten bis zu 500 Eier und werden durch das Männchen etwa drei Wochen betreut.

Merkmale

  • Name: Macropodus opercularis
  • Größe: bis 8 Zentimeter
  • Alter: bis 10 Jahre
  • Aussehen: orange bis rötlich mit Streifen
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: Paarweise oder 2 bis 3 Weibchen pro Männchen
  • Hinweis: Überwintert im Aquarium

Zebrabärbling

Dieser Schwarmfisch ist sehr pflegeleicht und anpassungsfähig. Zebrabärblinge lassen sich deshalb perfekt mit anderen Fischen und Teichbewohnern vergesellschaften. Die Haltung ist auch in kaltem Wasser ab circa 18 bis 20 Grad möglich. Die Fische mögen eine dichte Bepflanzung, gerne auch Schwimmpflanzen, und eine leichte Wasserbewegung.

Merkmale

  • Name: Danio rerio
  • Größe: bis 5 Zentimeter
  • Alter: 2 bis 3 Jahre
  • Aussehen: Der Rücken ist olivbraun, der Bauch gelbweiß. Die Seiten sind von einem gelblichen Silber und dabei zebrafellartig von blau irisierenden, schwarzen Längsbinden durchzogen
  • Nahrung: Insektenlarven, kleine Krebstierchen und Würmer.
  • Haltung: in Gruppen ab mindestens 8 Tieren
  • Hinweis: Überwintert im Aquarium

Guppy

Guppys gehören zu den beliebtesten Fischarten für Süßwasser-Aquarien und sind perfekt für den Gartenteich im Sommer geeignet. Aus der Wildform sind vielfältige Zuchtformen geschaffen worden. Sowohl professionelle Züchter als auch Anfänger widmen sich seit vielen Jahrzehnten dem Guppy. Heute existiert eine unglaubliche Fülle an Farben, Mustern und Formen.

Merkmale

  • Name: Poecilia reticulata
  • Größe: 3 bis 6 Zentimeter
  • Alter: nicht bekannt
  • Aussehen: hellgrau bis grau, blau, pink
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen ab 5 Tieren
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Platy

Platys können ähnlich wie Guppys während den Sommermonaten in einem Gartenteich gehalten werden. Sie halten sich häufig in Ufernähe in dichten Pflanzenbeständen oder den umgebenden Wasserschichten auf. Der auch Spiegelkärpfling genannte Fisch ist friedlich und vermehrt sich unter günstigen Bedingungen allerdings stark.

Merkmale

  • Name: Xiphophorus maculatus
  • Größe: 2 bis 5 Zentimeter
  • Alter: bis 3 Jahre
  • Aussehen: gelbliches Grau, zum Teil auch orange oder rot
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: drei Männchen auf ein Weibchen
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Schwertträger

Da Schwertträger zügige und schwimmfreudige Fische sind, benötigen sie ein ausreichend großes Becken. Ähnlich wie Guppys und Platys sind Schwertträger nicht für die Überwinterung im Freien gedacht, begeistern dafür im Sommer als Gast im Teich. Die Fische sind sehr robust, lieben aber Gewässer mit einer leichten Strömung.

Merkmale

  • Name: Xiphophorus heller
  • Größe: 7 bis 10 Zentimeter
  • Alter: 3 bis 5 Jahre
  • Aussehen: Zuchtform in sehr vielen Farben wie Rot, Gold, Neon oder Albino
  • Nahrung: Allesfresser, dabei überwiegend Algen und Pflanzen
  • Haltung: drei Männchen auf zwei Weibchen
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Koboldkärpfling

Die Anforderungen dieser invasiven Art an ihren Lebensraum sind äußerst gering: Er bewohnt hauptsächlich Gewässer in einem Temperaturbereich von 12 bis 29 Grad, kann aber auch bei Temperaturen von nur 3 bis 4 Grad und bis zu 42 Grad überleben. Koboldkärpflinge verhalten sich häufig sowohl fremden Fischen als auch den eigenen Artgenossen gegenüber sehr aggressiv. Diese Art frisst auch kleinere Fische, wobei es zu Kannibalismus kommen kann.

