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Wie lange dauert der Poolbau? (mit 4 Beispielen)

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Viele Menschen haben den Traum, einen eigenen Pool im Garten stehen zu haben, doch glauben, dass der Poolbau mehrere Jahre in Anspruch nimmt.

Dies ist aber nicht der Fall.

Tatsächlich kann ein schöner und stabiler Pool in nur wenigen Wochen und Monaten gebaut werden.

In diesem Artikel zeigen wir dir anhand mehrerer Beispiele, wie lange der Bau eines Pools dauert.

Wie lange dauert es, einen Pool zu bauen?

Im Folgenden erklären wir dir in zehn einfachen Schritten, wie du deinen eigenen Pool im Garten bauen kannst und wie viel Zeit der Bau insgesamt benötigt hat.

Phase 1: Pool detailliert planen

Der erste Schritt für den erfolgreichen Bau deines eigenen Pools ist die gründliche Planung. Hierfür solltest du dir am besten so viel Zeit, wie nötig, verschaffen, da die Planung das Fundament für den Bau darstellt.

Viele Poolbesitzer machten sich bereits Wochen und gar Monate vor dem Bau intensive Gedanken über die genaue Planung und Vorbereitung ihres eigenen Schwimmbeckens. Dabei sollte zu Beginn unbedingtder zukünftige Poolbereich ausgemessen und der Bereich mit Stahlstangen abgesteckt werden. Falls der Boden noch uneben ist oder gar eine Steigungaufweist, solltest du den Boden eben bzw. glatt machen.

Darüber hinaus solltest du dir, wenn erforderlich eine Baugenehmigung besorgen. Zudem solltest du darauf achten, dass die Höhe des Pools nicht mehr als 50 Zentimeter über die Geländeoberfläche herausragt.

Für die Planung solltest du dir so viel Zeit, wie nötig, nehmen. In den meisten Fällen kann dies aber auch nur insgesamt eine Woche in Anspruch nehmen.

Phase 2: Aushub

Im zweiten Schritt des Poolbaus beginnst du mit dem Aushub des Bodens.

Für den Aushub des Bodens kannst du entweder ein Bauunternehmen beauftragen, welches die Arbeit für dich erledigt, oder dir einen Mini-Bagger leihen, welcher die Erde für dich aushebt.

Wenn dein zukünftiger Pool kleiner ausfällt, kannst du auch die Arbeiten mit Freunden oder Familienmitgliedern sowie mit Schaufeln und Spalten durchführen.

Du kannst die ausgehobene Erde des künftigen Beckens noch für das Ausfüllen der Wände von außen lagern. Erst, wenn du mit allen Endarbeiten fertig bist, kannst du die überschüssige Erde entsorgen oder auch für andere Projekte nutzen.

Abhängig von der Größe deines Beckens wirst du in ein bis zwei Tagen mit dem Aushub fertig sein.

Phase 3: Bodenplatte anfertigen

Diesen Schritt kannst du direkt nach dem Aushub durchführen, sodass beide Arbeiten noch am selben Tag erledigt werdenkönnen.

Hierbeimusst du zuerst die Baubohlen rundherum aufbauen, bevor du die Betonplatte einschalen kannst. Direkt danach solltest du die Bohlen sorgfältig fixieren. Später kannst du an den Bohlen die Folie des Pools tackern. Im Anschluss daran kannst du die Stahlmatten auf Abstandhaltern auslegen.

Phase 4: Beton einfüllen

Nachdem du die Stahlmatten auf Abstandhaltern ausgelegt hast, kannst du die Botenplatte aus Beton gießen und den Beton danach gründlich verdichten.

Du kannst auch eine Poolfolie darüber auslegen, um den Beton vor Witterung und vorzu schnellem Austrocknen bestmöglich zu schützen. Lasse den Beton direkt danach für einige Tage bis zu eine Wochetrocknen. Dabei solltest du am besten die Herstellerangaben des Betons beachten.

