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Kapillarsperre Teich: 6 Möglichkeiten und richtig anlegen

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Die Kapillarsperre ist als Abtrennung des Gartenteiches und seiner Vegetation von der anderen Vegetation außerhalb des Teiches gedacht. Eine Kapillarsperre am Gartenteich verhindert einen Wasserverlust, der schnell teuer werden kann.

Definition und Nutzen einer Kapillarsperre für den Teich

Bei einer Kapillarsperre im Gartenteich handelt es sich um eine Einfassung, die die Anlage komplett ummantelt. Diese Sperre zwischen Teich und der angrenzenden Umgebung ist eine Saugsperre, auch Wurzelsperre genannt.

Umgekehrt wird vermieden, dass Nährstoffe in den Teich eindringen können, wie beispielsweise nach starkem Regen. Da der Teich komplett vom Umfeld abgetrennt wird, muss der Bau genau und gut geplant werden.

Durch die klare Trennung zwischen dem Teichrand und der Bepflanzung beziehungsweise der Gartenanlage wird verhindert, dass durch das umgebende Erdreich Wasser aus dem Teich gesaugt wird, beziehungsweise, dass Fremdstoffe in den Teich gespült werden.

Dringen von außen in den Teich Nährstoffe ein, beeinträchtigt dies die Versorgung des Wassers mit Sauerstoff. Dies kann zu einem erhöhten Algenwachstum führen.

Vor allem Wurzeln der benachbarten Bodenbepflanzung saugen im Teich ohne Kapillarsperre enorm viel Wasser aus dem Teich. Dadurch sinkt der Wasserspiegel zum Teil deutlich ab. An einem heißen Sommertag kann ein Gartenteich so viele hundert Liter Wasser verlieren, was auf die Dauer enorme Kosten verursacht.

Ein Absinken des Wasserspiegels verschlechtert auf der anderen Seite die Qualität des Wassers und mindert auf der anderen Seite die Entwicklung von Mikroorganismen. Dies wirkt sich negativ auf die Teichpflanzen und tierischen Wasserbewohner aus.

Eine Kapillarsperre am Gartenteich verhindert außerdem, dass sich flach wurzelnde Teichpflanzen in den Landbereich ausbreiten, wo sie nicht genügend mit Wasser versorgt werden, wenn es zu warm und trocken ist.

Mögliche Materialien für eine Kapillarsperre

Welche Form einer Kapillarsperre gewählt wird, hängt vom Teichumfeld ab. Eine einfache Kiesschüttung ist zum Beispiel sinnvoll für Folienteiche, die direkt am Rasen oder an einem Pflanzbeet liegen. Bei Terrassen oder Uferwegen kann deren Fundament bereits als Teil der Kapillarsperre verwendet werden.

Saugsperren kann man aber auch durch Platten aus Stein, Beton oder Holz einrichten.

Darüber hinaus bietet der Fachhandel unterschiedliche Varianten an Kapillarsperren in Modulform an. Einfach zu installierende Sperren sind komplette Teichrandsysteme aus Metall, Kunststoff oder aus PVC-Bändern.

Wird Metall eingesetzt, so ist das meistens Aluminium. An diesen Teichrandsystemen ist ein Profil befestigt, das ein Einklemmen von Teichfolie und Vlies einschließlich Ufermatten ermöglicht.

Eine einfache unkomplizierte Lösung, die keine Kapillarsperre notwendig macht, ist der Einbau eines Fertigteichs mit einem hochgezogenen und meist senkrechten Rand.

Auch Bottiche, Kübel oder halbierte Fässer als Teich benötigen keine Kapillarsperre. Wie bei Fertigteichen kann das Wasser keinen Kontakt mit dem umliegenden Boden und Pflanzen aufnehmen.

Was spricht für ein Aluminium-Profil als Kapillarsperre?

Eine Kapillarsperre aus Aluminium ist sehr langlebig und hat eine hohe Haltfestigkeit, wodurch sie Druck durch Wurzeln gut standhält. Ein Aluminium-Profil ist relativ biegsam, kann damit sicher mit der Teichfolie und dem Vlies verbunden werden und lässt dennoch einen kleinen Spielraum für Bewegungen von Vlies und Folie.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Erdanker tiefer liegen und dadurch später nicht sichtbar sind. Auf der anderen Seite ist ein Profil aus Aluminium meistens teurer als ein Kunststoff-Profil.

