Die Steinbach Compact 8 ist eine Sandfilteranlage für größere Aufstellpools: 450 Watt Pumpenleistung, 9.000 Liter Umwälzung pro Stunde und freigegeben für Becken bis 45.000 Liter. Der Kessel fasst rund 50 Kilogramm Filtersand, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.
Gesteuert wird über ein 6-Wege-Ventil, das neben Filtern und Rückspülen auch Nachspülen, Entleeren, Zirkulieren und Schließen erlaubt. Manometer und Vorfilter gehören dazu, die Pumpe ist selbstansaugend und sitzt auf einer gemeinsamen Grundplatte mit dem Kessel.
Wir haben Fördermenge, Anschlussmaße und die Rückmeldungen aus mehreren Saisons ausgewertet und eingeordnet, für welche Becken die Compact 8 die richtige Größe ist.
Für große Frame- und Aufstellpools ist die Compact 8 eine Anlage, die nicht am Limit arbeitet. Die 9.000 Liter pro Stunde bedeuten, dass auch ein großes Becken in vertretbarer Zeit vollständig umgewälzt wird, und das 6-Wege-Ventil macht Rückspülen und Entleeren zur Ventilstellung statt zur Bastelei. Prüfen Sie vor dem Kauf die Schlauchdurchmesser: Hier passen ausschließlich 38 Millimeter.
Spricht dafür
- 9.000 Liter Umwälzung pro Stunde, freigegeben bis 45.000 Liter Beckenvolumen
- 6-Wege-Ventil mit allen praxisrelevanten Stellungen
- Manometer zeigt zuverlässig an, wann rückgespült werden muss
- Selbstansaugende Pumpe mit Vorfilter
- Pumpe und Kessel auf gemeinsamer Grundplatte, steht stabil
Spricht dagegen
- Anschlüsse nur in 38 Millimeter, 32er Schläuche passen nicht
- Rund 50 Kilogramm Filtersand kommen als Extraposten dazu
- Mit 17,6 Kilogramm kein Gerät, das man ständig umstellt
- Im Betrieb deutlich hörbar
- Braucht einen festen, ebenen Standplatz mit Stromanschluss
- Für welche Beckengröße ist sie geeignet?
- Bis 45.000 Liter Wasserinhalt.
- Wie viel Sand wird gebraucht?
- Rund 50 Kilogramm, nicht im Lieferumfang.
- Welche Anschlüsse hat sie?
- Ausschließlich 38 Millimeter.
- Wie viel wälzt sie um?
- 9.000 Liter pro Stunde bei 450 Watt.
Was die Steinbach Compact 8 technisch ist
Eine Sandfilteranlage schickt das Poolwasser durch einen Kessel mit Quarzsand. Die Schmutzpartikel bleiben zwischen den Sandkörnern hängen, das gereinigte Wasser läuft zurück ins Becken. Setzt sich der Sand zu, steigt der Druck, und das Manometer zeigt an, dass rückgespült werden muss. Wie das abläuft, steht unter Sandfilteranlage rückspülen.
Das 6-Wege-Ventil ist der Bedienpunkt der Anlage. Filtern ist die Normalstellung, Rückspülen dreht die Fließrichtung um und spült den Schmutz in den Kanal, Nachspülen setzt den Sand wieder, Entleeren zieht Wasser aus dem Becken, Zirkulieren umgeht den Filter, Geschlossen sperrt ab.
Die Pumpe leistet 450 Watt, ist selbstansaugend und hat einen Vorfilter, der Blätter und grobe Partikel abfängt, bevor sie ins Laufrad geraten. Zusammen mit dem Kessel sitzt sie auf einer gemeinsamen Grundplatte im wetterfesten Kunststoffgehäuse. Weitere Anlagen im Sandfilteranlagen Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Filterkessel mit 6-Wege-Ventil und Manometer
- Selbstansaugende Pumpe mit Vorfilter
- Gemeinsame Grundplatte
- Anschlussstücke in 38 mm
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Rund 50 kg Filtersand
- Verbindungsschläuche zum Pool
- Adapter auf 32 mm
- Rückspülschlauch
- Zeitschaltuhr
Der Filtersand fehlt und ist die größte Nachbestellung. Gebräuchlich ist Quarzsand der Körnung 0,4 bis 0,8 Millimeter; alternativ lassen sich Filterglas oder Filterbälle einfüllen, die feiner filtern und leichter sind. Der Vergleich steht unter Filtersand, Filterglas oder Filterbälle.
