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Bodenablauf Teich Test: Die besten Teich Bodenabläufe

Home » Bodenablauf Teich Test: Die besten Teich Bodenabläufe

Bodenabläufe dienen zur ständigen Reinigung des Teichbodens und sind hauptsächlich in einem Koiteich unverzichtbar. Die Geräte sind immer gleich aufgebaut und unterscheiden sich lediglich im Durchmesser der Schläuche beziehungsweise Rohre, was die Durchflussmenge bestimmt. Am besten wird der Bodenablauf mit einem Schwerkraftfilter kombiniert, damit man eine gute Wasserqualität bekommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Anlegen eines Teichs sollte der Bodenablauf eingeplant werden, da eine nachträgliche Installation größere Umbauarbeiten erforderlich macht. Kleinere Gartenteiche kommen mit einem einzigen Bodenablauf aus. Hat man einen Koiteich mit einer Größe von 36 Quadratmetern sind zum Beispiel bereits zwei Bodenabläufe und ein Skimmer notwendig.
  • Da in einem Schwimmteich eine höhere Belastung auftritt, verwendet man dort einen stabileren Bodenablauf als im Fischteich.
  • Teiche ohne Bodenablauf kann man mit einem sogenannten umgekehrten Bodenablauf ohne eine Folienführung am Teichboden installieren. Ein nachträglicher Einbau ist somit möglich.

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Wie funktioniert ein Bodenablauf im Teich?

Der Bodenablauf erzeugt auf dem Teichgrund ständig eine leichte Strömung und verhindert die Ablagerung von Schlamm. Zudem werden Schwebepartikel dem Filterkreislauf zugeführt und die Wasserqualität wird optimiert.

Ein Bodenablauf sollte immer an der tiefsten Stelle des Teichs angebracht werden, da sich dort der Bodenschlamm sammelt. Optimal ist es, wenn der Teichgrund abgeschrägt auf den Bodenablauf zuläuft.

Die verschiedenen Teich-Bodenablauf-Arten

Prinzipiell haben Bodenabläufe immer denselben Aufbau. Sie unterscheiden sich nur in den Durchmessern und damit in der höchstmöglichen Durchflussmenge. Ein weiterer Unterschied ist die Stabilität und damit die Belastbarkeit der Bodenabläufe. So benötigt man in einem Fischteich einen weniger stabilen Ablauf als in einem Schwimmteich. Zu empfehlen ist ein belüfteter Bodenablaufdeckel, der auf alle Standard-Bodenabläufe passt.

Bodenabläufe sollten immer direkt mit dem Anlegen des Gartenteichs eingeplant und eingebaut werden, da sie unter dem Teich liegen und eine spätere Nachrüstung sehr aufwendig werden kann. Als Alternative zum späteren Einbau ist der sogenannte umgekehrte Bodenablauf eine Option, da bei dieser Art keine Foliendurchführung am Teichgrund erforderlich ist.

Der Fachhandel bietet unter anderem nachfolgende Ausführungen an:

  • Bodenablauf mit Edelstahlring zum leichteren Abnehmen des Deckels
  • Bodenablauf mit Belüftungsdeckel
  • Bodenablauf aus GFK
  • Bodenablauf aus ABS
  • Bodenablauf mit Kammer

Benötigt jeder Teich einen Bodenablauf?

Ein Bodenablauf dient zur Reinigung von Gewässern. Am Teichgrund eingebaut erzeugt das Gerät eine Strömung, die Schwebepartikel dem Filterkreislauf zuführt und verhindert, dass sich Schlamm am Teichboden absetzt.

Für den normalen Gartenteich wird ein Bodenablauf nicht benötigt. Hat man einen Schwimmteich oder einen großen Teich mit Fischbesatz, ist der Ablauf ein Muss. Je nach Größe des Gewässers müssen mehrere Bodenabläufe eingebaut werden.

Entscheidet man sich für einen kleineren Teich, sollte man den Querschnitt des Rohrs vom Bodenablauf zum Filter verkleinern. So erhöht sich die Fließgeschwindigkeit und Ablagerungen von Keimen werden vermieden.

Bodenabläufe und Filtersysteme am Koiteich werden im Idealfall durch die Schwerkraft gespeist. Der erforderliche Druck für den Volumenstrom in einem Schwerkraftsystem wird nicht durch die Teichpumpe, sondern durch Gravitationskräfte erzeugt. Erst nach dem Durchlaufen der gesamten Filteranlage ist eine Pumpe eingebracht, die das Wasser wieder in den Teich zurückbefördert.

Der Fachhandel bietet hierzu verschiedene Systeme an, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Bei der Schwerkraftversion mit Filterkammer ist der auf dem Teichboden installierte Bodenablauf mit einem breiten Rohr verbunden, das das Wasser mittels Schwerkraft zum Schwerkraftfilter führt. Das gereinigte Wasser wird anschließend mithilfe einer Förderpumpe aus dem Filter gezogen und durchläuft auf dem Rückweg zum Teich noch den UV-C-Klärer.

