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Filtersand, Filterglas oder Filterbälle: Was ist besser?

Der Sprung ins kühle Nass nach einem anstrengenden Tag lädt einerseits zu entspannten Stunden, andererseits aber auch zu dem Herumtoben mit kleineren Wasserratten ein.

Damit man während der Badesaison in den sommerlichen Monaten keine langen Warteschlangen im Schwimmbad beziehungsweise den Weg dorthin in Kauf nehmen muss, entdecken immer mehr Menschen die Vorzüge eines Pools im eigenen Garten.

Sowohl Kinder als auch Erwachsene erfreuen sich regelmäßig anhand der Erfrischung in kristallklarem Wasser, allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit dies auch in Zukunft so bleibt.

Um nicht nur die ansprechende und einladende Optik des Poolwassers zu erhalten, sondern außerdem mit gutem Gewissen ein hygienisch einwandfreies Badeerlebnis genießen zu können, gibt es auf der einen Seite Maßnahmen der chemischen Pool- beziehungsweise Wasserpflege, welche sich auf den Einsatz von Chemikalien zur Beeinflussung der Eigenschaften des Wassers eines Schwimmbeckens wie zum Beispiel dem PH- oder Chlorwert konzentrieren.

Abgesehen davon sollte man jedoch ergänzend dazu gewisse Tätigkeiten der manuellen Poolpflege, unter anderem zählt hierzu die Verwendung eines Keschers, voll ziehen, wobei die Nutzung einer Sandfilteranlage hierbei nicht nur ein hohes Maß an Arbeits- sondern auch an Zeitersparnis verspricht.

Aufgrund der Tatsache, dass eine Filteranlage anhand eines Filtermediums selbst feinste Schmutzpartikel aus dem Poolwasser entfernt, werden in dem nachfolgenden Artikel die entsprechenden Ausführungen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vor gestellt.

Die verschiedenen Filtermedien in der Übersicht

Wie der Name bereits vermuten lässt, wird in einer Sandfilteranlage klassischerweise Sand als Filtermedium verwendet beziehungsweise er wird von vielen Herstellern nach wie vor explizit empfohlen.

Allerdings gibt es neben dem häufig favorisierten Quarzsand noch andere weitere Materialien, die bei dem Einsatz in einer Anlage, welche das Wasser des Pools durch den Filtervorgang von kleinsten Schmutzteilchen befreit, sehr gute Resultate erzielen können.

In den folgenden Textabschnitten werden diese nicht nur einzeln im Detail erläutert, sondern die positiven sowie negativen Aspekte einer jeden Methode werden ebenfalls an gesprochen.

Filtersand

In den meisten Fällen besteht Filtersand traditionellerweise aus spezifischem Quarzsand, welcher oftmals eine Korngröße zwischen 0,4 Millimetern bis 2,5 Millimetern auf weist, wobei man für die ideal zu verwendenden Maße auch immer die individuelle Bedienungsanleitung mit den entsprechenden Angaben des Produzenten der vor liegenden Sandfilteranlage konsultieren sollte, da es je nach Modell Abweichungen geben kann.

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Bei einem korrekt aus gewählten Filtersand und einer an die Faktoren vor Ort, wie zum Beispiel das Nutzungsverhalten der Badegäste, angepassten Laufzeit der Filteranlage, erfüllt vor allem Quarzsand seine reinigende Funktion sehr zuverlässig und muss nur circa alle 2 Jahre aus getauscht werden, wodurch der sich der im Vergleich niedrige Kaufpreis noch mehr bemerkbar macht.


  • Eine bewährte und stetig weiterentwickelte Methode
  • Sehr gute Reinigungsleistung bei adäquater Körnung
  • Preiswertes Filtermedium
  • Keine hohen Betriebskosten


  • Austausch des Filtermediums nach 1-2 Jahren notwendig
  • Nur für bestimmte Poolgrößen geeignet


Filterglas

Eine alternative Option zu der Nutzung von Sand als Filtermedium stellt Filterglas dar, welches im Prinzip einem ähnlichen Modell folgt wie eine Sandfilteranlage, weshalb eine Umrüstung in einer Vielzahl der Fälle sehr einfach vonstatten gehen kann.

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Die gläsernen Kügelchen, die den Sand ersetzen, bieten fremden Organismen wie zum Beispiel Bakterien noch ein Mal weniger Angriffsfläche, sodass der teure Preis sich in einer nochmals besseren Qualität des Poolwassers erkennen lässt.

