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Katzen vom Teich fernhalten (Teich katzensicher machen)

Plitschnass » Katzen vom Teich fernhalten (Teich katzensicher machen)

Katzen am Teich sind für viele Teichbesitzer ein Ärgernis. Die Katzen sind ungebetene Gäste, denn sie machen Jagd auf Fische im Teich. Um den Garten katzensicher zu machen, gibt es ein paar effektive Tipps. Mit sieben Möglichkeiten kann man auch fremde Katzen vom Gartenteich effektiv fernhalten.

Gute Gründe für einen katzensicheren Teich

Vor allem, wenn man Fische wie wertvolle Koi oder Goldfische im Teich hält, können Katzen zu einem ernsthaften Problem werden. Die Katzen jagen die Fische, verletzen oder töten sie sogar. Auf der anderen Seite sollte man mit einem katzensicheren Teich verhindern, dass die Tiere Teichwasser trinken, denn sie können dabei mit für sie giftige Wasserpflanzen in Berührung kommen. Katzen sollten deshalb immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben.

Katzen vom Teich fernhalten: 7 Möglichkeiten

Wasser zieht Katzen an, die nicht immer gerne am Teich gesehen sind, da sie Jagd auf Fische im Teich machen. Mit sieben einfachen Möglichkeiten kann man die ungebetenen Gäste jedoch einfach fernhalten.

Möglichkeit 1: Wasser

Auch wenn Katzen von Wasser angezogen werden, kann man sie bereits mit einem kräftigen Wasserstrahl vertreiben. Es reicht oft schon, mit dem Gartenschlauch in Richtung der Katze zu zielen oder ein paar Mal eine Wasserpistole einzusetzen. Katzen merken sich solche Versuche und vergessen das nicht so schnell nicht wieder, sondern suchen beleidigt das Weite.

Die Installation eines sogenannten Kreisregners lohnt sich, wenn die tierischen Besucher immer wiederkehren oder sich in großer Zahl im Garten aufhalten. Der Regner ist mit einem Bewegungsmelder ausgestattet und gibt zielgerichtet Wasser auf die Katzen ab.

Möglichkeit 2: Sumpfzone und dichte Bepflanzung

Mit einer Sumpfzone um den Teich herum, die man mit stacheligen Pflanzen kombiniert, erreicht man einen guten Schutz gegen Katzen und kann auch Kinder vom Wasser fernhalten.

Am besten eignen sich Rosen oder Stechpalmen – auf Sanddorn oder Feuerdorn sollte aufgrund deren sehr spitzen Dornen verzichtet werden, da sie für kleine Kinder eine große Gefahr darstellen und böse Verletzungen nach sich ziehen können. Zusätzlich muss man darauf achten, dass diese stacheligen und dornigen Pflanzen nicht giftig sind.

Möglichkeit 3: Duftpflanzen und Duftstoffe

Bestimmte Pflanzen sind eine effektive und dauerhafte Methode, um eine Katze abzuwehren. So gibt es einige Pflanzen, die Katzen nicht mögen. Darunter befinden sich viele Küchen- und Gewürzkräuter wie Zitronenmelisse oder Weinraute, die Duftstoffe absondern. Die als Katzenschreck bekannte Pflanze Plectranthus ornatus ist eine Züchtung eines schwäbischen Gärtners und ist auch als Verpiss-Dich-Pflanze bekannt. 

Der Duft dieser Harfenstrauch-Art hält Katzen, aber auch andere Tiere wie Hunde, Marder oder Hasen auf Abstand, und ist für den Menschen kaum wahrnehmbar.

Im Handel gibt es darüber hinaus verschiedene künstliche Duftstoffe, die Katzennasen nicht behagen. Die Duftstoffe gibt es in Form von Pulver, Gels, Sprays oder sogenannte Katzen-Repellents. Sie gelten als sehr effizient, müssen allerdings regelmäßig und oft in größeren Mengen ausgebracht werden, da jeder Regenschauer ihre Wirkung mindert. 

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Möglichkeit 4: Granulat und Mulch

Besser als Pulver, Gels oder Sprays wirkt Katzengranulat aus dem Fachhandel. Es riecht sehr intensiv nach Knoblauch und hat eine deutlich längere Wirkung als Sprays oder Ähnliches, da es der Witterung besser standhält. Die ins Beet gestreuten Körner halten Katzen für mehrere Wochen auf Distanz. Beim Kauf des Granulats sollte man darauf achten, dass es natürlich abbaubar und umweltfreundlich ist.

