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Fische verschwinden aus dem Teich (mögliche Fischräuber)

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Wenn Fische im Teich plötzlich verschwinden, dann wurden sie meist Opfer von tierischen Räubern. Fischreiher, Katzen oder auch Marder sind zum Beispiel eine Gefahr für Fische, wenn sie freien Zugang zum Gartenteich haben. Um die verschiedenen Fischräuber vom Teich fernzuhalten, gibt es einige wirksame Methoden.

Fischräuber im Gartenteich

Tote Fische im Teich sind für jeden Gartenbesitzer ein Ärgernis, vor allem, wenn es sich um wertvolle Tiere wie Koi handelt. In freier Natur leben viele Fischräuber, die für einen materiellen Schaden sorgen können, wenn man die Fische immer wieder ersetzt.

So kann ein einzelner Fischreiher am Gartenteich innerhalb kurzer Zeit sehr viel Schaden anrichten und den Teich leer fischen.

Oft geschieht es über Nacht oder in den frühen Morgenstunden, dass sich die tierischen Räuber aus dem Fischteich bedienen. Dabei gibt es mehr Fischräuber, als den weithin bekannten und gefürchteten Reiher.

Fischreiher, Störche oder Kormorane

Der Fischreiher oder auch Graureiher zählt zu den bekanntesten Fischräubern. Mit seinen stelzenartigen Beinen und seinem langen Schnabel ist er ein effektiver und gefürchteter Jäger am Fischteich. Aber auch andere Vögel wie Kormorane oder Störche werden immer wieder an Teichen gesichtet. 

Im Frühjahr, wenn die Fischreiher Nachwuchs bekommen haben, ist die Gefahr für die heimischen Fische am größten. Deshalb ist es während dieser Zeit am wichtigsten, den Teich vor Fischreihern zu schützen. Die geschützten Vögel jagen dabei bevorzugt in den frühen Morgenstunden, wobei sie direkt am Uferrand oder im seichten Wasser regungslos darauf warten, bis eine Beute vorbeischwimmt. Mit nachfolgenden Methoden kann man die Reiher und anderen Vögel vom Teich fernhalten:

1. Fischreiherschreck

Der sogenannte Fischreiherschreck ist eine Kombination aus einem Bewegungsmelder und einem Gartenschlauch. Sobald ein Tier wie beispielsweise ein Reiher vom Sensor des Bewegungsmelders erfasst wird, wird ein Wasserstrahl in Richtung des Tieres abgegeben. Da Fischreiher dies nicht mögen, ziehen sie sich in der Regel rasch zurück.

Den Fischreiherschreck gibt es in einer anderen Ausführung mit einem akustischen Signal statt eines Wasserstrahls. Mittlerweile sind auch Bewegungssensoren im Handel, die mittels einem Laserstrahl Fischreiher vom Teich fernhalten.

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2. Fischreiherattrappe

Mit einem künstlichen Fischreiher, der einem lebenden Vogel möglichst ähnlich sieht, gaukelt man dem Fischräuber vor, dass sich in diesem potenziellen Jagdgebiet bereits ein Rivale aufhält. Die Attrappe wirkt allerdings nicht dauerhaft, da der echte Reiher irgendwann feststellt, dass sich der Rivale nicht bewegt und seine Position nicht verändert. Dann sollte man die Attrappe einfach immer wieder umsetzen.

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3. Spiegelpyramide oder Folie

Bei der Jagd scheuen die Fischreiher alles, was glitzert und glänzt, da sie zum Jagen Ruhe benötigen und nicht abgelenkt werden möchten. An eine glatte Wasseroberfläche sind die Vögel gewöhnt, aber mit einer auf dem Wasser schwimmenden Spiegelpyramide erreicht man, dass das Sonnenlicht in sämtliche Richtungen abgestrahlt wird.

Die Pyramide kann man im Handel kaufen, aber auch leicht selber bauen. Hierzu klebt man auf einen wasserdichten Körper oder auf ein Stück Styropor in Pyramidenform einfach Spiegelfolie.

Auch mit einer glänzenden Folie, die auf dem Teich schwimmt, kann man den Teich vor einem Fischreiher schützen.

Beide Methoden sind allerdings nur bedingt geeignet, da Fischreiher gerne in den frühen Morgenstunden jagen.

4. Gartenteich und Anflugroute überspannen

Eine weitere Methode zur Abwehr von Fischreihern und anderen Vögeln ist das Überspannen des Gartenteichs mit einem Netz, dünnen Blumendraht oder einer Angelsehne, die zudem in der Sonne glitzert. 