Falls du bei diesem Schritt Hilfe benötigst oder über einen großen Pool verfügst, kannst du an der Stelle auch auf den Rat und die Hilfe eines Bauunternehmens oder einer Fachkraft zurückgreifen. Diese verfügen in der Regel auch über hilfreiche Geräte, wie einer Betonpumpe oder Rüttelflasche, die schwere Arbeiten abnehmen.

Nach dem Betonieren benötigt der Pool etwa eine Woche, bis das Becken vollständig ausgehärtet ist.

Phase 5: Errichtung der Beckenwände

Am neunten Tag deines Poolbaus beginnst du damit, die Wände deines Pools zu mauern.

Die Steine sollten beim Mauern dabei am besten durchgängig gesetzt werden, damit es dir später leichter fällt, die Löcher für die Zu- und Ableitungen präzise bohren zu können.

Dabei solltest du in jeder dritten Reihe sogenannte U-Steine mauern, welche mit Beton aufgefüllt werden sollten. Diese sollen dabei als Zwischen-Ringanker fungieren.

Wenn du die Wände nicht mauern möchtest, kannst du alternativ auch eine Stahlwanne einsetzen.

Phase 6: Innenwände und Außenwände des Pools verputzen

Am zehnten solltest du die Schnellputzprofile fixieren, welche eine Stärke von 10 Millimetern mit Blitzzement aufweisen. Ziehe direkt danach den Putz mit der Kelle auf. Danach kannst du zwischen zwei Leisten den Putz mit dem Richtscheit eben abziehen. Du kannst zum Verputzen einen wasserfesten Putz verwenden, wie etwa ein Kalk-Zementmörtel.

Die Außenwände deines Beckens können hierbei auch mit einem Kalk-Zementmörtel verputzt werden. Wenn du den Putz wieder abgebunden hast, kannst du die Wände des Pools mit einer Bitumendickbeschichtung abdichten. Die Bitumenschicht sollte dabei auch mit Kelle und Glätter aufgetragen werden. Diese sorgt für dafür, dass die Wände vor Feuchtigkeit geschützt wird.

Die nächsten Schritte können dabei am selben Tag erledigt werden.

Phase 7: Folie anbringen und Installation der Zu- und Abflussrohre

Direkt danach kannst du auf allen Wänden des Pools eine Noppenbahn anbringen, welche die Bitumenabdichtung vor mechanischen Beschädigungen, die unter anderem durch Steine verursacht werden, schützt.

Wenn die Noppenbahn angebracht wurde, kannst du im nächsten Schritt HT-Rohrschellen für die Fixierung am Becken verwenden, um mit der Installation der Zu- und Abflussrohre zu beginnen. Die HT-Muffen der Rohrleistung sollten dabei miteinander verklebt werden.

Dichte dabei auch die Leitungen mit Gewindeverbindungen sowie die Anschlüsse für die Pumpe und Filteranlage am besten mit einem Teflonband oder Hang ab.

Phase 8: Erde auffüllen

Damit die Rohrleitungen sowie die Installation am Pool bestmöglich geschützt wird, solltest du etwa 10 Zentimeter Sand oder auch Kies von allen Seiten als Überdeckung bzw. Schutzschicht in die Grube einbringen. Diese Schutzschicht sorgt dafür, dass sich die scharfen Steine nicht in die Rohre eindrücken können.

Direkt danach kannst du die Erde in 30 bis 40 Zentimeter hohen Lagen einbringen und jede Lage dabei mit einem Handstampfer sorgfältig verdichten.

Phase 9: Pool mit einer Folie auskleiden

In diesem Schritt reinigst du zuerst die Wände sowie den Boden des Pools gründlich. Danach kannst du sorgfältig eine Poolfolie auslegen.

Achte beim Zuschnitt der Folie immer darauf, dass möglichst wenige Schnittstellen und Stöße entstehen, da dann umso leichter das anschließende Abdichten fällt. Du kannst dann mit einem Heißluftgerät die Poolfolie abdichten, wovon die Folie fast verflüssigt. Nach dem Erkalten sind die Folienstöße dann stark miteinander verbunden.

Phase 10: Pool mit Wasser befüllen

Nach etwa zehn bis zwölf Tagen beginnst du mit den finalen Abschlussarbeiten des Pools.