Vorteile Schwerkraftversion mit Filterkammer

  • Technik ist unsichtbar installiert
  • Die Pumpe befördert nur sauberes Wasser und verstopft deshalb nicht
  • Bessere Filterleistung
  • Platzsparend
  • Stromersparnis, da nur schwache Pumpe benötigt wird
  • Kaum Schmutzstellen im Teich

Nachteile Schwerkraftversion mit Filterkammer

  • Teurer in der Anschaffung
  • Aufwendige Installation
  • Weniger für kleine Teiche geeignet
  • Technik ist nicht so einfach zugängig

Bei der Schwerkraftversion mit Pumpenkammer wird das Wasser ebenfalls durch Schwerkraft durch einen Bodenablauf und ein Rohr befördert, allerdings nicht direkt zum Filter, sondern zu einer Pumpenkammer. Von hier aus wird das Wasser dann per Pumpe zum UV-C-Klärer oder zu einem Vorfilter und von dort aus zum Schwerkraftfilter gepumpt. Nach der mechanischen und biologischen Aufbereitung fließt es anschließend zurück in den Teich.

Vorteile Schwerkraftversion mit Pumpenkammer

  • Gut geeignet für große Teiche und speziell für Koi-Teiche
  • Kaum Schmutzstellen im Teich
  • Technik leicht zugänglich: einfache Reinigung
  • Zuschalten nachträglicher Pumpen möglich
  • Einfache Filtererweiterung
  • Filter muss nicht eingegraben werden
  • Stromsparend

Nachteile Schwerkraftversion mit Pumpenkammer

  • Filter steht sichtbar am Teichrand und nimmt Platz weg
  • Relativ aufwendige Installation

Wie viele Bodenabläufe braucht ein Teich?

Die Zahl der Bodenabläufe hängt von der Teichgröße ab. Bei einem einfachen Gartenteich ist ein Bodenablauf nicht zwingend notwendig. Bei einem Teich mit Koi darf dieses Gerät nicht fehlen. Die Zahl der Abläufe ist einfach zu berechnen, wenn man zugrunde legt, dass das gesamte Teichvolumen alle ein bis zwei Stunden umgewälzt werden sollte.

Durch einen Bodenablauf mit einem Durchmesser von 110 Millimetern laufen in Kombination mit einem Schwerkraftfilter pro Stunde rund 12.000 Liter Wasser. Da in der Regel noch ein Skimmer zur Reinigung des Oberflächenwassers installiert ist, der ebenfalls rund 12.000 Liter Teichwasser transportiert, ist bei einem 24 Quadratmeter großen Teich ein einziger Bodenablauf ausreichend.

Ab einer Größe von 36 Quadratmetern benötigt man zwei Abläufe, ab 48 Quadratmeter drei Abläufe. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht zu viele Bodenabläufe eingebaut werden, da ansonsten keine ausreichende Strömung am Teichboden entsteht und der Schmutz nicht abtransportiert wird und sich am Boden ablagert.

Sind dagegen zu wenige Abläufe installiert, gelangt nicht ausreichend Wasser zum Teichfilter. Dieser kann dann leer gesaugt werden, läuft trocken und kann beschädigt werden.

Wie kann man einen Bodenablauf in den Teich einbauen?

Den Bodenablauf setzt man am besten an der tiefsten Stelle im Teich, wobei eine leichte Abschrägung zum Bodenablauf optimal ist. Bodenablauf und Skimmer sollten mit Zugschiebern kombiniert werden, damit man bestimmen kann, wo im Teich Wasser abgesaugt wird.

Unter dem Gartenteich befindet sich ein Abwasserrohr, das zum Filter führt. Die Rohre müssen genau verlegt und gut im Boden verankert werden.

Der Bodenablauf besteht aus einem Gehäuse aus PVC sowie aus einem Klemmflansch und wird am Teichboden angeschraubt. Das Gehäuse liegt unter der Folie am besten in einem Betonfundament, in dem auch das mit dem Flansch verbundene Abwasserrohr fest verankert ist.

Beim Installieren des Bodenablaufs ist es empfehlenswert, die mitgelieferte Schutzkappe eingesetzt zu lassen, so muss das Rohr später nicht gereinigt werden. Der Klemmflansch des Bodenablaufs wird beim Verlegen der Teichfolie mit dem unter der Folie liegenden Gehäuse verschraubt und zur Sicherheit zusätzlich mit Spezialkleber verklebt. Der Flansch ermöglicht einen leichten Einbau.

Danach kann man die Teichfolie im Inneren des Bodenablaufs zurückschneiden, um ein sauberes Strömungsverhalten zu bekommen.

Kann man einen Bodenablauf im Teich nachträglich einbauen beziehungsweise nachrüsten?

Um sich viel Aufwand zu ersparen, sollte der Bodenablauf von Beginn an eingeplant werden, da sich das Abwasserrohr unter dem Teich befindet.

Ein umgekehrter Bodenablauf ist ein besonderes Modell für einen nachträglichen Einbau in Teichen. Der umgekehrte Bodenablauf wird nachträglich auf den flachen Teichboden gestellt, wobei sein Deckel mit unten angebrachten Abstandhaltern das Wasser ansaugt.

Dieses Modell kann zwar nur mit einer Pumpe betrieben werden, dafür muss man keine Foliendurchführung am Teichgrund machen.

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