Kunststoff-Profile sind gut verlegbar

Ein Profil aus Kunststoff hat die gleiche Funktionsweise wie das aus Aluminium und ist dabei meistens günstiger. Neben der guten Verlegbarkeit sitzen auch hier Vlies und Folie für einen sauberen Abschluss am Teichrand fest im Profil.

Die durchschnittliche Haltbarkeit liegt dabei bei bis zu zehn Jahren, wobei günstigere Produkte schneller porös werden können. Außerdem kann Hitze den Kunststoff ausdehnen und festen Halt negativ beeinflussen. Die Haltbarkeit ist damit etwas eingeschränkt.

PVC-Band als günstige Alternative

Die preiswerteste Variante, ein fertiges Teichrandsystem einzubauen, sind Bänder aus PVC, die man sehr flexibel und schnell anlegen kann, die jedoch kein Profil zum Einstecken oder zum Befestigen von Folie, Vlies oder Ufermatten haben.

PVC-Bänder werden an Pfählen befestigt, die gleich hoch mit dem oberen Rand abschließen, später aber deutliche sichtbare Auswuchtungen zeigen. Die Pfähle werden im Abstand von 50 bis 60 Zentimetern um den Gartenteich herum in den Boden geschlagen. Da bei diesem System das Band an die Folie verschraubt wird, besteht die Gefahr, dass diese reißt.

Diese Form der Teichrandsysteme ist aber die beste Lösung für nachträglichen Einbau der Kapillarsperre im Gartenteich. Teichrandsysteme gibt es in verschiedenen Längen und Größen.

Kapillarsperre verlegen: 6 Möglichkeiten

Damit der Teich nicht an Wasser verliert, bieten sich mehrere Möglichkeiten mit unterschiedlichen Materialien an, eine Kapillarsperre einzurichten. Im Fachhandel gibt es beispielsweise diverse Teichrandsysteme als Kapillarsperre, wie Teichrandbänder aus PVC (PondEdge Teichrand) in verschiedenen Längen und Bandstärken.

Die Befestigung der Folie am Rand kann zur Herausforderung werden und ist abhängig von der Uferbeschaffenheit. Man muss die Teichfolie am Rand befestigen, damit sie nicht herunterrutscht, wenn der Teich komplett mit Wasser befüllt ist. Dies geschieht übrigens ganz zum Schluss nach dem Einbau der jeweiligen Saugsperre.

Nachfolgend werden sechs Möglichkeiten aufgezeigt, eine Kapillarsperre zu verlegen beziehungsweise einzubauen.

Möglichkeit 1: Eine Sperre mit Teichfolie

Üblicherweise wird die Saugsperre in einem Zug mit der Teichfolie eingebaut. Die Folie muss dabei zwischen 60 und 80 Zentimeter über den eigentlichen Teichrand hinausragen.

Die überschüssige Folie wird erst entfernt, wenn zum Schluss der Teich mit Wasser gefüllt ist. Schließlich wird die Folie durch den Wasserdruck noch ein paar Zentimeter in die Teichgrube gezogen.

Möglichkeit 2: Beton-, Holz- oder Steinplatten am Teichrand

Am einfachsten legt man die Platten aus dem gewünschten Material auf den Beton, sodass der Beton nicht mehr sichtbar und vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Bei dieser Art kann im Prinzip kein Schmutz in den Beton eindringen, wodurch es fast keinen Pflegeaufwand gibt.

Indem man um den Teich herum Platten positioniert und darauf die Teichfolie befestigt, ist eine Kapillarsperre zügig und ohne viel Aufwand funktionstüchtig.

Möglichkeit 3: Eine einfache Kiesschüttung

Eine Wurzelsperre mit Kiesschüttung ist die von der Installation her einfachste Bauweise und ist deshalb auch sehr beliebt, wenn man die Arbeiten eigenständig ausführen möchte.

Für die Schüttung muss man einen rund 20 Zentimeter tiefen und breiten Graben rund um den Gartenteich ausheben. Die Folie, die man deshalb bis zu 80 Zentimeter über den Teichrand überlappen lässt, wird in diesem Graben ausgelegt. Bei der Planung des Teichs muss daher der zusätzliche Bedarf an Teichfolie unbedingt einkalkuliert werden.

Sobald der Graben mit Kies befüllt ist, ist die Sperre funktionsbereit. Der Nachteil ist, dass sich bei dieser Art der Kapillarsperre mit der Zeit Verunreinigungen, Staub, Laub oder Erde in den Zwischenräumen absetzen. Haben sich zu viele Fremdpartikel angesammelt, können darin mit der Zeit Pflanzen wachsen, die einen Kapillareffekt bewirken.