Ebenso kann man die Anflugroute zum Teich mit Drähten sperren oder auch um den Teich herum Drähte spannen, damit sich der Fischreiher nicht mehr dem Wasser nähern kann. Die Drähte spannt man am besten in einer Höhe zwischen 15 und 30 Zentimeter über dem Boden.

5. Steine und Dekoartikel platzieren

Da Fischreiher in aller Regel in unmittelbarer Nähe eines Gewässers landen, kann man den Teich vor ihnen schützen, indem man den Bereich so gestaltet, dass eine Landung schwierig ist. Dies erreicht man, wenn man rund um den Gartenteich runde Steine platziert, auf denen die Reiher keinen Halt finden.

Auch Steinfiguren oder Porzellanfiguren rund um den Teich eignen sich nicht nur als Dekoration, sondern sind für einen Fischreiher, der zur Landung ansetzen möchte, ein echtes Hindernis.

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Katzen

Auch Katzen machen gerne Jagd auf Fische im Teich. Obwohl sie von Wasser angezogen werden, kann man sie bereits mit einem kräftigen Wasserstrahl vertreiben. Es reicht oft schon, mit dem Gartenschlauch in Richtung der Katze zu zielen oder ein paar Mal eine Wasserpistole einzusetzen. Katzen merken sich solche Versuche und vergessen das nicht so schnell nicht wieder, sondern suchen beleidigt das Weite.

1. Kreisregner

Die Installation eines sogenannten Kreisregners lohnt sich, wenn die tierischen Besucher immer wiederkehren oder sich in großer Zahl im Garten aufhalten. Der Regner ist mit einem Bewegungsmelder ausgestattet und gibt zielgerichtet Wasser auf Katzen ab.

2. Sumpfzone

Mit einer Sumpfzone um den Teich herum, die man mit stacheligen Pflanzen kombiniert, erreicht man einen guten Schutz gegen Katzen und kann auch Kinder vom Wasser fernhalten.

3. Pflanzen

Bestimmte Pflanzen sind eine effektive und dauerhafte Methode, um eine Katze abzuwehren. So gibt es einige Pflanzen, die Katzen nicht mögen. Darunter befinden sich viele Küchen- und Gewürzkräuter wie Zitronenmelisse oder Weinraute, die Duftstoffe absondern. Auch die als Katzenschreck oder Verpiss-Dich-Pflanze bekannte Züchtung Plectranthus ornatus hilft gegen Katzen am Teich.

4. Duftstoffe

Im Handel gibt es darüber hinaus verschiedene künstliche Duftstoffe, die Katzennasen nicht behagen. Die Duftstoffe gibt es in Form von Pulver, Gels, Sprays oder sogenannte Katzen-Repellents. Sie gelten als sehr effizient, müssen allerdings regelmäßig und oft in größeren Mengen ausgebracht werden, da jeder Regenschauer ihre Wirkung mindert. 

Besser als Pulver, Gels oder Sprays wirkt Katzengranulat aus dem Fachhandel. Es riecht sehr intensiv nach Knoblauch und hat eine deutlich längere Wirkung als Sprays oder Ähnliches, da es der Witterung besser standhält. Die ins Beet gestreuten Körner halten Katzen für mehrere Wochen auf Distanz. Beim Kauf des Granulats sollte man darauf achten, dass es natürlich abbaubar und umweltfreundlich ist.

5. Mulchen

Fast ebenso gute Erfahrungen wie mit Katzengranulat haben Gartenbesitzer gemacht, die ihre Beete regelmäßig mulchen. Mulchen hält die Feuchtigkeit im Boden und im Nebeneffekt Katzen aus den Beeten fern.

6. Ultraschall oder Katzenschreck

Unbedenklich ist ebenso das Aufstellen eines Ultraschallgeräts mit Bewegungsmelder zur Abwehr von Katzen. Der Ultraschall ist für den Menschen nicht wahrnehmbar, für die Katzen jedoch sehr unangenehm. Im Handel gibt es zahlreiche Ultraschallgeräte mit Bewegungsmelder.

Der Nachteil dieser Geräte ist die meist nur begrenzte Reichweite von circa zehn Metern, weshalb man oft mehrere Geräte anschaffen muss. 

Auch ein elektronischer Katzenschreck kann die Tiere vom Teich fernhalten. Es sendet einen hochfrequenten Ton aus, der für Menschen nicht hörbar ist, für die Katzen aber äußerst unangenehm klingt. Der Nachteil von Ultraschallgeräten ist allerdings, dass sich die Katzen an die Töne gewöhnen können und die abschreckende Wirkung verloren geht.

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Sehr verlässlich und langfristig wirken dagegen Modelle mit Lichtblitzen und Signaltönen, die sich ausgezeichnet auf die jeweiligen Bedürfnisse und Begebenheiten konfigurieren lassen.

