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Wie viele Fische dürfen in den Teich? Fischbesatz berechnen

Plitschnass » Wie viele Fische dürfen in den Teich? Fischbesatz berechnen

Viele Teichbesitzer begehen den Fehler, dass sie zu viele Fische im Teich halten. Beim Erstbesatz wird oft übertrieben und es werden zu viele Tiere eingesetzt. Wie viele Fische im Gartenteich maximal leben sollten, hängt von mehreren Faktoren ab.

Um einen zur Größe des Teichs passenden Fischbesatz zu ermitteln, gibt es auch mehrere Formeln. Ab 2.000 Liter Wasser kann man Fische ohne Bedenken halten, bei geringeren Wassermengen leidet das biologische Gleichgewicht, der Teich ist weniger für Fische geeignet und es gibt kein klares Wasser. Den richtigen Fischbesatz kann man für jeden Teich berechnen.

Wie viele Fische dürfen in den Teich? Der optimale Fischbesatz

Zur Berechnung des optimalen Fischbesatzes findet man mehrere Richtwerte, die sogar stark voneinander abweichen können.

Generell sollten in einem Teich mit einer Größe von sieben bis zwölf Kubikmetern die ersten 1.000 Liter Wasser für die Pflanzen reserviert werden, also nicht mit Fischen besetzt werden. Auch das Bodensubstrat aus Kies, Steinen und Sand muss vom zur Verfügung stehenden Wasservolumen abgezogen werden, um zu wissen, ob der Teich geeignet ist für Fische.

Der richtige Fischbesatz liegt bei zwei ausgewachsenen Goldfischen pro 1.000 Liter Wasser, also einem Kubikmeter Wasser. Allerdings ist es etwas problematisch, für Fische eine bestimmte Literzahl einzukalkulieren, da frisch in den Teich eingesetzte Fische nicht nur an Länge, sondern deutlich auch an Volumen und Gewicht zunehmen.

Setzt man beispielsweise einen Jungfisch mit einer Körperlänge von zehn Zentimetern ein, muss man berücksichtigen, dass der Fisch nach ein bis zwei Jahren bereits 25 Zentimeter lang sein kann. Anstatt also der empfohlenen Wassermenge von 60 Litern pro zehn Zentimeter Fisch, sollte einem 25 Zentimeter großen Tier 600 Liter Wasser zur Verfügung stehen.

Bei klein bleibenden Arten wie den Rotflossenorfen genügen auch 200 Liter pro Fisch, während man für eine artgerechte Koihaltung bereits 3.000 Liter Wasservolumen für jeden Fisch benötigt.

Jedoch ist nicht nur die individuelle Körpergröße eines Fisches für die Dichte des Besatzes im Teich ausschlaggebend. Goldfische sollten mindestens zu zweit oder zu dritt gehalten werden, während man bei einer Haltung von Schwarmfischen wie Regenbogenelritzen zwischen 20 und 30 Tiere halten sollte.

Fischbesatz berechnen: ein Beispiel

Die Anzahl der Fische, die sich in einem räumlich begrenzten Teich, beziehungsweise in einem normalen Gartenteich, noch wohlfühlen können, hängt von der Größe und Tiefe des Teichs sowie der Endgröße der Fische ab. Zudem gilt es zu berücksichtigen, ob man Schwarmfische oder Einzelgänger einsetzt.

Die mögliche Anzahl an Fischen im Teich kann annähernd ermittelt, wobei man am Ende lieber weniger Fische einsetzt, als zu viele, um später immer sauberes Wasser zu haben.

Zuerst misst man die Länge, Breite und Tiefe des Teichs, um das Wasservolumen zu ermitteln. Dabei multipliziert man die drei Werte miteinander und nochmals mit dem Wert 1.000, um die Wassermenge in Litern zu bekommen. Im Beispiel handelt es sich um einen größeren Teich, der 8.000 Liter Wasser fasst und eine ausreichende Tiefe hat. Davon werden 1.000 Liter für die Pflanzen abgezogen, weitere 1.200 Liter (15 Prozent des Gesamtvolumens) werden von Sand, Kies, Steinen oder Dekoration beansprucht.

Alternativ kann man bei der Erstbefüllung des Teichs auch die eingelassene Wassermenge ablesen.

Für beispielsweise einen ausgewachsenen Goldfisch mit einer Körperlänge von 25 Zentimetern berechnet man 600 Liter Wasser. Bei einem im Beispiel verfügbaren Wasservolumen von 5.800 Litern kann man also neun Goldfische halten. Kleinere Fische, wie die Rotflossenorfe, kommen mit 200 Liter Wasser pro Tier zurecht. Bei der Berechnung der richtigen Anzahl der Fische muss man deshalb auch berücksichtigen, wie groß sie später werden.

Wie viele Fische in 150 l Teich?

Klein bleibende Fische mit einer Größe von zehn Zentimetern benötigen mindestens 75 Liter Wasser. In einem Teich mit 150 Litern Wasser können maximal zwei kleine Fische gehalten werden.

Wie viele Fische in 250 Liter Teich?

In einem Teich mit 250 Litern kann man eine Rotflossenorfe einsetzen, beziehungsweise drei andere Kleinfische.

Wie viele Goldfische im 500 Liter Teich?

Bei dieser Teichgröße ist maximal ein Goldfisch artgerecht zu halten. Da Goldfische in Kleingruppen ab zwei Tiere gehalten werden, ist dieser Teich für Goldfische zu klein.

Wie viele Fische in 1000 l Teich?

In diesem Teich können zum Beispiel fünf Rotflossenorfen oder alternativ zwei Goldfische gehalten werden.

Wie viele Goldfische in 1500 l Teich?

Jedem Goldfisch sollten 500 bis 600 Liter Wasser zur Verfügung stehen, sodass hier zwei bis drei Tiere ideal sind.

Wie viele Goldfische auf 5000 Liter?

Bei einem Teichvolumen von 5000 Liter liegt der maximale Besatz mit Goldfischen bei acht bis neun Exemplaren.

FAQ

Wie groß muss ein Goldfischteich sein?

Für eine artgerechte Haltung von Goldfischen sollte der Gartenteich mindestens 2.000 Liter Wasser fassen. Eine ausreichend große Teichfläche von mindestens fünf Quadratmetern ist ebenso wichtig, da Goldfische knapp unter der Wasseroberfläche nach Nahrung suchen.

Wie viel Liter Wasser braucht ein Goldfisch?

Für einen Goldfisch rechnet man mit 500 bis 600 Liter Wasser pro Tier. 

Wie viele Goldfische mindestens?

Goldfische fühlen sich in kleinen Gruppen von mindestens zwei bis drei Exemplaren wohl.

Können Goldfische im Teich verhungern?

Überwintern Goldfische in einem ausreichend tiefen Teich, gehen sie in die Winterruhe. Sobald die Temperatur im Teich unter 15 Grad Celsius fällt, fressen die Goldfische weniger. Ab circa zehn Grad hören die Fische komplett auf zu fressen und gehen in die Winterruhe. In dieser Phase mit stark reduziertem Stoffwechsel leben sie nur von ihren Körperreserven.

Sterben Goldfische in den Wintermonaten im Teich, sind sie nicht verhungert, sondern erstickt. Dies geschieht, wenn bei einer geschlossenen Eisdecke kein Gasaustausch mehr stattfinden kann, also Faulgase nicht entweichen können und Sauerstoff nicht ins Teichwasser gelangen kann.

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