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Steinbach Bodensauger Basis Test, Vergleich & Erfahrungen

Plitschnass » Steinbach Bodensauger Basis Test, Vergleich & Erfahrungen

Steinbach Bodensauger Basis - Illustration

Der Steinbach Bodensauger Basis ist die einfachste Ausführung der Steinbach-Saugerreihe: ein beschwerter Bürstkopf, der über einen Schlauch an Skimmer oder Sauganschluss der Filteranlage gehängt und von Hand über den Poolboden geführt wird. Acht mittelharte Bürsten sitzen auf der Unterseite.

Weder Elektronik noch Akku sind im Spiel. Die Saugkraft liefert vollständig die Filterpumpe, der Sauger selbst ist reines Formteil mit eingearbeiteten Gewichten. Diese Gewichte sind der eigentliche Konstruktionsgedanke: Sie verhindern, dass der Kopf aufschwimmt.

Wir haben Bauart, Anschlussvarianten und Nutzerrückmeldungen zusammengetragen und eingeordnet, für wen die Basis-Ausführung reicht und wann sich der Griff zur größeren Version lohnt.

Das Urteil
7,5/10Der günstigste Weg zum sauberen Poolboden8 Bürsten

Steinbach Bodensauger Basis

Wer eine Filteranlage betreibt und einfach nur den Boden sauber bekommen will, braucht nicht mehr als das. Die Gewichte im Kopf machen den Unterschied zu billigen Bürstköpfen, die beim Schieben aufschwimmen. Rechnen Sie eine Teleskopstange und einen Schlauch dazu, dann steht die komplette Ausrüstung, und trotzdem bleibt es die günstigste Lösung im Feld.

Spricht dafür

  • Integrierte Gewichte halten den Sauger ohne Kraftaufwand am Boden
  • Acht mittelharte Bürsten reinigen schonend und flächig
  • Passt an Skimmer und an den Sauganschluss
  • Keine Wartung, keine Betriebskosten, keine Verschleißelektronik
  • Für alle Beckenoberflächen und Beckenböden geeignet

Spricht dagegen

  • Teleskopstange ist nicht enthalten, für den Betrieb aber nötig
  • Ohne Filteranlage nicht nutzbar
  • Rein manuelle Arbeit, es fährt nichts von allein
  • Keine seitlichen Bürsten, Ecken bleiben Handarbeit
  • Für Becken mit stark gewölbten Wänden ungeeignet
Kurz beantwortet
Braucht man eine Filteranlage?
Ja. Die gesamte Saugkraft kommt von der Filterpumpe, ein eigener Antrieb fehlt.
Ist eine Teleskopstange dabei?
Nein. Sie ist für den Betrieb nötig und muss separat gekauft werden.
Wo wird der Sauger angeschlossen?
Wahlweise am Skimmer oder direkt am Sauganschluss des Beckens.
Für welche Becken eignet er sich?
Für eingelassene Becken und Aufstellbecken mit geraden Wänden.

Was der Steinbach Bodensauger Basis technisch ist

Der Sauger ist ein Kunststoffkopf mit einem Anschlussstutzen für den Poolschlauch und einer Aufnahme für die Teleskopstange. Die Filterpumpe zieht Wasser durch den Kopf, der Schmutz wandert über den Schlauch in den Filter. Es gibt keinen eigenen Schmutzbehälter, alles landet in der Filterkartusche oder im Sandfilter.

Die eingearbeiteten Gewichte sind der Punkt, an dem sich brauchbare von unbrauchbaren Bürstköpfen unterscheiden. Ohne sie schwimmt der Kopf beim Schieben auf und verliert den Bodenkontakt, und Sie müssen ihn dauerhaft mit der Stange herunterdrücken. Bei der Basis-Ausführung übernimmt die schwere Bauart das.

Die acht Bürsten auf der Unterseite sind mittelhart. Damit lösen sie Ablagerungen, ohne die Folie zu beschädigen, was gerade bei Aufstellpools mit dünner Wandfolie wichtig ist. Passende Stangen finden Sie im Poolstangen Test.

Der Sauger funktioniert nur bei ausreichender Umwälzleistung. Bei sehr kleinen Kartuschenfiltern der Easy-Set-Pools wird es knapp, dort reicht der Sog oft nicht, um Sand vom Boden zu heben. Sehen Sie vorher auf das Typenschild Ihrer Pumpe, die Einordnung steht im Poolpumpen Test.