Eine Saugsperre mit Kiesschüttung bringt deshalb einen großen Pflegeaufwand mit sich.

Möglichkeit 4: Sperre in Verbindung mit dem Uferweg

Das Anlegen eines Wegs entlang des Teichufers kann sehr gut mit dem Bau einer Kapillarsperre verbunden werden. Dazu muss man wieder einen Graben um den Teich als Saugsperre legen, um die Folie im Graben auslegen zu können.

Der Graben wird dann nicht mit Kies, sondern mit Beton verfüllt. Der Beton ist gleichzeitig für die Befestigung der Teichfolie und als Fundament für den Uferweg. Das Material des Plattenbelags ist beliebig, am besten verwendet man aber Betonplatten.

Ein Belag aus Betonplatten hat den Vorteil, dass er kaum gepflegt werden muss. Auf der anderen Seite ist es nur mit erhöhtem Aufwand möglich, den Teich später zu vergrößern.

Möglichkeit 5: Terrasse als Teil der Kapillarsperre

Den Gartenteich direkt an der Terrasse zu haben, erhöht die Aufenthaltsqualität und den Erholungsfaktor. Von der Terrasse direkt auf den Teich zu schauen, ist nicht nur ein Genuss, sondern man kann die Terrasse praktischer Weise mit der Kapillarsperre kombinieren.

Dazu wird fast unmittelbar am Teich ein Sockel gebaut, der entlang der gesamten Terrasse führt, damit der Plattenbelag stabil ist. Hinter dem Sockel wird das Terrassenfundament, am besten aus Beton, hergestellt.

Zwischen dem ersten Sockel und den ersten Terrassenplatten muss die Teichfolie gelegt werden. Zur besseren Stabilität führt man die Folie zwischen Fundament und Plattenbelag noch ein wenig weiter und zieht sie danach aus einer Fuge heraus, um sie abschließend abzuschneiden und optisch verschwinden zu lassen.

Das große Plus dieser Art der Kapillarsperre ist der geringe Pflegeaufwand und die Langlebigkeit.

Möglichkeit 6: Teichrandsysteme als unkomplizierte Sperre

Es ist außerdem möglich, seine Kapillarsperre durch ein sogenanntes Teichrandsystem anzulegen. Hierbei erfolgt die Befestigung durch Uferbänder, die über Erdpfähle befestigt werden. Die angebotenen Waren im Handel sind vielfältig und decken fast jedes Bedürfnis ab.

Ein großer Vorteil der Teichrandsysteme ist, dass mit ihnen Unebenheiten im Gelände kein Problem sind und sich diese unkompliziert ausgleichen lassen.

In 6 Schritten eine Kapillarsperre anlegen

Unter den vielen Möglichkeiten, eine Kapillarsperre anzulegen, ist eine Kiesschüttung eine leicht umsetzbare und preiswerte Lösung. Man kann dabei auf einfache Weise einen natürlichen Teichrand herstellen: als Sumpfzone oder Feuchtzone für Teichpflanzen.

Schritt 1: Was ist vorab zu beachten?

Liegt der Gartenteich an einer Terrasse, deren Gefälle in Richtung des Teiches geht, ist es angebracht, durch ein Profilholz einen erhöhten Rand zu schaffen, über den die Folie gezogen wird. Außerdem muss man den Gartenteich erst komplett vorbereiten und erst ganz zum Schluss die Kapillarsperre setzen.

Schritt 2: Graben ausheben

Heben Sie für die Kiesschüttung rund um den Gartenteich einen ungefähr 20 Zentimeter breiten und 20 Zentimeter tiefen Graben aus.

Schritt 3: Folie auslegen

Die Folie wird jetzt sorgfältig ausgelegt und sollte beim Einbringen zirka 60 bis 80 Zentimeter über den eigentlichen Teichrand führen. Die Mehrmenge an Folie für die Kapillarsperre muss bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Schritt 4: Teich mit Wasser befüllen

Der Gartenteich wird zunächst nur so hoch mit Wasser befüllt, dass die Tiefwasserzone gefüllt ist. Die Teichfolie passt sich dadurch dem Gelände an.

Schritt 5: Graben mit Kies auffüllen

Der kleine Graben als Kapillarsperre wird nun mit Kies, Kieseln oder Steinen aufgefüllt. Zur Sicherheit wird vor dem Befüllen nochmals ein Stück Vlies im gesamten Graben ausgelegt.