7. Reiherschreck

Auch als Katzenschreck sind diese Bewegungsmelder, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt, perfekt geeignet. Verschiedene Geräte schießen nicht nur einen Wasserstrahl ab, wenn sich eine Katze, ein Hund oder ein Reiher nähert, sondern senden häufig auch unangenehme, quietschende Geräusche aus oder verschrecken Tiere mit Lichtblitzen. Wichtig ist jedoch, dass die Katze eine kalte Wasserdusche bekommt, die abschreckend wirkt.

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8. Steile Böschung

Je schwieriger es für die Katze wird, an den Teich heranzukommen, umso eher lässt sie es bleiben. Eine sehr effektive Methode ist in diesem Fall eine steile Böschung, die erst unmittelbar am Wasser endet. Katzen sind eigentlich wasserscheu, und nur wenige Tiere gehen zum Jagen in den Teich. Können Katzen nicht vom Ufer aus die Fische erreichen, verlieren sie rasch die Lust am Angeln.

An einer steilen Böschung kann die Katze abrutschen, eine nasse Überraschung sowie eine unangenehme Erfahrung machen. Problematisch kann es für die Katze jedoch werden, wieder aus dem Teich herauszukommen. Beim Versuch, die Böschung zu erklimmen, könnte sie immer wieder abrutschen und erneut ins Wasser fallen.

Steile Böschungen haben außerdem den Nachteil, dass sie den Blick auf den Teich behindern und den Zugang zum Teich behindern, wenn man ihn pflegen oder reinigen möchte.

Waschbären

Waschbären sind in unseren Breiten mittlerweile heimisch. Die Allesfresser sind ausgezeichnete Überlebenskünstler und extrem anpassungsfähig, was ihr Nahrungsspektrum betrifft. Sie sind hervorragende Fischjäger und begeben sich in der Natur ins seichte Wasser, um Krebse, Frösche und Fische zu erbeuten. Auch Waschbären kann man mit recht einfachen Methoden von seinem Gartenteich fernhalten.

1. Ultraschall

Auch Waschbären mögen die Geräusche von Ultraschallgeräten nicht. Die Schallwellen attackieren ihr Sehzentrum, weshalb sie das Grundstück sofort meiden, wenn ein Ultraschallgerät dort aufgestellt wird. Bei größeren Grundstücken sollten mehrere Geräte installiert und deren Position regelmäßig verändert werden.

2. Neemöl

Da die Kleinbären mit ihrem Geruchssinn arbeiten, um Futter aufzuspüren, ist die Nase des Waschbären recht sensibel. Mit natürlichem Neemöl wird man die Plagegeister deshalb schnell los. Das Öl, das aus den Samen des indischen Niembaums gewonnen wird, wird mit einem Drucksprüher möglichst großzügig und flächendeckend verteilt.

Neemöl ist auch gegen Pflanzenschädlinge einsetzbar und sollte in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Gerade nach starken Regenfällen ist es erneut auszubringen. Das Öl sollte immer mit Wasser abgemischt werden, da es ansonsten zu intensiv ist. 

3. Elektrisches Teichschutzset

Bei einer Waschbärenplage muss man zu einem elektrischen Teichschutzset greifen. Dieses wehrt zuverlässig die Waschbären ab, denn die Fischräuber bekommen bei jeder Berührung einen unangenehmen Stromschlag versetzt. 

4. Lebendfalle

Eine weitere Methode, Waschbären am Gartenteich loszuwerden, ist der gesetzlich erlaubte Einsatz einer Lebendfalle. Das Fangen ist erlaubt, das Töten der Waschbären ist jedoch strafbar. Bevor man sich eine Lebendfalle anschafft, sollte man sich mit den zuständigen Behörden wie Ordnungsamt oder Forstamt in Verbindung setzen.

Die Gefahr bei dieser Methode allerdings ist, dass sich die Population der Tiere erhöht, da Waschbären bei Gefahr ihre Geburtenrate stark erhöhen.

Marder

Sobald ein Marder entdeckt, dass es in einem Teich leckere Fische zu holen gibt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass er wiederkommt. Gegen Marder helfen zum Beispiel Weidezäune oder auch Vogelscheuchen, am besten mit Bewegungsmelder.

Da Marder überwiegend nachts aktiv sind, können sie auch mit Licht verscheucht werden. Wie bei den anderen Fischräubern kann auch ein Ultraschallgerät Marder vom Teich fernhalten.

Ebenso hält der Duft der als Katzenschreck oder Verpiss-Dich-Pflanze bekannten Harfenstrauch-Art Marder, Katzen oder Hunde auf Abstand.

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