Nachdem du die Folie ausgelegt hast, solltest du die Foliennähte sorgfältig überprüfen. Wenn alle Nähte dicht sein sollten, kannst du in Etappen Wasser in das Becken füllen. Beobachte während des Vorgangs genau, ob sich Blasen im Becken bilden.

Danach kannst du das Wasser im Pool über Nacht stehen lassen und prüfst unmittelbar am nächsten Tag die genaue Menge des Wassers. Wenn etwas Wasser aus deinem Becken entwichen sein sollte, solltest du das Wasser direkt wieder abpumpen und alle Leckagen versiegeln.

Du solltest diesen Schritt am besten so lange wiederholen, bis dein Pool komplett abgedichtet ist. Danach hast du dir den Traum deines eigenen Pools im Garten erfüllt und kannst weiteres Pool-Zubehör, wie eine Leiter oder einen Skimmer, installieren.

Die Dauer des Poolbaus anhand 4 Beispielen

Im Folgenden haben wir einige Beispiele aufgelistet, die einen guten Eindruck von der Dauer des Poolbaus vermitteln können.

Poolbau 1: Stahlwandbecken

In diesem Beispiel wurde ein Pool gebaut, welcher insgesamt 6,5 Meter lang, 4,25 Meter breit und 1,2 Meter hoch ist. Die ersten 15 Tage lang hat die Familie damit begonnen, die Erde zu buddeln und nebenbei zu sieben. Am nächsten Tag haben sie den Boden mit Splitt aufgefüllt und Hartschaumplatten verlegt.

Am Tag 18 wurden dann die Platten gelegt, sodass direkt am nächsten die Stahlwand aufgebaut werden kann. Als die Stahlwand aufgebaut wurde, haben sie die Poolfolie ausgelegt.

Am Tag 20 hat die Familie den Pool mit Wasser aufgefüllt, um die Dichtigkeit zu testen. Zuletzt haben sie sich noch dazu entscheiden, Styroporplatten ringsherum aufzustellen. Drei Wochen nach dem ersten Arbeitstag konnten sie die Filteranlage anschließen und zum Laufen bringen.

Insgesamt hat die Familie ca. drei bis vier Wochen für den Bau eines eigenen Pools benötigt. Dabei haben sie auf ein Bauunternehmen verzichtet und den Pool mit vier Arbeitern gebaut.

Quelle: https://fourfrozens.de/diy/poolbau-tagebuch/

Poolbau 2: Naturpool

In diesem Projekt wurde ein Loch in einen Naturpool verwandelt.

Dabei begann der erste Arbeitstag damit, ein großes Loch zu buddeln und die Betonplatte zu installieren. Am selben Tag wurden auch die Leitungen für die Pumpanlage installiert, um das Eindringen von Schmutz in die Rohre zu verhindern. Für die Poolwand hat die Familie kleine Natursteine verwendet.

Nach ca. drei Wochen begann das Team, die Stützmauer für den Pool fertigzustellen. Dabei wurde ein Bewehrungsgitter mit Armierungsstahl aufgestellt und in die Grube eingebaut. Da der Vater der Familie eine Grotte bauen wollte, begannen sie direkt danach mit den Arbeiten an der Grotte.

Nachdem das Gerüst in die Grube installiert wurde, konnte die Auskleidung mit dem Spritzbeton folgen. Dabei entschied sich die Familie für einen Spritzbeton-Pool anstelle von einem gegossenen Beton-Pool. Dabei wurde die Mischung mit einer Hochdruckspritze auf das aufgestellte Gerüst gespritzt. Hierfür hat die Familie eine Firma beauftragt.

Der Spritzbeton benötigte dabei ca. eine Woche, bis dieser vollständig ausgehärtet war.

Die Familie hat etwa zwei Monate gebraucht, bis ihr Naturpool fertig war.

Quelle: https://www.reddit.com/r/DIY/comments/v0i2a/turn_a_hole_into_a_pool/

Poolbau 3: Holzpool

Für das Bauprojekt hat sich der Besitzer für eine Holzrahmenkonstruktion entschieden.