Schritt 6: Kapillarsperre verstecken

Anschließend wird der Uferbereich bis kurz unter den oberen Rand mit Kies oder Erde aufgefüllt. Dadurch entsteht ein natürlicher Teichrand mit einem optischen Gesamtbild und gleichzeitig ist die Kapillarsperre nicht mehr zu sehen. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Kapillarsperre beantwortet

Welcher ist der richtige Standort für den Gartenteich?

Die Auswahl des Gartenteichstandorts ist der erste Schritt bei der Planung eines Teichs im eigenen Garten. Hierbei müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden: Sonneneinstrahlung, Wind, Laubfall und Beschaffenheit des Bodens, um das biologische Gleichgewicht im Teich nicht zu stören. Ein geeigneter Platz spart in der Folge mögliche Nachbesserungen und viel Arbeit und sorgt auf der anderen Seite für viel und lang anhaltende Freude.

Kann man eine Kapillarsperre nachträglich anlegen?

Eine Kapillarsperre kann auch nach dem Bau eines Gartenteiches installiert werden. Hierzu kommen fertige Teichrandsysteme zum Einsatz, in diesem speziellen Fall Teichrandbänder aus PVC, die es in verschiedenen Bandstärken und Rollenlängen gibt. 

Der nachträgliche Einbau einer Saugsperre ist allerdings etwas aufwändig. Wird der Bau eines Gartenteichs geplant, so ist es sinnvoll, die Kapillarsperre gleich zu integrieren.

Sollten Kapillarsperren im Erdreich versenkt werden?

Saugsperren müssen nicht im Erdreich versenkt werden. Sie dienen nämlich als Randerhöhung und sind somit in ihrer Höhe variabel anzubringen. Die Pfähle und Bodenanker sind dagegen natürlich ins Erdreich zu setzen.

Was kosten Kapillarsperren?

Der Preis der Kapillarsperren hängt von verschiedenen Faktoren ab, ob man sie zum Beispiel selbst einbaut und wie groß der Teich ist. Aufgrund der Vielzahl der Angebote und Ausführungen im Fachhandel lässt sich praktisch jede Preisklasse bedienen.

Wann kann ich auf eine Kapillarsperre verzichten?

Fertigteiche mit einem hochgezogenen Rand, oder einen Rand, der senkrecht aufgebaut ist, benötigen keine zusätzliche Kapillarsperre. Man spricht dann von einem Teich ohne Kapillarsperre.

Werden Bottiche, Kübel oder halbierte Fässer als Teich verwendet, kann ebenfalls auf eine Kapillarsperre verzichtet werden. Auch hier kann das Wasser keinen Kontakt mit dem umliegenden Boden und Pflanzen aufnehmen. Bei diesen Formen steht als Sperre der Rand zur Verfügung.

Warum verliert der Teich Wasser trotz Kapillarsperre?

Trotz eingebauter Kapillarsperre oder Saugsperre kann der Gartenteich deutlich mehr Wasser verlieren, als dies zum Beispiel durch natürliche Verdunstung der Fall sein sollte.

Im schlimmsten Fall funktioniert die Saugsperre nicht, da sie nicht fachgerecht gestaltet wurde oder im Laufe der Jahre in Mitleidenschaft gezogen und durch Witterungseinflüsse porös wurde. Wenn der Teich undicht ist, hat möglicherweise die Teichfolie auch ein Loch bekommen, was in seltenen Fällen passieren kann.

In beiden Fällen, wenn der Teich an Wasser verliert, muss dringend gehandelt und herausgefunden werden, wo das Loch in der Folie ist, beziehungsweise an welcher Stelle die Kapillarsperre unterbrochen ist. Dazu füllt man den Gartenteich zunächst bis zum Rand mit Wasser.

Täglich markiert man dann mit Kreide an der Teichfolie den Wasserstand. Sinkt der Pegel nicht mehr deutlich ab, ist das Niveau gefunden, auf dem sich das Loch befinden muss. Der verdächtige Bereich wird mit einem Tuch gereinigt und genauer untersucht.

Größere Löcher entstehen zum Beispiel durch Wurzeln oder scharfkantige Steine, die sich unter die Folie schieben. Sie sind bereits durch ein Abtasten leicht zu finden. Gerne entstehen Beschädigungen an Falten der Folie, die aus diesem Grund ebenfalls gut überprüft werden müssen.

Kleinere Löcher lassen sich bei PVC-Folien leicht großflächig mit einem neuen Stück Folie in Eigenregie problemlos überkleben und abdichten. Bei größeren Löchern und anderen Folien sollte ein Fachmann das Abdichten übernehmen, da spezielle Kleber und eine Heißluftpistole benötigt werden.

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