Merkmale

  • Name: Gambusia affinis
  • Größe: 4 bis 7 Zentimeter
  • Alter: nicht bekannt
  • Aussehen: grau bis braun
  • Nahrung: Allesfresser
  • Haltung: in Gruppen ab 5 Tieren
  • Hinweis: Überwintert bei uns im Haus

Welches sind die besten Fische für einen Miniteich?

Kleine Süßwasserfische, wie zum Beispiel Guppys, Platys oder Schwertträger, die gerne in Aquarien gehalten werden, können im Sommer ohne Probleme in einen Miniteich umgesetzt werden. Im Winter müssen sie aber wieder zurück ins Warme.

Kleine Teichfische erfolgreich halten: 6 Tipps

An erster Stelle steht der Platzbedarf der Teichfische und dass der Fisch insgesamt geringe Ansprüche stellt. Kleine Teichfische lassen sich erfolgreich halten, wenn man ein paar weitere Tipps beachtet.

Tipp 1: Wasserstand kontrollieren

In kleinen Teichen kann vor allem im Sommer das Wasser schnell verdunsten. Je kleiner der Teich, umso häufiger muss der Wasserstand kontrolliert und nachgefüllt werden.

Tipp 2: Luftpumpe installieren

Wenn sich das Wasser durch starke Sonneneinstrahlung erhitzt, sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers. Mit einer Belüfterpumpe bekommt der Teich zusätzlichen Sauerstoff.

Tipp 3: Auswahl der Fische

Geeignete Fische für einen kleinen Teich sind zum Beispiel Fischarten wie Goldelritzen und Goldfische, die nicht sehr groß werden und sich untereinander vertragen. Die Auswahl ist dabei recht groß.

Goldfische sind in der Regel verträglich, solange sie unter sich bleiben. Und noch einen weiteren Vorteil bietet der Goldfisch: Durch seine kräftige orangerote Färbung ist er auch in trüberem Wasser gut zu erkennen.

Tipp 4: wenige verschiedene Arten

Am besten setzt man mehrere Fische einer einzigen Sorte in den Teich. Unterschiedliche Fischarten vertragen sich nicht immer, sodass ihre Haltung in einem begrenzten Gewässer zu Problemen führen kann. Oftmals fressen sie sich sogar gegenseitig an oder auf.

Tipp 5: Teich winterfest machen

Friert ein kleiner Teich im Winter zu, haben die Fische keine Überlebenschance, wenn die Mindesttiefe nicht mindestens 80 Zentimeter beträgt. Man kann als Gegenmaßnahme die Oberfläche manuell eisfrei halten, einen Enteiser oder sogar eine Teichheizung einsetzen.

Bei der Auswahl der Fische sollte man zudem beachten, dass vor allem kleine und exotische Teichfische nicht winterhart sind.

Tipp 6: Fische vor Feinden schützen

Fische in einem kleinen Teich sind eine einfache Beute für Katzen oder Vögel. Dagegen gibt es aber verschiedene Schutzvorrichtungen, wie beispielsweise das Überspannen des Teiches mit einem Netz.

FAQ

Benötigen kleine Teichfische weniger Arbeit als größere Fische?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Tendenziell hat man bei größeren Teichfischen in größeren Teichen mehr Arbeit, um den Teich selbst regelmäßig zu reinigen und sich zum Beispiel um die Bepflanzung zu kümmern. Die Auswahl an Wasserpflanzen ist bei kleinen Teichen auch nicht so groß.

Kleine wie große Fische müssen regelmäßig gefüttert werden. Leben kleine Teichfische in kleinen Teichen, so muss man vor allem an heißen Sommertagen darauf achten, verdunstetes Wasser nachzufüllen. Verschiedene kleine Fischarten müssen zudem zum Überwintern in ein Aquarium umgesetzt werden.

Kann man Fische in einem kleinen Teich ohne Pumpe halten?

Sobald Fische in einem Gartenteich leben, wird eine Filteranlage mit Pumpe benötigt. Die Anlage reinigt nicht nur das Wasser, sondern sorgt beim Zurückfließen dafür, dass frischer Sauerstoff ins Wasser gelangt. 

Wird das Wasser nicht künstlich gereinigt, steigt zudem der Nährstoffgehalt, wodurch sich im Teich Faulschlamm bildet. Eine Pumpe mit Filter ist deshalb ein Muss, denn in Gewässern mit schlechten Bedingungen wird ein Fisch auf Dauer nicht überleben können.

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