Die Bewertung im Einzelnen

Technische Daten
Bauartmanueller Bodensauger
Poolsauger Typmanuell
Installationan Skimmer oder Sauganschluss
EnergiequelleFilterpumpe
ReinigungsbereicheBoden und Wände
Bürsten8 auf der Unterseite
Bürstenhärtemittelhart
Beschwerungintegrierte Gewichte
Beckentypeingelassene Becken und Aufstellbecken mit geraden Wänden
Beckenbödenalle
Oberflächenalle
Teleskopstangenicht enthalten, erforderlich
Schlauchnicht enthalten
Wartungnicht erforderlich
Betriebskostenkeine
Die Bewertung im Einzelnen7,5/10
Reinigungsleistung 30 %
7
Acht Bürsten decken eine ordentliche Bahnbreite ab und lösen Ablagerungen zuverlässig. Ecken und Übergänge bleiben mangels Seitenbürsten Handarbeit.
Verarbeitung 25 %
7
Zweckmäßiger Kunststoff mit eingearbeiteten Gewichten. Nichts, was verschleißt, außer den Bürstenlippen nach mehreren Saisons.
Handhabung 20 %
7,5
Die Beschwerung nimmt Ihnen das dauernde Herunterdrücken ab, das ist der spürbare Alltagsvorteil. Stange und Schlauch müssen Sie allerdings beisteuern.
Preis-Leistung 15 %
9
Der günstigste Einstieg in die Bodenreinigung überhaupt, und funktional dem Ergebnis nach kaum schlechter als die teureren Ausführungen.
Haltbarkeit 10 %
7,5
Ohne Motor und Elektronik gibt es nichts, was ausfallen kann. Chlorbeständiger Kunststoff hält bei Einlagerung über den Winter viele Saisons.

Das ist im Karton

Das ist dabei
  • Bodensaugerkopf mit integrierten Gewichten
  • Acht Bürsten, montiert
  • Anschlussstutzen für den Poolschlauch
  • Aufnahme für handelsübliche Teleskopstangen

Das ist nicht dabei

  • Teleskopstange
  • Poolschlauch
  • Kescher für die Wasseroberfläche
  • Beckenbürste für die Wasserlinie
  • Filteranlage

Ohne Teleskopstange und Schlauch ist der Sauger nicht einsatzfähig. Beides ist handelsüblich und passt herstellerübergreifend, kostet aber eben zusätzlich. Wer noch gar nichts hat, fährt mit einem kompletten Reinigungsset unter Umständen günstiger.

Für Blätter auf der Oberfläche brauchen Sie zusätzlich einen Kescher, sonst verstopft der Sauger. Die sinnvolle Reihenfolge steht unter Pool reinigen, den Anschluss beschreibt Poolsauger anschließen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile und Nachteile

Spricht dafür

  • Günstigster Einstieg in die Bodenreinigung
  • Integrierte Gewichte verhindern das Aufschwimmen
  • Acht mittelharte Bürsten, schonend zur Folie
  • Anschluss wahlweise am Skimmer oder Sauganschluss
  • Passt auf handelsübliche Teleskopstangen
  • Für alle Beckenoberflächen geeignet
  • Keine Wartung und keine Betriebskosten
  • Nichts, was elektrisch ausfallen kann

Spricht dagegen

  • Teleskopstange und Schlauch fehlen im Lieferumfang
  • Ohne ausreichend starke Filterpumpe nutzlos
  • Vollständig manuelle Arbeit
  • Keine seitlichen Bürsten für Ecken
  • Nicht für Becken mit gewölbten Wänden
  • Der Schmutz landet in der Filterkartusche und belastet sie