Außerdem muss Filterglas laut den Angaben von einigen Herstellern erst nach einer Zeitspanne von 4 Jahren aus gewechselt werden.


  • Längere Lebensdauer
  • Verbesserte Säuberungsfunktionen in allen Bereichen


  • Ein im Vergleich hoher Kaufpreis


Filterbälle

Immer häufiger ersetzen auch sogenannte Filterbälle, dabei handelt es sich um aus Filterwatte hergestellten Kugeln, die auf dem Kunststoff Polyethylen basieren, sowohl Filtersand als auch Filterglas.

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Diese vergleichsweise sehr neue Technik stammt aus der Aquaristik und soll aufgrund ihrer noch feineren Strukturen sowie den damit verbundenen erhöhten Oberfläche außerdem dazu in der Lage sein zum Beispiel Sonnencreme aus dem Wasser eines Pools zu entfernen, wobei das vom Gewicht her leichte Filtermedium erst in den folgenden Jahren zeigen wird, ob es tatsächlich hält, was es verspricht.


  • Filterung von organischen Fremdkörpern
  • Gesteigerte Reinigungsleistung
  • Zuhause Waschbar
  • Geringes Gewicht


  • Noch keine Erfahrungswerte hinsichtlich der Langlebigkeit etc.
  • Hoher Kostenfaktor


Filterbeads

Sogenannte Filterbeads lassen sich ebenso wie alle oben genannten Methoden in den meisten Fällen ohne weitere Probleme in einer herkömmlichen Sandfilteranlage, welche normalerweise mit Filtersand betrieben wird, einsetzen, nachdem eine unkomplizierte Umrüstung statt gefunden hat.

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Das relativ neue Filtermedium soll eine höhere Reinigungsleistung als Filterglas auf weisen und laut den Angaben einer Vielzahl von Herstellern bis hin zu 6 Jahren in der Filteranlage verbleiben können, womit es eine sehr hohe Lebensdauer vor zu weisen hätte.

Ähnlich wie bei den Filterbällen bleibt jedoch ab zu warten ob die Filterbeads bei ihrem im Vergleich teuren Anschaffungspreis tatsächlich halten, was sie versprechen.


  • Effiziente Säuberung des Wassers
  • Langlebigkeit, die bis zu 6 Jahre andauern kann


  • Hohe Kosten
  • Keine zuverlässigen Erfahrungswerte zu Leistung etc.


Welches ist das beste Filtermedium für die Sandfilteranlage?

In der heutigen Zeit hat man als Besitzer einer Sandfilteranlage die Qual der Wahl im Hinblick auf das zu wählende Filtermedium, da inzwischen nicht nur Filtersand, allen voran der häufig empfohlene Quarzsand erhältlich ist.

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Vor allem die neueren Methoden wie zum Beispiel Filterglas versprechen eine verbesserte Funktion, die eine noch effizientere Säuberung des in das Schwimmbecken ein gelassenen Wassers ermöglichen soll, wobei sich dies mit einem höheren Preis bemerkbar macht.

Insbesondere bei den erst in den letzten Jahren vor gestellten Optionen der sogenannten Filterbälle und der Filterbeads bliebt zudem ab zu warten, in wie fern sie tatsächlich halten, was sie versprechen.

Man kann nicht pauschal von dem besten Filtermedium für eine Sandfilteranlage sprechen, da dies von einer Vielzahl von Faktoren, allen voran die individuelle finanzielle Situation sowie die spezifischen Wünsche in Bezug auf die physische Pool- und Wasserpflege abhängig ist.

Zwar können konventionelle Sandfilteranlage meist ohne Probleme mit jedem dieser Filtermedien auf gerüstet werden, allerdings sind sowohl Filterbeads als auch Filterbälle aufgrund der fehlenden Erfahrungswerte wahrscheinlich in manchen Fällen die Ursache für eine unangenehme Überraschung.

Gesetzt den Fall, dass man sein Vertrauen nicht in den seit jeher bewährten Quarzsand legen möchte, für dessen Einsatz die meisten Sandfilteranlagen konzipiert worden sind, erscheint die Investition in Filterglas eine viel versprechende und möglicherweise lohnenswerte Alternative zu sein.

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