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Teichbrücke selber bauen: einfache Anleitung zur Holzbrücke

Home » Teichbrücke selber bauen: einfache Anleitung zur Holzbrücke

Eine Teichbrücke wertet den heimischen Garten nicht nur optisch auf, sondern hat auch praktische Vorteile. So kann der Steg über den Teich zum Beispiel eine Holzterrasse direkt mit dem Garten verbinden. Zum anderen spendet eine Teichbrücke den Wasserbewohnern Schatten und von einer flachen Brücke aus lässt sich der Teich einfacher pflegen.

Mit ein bisschen handwerklichem Geschick und einer guten Anleitung kann man eine Teichbrücke sogar selber bauen.

Was für den Bau einer Teichbrücke benötigt wird

Um die Spannweite der Brücke über den Gartenteich möglichst gering zu halten, wird sie an der schmalsten Stelle gebaut. Bei der Länge sollte man großzügig sein, denn beide Enden sollten deutlich über die Uferzone hinausreichen und erst in einem trockenen Bereich des Gartens enden. Alternativ kann man auch Betonfundamente gießen, die der Brücke entsprechend Halt geben, und sie nicht in die Sumpf- oder Uferzone abrutschen oder einsinken kann. Dadurch wird verhindert, dass das Holz im Erdreich verrottet.

Bei einer gebogenen Teichbrücke aus Holz mit einer Länge von 3 Metern und einer Breite von 170 Zentimetern benötigt man folgende Werkzeuge und Materialien:

  • Stichsäge oder Säge
  • Akkuschrauber
    Wir empfehlen
    Makita HP333DSAX1
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  • Wasserwaage
  • Maurerwerkzeuge
  • 15 Holzlatten, 3.000 x 24 x 48 Millimeter
  • 9 Zaunpfähle (imprägniert), 1.000 x 71 x 71 Millimeter
  • 6 Kanthölzer, 750 x 71 x 71 Millimeter
  • 20 laufende Meter Terrassendielen (Douglasie, 150 Millimeter breit)
  • wasserfester Holzleim
    Wir empfehlen
    Ponal Holzleim Wasserfest,
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  • 100 Senkkopfschrauben, 4 x 50 Millimeter
  • 30 Spaxschrauben, 6 x 120 Millimeter
  • 6 Pfostenkappen mit Kugel, 71 x 71 Millimeter

Teichbrücke selber bauen (Anleitung)

Mit ein wenig handwerklichem Geschick, den entsprechenden Werkzeugen und etwas Zeit kann man eine Teichbrücke selber bauen. Hierzu findet man im Internet zahlreiche Anleitungen. Man sollte dabei darauf achten, dass die Brücke zum Garten passt oder ob man eine Brücke ohne Geländer oder mit Geländer benötigt, sodass Kinder die Brücke gefahrlos betreten können. 

In unserem Beispiel wird in 5 Schritten eine 3 Meter lang und 1,70 Meter breite Holzbrücke gebaut.

1. Gebogene Unterkonstruktion herstellen

Im ersten Schritt wird eine der 3 Meter langen Holzleisten mittig in einen Schraubstock eingespannt. In die beiden äußeren Enden wird jeweils ein Loch mit einem Durchmesser von 10 Millimetern gebohrt. Mithilfe von Tischschraubzwingen werden die beiden Enden nach unten gebogen und befestigt.

Die Oberseite der Leiste wird nun mit Holzleim bestrichen, dann wird die nächste Leiste aufgelegt und mit 2 Spaxschrauben zusammengeschraubt. Danach wiederholt man diesen Schritt bis zur 5. Leiste, bis man einen Leimbinder mit einer Stärke von 120 x 48 Millimetern erhält.

Nachdem der Holzleim getrocknet ist, nimmt man den ersten Leimbinder aus dem Schraubstock und fertigt danach noch zwei weitere Leimbinder an.

2. Unterkonstruktion zusammenbauen

Die drei gebogenen Leimbinder werden nun zu einem 170 Zentimeter breiten Brückenträger zusammengebaut. Dazu werden in der Mitte der Leimbinder und an den beiden äußeren Enden die Kanthölzer verschraubt.

