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Mit Poolroboter schwimmen: Ist das gefährlich?

Home » Mit Poolroboter schwimmen: Ist das gefährlich?

Abgesehen von einer Pflege des Schwimmbeckens beziehungsweise Poolwassers mit chemischen Mitteln, ist der manuelle Aspekt der Reinigung maßgeblich wichtig. Diese beinhaltet zum Beispiel die Nutzung eines Keschers oder die Installation einer entsprechenden Filteranlage. Für die Säuberung des Bodens sowie in einer Vielzahl der Fälle auch der Wände stellt ein sogenannter Poolroboter eine sinnvolle Ergänzung dar.

In der Regel benötigt ein Poolroboter für die Reinigung des Schwimmbeckens jedoch eine gewisse Zeitspanne, sodass sich unweigerlich die Frage stellt, ob man den Pool währenddessen benutzen kann.

Da in dieser Hinsicht in Bezug auf den richtigen Umgang mit einem Poolroboter immer wieder Unsicherheiten bestehen, befasst sich dieser Artikel mit dem Thema. Er erklärt unter anderem welche Gefahren von einem Poolroboter ausgehen und wie diese einzuschätzen sind.

Die 2 Gefahrenquellen beim Schwimmen mit Poolroboter

Generell geht von einem Poolroboter an sich erst einmal keinerlei akute Gefahr für Leib und Leben aus, da die Hersteller die jeweiligen Modelle entsprechend konzipiert haben.

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Sowohl für eine adäquate Poolreinigung als auch für eine sichere Handhabung ist die Lektüre der Bedienungsanleitung, die im Normalfall auch Sicherheitsaspekte beinhaltet, maßgeblich.

In den folgenden Abschnitten wird auf der einen Seite auf die Elektronik sowie auf der anderen Seite auf das Verbindungskabel eingegangen.

Gefahrenquelle Nr. 1: Das Verbindungskabel

Um einem Stromunfall vorzubeugen, gibt es nicht nur innerhalb der Europäischen Union spezifische Richtlinien im Hinblick auf die Produktsicherheit. An diese haben sich die jeweiligen Produzenten zu halten, um zu garantieren, dass den Verbraucher ein funktionstüchtiges Gerät erreicht, welches keine akute Gefahr darstellt.

Wenn der Poolroboter über ein Verbindungskabel verfügt, durch das Strom geleitet wird, ist dieses nicht nur gegen eindringendes Wasser, sondern auch gegen den herrschenden Wasserdruck geschützt.

Es kann jedoch vorkommen, dass sich aufgrund der alltäglichen Nutzung unter anderem Risse oder andere Verschleißerscheinungen bemerkbar machen. Vor allem, wenn man sich dann zeitgleich mit den Poolroboter im Schwimmbecken aufhält, kann es gefährlich werden.

Gefahrenquelle Nr. 2: Die Elektronik

Da die entsprechenden Hersteller wissen, dass bei einem Poolroboter die Gefahr eines Stromunfalls besteht, wurde dieser Aspekt bei der Konzeption berücksichtigt. Es gibt hierzu Regelungen wie zum Beispiel die Richtlinie 2001/95 EG, welche konkrete Maßnahmen in der Hinsicht regeln, wobei das Beispiel nur in Europa gilt.

Aufgrund dieser Tatsache sind die elektronischen Komponenten besonders gegenüber dem Wasserdruck geschützt. Weiterhin wird durch das Gehäuse gewährleistet, dass kein Wasser in den Poolroboter eindringt und zu Beschädigungen führt. Man sollte daher vor allem auf Verschleißerscheinungen in Form von möglichen Rissen oder ähnlichem achten.

Der Einsatz des Roboters im Video

Das Video zeigt zu Beginn die einzelnen Komponenten eines Poolroboters und stellt dessen Funktionen im Detail vor. Mit der Hilfe eines entsprechenden Kabels wird der Poolroboter vor der Inbetriebnahme an das Stromnetz angeschlossen.

Im Anschluss wird das Einsetzen in den Pool sowie der Reinigungsprozess gezeigt. Man sollte darauf achten, das Kabel in seiner vollen Länge in das Wasser zu lassen. Nachdem die Säuberung stattgefunden hat, zeigt das Video ebenfalls wie der Poolroboter entnommen sowie anschließend selbst gereinigt und überprüft wird.



Statistiken zu Poolunfällen durch Poolroboter

Generell ist die Spannung, die von einem Poolroboter ausgeht, mit 24 Volt für einen Menschen in der Regel zwar nicht lebensgefährlich, allerdings kann sie durchaus Spuren hinterlassen. Es gibt zwar eine Statistik in Bezug auf Stromunfälle in einem häuslichen Rahmen, jedoch werden hierbei die Ursachen nicht näher eingegrenzt, sodass unklar ist, welchen Anteil Poolroboter daran haben.