Fast ebenso gute Erfahrungen wie mit Katzengranulat haben Gartenbesitzer gemacht, die ihre Beete regelmäßig mulchen. Mulchen hält die Feuchtigkeit im Boden und im Nebeneffekt Katzen aus den Beeten fern.

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Möglichkeit 5: Ultraschall

Unbedenklich ist ebenso das Aufstellen eines Ultraschallgeräts mit Bewegungsmelder zur Abwehr von Katzen. Der Ultraschall ist für den Menschen nicht wahrnehmbar, für die Katzen jedoch sehr unangenehm. Im Handel gibt es zahlreiche Ultraschallgeräte mit Bewegungsmelder.

Der Nachteil dieser Geräte ist die meist nur begrenzte Reichweite von circa zehn Metern, weshalb man oft mehrere Geräte anschaffen muss. Bei der Katzenabwehr lassen sich aber bereits mit einer Trillerpfeife oder lautem Klatschen kleine Erfolgserlebnisse erzielen. Schließlich haben Katzen ein hervorragendes Gehör und reagieren überaus empfindlich auf plötzliche und vor allem laute Geräusche.

Der Nachteil von Ultraschallgeräten ist allerdings, dass sich die Katzen an die Töne gewöhnen können und die abschreckende Wirkung verloren geht.

Sehr verlässlich und langfristig wirken dagegen Modelle mit Lichtblitzen und Signaltönen, die sich ausgezeichnet auf die jeweiligen Bedürfnisse und Begebenheiten konfigurieren lassen.

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Möglichkeit 6: Reiherschreck

Ein sogenannter Reiherschreck ist nicht nur wirksam, um Reiher als ungebetene Gäste vom Gartenteich zu vertreiben. Auch als Katzenschreck sind diese Bewegungsmelder, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt, perfekt geeignet.

Verschiedene Geräte schießen nicht nur einen Wasserstrahl ab, wenn sich eine Katze, ein Hund oder ein Reiher nähert, sondern senden häufig auch unangenehme, quietschende Geräusche aus oder verschrecken Tiere mit Lichtblitzen. Wichtig ist jedoch, dass die Katze eine kalte Wasserdusche bekommt, die abschreckend wirkt.

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Möglichkeit 7: Steile Böschung

Je schwieriger es für die Katze wird, an den Teich heranzukommen, umso eher lässt sie es bleiben. Eine sehr effektive Methode ist in diesem Fall eine steile Böschung, die erst unmittelbar am Wasser endet. Katzen sind eigentlich wasserscheu, und nur wenige Tiere gehen zum Jagen in den Teich. Können Katzen nicht vom Ufer aus die Fische erreichen, verlieren sie rasch die Lust am Angeln.

An einer steilen Böschung kann die Katze abrutschen, eine nasse Überraschung sowie eine unangenehme Erfahrung machen. Problematisch kann es für die Katze jedoch werden, wieder aus dem Teich herauszukommen. Beim Versuch, die Böschung zu erklimmen, könnte sie immer wieder abrutschen und erneut ins Wasser fallen.

Steile Böschungen haben außerdem den Nachteil, dass sie den Blick auf den Teich beeinträchtigen und den Zugang zum Teich behindern, wenn man ihn pflegen oder reinigen möchte.

FAQ

Ist Teichwasser für Katzen schädlich?

Katzen sind zwar ziemlich wasserscheu, schrecken aber auch vor dem Wasser aus dem Teich oft nicht zurück, wenn sie sehr durstig sind. Die Ausscheidungen der Fische, Algen, aber auch Mittel zum Klären des Wassers, können eine recht unangenehme Mixtur darstellen. Werden nur kleine Mengen des Wassers von der Katze getrunken, ist das in der Regel nicht schädlich.

Trinkt die Katze jedoch häufig davon und nimmt sie größere Mengen auf, kann das zu Vergiftungserscheinungen oder Nierenerkrankungen führen, weshalb man die Katze beobachten sollte. 

Um zu verhindern, dass die Katze Teichwasser trinkt, sollte sie immer genügend frisches Wasser haben.

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