Hierbei ist darauf zu achten, dass die Kanthölzer (750 Millimeter Länge) nach oben hin einen Abstand von exakt 24 Millimetern zur Oberkante der Leimbinder haben, da anschließend noch 2 Bretter passend (24 Millimeter) darauf angebracht werden.

Die fertige Unterkonstruktion wird anschließend geschliffen und mit der gewünschten Holzfarbe gestrichen. Auch die Geländerpfosten werden vorab an den schmalen Kanten gestrichen.

3. Geländer erstellen

Für das Geländer werden je Seite drei imprägnierte Zaunpfähle (einen Meter lang) von außen an den Brückenträger und bündig zur Unterkante geschraubt. Dadurch entsteht auch beim Geländer der gleiche Bogen wie bei den Leimbindern.

Abschließend schraubt man noch 2 Leisten (24 x 48 Millimeter) seitlich von innen an. Die obere Leiste ist jeweils 3 Zentimeter von der Oberkante der Pfosten entfernt, die untere Leiste kommt in einem Abstand von 30 Zentimetern zur oberen Leiste.

Um auch hier den Bogen zu bekommen, wird die Leiste zuerst am mittleren Pfosten angeschraubt. Dann befestigt man das eine Ende der Leiste mit einer Schraubzwinge an einem äußeren Pfosten, drückt das andere Ende der Leiste von Hand in die richtige Position und verschraubt die Leiste.

Danach löst man auf der anderen Seite die Zwinge vorsichtig, drückt das Ende ebenso in Position und verschraubte es am Pfosten.

Alle Arbeitsschritte werden für das zweite Geländer wiederholt.

4. Terrassendielen aufbringen

Für den Brückenboden werden die Terrassendielen aus Douglasie mit einem Überstand von 71 Millimetern bündig zu den Geländerpfosten verschraubt. Die Dielen selbst haben einen Abstand von 6 Millimetern zueinander.

5. Brücke lasieren und Erdreich anpassen

Zum Schluss werden die noch nicht gestrichenen Teile mit der Holzfarbe lasiert und das Erdreich an die Höhe der Teichbrücke angepasst. Die Geländerpfosten kann man je nach Geschmack mit einer passenden Kappe zum Beispiel aus Metall versehen. Jetzt ist die Brücke einsatzbereit.

FAQ

Welches Holz eignet sich am besten für eine Teichbrücke?

In der Regel werden Nadelbaumhölzer für den Brückenbau verwendet, da diese mehr Harz absondern und wetterbeständig sind. Beliebt sind zum Beispiel Douglasie, Kiefer oder Lärche, bei den Laubbäumen ist es Eiche.

Extrem schwer, hart und witterungsbeständig ist das Holz des Massaranduba-Baums, der in tropischen Regionen wächst.

Aber auch klassische Terrassendielen oder Europaletten sind eine gute Materialwahl für die Teichbrücke. 

Was kostet eine Teichbrücke Marke Eigenbau?

Je nach Aufwand, Größe und Gestaltung der Teichbrücke fallen unterschiedliche Kosten an. Diese werden vor allem durch die Auswahl und die Menge des Holzes bestimmt, die verwendet wird. Bei den reinen Materialkosten sollte man zwischen 150 und 300 Euro rechnen.

Welche Bauvorschriften sind zu beachten?

Da die Teichbrücke im heimischen Garten in erster Linie ein schmückendes Element ist, kann man die Vorschriften, die für Brücken im öffentlichen Raum gelten, in Bezug auf Statik, Neigung oder Geländer vernachlässigen.

Zur eigenen Sicherheit und vor allem, wenn Kinder die Brücke benutzen, sollte die Brücke ein Geländer haben. Durch eine enge Stabfolge verhindert man, dass Kinder ihren Kopf durchstecken können.  

Muss das Holz behandelt werden?

Da die Brücke ganzjährig Wind und Wetter ausgesetzt ist, sollte das Holz mit Schutzlack versehen werden. Der Anstrich wird spätestens alle zwei Jahre erneuert. Dazu wird der alte Anstrich leicht angeschliffen, die abblätternden Farbteile werden dann gründlich entfernt, bevor die Brücke ihren neuen Anstrich mit dem Holzschutzmittel bekommt.

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