Alternativen zum Steinbach Bodensauger Basis

Alternativen
10 Bürsten
Steinbach Bodensauger De Luxe, Schlauchanschluss Ø 32/38 mm, Aufnahme für Teleskopstange, 061150
Wenn auch Ecken und Kanten sauber werden sollenSteinbach Bodensauger DeLuxeZehn statt acht Bürsten, davon zwei seitlich, dazu die extra schwere Ausführung. Der Aufpreis lohnt sich bei größeren Becken, siehe DeLuxe im Test.
Steinbach Bodensauger Standard, Schlauchanschluss Ø 32/38 mm, Aufnahme für Teleskopstange, 061145
Wenn nur am Sauganschluss gearbeitet wirdSteinbach Bodensauger StandardDie mittlere Ausführung mit erschwertem Aufbau, ausgelegt auf den Sauganschluss. Details im Standard im Test.
Steinbach Bodensauger Duo, mit 1,5 m Aluminiumstange (Venturiprinzip), Aufnahme für Teleskopstange, 061170
Wenn keine Filteranlage vorhanden istSteinbach Bodensauger DuoArbeitet nach dem Venturi-Prinzip am Gartenschlauch und kommt ohne Filterpumpe aus. Siehe Duo im Test.
Intex Deluxe Pool Maintenance Kit - Poolzubehör - Pool Reinigungsset - 5-teilig, 28003, Mehrfarbig
Wenn die komplette Ausrüstung fehltIntex Reinigungsset DeluxeBodensauger, Bürste, Kescher, Stange und Schlauch in einem Karton. Der Weg, wenn noch gar nichts vorhanden ist, siehe Reinigungsset Deluxe Test.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Umwälzleistung prüfen. Die Pumpe liefert die gesamte Saugkraft. Unter etwa 3.000 Litern pro Stunde wird das Ergebnis dürftig, vor allem bei feinem Sand. Der Wert steht auf dem Typenschild der Anlage.

Stange und Schlauch mitbestellen. Beides fehlt im Lieferumfang und ist zwingend nötig. Achten Sie auf das Anschlussmaß, üblich sind 32 und 38 Millimeter, siehe Poolschlauch Test.

Beckenform beachten. Der Sauger ist für gerade Wände ausgelegt. In Becken mit stark gewölbter Wand oder mit Stufen kommen Sie an manche Stellen nicht sinnvoll heran.

Filterbelastung einplanen. Der gesamte aufgesaugte Schmutz landet im Filter. Nach einem gründlichen Durchgang sollten Sie die Kartusche auswaschen oder rückspülen, siehe Filterkartuschen.

Häufige Fragen

Funktioniert der Sauger ohne Filteranlage?

Nein. Er hat keinen eigenen Antrieb, die Saugkraft kommt vollständig aus der Filterpumpe. Ohne Anlage bleibt nur ein Gerät mit Akku oder das Venturi-Prinzip am Gartenschlauch.

Warum saugt der Bodensauger nichts?

In den meisten Fällen ist Luft im Schlauch. Tauchen Sie den Schlauch vor dem Aufstecken vollständig unter Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Zweiter häufiger Grund ist eine verschmutzte Filterkartusche.

Passt jede Teleskopstange?

Handelsübliche Stangen passen, die Aufnahme am Kopf ist auf den gängigen Standard ausgelegt. Achten Sie auf eine ausreichende Länge für Ihre Beckengröße.

Was ist der Unterschied zur Standard-Ausführung?

Die Basis-Version ist am schlichtesten gehalten und lässt sich sowohl am Skimmer als auch am Sauganschluss betreiben. Die Standard-Ausführung ist auf den Sauganschluss ausgelegt und etwas schwerer gebaut.

Beschädigen die Bürsten die Poolfolie?

Nein. Die Bürsten sind mittelhart und für alle Beckenoberflächen freigegeben, auch für dünne Folien von Aufstellpools.

Wie oft sollte man den Boden absaugen?

Bei normaler Nutzung einmal wöchentlich. Nach Wind, Gewitter oder starker Belastung entsprechend häufiger. Wer den Pool abdeckt, hat deutlich weniger Arbeit, siehe Pool abdecken.

Kann man den Sauger am Skimmer betreiben?

Ja, das ist bei dieser Ausführung ausdrücklich vorgesehen. Setzen Sie den Schlauch über den Skimmerkorb auf den Ansaugstutzen, siehe Pool Skimmer Test.

Ist eine Wartung nötig?

Nein. Spülen Sie den Kopf nach der Saison mit Süßwasser ab und lagern Sie ihn trocken. Betriebskosten fallen keine an.

Lohnt sich der Steinbach Bodensauger Basis?

Fazit
7,5/10Der günstigste Weg zum sauberen Poolboden

Steinbach Bodensauger Basis

Wenn eine Filteranlage läuft und Sie Stange und Schlauch bereits haben, gibt es kaum einen Grund, mehr auszugeben. Die integrierten Gewichte lösen das Problem, an dem billige Bürstköpfe scheitern, und acht mittelharte Bürsten liefern auf dem Boden ein sauberes Ergebnis.

Wer ein großes Becken mit vielen Kanten hat, sollte zur DeLuxe-Ausführung mit Seitenbürsten greifen. Und ohne Filteranlage brauchen Sie ein anderes Konzept, entweder das Venturi-Prinzip am Gartenschlauch oder einen Akkusauger.

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