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Was aus einem alten Gartenteich machen? Umfunktionieren!

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Aus einem alten Teich im Garten ergeben sich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die neu gewonnene Fläche kann man zum Beispiel in verschiedenster Weise bepflanzen, zur Terrasse umfunktionieren oder einen Spielbereich für Kinder schaffen.

Möglichkeit 1: Gemüsebeet

Der meist halbschattige Standort des früheren Teichs eignet sich ausgezeichnet dazu, ein Gemüsebeet anzulegen. Der Boden sollte dabei locker, leicht sandig und humos sein und es darf sich keine Staunässe bilden.

Idealerweise wird das Beet in 3 bis 4 Zonen eingeteilt und ist maximal 1,30 Meter breit, damit es von beiden Seiten bequem bearbeitet werden kann. Es reicht also auch ein kleinerer Teich zur späteren Umnutzung.

Möchte man ein größeres Gemüsebeet, müssen Wege eingeplant werden, die mindestens 60 Zentimeter breit sind.

Mit dem Anlegen des Beets kann man nach dem stärksten Frost im Frühjahr beginnen und Kompost oder Dünger in den Boden einarbeiten.

Bei der Auswahl der Pflanzen ist zu berücksichtigen, dass man eine Mischkultur anlegt. Bei der optimalen Kombination der Gemüsepflanzen in Bezug auf Größe, Nährstoffbedarf, Reifezeit und Wurzelraum wird die Bodenqualität nachhaltig gefördert. Darüber hinaus schützen sich die Pflanzen gegenseitig vor Schädlingen.

Die größten Erfolge erzielt man mit einer 3-Jahres-Fruchtfolge, bei der sich in den einzelnen Beeten jährlich die Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer abwechseln. Zudem kann man ein weiteres Gemüsebeet für den Anbau standorttreuer Gemüsepflanzen anlegen.

Beliebte Starkzehrer sind Blumenkohl, Kartoffeln, Kohlrabi, Grünkohl, Rotkohl, Gurke, Tomaten, Sellerie oder Brokkoli. Sie benötigen besonders viel Nährstoffe.

Zu den Mittelzehrern zählen unter anderem Möhren, Spinat, Zwiebeln, Petersilie oder Borretsch. Unter den Schwachzehrern finden sich Erbsen, Feldsalat, Gartenkresse, Stangenbohnen oder Kräuter wie Basilikum und Majoran.

Etwas weniger Aufwand erfordert die Planung eines Beets mit standorttreuen Gemüsesorten, wie Spargel, Erdbeeren oder Beerensträucher, die man ohne Probleme mehrere Jahre lang an der gleichen Stelle anpflanzen kann.

Möglichkeit 2: Hochbeet

Auch ein Hochbeet eignet sich gut als Gemüsebeet. Mit einem Aufsatz kann es sogar schon ab Februar als Frühbeet genutzt werden. Da Hochbeete jedoch eine hohe Nährstoffkonzentration aufweisen, dürfen im ersten Jahr nur Blumen angebaut werden, die zu den Starkzehrern gehören wie Sonnenblumen, Geranien oder Chrysanthemen.

Im zweiten Jahr dann werden Gemüsesorten, die einen hohen Nährstoffbedarf haben, angepflanzt, wenn man das möchte. Das sind unter anderem Kartoffeln, Tomaten, Lauch, Auberginen, Zucchini und verschiedene Kohlarten.

Ein Hochbeet kann man entweder selbst bauen oder im Fachhandel kaufen.

Möglichkeit 3: Blumenbeet

Wird ein alter Teich in ein Blumenbeet umfunktioniert, muss der Boden feinkrümelig und gut mit Nährstoffen versorgt sein. Ist das Beet in der Mitte des Gartens, setzt man die hohen Leitpflanzen in die Mitte. Befindet sich das Beet am Rand des Gartens, kommen die Leitpflanzen nach hinten. Davor finden die etwas kleineren Begleitpflanzen ihren Platz und am äußeren Rand geht die Bepflanzung in die flachen Füllpflanzen über.

Bei der Auswahl der Pflanzen ist der Standort des Beets zu berücksichtigen. Man kann bei den Blumen jederzeit mit verschiedenen Farben spielen. Zudem ist es zu empfehlen, die Pflanzen so auszuwählen, dass man es fast das ganze Jahr hinweg im Garten blüht. Auch Ziergräser oder Pflanzen mit farbigem Laub oder Früchten sind gut geeignet.

Möglichkeit 4: Sitzplatz/Terrasse

Anstatt den ehemaligen Teich zu bepflanzen, kann man auch eine Terrasse oder einen Sitzplatz bauen. Bei den Materialien hat man die freie Auswahl aus Holz, Stein oder Beton mit zahlreichen Auswahlmöglichkeiten, was Farben oder Formate angeht.

Im Gegensatz zu einer Bepflanzung, benötigt eine Terrasse einen entsprechenden Unterbau aus einer wasserdurchlässigen Tragschicht. In der Regel besteht diese aus Mineralbeton und ist am besten auch 30 Zentimeter dick.

Den Sitzplatz kann man zum Beispiel auch etwas tiefer legen, baut zwei Treppenstufen ein und erstellt die Umrandung aus Blockstufen, auf denen man ebenso wunderbar sitzen kann. So wird der runde Teich zu einem optischen Highlight.

Möglichkeit 5: Grillplatz

Eine andere Möglichkeit der neuen Nutzung ist eine Grillstelle. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Im Handel gibt es zum Beispiel Feuerschalen oder Bausätze für einen Outdoor-Grill. Den Grill oder die Feuerstelle können etwas geübte Handwerker auch selber erstellen, wenn man die richtigen Materialien (Schamottsteine, Pflastersteine etc.) verwendet.

Möglichkeit 6: Ruhe-Lounge

Den ehemaligen Gartenteich kann man zu einer Ruhezone umfunktionieren. Schön ist zum Beispiel eine Holzterrasse mit passenden Sitzmöbeln oder Liegemöglichkeiten. Man kann sich auch ein richtiges Bett bauen und dies sogar überdachen.

Möglichkeit 7: Spielplatz

Wurde der Gartenteich mit einer Teichschale gebaut, so lässt sich diese ganz einfach zum Sandkasten umfunktionieren. Hatte man einen Teich aus Folie, so darf man den Sand nicht einfach auf die aufgefüllte und verdichtete Erde geben, um den Sandkasten gegen Unkraut oder Ameisen zu schützen. Bevor man den Sand in der gewünschten Höhe einbringt, verlegt man ein Unkrautvlies. Es hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit durchzulassen, bildet aber eine effektive Sperre zwischen Sand und Boden. Die Vlies-Folie kann auf verschiedene Arten verbaut werden.

Auch beim Spielplatz ist man in der Gestaltung und der Auswahl frei. Ob Rutsche, Schaukel, Wipptiere oder ganze Spieltürme – alles ist möglich.

Möglichkeit 8: Rasen

Als absoluter Neuling im Bereich Gärtnern wird der alte Teich später einfach mit Rasen eingesät oder man verlegt einen Rollrasen. So wird aus einem einst schönen Teich ein schönes zusätzliches Rasenstück.

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