Ebenfalls nicht dabei sind die Verbindungsschläuche und ein Rückspülschlauch. Eine Zeitschaltuhr ist keine Pflicht, spart aber Strom und sorgt dafür, dass die Anlage jeden Tag zuverlässig ihre Umwälzzeit bekommt. Passende Sandsorten im Pool Filtersand Überblick.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- 9.000 Liter Umwälzung pro Stunde
- Freigegeben bis 45.000 Liter Beckenvolumen
- 6-Wege-Ventil mit allen wichtigen Stellungen
- Manometer zeigt den Rückspülzeitpunkt an
- Selbstansaugende Pumpe mit Vorfilter
- Pumpe und Kessel auf gemeinsamer Grundplatte
- Wetterfestes Kunststoffgehäuse
- Auch mit Filterglas oder Filterbällen zu betreiben
Spricht dagegen
- Anschlüsse nur in 38 Millimeter
- Rund 50 Kilogramm Filtersand kommen hinzu
- 17,6 Kilogramm Eigengewicht
- Im Betrieb deutlich hörbar
- Fester Standplatz mit Strom erforderlich
- Muss vor dem Winter entleert werden
Alternativen zur Steinbach Compact 8
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Schlauchdurchmesser zuerst prüfen. 38 Millimeter, nichts anderes. Wenn Ihr Pool-Set mit 32er Schläuchen geliefert wurde, brauchen Sie Adapter oder neue Schläuche. Das ist der häufigste Grund für Ärger nach der Lieferung.
Umwälzzeit rechnen, nicht schätzen. Das Beckenwasser sollte pro Tag zwei- bis dreimal komplett durch den Filter. Bei 9.000 Litern pro Stunde und einem 30.000-Liter-Becken bedeutet das mehrere Stunden Laufzeit. Volumen ermitteln unter Pool Volumen berechnen.
Filtermedium mitbestellen. Rund 50 Kilogramm sind eine Ansage, sowohl beim Preis als auch beim Transport. Wer Filterbälle einfüllt, spart erhebliches Gewicht und filtert feiner, siehe Pool Filtersand.
Standplatz und Strom vorbereiten. Fest, eben, in Beckennähe, mit einer wettergeschützten Steckdose. Die Anlage muss außerdem so stehen, dass sich der Rückspülschlauch sinnvoll verlegen lässt.
Häufige Fragen
Wie viel Sand passt in den Kessel?
Rund 50 Kilogramm. Füllen Sie nicht mehr ein, als der Hersteller angibt, sonst gerät Sand ins Ventil und von dort ins Becken.Kann ich Filterbälle statt Sand verwenden?
Ja. Filterbälle filtern feiner und wiegen einen Bruchteil, müssen aber häufiger gereinigt werden. Der Vergleich steht unter Filtersand, Filterglas oder Filterbälle.Wie oft muss rückgespült werden?
Wenn das Manometer einen deutlich erhöhten Druck anzeigt, in der Regel etwa einmal pro Woche. Nach starkem Blatteintrag oder einer Algenbehandlung häufiger.Passen 32-Millimeter-Schläuche?
Nicht direkt. Die Anschlüsse sind auf 38 Millimeter ausgelegt, für 32er Schläuche brauchen Sie Adapter.Ist die Anlage laut?
Sie ist im Betrieb deutlich hörbar, wie alle Anlagen dieser Leistungsklasse. Ein Standplatz etwas abseits der Sitzecke ist zu empfehlen. Zur Einordnung der Pumpentypen siehe Intex Poolpumpen Test.Muss die Anlage die ganze Zeit laufen?
Nein, aber das Beckenwasser sollte täglich mehrfach umgewälzt werden. Eine Zeitschaltuhr übernimmt das zuverlässiger als das Gedächtnis. Was sonst noch zur laufenden Pflege gehört, steht unter Pool reinigen.Was ist vor dem Winter zu tun?
Anlage entleeren, Sand entnehmen oder den Kessel frostfrei lagern, Ventil auf Wintereinstellung. Wasserreste im Kessel oder in der Pumpe sind der häufigste Frostschaden, siehe Pool überwintern.Reicht die Anlage für einen 45.000-Liter-Pool?
Sie ist dafür freigegeben. Rechnen Sie in diesem Fall aber mit längeren Laufzeiten pro Tag, damit das Wasser oft genug durch den Filter läuft.Lohnt sich die Steinbach Compact 8?
Wer einen großen Frame- oder Aufstellpool betreibt, bekommt hier eine Anlage mit genug Reserve. 9.000 Liter pro Stunde, ein vollwertiges 6-Wege-Ventil, Manometer und Vorfilter decken den Alltag vollständig ab, und die gemeinsame Grundplatte macht den Aufbau stabiler als bei vielen Anlagen dieser Klasse.
Zwei Punkte gehören in die Kaufentscheidung: die auf 38 Millimeter festgelegten Anschlüsse und die rund 50 Kilogramm Filtersand, die nicht mitgeliefert werden. Wer ein kleineres Becken hat, ist mit der Active Balls 75 besser bedient, die weniger Platz und deutlich weniger Filtermedium braucht.
Weitere Steinbach Filteranlagen im Test:
Passend zum Thema:
- Sandfilteranlage rückspülen
- Pool Filtersand
- Filtersand, Filterglas oder Filterbälle
- Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage






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