Am ersten Arbeitstag konnte zuerst mit den Erdarbeiten begonnen werde. Dabei wurde in die Erde gebuddelt, sodass der Aushub etwa 30 Zentimeter bis zum Lehmboden betrug. Direkt danach hat das Team mit einer Rüttelplatte den Boden verdichtet, sodass keine Unebenheiten entstehen.

Nach einigen Tagen sind die Wände und weitere Materialien für den Poolbau angekommen. Die Segmente wurden am selben Tag mit einem Verbindungsstück zusammengebunden.

Zum Schluss wurde das erste Wasser eingefüllt, um die Dichtigkeit des Pools zu überprüfen. Nachdem der Pool dicht war, wurde die Technik angeschlossen und weiteres Pool-Zubehör angebracht.

Die genaue Anzahl der Arbeiter ist nicht bekannt. Insgesamt wurden nur wenige Wochen für den Poolbau benötigt.

Quelle: https://www.poolpowershop-forum.de/forum/thread/1148072-baubericht-holzpool-eigenkonstruktion/

Poolbau 4: Stahlwandpool

Am ersten Arbeitstag wurde die Grasnarbe des späteren Bereichs für den Pool abgetragen und eine tiefe Grube gebuddelt.

Zwei Tage später ist ein kleiner Bagger angekommen, welchen das Team bestellt hatte. Dieser sollte das Loch für den künftigen Pool buddeln, welcher 7 Meter lang, 4,2 Meter breit und 1,4 Meter tief werden soll.

Nach ca. drei Wochen wurde die Bodenplatte gegossen und 12 Tonnen Beton gekarrt. Aufgrund der Winterzeit musste das Team das Projekt für etwa 6 Wochen pausieren.

Nach der Pause wurden die ersten Steine gesetzt und auch die Löcher für die Eisen gebohrt. Danach konnte der Beton gemacht und die Stützmauern aufgestellt werden. Im Anschluss daran hat das Team das Vlies ausgelegt und weitere Unebenheiten sowie Tierspuren weg gespachtelt.

Einige Wochen später wurden die Jackodur Platten an die Stützmauern angeklebt und die Bodenschienen eingeführt. Später konnte die Stahlwand an jeder Seite mit jeweils acht Schrauben an die Stützmauer befestigt werden.

Nach drei Wochen hat der Besitzer die Löcher für den Skimmer ausgeschnitten und mit Zinkspray besprüht. Nach weiteren zwei Wochen wurde das Vlies im Pool verlegt und die Folie eingehängt. Der Pool wurde noch am selben Tag mit Wasser eingefüllt und die Falten rausgestrichen.

Zum Schluss wurde noch die Leiter sowie eine Terrasse rund um den Pool herum gebaut.

Das Team hat für den Bau insgesamt knapp fünf Monate benötigt, da viele Arbeiten aufgrund des Wetters nicht stattfinden konnten.

Quelle: https://www.poolmeister-berlin.de/unser-pool-bau-tagebuch

Fazit: Wie lange dauert der Poolbau?

Wer darüber nachdenkt, einen eigenen Pool zu bauen, sollte damit rechnen, dass der Bau mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen kann.

In der Regel hat sich gezeigt, dass die durchschnittliche Zeit, welche für den Bau eines Pools benötigt wird, ca. sechs bis acht Wochen beträgt.

Dabei hängt es auch davon ab, wie viele Arbeiter an dem Bauprojekt beteiligt sind und, ob ein Bauunternehmen für einige Arbeiten beauftragt wurde oder, ob alles mit eigenen Händen geschieht.

Wer eine Baufirma beauftragt, kann damit rechnen, dass für die Arbeiten deutlich weniger Zeit benötigt wird. Auf der anderen Seite kann dann aber auch mit höheren Kosten gerechnet werden.

Zudem hängt die Zeit für den Poolbau auch von den Witterungsverhältnissen ab. Bei zu schlechtem Wetter muss der Bau z.B. im schlimmsten Fall unterbrochen werden.

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