Prinzipiell hat die Anzahl zwar abgenommen, wobei die Menge der Todesopfer im Trend jedoch zugenommen hat. In der Regel werden Unfälle im Haushalt mit elektronischen Geräten durch Fahrlässigkeit beziehungsweise Unachtsamkeit hervorgerufen und nicht durch einen technischen Defekt. Aus diesem Grund sollte man auch im Hinblick auf einen Poolroboter einen sorgsamen Umgang ausüben, um Poolunfälle möglichst zu vermeiden.

Sicherheitsmaßnahmen bevor Sie mit dem Poolroboter schwimmen

Es ist auf jeden Fall eine wesentlich sicherere Option auf den Badegang zu verzichten, wenn der Poolroboter zur Reinigung des Schwimmbeckens eingesetzt wird. Gesetzt den Fall, dass man sich doch für den Aufenthalt im Wasser entscheidet, sollte man ein paar vorbeugende Maßnahmen treffen. In den nachfolgenden Abschnitten wird daher unter anderem angesprochen, wie man mit dem jeweiligen Kabel und dem Poolroboter an sich umgehen sollte.

Nur hochwertige Poolroboter nutzen

Je nach Region, zum Beispiel in Europa, gibt es bestimmte Sicherheitsvorkehrungen für Produkte wie Poolroboter, die erfüllt werden müssen, um diese auf den Markt zu bringen. In der Regel erkennt man die Einhaltung dieser allgemein festgelegten Maßstäbe durch die entsprechenden Zertifizierungen beziehungsweise Zertifikate.

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Gesetzt den Fall, dass man sich dafür entscheidet einen Poolroboter in einem deutschen Fachhandelsgeschäft zu erwerben, sind diese Voraussetzungen normalerweise gegeben. Hat man jedoch ein gebrauchtes Produkt ins Auge gefasst, lohnt es sich genau auf die vorliegende Zertifizierung zu achten, die die Hochwertigkeit garantiert.

Den Zustand des Roboters überprüfen

Der Poolroboter sollte generell, vor allem jedoch, wenn er bei einer vorherigen Reinigung umgekippt ist, vor dem nächsten Einsatz auf Beschädigungen hin überprüft werden. Das Gehäuse kann unter anderem Risse sowie weitere Verschleißerscheinungen aufweisen, die insbesondere bei einem gleichzeitigen Badegang unerwünschte Auswirkungen haben können. Auch das dazugehörige Stromkabel des Poolroboters ist auf Risse hin zu kontrollieren, was sich besonders mithilfe der Hände durchführen lässt.

Nur unter Aufsicht mit dem Poolroboter schwimmen gehen

Es ist auf jeden Fall sinnvoll eine weitere Person in der Nähe zu wissen, wenn man während des Einsatzes eines Poolroboters schwimmen möchte. Diese kann unterstützend eingreifen, wenn zum Beispiel das Netzteil Gefahr läuft ins Wasser zu fallen oder man sich im Stromkabel verheddert. Zwar unterscheiden sich die konkreten Maßnahmen je nach Situation, allerdings wird eine zusätzliche Person bestimmt bis zu einem gewissen Grad erste Hilfe leisten können.

FAQ: Häufige Fragen zum Schwimmen mit Poolroboter beantwortet

Obwohl jede Situation vor Ort individuell verschieden ist, gibt es doch gewisse Gemeinsamkeiten, die man in Bezug auf das Schwimmen mit einem Poolroboter erkennen kann. Aus diesem Grund kommen in der Regel auch ähnliche Fragen in Bezug auf die Thematik auf, weshalb jene in den nachfolgenden Abschnitten im Detail beantwortet werden.

Gibt es Poolroboter ohne Kabel?

Selbstverständlich gibt es auch Poolroboter ohne Kabel, welche aus diesem Grund mit einem Akku betrieben werden. Vor allem die Firma Steinbach wartet in jener Hinsicht mit den Modellen Poolrunner Battery Basic und Battery + Poolrunner auf.

Welche Poolroboter sind hochqualitativ und beliebt?

Es gibt ein paar Hersteller, die hochwertige sowie beliebte Poolroboter produzieren. Dazu zählen zum Beispiel der Poolreiniger Power 4.0 der Firma Paradies Pool, ebenso wie der Schwimmbadreiniger APPcontrol von der Marke Steinbach.

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Fazit

Ein Poolroboter birgt zwar einige Gefahrenquellen, die möglicherweise einen Stromunfall verursachen können. In der Regel kann man bei zertifizierten Exemplaren jedoch davon ausgehen, dass sowohl die Elektronik als auch das entsprechende Kabel gegenüber dem Einfluss von Wasser geschützt ist.

Trotz allem kann ein Poolroboter Verschleißerscheinungen aufweisen, die ein gewisses Gefahrenpotenzial bergen, weshalb die entsprechenden Hersteller prinzipiell von einem gleichzeitigen Badegang abraten. Möchte man es dennoch wagen, sollte man den jeweiligen Poolroboter vorher in dieser Hinsicht kontrollieren und auf eine Aufsichtsperson setzen, die im Notfall eingreifen kann.

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